Nette Idee, schwache Umsetzung: basierend auf dem ersten Skandalbuch von Dieter Bohlen (das ich niemals gelesen habe) nimmt der Film alle Klischees und Andeutungen die es so allgemein über Bohlen gibt und bastelt daraus einen Film im Stile von "Das kleine Arschloch" - allerdings merkt man recht schnell warum der Film nie ins Kino gekommen ist und anderthalb Jahre auf Halde lag. Für Bohlen Fans die den Abstand zwischen zwei Superstars Sendungen nicht aushalten dürfte das Ding nämlich recht interessant sein, für den Rest der Welt ist es ein absolut verzichtbarer, alberner Film mit bescheuerten Gags und nervtötenden Figuren. Immerhin gibt's Modern Talking Musik mit Ohrwurmwirkung und es ist irgendwo sympathisch wie Bohlen sich hier selbst über den Tisch zieht (er spricht sogar den Erzähler) - allerdings wird's ein dicker Gagenscheck erleichtert haben.
Fazit: Vereinzelte gute Gags in einer grenzdebilen Zeichentrickposse die sich nur an Fans des Poptitanen richtet!
Der Film über Dieter jaja. War eigentlich unterhaltsam und lustig, was ich davor nicht so ganz erwartet hatte. Hat mich zum lachen gebracht, doch es ist schon ein bisschen blödsinnig ;D. Aber für eine Pop Titan Biographie, ziemlich gut gelungen.
Mit Dieter – Der Film wagte sich RTL 2006 an ein ungewöhnliches Biopic – eine animierte, satirische Nacherzählung des Lebens von Dieter Bohlen, basierend auf seiner eigenen Autobiografie Nichts als die Wahrheit. Herausgekommen ist ein schrilles Zeichentrickexperiment, das irgendwo zwischen Parodie, Selbstvermarktung und Trash-Comedy pendelt.
In dem Film wird Bohlens Karriere von den Anfängen in Ostfriesland über den Durchbruch mit Modern Talking bis zu seiner Rolle als DSDS-Juror nacherzählt – allerdings in überzeichneter, karikaturhafter Form. Die Animation erinnert mehr an TV-Cartoons der 90er Jahre als an zeitgemäßes Kino, und die Gags zünden oft nur bei eingefleischten Fans oder Menschen mit ausgeprägtem Hang zum Fremdschämen.
Die Selbstironie, die Bohlen mitbringt, ist zwar stellenweise unterhaltsam, doch über die gesamte Laufzeit nutzt sich das Konzept schnell ab. Viele Szenen wirken platt, die Dialoge hölzern, und der Film schwankt unentschlossen zwischen ernstgemeinter Selbstdarstellung und billigem Klamauk.
Fazit: Ein skurriles Projekt, das letztlich mehr an eine überlange RTL-Parodie erinnert als an ein ernstzunehmendes Biopic. Für Fans von Dieter Bohlen mag es unterhaltsam sein – für alle anderen bleibt vor allem die Frage: Warum?
Ich habe diesen Film garnicht erst bewusst geguckt, jedoch bin ich beim Durchzappen dann doch hängengeblieben, was sich nachher als absolut dumm herausstellte. Dieser Film ist so ziemlich unterstes Niveau. Damit habe ich echt kostbare Minuten meines Lebens verschwendet. Als ich schon hörte/las, dass dieser Film `von Dieter Bohlen persönlich synchronisiert wurde, wusste ich im Prinzip schon was mich erwartete! Im Endeffeckt war es dann noch schlimmer! Nur zum Wegschalten gut!