Julia
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BrodiesFilmkritiken
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11.857 Follower 5.069 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 9. September 2017
Wieder mal so ein Beispiel wo die Kritiker einen Film lieben – aber leider guckt ihn kein Mensch. Ist in diesem Falle aber aus diversen Gründen verständlich. Vorrangig wohl weil „laaangatmig“ den Film ganz gut umschreibt. Das ist noch nichtmal so entsetzlich böse oder negativ gemeint, aber eben doch genau das wie der Film wirkt. Der Streifen ist ein ungeschönter, drastischer Blick auf eine im Grunde abstoßende und entsetzlich selbstsüchtige Frau, die ein scheußliches Verbrechen begeht, aber dann durch die unvermeidlichen Folgen eine Entwicklung durchmacht.Dabei durchkreuzt der Film einige eigenartige Genrewechsel, wandert vom Drama zum Gangsterfilm bis hin zum Thriller alles durch. Von daher ist dies ein Film der echt ne ganze Menge zu bieten hat – aber eben eine strikte Dramaturgie oder Unterhaltungswert bleibt aus. Dafür Tilda Swinton in einer der beeindruckenden Darstellung.

Fazit: Krasses Drama mit knüppelharten Szenen – wirkt nur leider etwas langatmig!
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Fans der schottischen Schauspielerin Tilda Swinton werden beim Sichten des bei der Berlinale 2008 vorgestellten Dramas "Julia" hin und wieder kleine spitze Schreie der Begeisterung ausstossen. Und sie werden auch die 138 Minuten, in denen sich der Film zwischen Psychodrama, Roadmovie und Klamotte versucht auszubalancieren, perfekt unterhalten fühlen.

Und vor diesem Anspruch, nämlich dem, dass Kino in erster Linie unterhalten soll, ist "Julia" ein überzeugendes Stück Film.
No Use For A Name
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14 Follower 1.486 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 6. Juli 2026
140 Minuten ist schon ein echter Brocken und der Film hat auch durchaus einige Längen. Dafür bekommen wir aber die großartige Tilda Swinton in einer eher ungewöhnlichen Rolle. Ihre Julia ist Alkoholikern, cholerisch, manipulativ und immer am Rande des totalen Zusammenbruchs. Die Geschichte mit der Entführung ist dann auch etwas seltsam, dient aber letztlich nur als Vehikel, um die fantastische Tilda Swinton in Szene zu setzen. Und das ist schon wirklich beeindruckend, durch welche Tour de Force der Regisseur Erick Zonca seine Hauptdarstellerin hier so jagt. Auf der anderen Seite ist der Film streckenweise wirklich zäh und mühselig erzählt und die abgefuckte Protagonistin ist manchmal auch ziemlich anstrengend.

Daher kann ich den Film auch nicht uneingeschränkt empfehlen. Für Tilda Swinton-Fans ein Fest, für alle anderen könnte es sehr anstrengend werden.
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