Hotel Very Welcome
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3,5
Veröffentlicht am 11. Dezember 2025
Ein interessantes Filmprojekt, das uns die Regisseurin Sonja Heiss hier präsentiert. Irgendwie eine seltsame Mischung aus Spielfilm und Dokumentation, manchmal komisch, manchmal tragisch, manchmal beides gleichzeitig. Und es ist schon erstaunlich, wie sie es hinbekommt, dass der Film nicht langweilig oder nervig wird, obwohl es keine Handlung im engeren Sinne gibt. Wir beobachten fünf Menschen, die in Asien unterwegs sind bei mehr oder weniger alltäglichen Tätigkeiten. Die einen streiten beim Billard, eine andere isst auf Selbstfindungstrip und zunehmend von sich selbst gestresst, noch jemand scheitert mehrfach an sprachlichen Hürden, wenn sie versucht einen Flug zu buchen und der letzte ist auf der Flucht vor sich selbst oder der Verantwortung als Vater.

Vielleicht geht es auch gar nicht so sehr um die agierenden Personen, sondern vielmehr generell um unseren Umgang mit anderen Menschen, mit anderen Kulturen und Situationen, die wir gar nicht oder total anders geplant hatten. Dabei wirkt das Ganze so herrlich authentisch und erfrischend, da die meisten Szenen improvisiert sind und – so berichtet die Regisseurin – teilweise und maximal widrigen Bedingungen gedreht wurden. Überhaupt ist es sehr spannend, sich die Entstehungsgeschichte des Films anzuschauen, dadurch bekommt man nochmal einen ganz anderen Zugang zu den Schauspielern und den Situationen, in denen sie gefilmt werden. Hinzu kommen die ganzen organisatorischen und bürokratischen Hindernisse, dazu sagt die Regisseurin: “Mit einem internationalen Presseausweis oder oft auch mit Geld ließ sich zum Glück fast alles regeln.”

FAZIT: Ein aufregendes Abenteuer, tragisch, komisch, absurd, alles gleichzeitig. Herrlich authentisch und unterhaltsam, obwohl eigentlich nicht wirklich etwas passiert. Dennoch liebens- und sehenswert!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Liebe Filmfreunde !!!



Dies ist wirklich ein excellenter

Debut Film ! Allein die wunder und stimmungsvollen Aufnahmen sind schon sehehnswert.

Aber es werden auch authentische Portraits gezeichnet von West Europäischen

Menschen die in Indien/auf der Reise, auf der Flucht vor Sich selbst und der Lebenssituation Zuhause sind.Obwohl ein Ortswechsel nicht unbedingt hülfreich sein muß,wie die Figur von Eva Löbau (Wieder

sehr überzeugend wie in DER WALD

VOR LAUTER BÄUMEN)ekennnen muß.



Sie Alle nehmen Ihre priveligierte Stellung

selbstverständlich, das Sie Urlaub machen

in einem Land wo sert viel Armut und Elend ist. Und die Touristen sich wann

immer sie wollen in Ihr Refugium

des Ferien-Resorts zurück ziehen können.

Um nicht mehr angebettelt zu werden

von Leuten denen es nicht um Ihre eigenen

Person(Der der Touristen) geht.



Am witzigsten sind die grotesken

Telefonate die Svenja ob der Sprach-Barriere

im Hotel führen muß.



Auch die Episoden von dem gefüchteten

Iren und den beiden Rave-Urlaubern

überzeugen und bewegen.

Die Mimik Gareth Llewelyn als Adam

beim raven zu beobachten, ist wirklich

ein inneres Pastoren schießen.

Und als Ricky Champ nach der Szene

wo Adam Ihn als ein absolutes A...loch

bezeichnet,und dieser resigniert schweigt,

duscht und dann nackt neben dem wachenden

Adam im Bett liegt, kommt das einem

Seelen-Striptease gleich.



Ein rundum gelungener Film, der aber

sicher nur für Freunde des Arthaus-Kinos

geeignet ist.









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