Als stellvertretender Chefredakteur der kleinen Lokalgazette „Grevenbroicher Tagblatt“ kennt sich Horst Schlämmer (Hape Kerkeling) mit einer Sache gut aus: miesen Nachrichten. Und wie kann einem der Blick in die Nachrichten angesichts der Weltlage und der direkt vor der eigenen Haustür auch nicht die Stimmung in den Keller rauschen? Die miese Laune lässt sich nicht mal im Alkohol ertränken, denn auch die Kneipen sterben links und rechts am laufenden Band. Wie soll man aus diesem Loch wieder rauskommen, vielleicht sogar wieder glücklich werden? Diese nicht unbedingt kleine Frage stellt sich schließlich auch Horst Schlämmer. Und er ist gewillt, Antworten zu finden. Also macht er sich auf auf eine Reise quer durch Deutschland – von Süd bis Nord, per Auto, Schiff der gezwungenermaßen mit dem leidigen Schienenersatzverkehr. Nicht immer scheint es so, als ob seine Mission wirklich gut enden könnte. Aber Schlämmer lässt nicht locker...
Hape Kerkeling („Kein Pardon“) hat schon so manche unvergessene Kunstfigur kreiert: den rothaarigen Hannilein, die schlagersingende Uschi Blum oder den geschwätzigen Siegfried Schwäbli. Aber keine davon erreichte einen solchen Kultstatus wie Horst Schlämmer, jener chronisch kränkelnde und grantelnde stellvertretende Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts, der 2009 sogar seinen eigenen Kinofilm bekam: „Horst Schlämmer – Isch kandidiere!“ wurde zwar von der Kritik zerrissen, beim Publikum aber kam die Politsatire drei Monate vor der 17. Bundestagswahl trotzdem gut an. Mehr als 1,3 Millionen Besucher*innen strömten damals in die Lichtspielhäuser. Das allein wäre natürlich Grund genug, sofort mit einer Fortsetzung weiterzumachen. Aber seitdem sind eben 17 Jahre vergangen –in der Popkultur eine verdammt lange Zeit, was zu der Frage führt, warum der rasende Reporter (erst) so spät wieder v
Ob die Story jetzt die größte aller Zeiten war? Sicher nicht. Habe ich mich bestens unterhalten gefühlt? Absolut! Hape als Horst Schlämmer ist natürlich ultrapeinlich und so muss es ja auch sein. Der ganze Film ist eher sketchartig angelegt, ich fand’s sehr gelungen. Nicht unerwähnt bleiben sollte die großartige Tahnee in ihrer Rolle als Gabi Wampen und Meltem Kaptan - beide absolut köstlich!
Christian Gründlinger - Pröckl
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5,0
Veröffentlicht am 27. März 2026
Hat mir sehr gefallen. Hapemist halt der Lustigste Deutsche. Mag schon was Heissen. Die spontanen Witze sind am geilsten.
Haydar Güven
1 Kritiken
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5,0
Veröffentlicht am 20. März 2026
Ich habe heute die Premiere des Films gesehen und bin beeindruckt wie sehr und sehr gut sich Horst Schlemmer in der heutigen Zeit wieder gefunden hat. Gewohnter Humor manchmal mit einer absolute großen Dosis an Ehrlichkeit und vor allen Dingen so wie es schon immer war mit einer riesigen Prise Horst Schlemmer. spoiler: dass diese noch geschafft haben, den Söder zu absolut unglaublich. Er ist zwar Politiker, aber er kommt in dem Film nicht sehr ...
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Thomas K.
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3,5
Veröffentlicht am 14. April 2026
Ein kurzweiliger wirklich gut gemachter lustiger Kinofilm. Kann man sich ohne weiteres zweimal oder dreimal angucken..
“Horst Schlämmer sucht das Glück” hat eine Altersfreigabe ab 6 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 6 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder unter 6 Jahren dürfen selbst in Begleitung von älteren Personen oder Erziehungsberechtigten den Film laut FSK nicht im Kino sehen.
Horst Schlämmer auf Deutschlandreise
Hape Kerkelings Kunstfigur Horst Schlämmer kam auf seiner titelgebenden Suche in „Horst Schlämmer sucht das Glück“ ganz schön rum: So führten die Dreharbeiten u.a. nach Köln, Dresden und natürlich auch in Schlämmers Heimat Grevenbroich. Besonders häufig wurde der Lokalreporter allerdings im hohen Norden auf Glückssuche gesichtet: So zum Beispiel in Itzehoe (Schleswig-Holstein), im Hafenort Büsum, im nordfriesischen Husum und auch auf Sylt.
Kinocomeback der Comedy-Kultfigur
17 Jahre später geht es weiter mit dem stellvertretenden Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts: „Horst Schlämmer sucht das Glück“ ist der zweite Kinofilm des unter Schnappatmung leidenden Originals nach „Horst Schlämmer - Isch kandidiere!“ (2009). Ursprünglich stammt die von Hape Kerkeling dargestellte und erdachte Figur aber aus der RTL-Fernsehsendung „Hape trifft“ (2005).