Endlich wird gezeigt, dass Action-Thriller auch ohne Hollywood-Mischmasch grandios sein können. Wo die "Bourne"-Trilogie und auch der neue Bond-Streifen "Ein Quantum Trost" noch sehr zurückhaltend agierten, wird in dem Hardcore-Thriller "96 Hours" mit Liam Neeson direkt Vollgas gegeben. Hier wird auf politische Korrektheit gepfiffen und es gibt keine krachenden Action-Kämpfe oder Prügeleien. Hier wird auf heftige Art und Weise alles niedergemacht, was sich dem "Helden" in den Weg stellt, für große Fights bleibt hier kein Platz. Nach einer knapp halbstündigen Einführung der Cha-raktere beginnt eine 60-minütige, pausen- und atemlose Hetzjagd mit wilden Schießereien und nahezu nervenzerfetzender Spannung. Die Zahl der Toten lässt sich ab einer bestimmten Zeit kaum mehr zählen und gerade wegen der Tatsache, dass solche in der Haupthandlung verankerte Situationen (Entführung Minderjähriger sowie Prostitution und Drogenmissbrauch) gewinnt die Handlung viel an Realismus und reißt einen noch mehr mit. Die knackig kurze Laufzeit von 90 Minuten kommt dem Film zu Gute, es gibt keine Längen, sondern nur komplette Hochspannung mit nicht gerade zimperlicher Brutalität. Das Thema Brutalität ist gerade in diesem Film sehr zentral im Mittelpunkt. Man ist zwar erfreut, dass ein Film endlich mal konsequent und ungeschnitten ans Eingemachte geht, aber die FSK von ab 16 Jahren überrascht dabei schon ein wenig. Der Streifen ist stellenweise furchtbar heftig, vor allem bei den Folterszenen, sodass eine Freigabe ab 18 angebracht wäre. Das Ganze würde natürlich auf der Ebene der Spannung und der mitreißenden Atmosphäre ohne einen tollen Hauptdarsteller keinesfalls funktionieren. Hier wurde mit dem zwar gealterten, aber keinesfalls geschwächten Liam Neeson die ultimative Idealbesetzung gefunden. Wie ein Berserker tobt er durch Paris, hinterlässt ohne Gnade Spuren der Verwüstung und unzählige Leichen pflastern seinen Weg. Man nimmt ihm seine Rolle ohne mit der Wimper zu zucken ab, nein, er spielt nicht Bryan Mills, 90 Minuten IST er Bryan Mills. Seine Kälte und Grausamkeit angesichts seiner Feinde, die seine Tochter entführt haben, lässt einen oft einen Schauer über den Rücken laufen. Man heftet sich sehr gerne an die Fersen seines Charakters und folgt ihm gut durch die Geschichte. Der Rest der Nebendarsteller fällt zwar auch nicht ab, nimmt um Neeson herum allerdings nur Randplatz ein und kann von daher nicht großartig auffallen. "Lost"-Star Maggie Grace kann aber als süße Tochter Bryans dennoch gefallen und weckt sogar Beschützerinstinkte im Publikum. Sie schafft es durch ihre Unschuld und ihrer Wehrlosigkeit noch mehr Spannung zu entfachen und die Handlung voranzutreiben. Famke Janssen muss für ihre Rolle dagegen nur noch den Autopiloten einschalten. Aber im Grunde ist "96 Hours" auch eine einzige One-Man-Show eines grandios aufspielenden Liam Neeson, der hier mit einer Wuchtigkeit und großen Präsenz die Zuschauer in ihre Sessel drückt.
Fazit: "96 Hours" ist ein wahnsinnig spannender, knallharter und konsequenter Thriller mit einem grandiosen Hauptdarsteller, brutaler Action und mitreißender Handlung. Weg von sämtlichen Hollywood-Klischees gibt der Film extrem Vollgas und kann 90 Minuten lang perfekt unterhalten. Ein Must-See für alle Thriller-Fans!
Der Film ist der absolulte Klasse. So spannend, nebenbei lustigse Gags und viel Action. Der Film wurde auch realistisch gehalten, was wirklich nicht viel in einem Film vorkommt.
Ein muss für echte Action Fans.
Ich glaub, für diesen Film gehe ich 2x ins Kino ^^
Zuallererst, was mich persönlich am meißten an dem Film beeindruckt hat: Ich habe schon lange nicht mehr so viel im Kino gelacht, und das nicht aufgrund banaler oneliner, sondern über den absolut trockenen Umgang des Hauptdarstellers, mit allen Problemen die ihn Konfrontieren. Selbst bei einer Folter Szene konnt ich es mir nicht verkneifen, und dass obwohl ich so garnicht ein fan von filmen wie z.B. saw oder hostel bin.
96 Hours ist ein wirklich unheimlich unterhaltsamer Film.
Die Kämpfe sind wunderschön schlank und zahlreich, die Bösen werden schnell und ohne viel Federlesen von Liam Neeson unschädlich gemacht, wobei er völlig auf irgendwelche Moralvorstellungen pfeift. Gerade dieser Punkt hebt den Film so herrlich von den meißten Hollywoodproduktionen ab.
Absolut zu empfehlen, am besten im Kino mit nen paar kumpels gucken, gute laune ist garantiert!
Dieser Film ist nicht nur mies, sondern supermies. Miserable Schauspieler, 0/8/15 Story, unbedingt vorhersehbar und zwar bis in alle Einzeldialoge hinein. Also, wer diesem Film auch nur einen Hauch Positives abgewinnen kann, dem wurde wahrscheinlich von dem gleichen Zeug, dass den Mädchen im Film eingetrichtert wurde, eine volle Ladung verpasst. * lol *
So, ich denke, die fünf geforderten Zeilen habe ich beisammen und das ist schon viel mehr Aufwand, als dieses C-Movie nicht mal ansatzweise verdient hat. Sorry :-)
also, ich hab mir dne film angesehen, grundsätzlich ist er nicht schlecht, überhaupt nicht für einen actionfilm nur wenn the dark knight nur 9 bekommt ist dieser film keine 6 wert, also, spannung gut aufgebaut, gute schauspieler aber im endeffekt wieder einfach eine matte story doch diesmal gottseidank gut verpackt, mit tollen soundtrack ausgestattet und auch gottseidank eine etwas abweichende erzählstruktur, danke hollywood, total genialer, solider, film. KINO
Dieser Film zeigt, das in Frankreich doch auch sehr gute Filme gedreht werden. Luc Besson´s Drehbuch wurde hier vom Regisseur Piere Morrel perfekt in Szene gesetzt.
Die äußerst durchdachte Story fesselt den Zuschauer in einen Bann aus Tragik und teilweise entsetzen. Bryan (Liam Neeson) ist ein ehemaliger US Agent der regierung und war wohl für personenschutz zuständig, kam nie genau raus was er genau war, was auch irrelevant ist, da er die perfekte Ausbildung hat um seine entführte Tochter Kim (Maggie Grace) zu suchen und befreien.
Er muss ganz unten mit der Suche beginnen und bei Null anfangen, denn schafft er es nicht innerhalb 96 Hours sie zu finden, ist Sie verloren, denn der Menschenhandel von den jungen Frauen geht von einem Ort, von einem Händler, von einer Auktion zur nächsten. Selbst gejagt von der französichen Regierung muss er Sie austricksen um weiter nach seiner Tochter zu suchen, bis er irgendwann die Spuren schneller liest, als die albanischen Menschenhändler sie für ihn hinterlassen und Ihnen so einen Schritt vorraus ist.
Fazit: Ein Film den man einfach gesehen haben muss, sehr gute Schauspielleistung der Darsteller Magie Grace,Famke Janssen und vorallem die von Liam Neeson, der diese Rolle so gut spielt das es ein Film ist, der eine doch schon zum Nachdenklen anregt, wie grausam doch Menschenhandel und Verschleppung wirklich ist.