Was soll man da noch sagen? Die negativen Bewertungen beschreiben es sehr treffend. Ich Frage mich wie diese 4 und 5 Sterne Bewertungen Zustandekommen. Wahrscheinlich unter Einsatz Bewusstseinsverändernder Substanzen, anders kann ich mir das nicht erklären. Schade, die Vorfreude auf einen guten actionreichen TV Abend war vorhanden.
Also die zwei Sterne kann ich nur vergeben durch die Auswahl der Schauspieler und natürlich die Optik der Kostüme und Requisiten wie z.b. Fahrzeuge.
Ansonsten kann ich der Story an sich keinen Stern geben. Im Endeffekt ist es so: Eine Gruppe Menschen flieht vor einer andere Gruppe Menschen einige Kilometer in die eine Richtung auf einem Tanktruck, dabei wildes Geballer... dann wird überlegt " ach nee, Scheiße die andere Richtung war doch besser also fahren wir wieder die ganze Strecke zurück" - und wieder wildes Geballer.
Der ganze Film dreht sich eigentlich nur um einen hin und rückweg mit Geballer. Die Story ist für mich total ermüdend, man ist immer in der Hoffnung das dann irgendwann mal was anderes kommt. Aber spätestens nach einer Stunde Verfolgungsjagd weiß man schon: Da kommt nix mehr.
Atemberaubende Effekt, jedoch fast keine Handlung und Story. Immer wieder dieselben Kampf-Szenen in der immerselben Weise. Mir ist zweiteres deutlich wichtiger- aber 2 Punkte für die spektakulären Effekte.
Brauchen Filme eine Story ? Ja ? Oder besser fragen wir brauchen Filme eine komplexe Geschichte, Side & Sup Plots, Charakterentwicklung, Tiefgang inklusive... Meine Antwort ist Nein!!! Das körperlich getriebene (oder in diesem Fall boliden-getriebene) Actionkino braucht das alles nicht um sich zu entwickeln. Viel mehr geht es um den Flow bei so einem Film, den Fluss, den Rhythmus, die sich kraftvolle entwickelnde Dynamik die freigesetzte Kraft die sich bei Mad Max Fury Road entfaltet hat mich so geflasht, so gefesselt, mitgeriessen und weggefegt wie wenn man direkt in der Endzeit wach geworden wäre. Alles in allem hat George Miller in seinem 4. Mad Max Film alles richtig gemacht und mit Fury Road wohl den besten Teil der Filmreihe abgeliefert. Ein wenig schade finde ich allerdings das man öfter hört das die eigentlich zentrale Figur Max nur de zweite spielt, finde ich gax und gar nicht Max ist ein Frontkämpfer aller erster Güte (in der Nacht wo der Bus stecken bleibt und er die Scharfschützen ausschaltet oder bei der finalen Jagd wäre vieles nicht SO funktioniert wenn Max nicht gewesen wäre. Sehr cool und episch in jeder Hinsicht war das Ende mit den Wasserspeiern die sich öffneten, und die unterdrückte Masse wieder Hoffnung hatte und der Retter in der Masse an Menschen verschwand. Also die Frage von Eingangs noch mal gestellt... Brauchen Filme diese ganzen überflüssigen Ballast, oder reicht es reduzeirt auf wesentliche, beschränkt auf Gaspedal drücken und eine Sogwirkung zu entfachen wie man sich noch nie gesehen hat? Fast, aber zu Beginn wird noch eine Eidechse mit Schmazgeräusch schabuliert… und jetzt könne wir die Frage eindeutig mit JA!!! beantworten.
Mad Max 4 ist ein reinblütiger Actionfilm mit einer hervorragend spielenden Charlize Theron, die den namensgebenden Hauptcharakter Mad Max (Tom Hardy) deutlich in den Schatten stellt. Die optische Umsetzung des Films ist genial! Es gibt tolle Kamerafahrten, beeindruckende Settings und die Action-Effekte wirken jederzeit vollkommen authentisch.
Warum ich dem Film trotz All dem nur eine mittelmäßige Wertung gebe, liegt schlicht an der fast gar nicht vorhandenen Handlung. Die gehört für mich aber einfach zu einem guten Film dazu. Wer sich daran nicht stört, wird mit Mad Max 4 bestens bedient. Für alle Anderen ist der Film trotzdem wegen seiner atemberaubenden visuellen Umsetzung noch sehenswert.
Kaum erträgliches, absolut hirnfreies Actionspektakel, das handlungsfrei selbst Fast&Furious-Klamauk zu toppen weiß. Müll in glänzender Folie. Ein Film wie ein gelber Sack.