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Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
meine erwartung war schon positiv, habe endlich mal wieder auf einen guten action-triller gehofft. nach dem film dachte ich dann....man geile action und dazu sogar noch eine ganz gute story, nicht wie bei z.b. crank, wo die story doch eher nebensache ist!!
die ersten 30min leiten den film sozusagen ein, man denkt sich, wo bleibt bloß die action...aber gerade dadurch wird der film später noch so gut, man kann sich gut mit dem hauptdarsteller identifizieren, man weiß eifnach was in ihm vorgeht und fühlt mit.
Fazit: ein absulutes MUSS für jeden action freund, der aber nicht auf anspurch verzichten will!!!!
Eigentlich eine simpel gestrickte Story, aber so packend umgesetzt, dass es einen aus den Socken haut.
Die Machart erinnert an die Bourne-Trilogie. Aber Liam Neeson verkoerpert seine Figur als Racheengel derart ueberzeugend, dass man das schnell vergisst.
Filme dieser Art kriegen von mir normalerweise nicht mehr als 8 Punkte (zB. Shoot'em Up oder Die Hard 4.0), einfach weil es nur um Action geht und zu einem wirklich kompletten Film gehört dann eben doch mehr als pure Action.
96 Hours macht da eigentlich keinen Unterschied. Dafür ist der Film so geradlinig wie lange kein anderer mehr und verzichtet auf jegliche Pseudomoral; zudem hat man mit Liam Neeson wohl die perfekte Besetzung für den kompromisslosesten Hauptcharackter gefunden den man seit einiger Zeit auf der Leinwand verfolgen durfte.
Während man andere Actionhelden wie Chev Chelios einfach nur cool oder John McClane sympathisch findet, ist Bryan Mills einfach nur einschüchternd und bedrohlich.
Endlich kracht es mal wieder so richtig und das ohne übertriebene Martialarts oder CGI Effekte, einfach nur geradeaus und voll auf die Fresse.
Großes Lob an die Filmcrew und vorallem an Hauptdarsteller Liam Neeson dem es gelingt dieser wortkargen Killermaschine von Vater, trotz der eher spärlich gesähten Sätze ein richtiges Profil zu verleihen.
Einfach nur Kidnapping, Folterszenen bis zum Bossgegner und ein lahmes Ende... ausserdem keine großartigen Stunts... dazu brauchts eine Weile, bis die Action überhaupt in die Gänge kommt. Aber dann ist keine Pause mehr. Aber insgesammt ist er unkreativ und man hat zusehr das Gefühl, sowas schonmal gesehen zu haben... ich würde ihm also maximal 6 Punkte geben!
Der erste Film seit über 15 Jahren (?) ( Indiana Jones und der Tempel des Todes) der meinen Puls beim Finale auf über 100 beschleunigt hat. Ein mitreißender, gnadenloser, brutaler Actionfilm der James Bond ziemlich alt aussehend läßt.
OK, die Drehbuchschreiberlinge haben sich nicht gerade an der Story verkünstelt .... dennoch
besser als der lezte Bond.
Eine Mischung aus Bond/Bourne/Leathal Weapon.
Absolute Empfehlung,
na ja vielleicht nicht gerade für Frauen, die sind dann doch in "Der Vorleser" besser aufgehoben:)
Ja, Spannung ist schon geboten, keine Frage. Und diese lebt schlicht aus der Polarisierung: gut und böse, schwarz und weiß. Hier kapiert´s wohl jeder. Ja, da gibt´s keine Frage: alle sind wir natürlich sogleich mit und bei unserem Nummer 1-Protagonisten. Wie er die bösen Jungs ohne Diskussionen platt macht - das wünschen wir uns doch alle. Keine grossen Diskussionen. Keine Gewissensbisse. Klares Aufräumen, alles Üble wird terminiert. Für meinen Geschmack dann doch zu schlicht. Zugegeben, auch ich fühle mich repräsentiert, wenn unser Ex-CIA-Agent aufräumt und Prügel austeilt. Hab´ selbst ja eher selten Gelegenheit, so zu agieren. Und natürlich nicht die entsprechende Ausbildung dafür. Also bin auch ich für ihn, klar. Aber irgendwie ist er doch ein bisschen doof, zunächst zumindest - oder ? Der coole Ex-Agenten-Macker, mit allen Wassern gewaschen und voll fit; und was gibt er uns da für ´ne Jammernummer ab (zunächst) ? Frau weg, Tochter weg. Und was bleibt - der Grillabend mit den alten Kollegen und Kumpels. Mit den Geschichten von der Front. Wenig glaubhaft, dieses "ich-ziehe-jetzt-mal-in-die-Nähe-meiner-Tochter-und-will-Vater-sein-nachholen". Und wenig passend. So ´ne Lachnummer woll´n wir eigentlich nicht sehen. Dafür schon den grossen und übermächtigen Aufräumer. Das wünschen wir uns doch alle. Und täglich. Wenn nicht auf der Baustelle, dann vielleicht doch im Büro ? Auf jeden Fall fiebern wir so mit ihm. Und er packt´s ja. Weil er mega-cool und ein echter Profi ist. Und allen Kugeln der anderen irgendwie immer entkommt. Ja, die Story ist vollkommen hanebüchen. Macht aber nix - da ordentliche Action. Und wenn man solche erwartet ist das eben auch okay so. Und die Gewalttätigkeit in den Szenen ? Die passt zur Story und in die Geschichte. Dieses ganze "Albaner-Zeug" und ähnliches braucht halt ´mal so richtig ein´s auf´s Maul. So einfach ist es, zu polarisieren. Wir stehen dann auch schnell auf der natürlich richtigen Seite.
Insgesamt recht solide Action und nach dem etwas üppigen und doch lahmen Opening zur Ausbreitung der Vater-Tochter-Konstellation geht´s dann auch sehr flott und lückenlos zur Sache. Unterhaltsames Kino. Nichts zum Nachdenken. Für mich auch in diesem Film total übel: die kurz und hektisch geschnittenen Action-Sequenzen. Da ist das Auge (und Gehirn) dann doch überfordert. Macht für meinen Geschmack keinen Spass.
In diesem Film werden sämtliche Action-Klischees abgearbeitet, die ein Actionfilm haben muß.
Ein Mann(Held) arbeitet sich wie in einem Videospiel bis zum Endgegner vor. Zuerst wird der Bodycount mit Nichtskönnern(Albaner) hochgetrieben, ohne sich dabei auch nur im geringsten selbst zu verletzten. Am Ende bekommt der Held dann aber doch einen Kratzer und einen blauen Fleck. Der Chefbewacher des Oberbösewichts hat´s nämlich im Nahkampf auf dem Kasten!
Das die 26-jährige Maggie Grace eine 17-jährige spielen darf, ist natürlich ein Kompliment. Was die schauspielerische Darstellung allerdings auch nicht verbessert. Famke Janssen sieht gut aus, schauspielert allerdings unter ihrem Niveau.
Hätte Luc Besson den Film nicht gestylt, wäre es ein typischer Einzelgänger-killt-alle-Trashfilm, der auch in den 80er Jahren hätte laufen können. Wenn man also gerade absolut überhaupt nichts besseres zu tun hat, kann man sich den kurzweiligen Film mal ansehen. Man sollte ihn aber nicht ernst nehmen.
Eines ist klar: Dieser Film hat seine Stärken. Er ist schnell, kurzweilig und interessant inszeniert. Der Hauptdarsteller, mit dem dieser Film steht und fällt, kann durchweg überzeugen und es ist somit ein guter Actionfilm. Leider scheinen hier Einige diese Grundvoraussetzungen für einen Film der Güte 10/10 deutlich zu überschätzen.
Nur weil diese Voraussetzungen in der letzten Zeit selten von Actionfilmen erfüllt worden sind heißt das nicht, dass dieser hier die Spitzenwertung verdient hat.
Es muss ebenfalls klar sein: So gut wie alles Andere an diesem Film ist 08/15. Story, Actionsequenzen und Shootouts entsprechen dem gängigen Standard und sind nicht innovativ oder besonders beeindruckend. Es bleiben 90 kurzweilige Minuten Unterhaltung; Nicht mehr und nicht weniger. Daher 7/10.
Der Film hat mich sehr gut unterhalten. War jetzt nichts besonderes, aber hat mir trotzdem gefallen. Ziemlich spannend und düster gemacht. Fürs Popcornkino reicht das alle male. Kann man sich also ruhig anschauen.