Martyrs
Durchschnitts-Wertung
4,0
423 Wertungen

88 User-Kritiken

5
19 Kritiken
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Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 22. Mai 2010
Der Film ist definitiv nicht so hart wie behauptet wird!
Andere Filme haben mich persönlich deutlich mehr mitgenommen, auch wenn keine Gewalt gezeigt wurde. Als Beispiel sei hier nur Requiem of a Dream genannt, der ungleich intensiver wirkt.
Martyrs ist flach und stellenweise todlangweilig.
Technisch ist nichts auszusetzen, abgesehen von der Synchronisierung die nicht gut gelungen ist.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 16. Mai 2010
Gut gemachter Schocker mit Überraschungseffekt. Aber nichts für schwache Nerven.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 29. April 2010
Wer h
Dmitrij Panov
Dmitrij Panov

25 Follower 99 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 30. März 2010
Ich muss ehrlich sagen, dass ich im Normalfall nur die Filme schaue, von denen ich erwarte, dass sie mir gefallen (weswegen ich auch so selten schlechte Wertungen vergebe). Und bei den wenigsten Filme hatte ich am Ende den Gedanken "Was ist das jetzt für ein Mist gewesen?!", vor allem nicht bei denen, auf die ich mich schon seit geraumer Zeit freue. Aber überraschenderweise ist genau das bei "Martyrs" der Fall gewesen.



Vielleicht liegt das daran, dass ich allgemein kein allzu großer Fan von Horrorfilmen bin - aber Sachen wie "Shining", "Braindead" oder auch "Taxidermia" mag ich dann doch sehr. Und möglicherweise bin ich mittlerweile auch recht abgestumpft gegen Gewalt in Filmen - doch gerade der eben erwähnte "Taxidermia" hat mich zutiefst verstört und sorgt in einer bestimmte Szene bei mir immer wieder für einen kranken Magen, egal, wie oft ich diese schaue. Oder "Heavenly Creatures", der zwar nicht besonders blutig, aber nahezu sadistisch ist und mich somit mit einem vor Schock offenen Mund dasitzen lässt. Und sogar "Caché" ließ mich unerwartet zusammenzucken und jagte mir eine ganze Minute lang einen langsamen, kalten Schauer über den Rücken. Ich nehme somit an, dass es an diesen Faktoren nicht liegen kann, dass mich "Martyrs" beinahe gar nicht berührt.



Erwartet habe ich einen der verstörendsten Filme aller Zeiten - so wird er schließlich vielerorts angepriesen. Eine überkrasse filmische Grenzerfahrung, ein Schlag in den Magen - und auch eine revolution des Genres, etwas nie zuvor Dagewesenes, fern von "Saw" und "Hostel" und weiteren Folterhorrorfilmen. Im Nachhinein muss ich gestehen, dass ich "Hostel" tatsächlich besser fand als "Martyrs". Alleine schon, weil dieser nie so tut, als wäre er mehr als ein Torture-Porn mit ein wenig Psychologie dahinter. "Martyrs" streckt seine blutverschmierten Hände zu gar philosophischen Aspekten aus, doch erreichen kann er nur eine ganz pseudoschlaue Hülle, echter Tiefsinn bleibt ihm - zumindestens in meinen Augen - verwehrt. Die oftmals so hoch angepriesene Pointe löst bei mir nur verwirrtes und verärgertes Kopfschütteln aus. Es ist nicht einmal so, dass ich an die im Film angedeuteten Dinge nicht glaube oder sie nicht für möglich halte. Aber die Art und Weise, wie sie in dem Film erreicht werden sollen, ist meiner Meinung nach absolut lächerlich und fern jeglicher Logik. Eigentlich müsste man einem Horrorfilm zwar mangelnde ogik verzeihen - aber im Falle von "Martyrs" soll es sich nunmal nicht um eine Pseudostory handeln, sondern um eine ernst gemeinte und bemüht tiefsinnige Grundlage, um eine Begründung der dargestellten Gewalt. Und diese wird mir hier nicht gegeben.



Die dargestellte Gewalt, erfüllt sie für mich hier kaum einen inhaltlichen oder sinngebenden Zweck, ist in ihrer Darstellung zudem äußerst unangenehm - und das in keinem wirklich positiven Sinne. Es gibt genau eine Sequenz, die wirklich körperlich intensiv ist und sogar auf einer psychologischen Ebene verstörend wirkt - der Rest lässt mich kalt, weckt in mir keine Faszination, schockiert mich nicht, sondern erfüllt mich nur ein wenig mit Abscheu, jedoch weniger der Geschichte, sondern mehr den Machern dieses Film gegenüber. Unterhalten kann ich mich hiermit nicht - nachhaltig schockieren tut es mich zum Großteil leider ebensowenig. Dazu kommt, dass für mich die Handlungen der Hauptfigur oftmals nicht nachvollziehbar waren, somit konnte ich keine richtige emotionale Bindung zu dieser aufbauen, was das ganze Geschehen noch eine Stufe kälter werden ließ.



Auch die Inszenierung lässt einiges zu wünschen übrig: Oftmals holprig, richtige Spannung setzt selten ein, lediglich einige Schockeffekte können für ein wenig Stimmung sorgen. Der Soundtrack ist bis auf einen Track vor dem Ende entweder unpassend oder (meistens) gar nicht da, der Film ist über weite Strecken viel zu still und bricht diese Ruhe nur durch (oftmals nerviges) Geschrei. Wirklich gut sind nur einige Szenen in der Mitte, auch wenn dort ebenso die Logik manchmal aussetzt, so sind die Intensität und die verstörende Wirkung genau das, was ich zuvor vom gesamten Film erwartet habe. Wäre der gesamte Film auf diesem Niveau, wäre er sehr gut. So ist er aber ein stark durchwachsener, zwischen "leicht unlogisch" und "an den Haare vorbeigezogen" schwankender Horrorfilm, der sehr viel möchte, aber nur selten wirklich etwas erreichen kann. Mal nichts Besonderes, mal in seiner Besonderheit nutzlos, ganz kurz wirklich böse und heftig, aber danach kaum noch. Blut wird durch das Bestreuen mit pseudoschlauen Ideen weder schöner, noch sinnvoller, noch berührender. Und wer besonders hoch springt, der fällt auch besonders tief. Mein Gehirn ist verärgert und mein Magen hat sich mittlerweile beruhigt und funktioniert hervorragend. Mag sein, dass "Martyrs" für viele eine neuartige, nachhaltige und prägende Erfahrung darstellt - ich bin ehrlich gesagt enttäuscht und gelangweilt. Und ganz ehrlich: Die Aussage ist doch in jeder Hinsicht Quark.



Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Martyrs ist ein Film, denn ich nur unzureichend in Worte fassen kann. Ich fuer meinen individuellen Geschmack muss aber offen gestehen, dass mich dieser Film, wie kaum ein anderer, auf seine eigene Art polarisiert hat. Was Die ueblichen Verdaechtigen 1995 fuer den intelligenten Film tat und mit seinem Ende mit zum Besten gehoert das ich je sah, so war Martyrs jener Film der dem Folterporno-Terrorhorror ein voellig neues Bild abgewinnen konnte und auch genau wusste wie es damit umzugehen hat. Clever, spannend auf der einen Seite, doch zugleich auch perversambitioniert, konsequent, ultrahart und nicht fuer jeden Geschmack. Ich vermute, dass Senator es aehnlich sah, zumindest aber - ebenso wie viele andere - als eine Art unersetzlicher und wichtiger Beitrag zum Thema Film. Ein echtes Unikat eben.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Hab mir den Film kürzlich auch angeschaut und war doch schon etwas eingeschüchtert da sehr sehr viele Kritiken gesagt haben, dass dieses 'Meisterwerk' gnadenlos zeigt, was noch nicht dagewesen ist und auf gar keinen Fall etwas für schwache Nerven ist. Zugegeben für den Moment ist der Film teils schon ziemlich krass und zeigt wirklich Dinge die man sich nicht vorstellen möchte aber man dennoch nicht wegschauen kann. Aber im nachhinein, wenn man etwas Abstand zu Martyrs genommen hat, war es gar nicht so schlimm und im Hinterkopf bleibt lediglich die Geschichte, die teils zwar ziemlich übertrieben scheint aber dennoch überzeugend rüber gebracht wird.

Alles in allem ein schöner Film den man sich, insofern man nicht der Typ Mensch ist, der mit solchen Dingen nicht klar kommt, angesehen haben muss.
Stizz
Stizz

9 Follower 47 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Zu dem Film wurde hier schon fast alles gesagt, deswegen will ich nichts wiederholen.



Nur eine Sache zu dem zweiten Teil des Films: Schon ganz nett gemacht, aber es gab schon eindringlichere und glaubhaftere Folterszenen. Wer hingegen "erfühlen" möchte, wie es wohl sein mag, wenn ein Mensch in einem Verlies gebrochen wird, der sollte George Orwell "1984" lesen (das letzte Kapitel). Martyrs hat mich teilweise daran erinnert, kam aber an Eindringlichkeit nicht heran. Vielleicht kann ein Film aber dem Vergleich auch gar nicht stand halten. Der wahre Horror beginnt im Kopf.



Dennoch sehenswert. Top 3!
Horror-Fan
Horror-Fan

11 Follower 47 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
-Aneinanderreihung von Gewaltszenen, deren Sinn man erst am Ende des Filmes erfährt.
-Ziemlich konstruiert (z.B. ist per Zufall genau Anna, die Freundin eines ehem. "Opfers", die "auserwählte" bzw. gesuchte Märtyrerin, die vom Jenseits berichten kann.
-Spannung kommt selten auf, was aber nicht heisst, dass der Film langweilig ist.
-Sympathie bzw. Mitgefühl für die Hauptdarstellerin wird nicht aufgebaut.
-Der Film ist zwar brutal, aber längst nicht so brutal, wie er überall beschrieben wird, dafür ist er zu wenig mitreissend. -Auch ist es übertrieben den Film als "intelligent" zu bezeichnen. Er regt vielleicht ein klein wenig zum Nachdenken an, der Leitgedanke des Filmes aber ist es, den brutalsten Horrorfilm aller Zeiten zu kreieren und nicht eine intelligente Botschaft zu vermitteln. Zugutehalten muss man ihm, dass er nicht komplett dumm, wie viele andere Filme des Genres, ist.
-Handwerklich überzeugt der Film auf ganzer Linie. Die düstere Atmosphäre ist stimmig, die Terrorszenen sind gut inszeniert, wirken nie lächerlich. Die Schauspielerischen Leistungen sind überdurchschnittlich gut für das Genre. Der Film ist zudem fast durchwegs (Ausnahme z.B. Reaktion von Anna in 1. Szene im Folterraum) logisch.

Alles in Allem ein guter, brutaler und logischer Horror/Terrorfilm, der nie langweilig wird und endlich mal nicht vor Dummheit strotzt, wie viele andere Vertreter des Genres.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Hallo Guten Tag!



Ich hatte schon lange keinen film der mich so forderte.. Die handlung im Film ist perfekt.. Es geht um die Grenzerfahrungen der Menschlichen Seele!!! ;-)

Es wird versucht wissentschaftlich und mit system Menschen an den tod vorbei ins Jenzeits zu schicken und dann einen Bericht oder Raport zu verfassen.. Am ende des Filmes erfährt die Sektenführerin das es doch einen "GOTT" gibt und ist sich ihrer Schuld bewusst das sie in der Hölle schmorren wird..

:-)



P.s. Hier schreiben viele das "Anna" nicht realistisch handelt und keinen Krankenwagen oder Hilfe hollt.. Ich finde Nicht das es so ist.. Ein Schock kann Menschen die Absurdesten Sachen machen die sie dann selbst nicht mal verstehen..



Ein sehr wertvoller Film..

Muss man gesehen haben..

Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Mein erster Gang war heute in die Videothek, da ich mich schon ewig auf den Film gefreut habe jedoch mit der angst maßlos enttäuscht zu werden und mal wieder einen Horror Film zu sehen wie jeder andere. Obwohl ich dazu sgen muss das mich Inside schon positiv überrascht hat aber dieser Film setzt nochmal einen drauf und ich finde gerade gut das dies nicht wegen der Splatter Effekte ist sondern eine gute Mischung aus Horror Drama und Psycho Terror ist.

Dieser Film geht unter die Haut was bisher nu das Buch Evil geschafft hat jedoch waren die beiden Filme nicht gut wennsie dies so umgesetzt hätten wie in diesem Film wäre das auch ein Kracher geworden.

Ich finde das dieser Film sich von Minute zu Minute steigert und wenn er vorbei ist brauch mann erst mal zehn Minuten Pause um überhaupt wieder richtig reden zu konnen, das weiß ich daher, weil mein Freund daneben saß jedoch Computer gespielt hat und mich dann gefragt hat wie der Film war und ich erst ein paar mal Schlucken musste und in dem Moment auch nicht reden wollt uum alles sacken zu lassen.

Man kann es gar nicht recht beschreiben aber er löst ein ganz seltsames Gefühl in einen aus welches nicht positiv ist aber für den Film schon, da ich noch nie so ein Gefühl nach einem Film hatte. Manche Leute die solche Folter Filme verabscheuen werden jetzt vielleicht denken was ist das für eine kranke aber ich kann von mir selber behaupten das ich ein sensibler und nachdenklicher Mensch und das ist wahrscheinlich auch der Punkt warum manche den Fim hassen und andere ihn einfach genial finden. Man muss sich auf den Film einfach einlassen können.

Genauso gut finde ich das Ende welches einen auch wieder nachdenklich macht und man nicht einfach platt sagt was sie nun gesehen hat, denn ich denke das dies ins lächerliche gegangen wäre und den ganzen Film ruinieren würde.



Mein Fazit: wer ein Fan ist von Französchichen Horror die Atmosphäre von David Lynch Filmen liebt das Buch Evil gelesen hat und geschockt war und nicht für alles eine klare deutliche Erklärung haben will muss sich diesen Film anschauen von Anfang bis Ende dies mache ich nochmal deutlich von Anfang bis zum Ende, da er darauf auffbaut und biite nicht toal nervous vor den Fernseher setzen und abwarten zu können was als nächses passiert sondern einfach auf sich wirken lassen aber das schafft der film von ganz alleine.
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