Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat
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Lamya
Lamya

1.384 Follower 801 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ein sehr gelungener Film. Hat mir sehr gut gefallen. So hat man mal einen guten einblick in das bekommen, was dort passiert ist. Ich kann nur jedem empfehlen, sich den Film einmal anzusehen. Kann auf jedenfall nicht Schaden. Ich bin überzeugt von dem Film!



8/10
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Operation Walküre ist eine spannende Umsetzung, welche eine in Deutschland bekannte Tat, relativ spannend erzählt.



Obwohl mir der Ausgang der Operation Walküre bewusst war, habe ich stetz mit den Oberst von Staufenberg mitgefiebert. Auch zeigt der Film wie anfällig eine strenge Befehlskette ist.

Der Film kann die Ansprüche halten, welche der Trailer einen verspricht. Auch nimmt er die besten Szenen nicht vorweg aber fesselt zugleich den Zuschauer.

Die Kameraführung, das Licht und der Ton sind auf einen hohen Niveau ohne dabei das Szenaio künstlich wirken zu lassen.

Einzig und allein finde ich Tom Cruse nicht die ideal Besetzung für diesen Film, was aber auch nur auf den privaten Hintergrund begründet.



Allen in allen ist Operation eine sehr gute Produktion über eine der wenigen Lichtbicke zu dieser dunklen Zeit in Deutschland. Vielleicht nistet sich ja nun auch in Amerika der Gedanke ein, dass nicht jeder Deutsche einen Bart unter der Nase hat.
Flo E.
Flo E.

7 Follower 24 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
"Operation Walküre" musste schon vor dem Kinostart sehr viel über sich ergehen lassen. Noch bevor überhaupt jemand den Film gesehen hatte, wurden jede Menge böse Stimmen laut, der Dreh war von Problemen begleitet und Kritiker sagten dem Film vorab einen Totalflop voraus. Vor allem jedoch war Hauptdarsteller Tom Cruise im Kreuzfeuer der Nörgler, mit dem Argument, dass ein bekennender Scientologe wie er nicht eine so geschichtswichtige Person wie Stauffenberg spielen dürfte. All das machte natürlich viel Werbung für den Film, und das ist doch alles, was sich ein Regisseur wie Singer wünschen dürfte. Sieht man aber von all diesen Lästereien ab, die "Walküre" rasch in ein ganz falsches Licht rückten, sollte man endlich mal zu den wichtigen Punkten kommen: Ist die Verfilmung des Stauffenberg-Attentats als Hollywood-Produktion denn letztendlich ein guter Film? Die Antwort fällt zweideutig aus: Als spannender, fesselnder und perfekt inszenierter Thriller funktioniert "Operation Walküre" perfekt, denn man wird, trotz kleinerer Längen im Mittelteil, immer durch die Handlung gepackt, obwohl der Ausgang natürlich von Anfang an bekannt war. Erwartet man jedoch ein geschichtliches Epos anstatt eines mitreißenden Popcorn-Films, dürfte man enttäuscht werden: Viele geschichtliche Fakten wurden zu Gunsten der Dramatik abgeändert, wieder andere jedoch sehr pingelig genau beibehalten, was unter anderem zu einer Unübersichtlichkeit in der Charakteranzahl führt, solange man kein Geschichtsfanatiker ist. Tatsächlich werden nämlich ungemein viele Figuren eingeführt, die alle wichtig für die Geschichte sind, und so die volle Aufmerksamkeit des Zuschauers fordern.

Ich halte Tom Cruise für einen der unterschätztesten und besten Schauspieler unserer Zeit. Seine Persönlichkeit hat schließlich nichts mit seinen grandiosen, darstellerischen Leistungen zu tun, und im Schauspiel brilliert er immer und immer wieder. So auch wieder in "Operation Walküre": In der Rolle des Stauffenberg geht er emotional sehr gut auf und reißt das Publikum mit einer tollen Präsenz mit, auch wenn er nicht an seine bisher beste Leistung seiner Karriere in "Last Samurai" herankommt. Neben ihm sind viele weitere bekannte Namen zu verzeichnen. Die Rolle des Shakespeare-Stars Kenneth Branagh fällt viel kleiner aus, als man es eigentlich vorab erwartet hatte, trotzdem kann er in seinen wenigen Szenen eine tolle Performance abliefern. Bill Nighy als treuer Kollege und Mitspieler Stauffenbergs liefert eine hervorragende Leistung und ist wohl einer der größten Sympathieträger des ganzen Filmes, da man ihm noch eine sehr realistische Menschlichkeit anrechnen darf. Ebenso überzeugen können Terence Stamp, Tom Wilkinson und vor allem Christian Berkel, die in größeren Rollen zeigen, was sie können. In kleineren Rollen sind noch bekannte Stars wie Tom Hollander, Matthias Schweighöfer, Kevin McNally, Thomas Kretschmann und David Schofield zu sehen. Man merkt bereits, dass also eine hohe Riege an bekannten Darstellern auftrumpft und so wie erwähnt viele Namen zu merken sind. Das Merken der Figuren fällt einem dank der bekannten Gesichter zum Glück allgemein leichter, da man sich wenn nicht unbedingt die Charaktere, dann die beliebten Stars gut im Gedächtnis behalten kann.

Fazit: Spannend, fesselnd und viel besser als sein Ruf. "Operation Walküre" bleibt auch unter strenger Beobachtung ganz einfach ein guter, wenn auch kein überragender Film, da kann man zetern und lästern wie man will. Geschichtlich nicht immer ganz korrekt, fesselt wenigstens die Handlung hollywood-like und Tom Cruise überzeugt in der Hauptrolle und zeigt so seinen Kritikern erneut die lange Nase. Der Gang ins Kino lohnt sich jedenfalls.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Sehr gut gemachter Film, der mit relativ wenig Action auskommt und sehr genau recherchiert wurde und einen genaueren Einblick in die bekannten Geschehnisse gibt.

Sehr zu empfehlen, vorallem für den Geschichtsunterricht.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
"Walküre" ist ein beeindruckender Film der ohne großen Pathos auskommt und sich auf die Erzählung der Männer des 20. Junis beschränkt. Staufenbergs Geschichte und Intention werden prägnant dargestellt. Man Fiebert bis zum Ende, das leider bekannt ist, mit und hofft nägelknabbernd, dass es doch geschafft zu schaffen sei. Wäre das Ende nicht bekannt, hätte der Film als Thriller 9 oder gar 10 Sterne verdient.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Wer die eintönige und sehr trockene Geschichte Deutschlands nicht aus Büchern und schwarz-weiß Dokumentationen im Fernsehen gelehrt bekommen möchte, sollte sich diesen Film ansehen. Fakten und die wichtigsten Eckdaen und Meilensteine werden hier ausreichend dargestellt. Wenn man sich rein auf den Inhalt des Filmes konzentriert, interessiert es auch nicht das ein Scientologe der Hauptdarsteller ist.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
"Operation Walküre" ist ein insgesamt äußerst interessantes und gelungenes Kriegsdrama geworden. Die Geschichte selbst wurde von Regisseur Bryan Singer sehr detailgetreu und historisch korrekt inszeniert, was dem Film eine wirklich brillante Atmosphäre verleiht. Auch die Charaktere und Figuren sind wunderbar ausgearbeitet und zeigen auch den inneren Zwiespalt sehr genau. Einzig die Figur von Stauffenberg selbst ist vielleicht einen Tick zu heroisch ausgefallen, auch hier wären z.B. Selbstzweifel oder innere Zerrissenheit noch authentischer gewesen. Den Spannungsbogen baut Singer zudem geschickt auf und schafft es dadurch sogar echte Spannung zu erzeugen, obwohl man schon im Vorhinein weiß, wie der Attentatsversuch enden wird. Die Darstellerleistungen sind allesamt durchweg überzeugend und alle können in ihren Rollen uneingeschränkt gefallen.

Fazit: "Operation Walküre" ist sowohl spannendes wie auch unterhaltsamen Eventkino geworden, das auch die historischen Fakten korrekt wiedergibt. Für einen geschichtlichen und dramatischen Filmabend ist der Film somit ohne weiteres zu empfehlen! 7.5 Punkte
KritischUnabhängig
KritischUnabhängig

110 Follower 216 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Habe den Film vor 2 Monaten im Kino gesehen und war wirklich positiv überrascht. Habe schon einige Stauffenberg-Filme bisher gesehen und mich auch mit dem geschichtlichen Background befasst, doch sehe ich "Operation Walküre" als die rundum beste filmische Umsetung der Stauffenbergthematik an. Action, Spannung und Historisches wird gekonnt inszeniert, was bei amerikanischen Produktionen oft zu Lasten der historischen Korrektheit ging. Hier aber nicht!

Obwohl ich soviel über den Stoff wusste, und immer ahnte, was als nächstes kommen muss, fand ich den Film zu keiner Sekunde langweilig. Er war hochspannend und hat einen bis zum Ende gefesselt.

Die schauspielersiche Leistung ist glaubhaft. Tom Cruise spielt überzeugend, aber steht durch den sonst hervorragenden Cast nicht unbedingt im Mittelpunkt und alleine im Film da, was gut ist und eben auch die Bedeutung der anderen Personen um Stauffenberg im historischen Kontext hervorhebt.

Auch die Orte, an denen gedreht wurde, sind absolut passend. Die musikalische Untermalung hebt gekonnt die Dramaturgie hervor.

Die Action ist natürlich spärlich gesetzt, alles andere wäre aber zu sehr Hollywood und zu wenig deutsche Geschichte. Von daher optimale Mischung.



Wer sich nicht viel aus deutscher NS-Geschichte macht und generell Historisches in Filmen nicht mag, sollte sich gut überlegen, ob er den Film guckt. Ein Actionfilm ist dies nicht!!!

Allen anderen kann ich den Film absolut empfehlen, der es schafft das Stauffenbergattentat international bekannt zu machen. Diejenigen, die von Stauffenberg nur wenig oder gar nichts wissen, sollten sich vor dem Film etwas darüber informieren, da ansonsten die Handlung etwas unverständlich und zu schnell wirken kann.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Nach dem ganzen Hickhack um Hauptdarsteller, deutsche (meist überkomplizierte) Befindlichkeiten,Drehgenehmigungen, Unfälle am Set Voreingenommenheiten jeglicher Art etc. blahah kann ich nur sagen , dass Singer und Cruise hier anständige Arbeit abgeliefert haben. Mehr (Detail & Charakterentwicklung) hätte man wohl nur noch als mehrteilige Produktion rausholen können und so hat man einen gut gemachten Politthriller, der sich an die Fakten hält, klischeehaftes Deutschenbashing (Irgendwo sind wir ja als Deutsche vielerorts auch nach 60 Jahren immer noch irgendwie Nazis)vermeidet, genauso wie pseudopatriotisches Hurrageschrei (tatsächlich mal ein Hollywoodfilm in dem kein Sternenbanner geproductplaced wird :) ).



Gibt man recyceltem CGI-Abfall (wie heuer "2012") 6 Sterne müsste man so gesehen "Valkyrie" eigentlich 10 geben...aber es gibt halt viele bessere und einen ganzen Sack voll schlechterer Filme die in unverdiente Höhen gelobhudelt werden..



Guten Abend :)

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