American Pie präsentiert: Nackte Tatsachen: Kritiken
American Pie präsentiert: Nackte Tatsachen
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Eric Cartman
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Veröffentlicht am 25. Februar 2014
Ich will "American Pie präsentiert: Nackte Tatsachen" gar nicht erst mit den Hauptfilmen vergleichen. Das würde der Sache recht wenig nutzen. Mit dem direkten Vorgänger "Die nächste Generation" lässt sich der Film aber sehr wohl vergleichen. Das Positive vorweg: Man hat den Eindruck, dass die Gags ein wenig zahlreicher und besser geworden sind. Das wars aber auch schon. Die Hauptdarsteller wirken so interessant wie die Salatgurke in meinem Kühlschrank oder so charmant wie eine benutzte Klobürste. Die Frauen haben nur einen Zweck: Ihre Brüste zur Schau zu stellen und die Männer zu befriedigen. Die Story, die im Vorgänger wenigstens noch ansatzweise funktioniert hat, lässt hier auf minderbemittelte Drehbuchautoren schließen. Schade, denn mit den (verhältnismäßig guten) Witzen hätte aus dem Film durchaus was werden können.
Damit ist die Serie ja wohl hoffentlich endlich am Ende angekommen! Wieder einmal gibt's eine x-beliebige High-School Komödie die sich durch den Titel, den Namen Stiftler und einen kurzen Auftritt von "Jims Dad" Eugene Levy an die altbekannte Reihe hängt. Dabei hat der Film auch endlich die Wandlung vollzogen: von der züchtigen High-School Klamotte hin zum Softporno. Anders kann man diese filmische Ferkelei kaum bezeichnen, wenn im Sekundentakt nackte junge Mädchen durchs Bild laufen. Besonders eigenartig: wenn es auch nicht mehr die altbekannten und vertrauten Figuren sind, irgendwo macht das Ganze doch Spaß. Wahrscheinlich weil's befreiend flach ist? Keinen Peil. Also, für den normalen Zuschauer sollte die Serie mit Teil 3 enden, wer den vierten Film "Band Camp" mochte kann auch hier mal nen Blick risikieren.
Fazit: Alles altbekannt und hat doch immer noch ein wenig unbeschwerten Unterhaltungswert!
„American Pie presents: The Naked Mile“ hat immerhin Eugene Levy und ein paar gute Gags, doch sonst nichts. Stattdessen gibt es ein niveauloses, meist unwitziges und seelenloses Spin-Off, das kaum noch etwas mit den eigentlichen „American Pie“-Filmen zu tun hat.
Mit “American Pie präsentiert: Nackte Tatsachen” erreicht die “American Pie”-Reihe einen neuen Tiefpunkt. Unlustig, verdammt viel Ekelhumor, zu viele unnötig in die Kamera gehaltene Brüste. Was einst mit einer soliden Komödie gestartet ist, ist mit “American Pie präsentiert: Nackte Tatsachen” zu einer Ansammlung billiger Witze verkommen, bei dem selbst pubertierende Jungs nur bedingt Lachen können.
American Pie präsentiert: Nackte Tatsachen setzt die Direct-to-DVD-Reihe rund um das American Pie-Universum fort und bleibt dem bekannten Konzept treu: viel pubertärer Humor, wilde Partys und jede Menge peinliche Situationen. Im Mittelpunkt steht diesmal Erik Stifler, ein eher schüchterner Verwandter der berüchtigten Stifler-Familie, der versucht, endlich aus seinem braven Alltag auszubrechen.
Die Handlung dreht sich um die sogenannte „Naked Mile“, ein chaotisches College-Event voller verrückter Wettkämpfe, exzessiver Partys und fragwürdiger Mutproben. Der Film setzt fast ausschließlich auf überdrehte Comedy und sexuelle Anspielungen – subtil ist hier so gut wie nichts.
Einige Gags funktionieren durchaus und liefern Fans des typischen American Pie-Humors ein paar Lacher. Besonders die völlig eskalierenden Situationen und die exzentrischen Nebenfiguren sorgen zeitweise für Unterhaltung. Gleichzeitig wirkt vieles jedoch extrem überzogen und vorhersehbar. Der Film verlässt sich stark auf Schockhumor und nackte Haut, ohne dabei die sympathische Figurenentwicklung der ursprünglichen Kinofilme zu erreichen.
Die Schauspieler machen ihre Sache solide, doch kaum eine Figur bleibt wirklich im Gedächtnis. Im Gegensatz zur Originalreihe fehlt es an emotionaler Tiefe oder glaubwürdiger Freundschaftsdynamik. Trotzdem besitzt der Film eine gewisse lockere Party-Atmosphäre, die ihn für Fans einfacher College-Komödien zumindest kurzweilig macht.
Fazit: American Pie präsentiert: Nackte Tatsachen ist eine laute, alberne Teenie-Komödie mit einigen lustigen Momenten, aber wenig Substanz. Für Fans der späteren American Pie Presents-Filme durchaus unterhaltsam, qualitativ jedoch weit entfernt von den Originalfilmen.