Martyrs
Durchschnitts-Wertung
4,0
423 Wertungen

88 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
ööööööööööö
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Also ich weiß ja nicht...



Vielleicht hätte ich nicht jede Kritik, die nach dem FFF erschien, so verschlingen sollen, vielleicht hätte ich mir nicht sämtliche Vergleichsfilme wie Irreversible oder Funny Games anschauen sollen, oder vielleicht war einfach die Vorstellungskraft (wie immer) größer, als der Film es dann zeigt.



Das erste was mir aufgefallen ist, ist die kühle, teils dreckige "ansprechende" Optik und der Soundtrack, der beängstigend ist. Die Schauspieler sind, wie schon bei Inside, Frontiers, High Tension etc. gut ausgewählt, ob sie realistisch spielen kann ich nicht beurteilen, da soetwas noch nie real gesehen. ;p

Die Story ist recht interessant. Ein Mädchen/Frau rächt sich an einer Familie für das, was ihr angetan wurde. Sie kämpft ein bisschen mit nem seltsamen Vieh, bei dem mir sofort klar war, dass es nur ihre Einbildung ist und findet dann "den Keller". Und das sind die brutalsten Szenen meiner Meinung nach, als sie die Kappe löst und die Frau in die Badewanne setzt. Brutal ist wahrscheinlich kein passendes Wort, aber da hatte ich das erste mal ein richtig betroffenes Gefühl. Auf jeden Fall wird sie betäubt, blablabla und gefoltert. Und da wird der Film plötzlich schlecht. Ich habe wirklich versucht, diesen Film zu verstehen und ihm das abzuringen, was viele andere an ihm fanden, aber es gelang mir nicht.

Scheinbar wurde der Begriff "Märtyrer" im Zusammenhang mit dem Film VOLLKOMMEN falsch verstanden! Ein Märtyrer ist jemand, der für oder wegen seiner Überzeugung (ob religiös oder politisch) stirbt. Dass was die da aber machen ist einfach nur Folter. Oder missverstehe ich es einfach und die ganzen alten Knacker glauben, dass jemand, der im Glauben unschuldig zu sein (auch blöd ausgedrückt) stirbt, auch ein Märtyrer ist?

Ich weiß es nicht.



Von der Folter konnte ich mich emotional sehr gut distanzieren und saß vollkommen emotionslos in meinem Sessel, weil es so überaus absurd war.

Eine sehr gute Szene ist auch, als die Folterfrau dem Mädchen schon fast mütterlich, zärtlich Löffel für Löffel in den Mund schiebt. Da schien mir ein bisschen klar zu werden, was an dem film so genial ist. Hier wird die Gewalt nicht verherrlicht. Hier wird sie einfach nur gezeigt, und der Zuschauer fühlt sich nur so betroffen, weil die Foltermeister auch nur Menschen sind. Weil sie im Glauben sind das Richtige zu tun, etwas für den Menschen zu tun.

Und das Ende trägt auch nur weiter zur Verwirrung bei, indem die Alte sich erschießt.



Fazit: Ein seltsamer Film, der in mir zwiespältige Gefühle hervorgerufen hat. Ich weiß nicht, ob ich den Film mag oder nicht, ob er genial ist, oder nicht.

Aber ich hoffe, dass er ein Fortschritt ist.



PS: IRREVERSIBLE gefiel mir auf Anhieb vieeeeeeel besser. ;p
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich habe mir den Film soeben mit ein paar Freunden angesehen, alle hatten sehr hohe Erwartungen, da es schließlich um die "neue Generation" des Horrors geht.

Ein unglaublich brutaler und psychisch belastender Film wird einem hier serviert, der gegen Ende allerdings mehr zum Terror-Drama wandelt.

Was die protagonisten hier durchmachen müssen ist wirklich unfassbar heftig und schockierend für meinen Geschmack viel zu extrem um daran noch Freude beim ansehen zu haben. Allerdings kann man während des Films nicht einfach abschalten, die Story ist wirklich spannend und man möchte des Rätsels Lösung erfahren.

Ab der 2. Hälfte fängt das richtige Martyrium dann erst an...

Am Ende bleibt einem nur die Fassungslosigkeit, wie soetwas Krankes entstehen kann und was hier eigentlich passiert.

Ich weis jetzt schon dass ich es bereuen werde diesen Film gesehen zu haben, aber man kommt nicht darum herum zu sagen, dass es ein echtes Meisterwerk des Horrors ist.



Echte Filmfans werden um diesen Streifen nicht herumkommen, das hier ist definitiv nicht mit dem 08/15 Horror-zeug zu vergleichen.

Ein Muss, den man sich wünscht nach dem Ansehen wieder zu vergessen!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Film polarisiert, was man an den hier vorliegenden Gastkritiken entnehmen kann. Und das ist wohl die Reaktion, die der Filmemacher erreichen wollte.



Ich z.B. habe fast alles, was aus dem Genre des "neuen" Horrorkinos gesehen. Sei es das x-te Remake eines schon im japanischen Original relativ langweiligen Filmes oder das neueste Schnetzel-Produkt aus Amerika.



Ich denke, bei diesem Film ist es ein wenig anders bestellt. Ja, es werden ein paar Ideen aus bereits Bekanntem entliehen. Die für mich wohl tiefschürfenste Anleihe liegt wohl bei Hellraiser. Und als dieser Film in den 80´ern rauskam, war der erste Aufschrei auch riesig. Er bleibt aber ein Meisterwerk, von den kruden Fortsetzungen mal abgesehen!



Und so bestellt es sich meiner Meinung nach auch bei Martyrs. Dem Drehbuchautor und Regisseur kann man für einen solchen Mut und kreative Linienführung nur Respekt entgegenbringen.



Jeder kann denken was er will über diesen Film! Ich für meinen Teil war gebannt von der ersten Minute.



(P.S. Auch nach dem Konsum eines solchen sehr spezifischen Filmes bin ich immer noch im Besitz meiner logischen und sozialen Denkweise. Ein "normal" funktionierender Bestandteil der Gesellschaft =D)
travisbickle
travisbickle

3 Follower 23 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Eins vorweg: Ich habe Martyrs noch nicht gesehen, werde dies bei Gelegenheit aber unverzüglich nachholen. Dennoch muss ich sagen, dass mich kein Horrorfilm der- nennen wir es mal "aktuellen Splatterwelle"- so sehr gereizt hat wie dieser. Inside war einfach nur schlecht, eine einfallslose Blutorgie, die in der zweiten Filmhälfte auf unerträglich tumbe Weise ihren in der ersten Hälfte erarbeiteten Kredit verspielt hat. Frontiers war schon besser, aber zum großen Wurf fehlte da auch einiges... Nun also Martyrs. Ich werde ihn mir ansehen. Und wenn ich das getan habe, werde ich hier ein Statement zu dem Film posten.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 8. Juli 2010
Wer bei "Martyrs" die nächste Gore-Stufe von "Saw" erwartet, ist bei diesem Film falsch.

Dieses Werk ist zwar sehr verstörend und brutal(in einem anderen Sinne als zB Saw) jedoch letztendlich auch philosophisch.

Die Storywendungen machen aus einer wohlmöglich unterschätzen Geschichte eine Grenzerfahrung, welche einen wirklich zum Nachdenken anregen sollte.



Was man aus einem menschlichen Wesen machen kann, ist wirklich unbegreiflich ,einfach nur unmenschlich und unbeschreibbar grausam. Deswegen , liebe Filmliebhaber, am besten selber anschauen, auch wenn es schwer fällt.



Das WARUM des Ganzen ist sozusagen das Thema des Films, an dieser Stelle sei jedoch nicht zuviel zu verraten.



"Martyrs", ein Juwel des Horrors...
havelman
havelman

11 Follower 68 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich fand den Film irgendwie relativ heftig in der Ausführung.

Ich habe Filme auf ähnlicher Geschichte aufbauend öfters mal gesehen, aber bei diesem Teil wurde meiner Ansicht nach etwas zu sehr über die Strenge geschlagen. Die Geschichte wurde komplett von den blutigen Szenen übertünscht.
XxBlondesGiftxX
XxBlondesGiftxX

5 Follower 30 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Film ist gut aber nicht so schockierend wie er angepriesen wurde!

Die Story ist mal etwas anderes und kein plumper Splatter oder Teenie-Horror wie viele andere "Horrorfilme" der heutigen Zeit.



Zwischendurch bricht die Story etwas ein, man verliert aber keineswegs das Interesse!



Wer diesem Film allerdings 10 Punkte gibt kann noch nicht viele gute Horrorschocker gesehen haben.



Für mich eine gute 7/10 da der Film nicht nur schockt oder anekelt sondern teilweise mitleiden lässt! Und das ist (bei mir) selten geworden.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
absolout überwältigend. nichts für schwache nerven
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Also ich hab mir den Film auch grade angeschaut und muss sagen, dass er wirklich GANZ anders war, als ich das erwartet hätte. Die Atmosphäre, die Schauspieler, die Kamera, die Musik ... es stimmt einfach alles!! Den Gewaltgrad (physisch) empfand ich nicht als so extrem hoch aber das kann auch daran liegen, dass es der Regisseur sehr gut versteht, diese Gewalt als Notwendigkeit darzustellen. Es geht hier nicht darum, den Splatterthron zu ersteigen.

Dafür ist es auf psychischer Ebene ein echter Hammer! Anders kann man das nicht bezeichnen, wenn man die ganze Zeit mitleiden MUSS. Für mich auf jeden Fall ein ganz großer Film, den ich nicht unbedingt zum Horror Genre zählen würde, Drama trifft es das eher besser.
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