Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
Jerrybalotelli
2.406 Follower
1.009 Kritiken
User folgen
2,5
Veröffentlicht am 14. April 2013
"The International" hat 2 größere kritikpunkte und zwar einmal die story,die ich eher schlecht finde und die länge des films,die hier wirklich unnötig ist! der film ist streckenweise garnicht schlecht anzuschauen besonders im mittelteil,aber dann kommt dieser film einfach nicht mehr voran leider...
Cooler , glatter , geradliniger , schnörkelloser Hochglanzthriller mit satten Actionszenen und einer überzeugenden Darstellerriege - aus der Cliff Owen als Interpol Agent hervorsticht. Die Story um kriminelle , korrupte Banken , Manager , Politiker , illegale Waffenschiebereien usw usw wird schnell und spannend erzählt.
Schon länger hatte ich "The International" im Blick, da mich der Trailer damals ziemlich ansprach. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mir diesen Film nun mal zu Gemüte geführt habe, aber jetzt war es schließlich soweit. "The International" ist nicht perfekt, ist aber trotzdem ein ziemlich guter und unterhaltsamer Film, der auf jeden Fall einen spektakulären Höhepunkt zu bieten hat. Die Story basiert mehr oder weniger auf wahren Begebenheiten. Zwar ist alles ein wenig überspitzt, aber die Grundlage ist soweit real. Ich fand die Geschichte recht interessant, auch wenn sie insgesamt eigentlich nicht wirklich was Besonderes ist und auch simpler ist, als ich anfangs gedacht habe. Die Darsteller sind allesamt gut. An erster Stelle muss für mich Clive Owen erwähnt werden. Seine Figur hat eine ziemliche 08/15-Charakterisierung, doch Owen kämpft gut dagegen an und hat mir in seiner Darstellung gut gefallen. Naomi Watts hat eine recht nichtssagende und belanglose Rolle, spielt diese aber auch solide. Auch alle anderen Darsteller spielen gut und wissen zu überzeugen. Eine große Schwäche von "The International" liegt darin, dass die Figuren leider nicht besonders ausgearbeitet sind, was schade ist, aber das Gesamtergebnis nur ein bisschen trübt. Die Inszenierung ist gelungen und der Film hat eine sehr ansprechende Optik. Humor gibt es weiter nicht und "The International" ist ein sehr ernster und insgesamt auch recht düsterer Film geworden. Das Ende lässt sich auch nicht wirklich als Happy-End bezeichnen. Der Unterhaltungsfaktor ist gut, aber nicht überragend. Ich fühlte mich aber über die knapp zwei Stunden gut unterhalten, fand das Geschehen immer recht interessant und gelegentlich auch spannend. Das Tempo von "The International" ist ziemlich ruhig und nicht großartig rasant. Dann nach etwas über der Hälfte des Films wird der Zuschauer aber plötzlich mit einer knallharten Actionszene bombadiert. Diese Szene ist inszenatorisch hervorragend und bietet einiges fürs Auge. Das Museum als Schauplatz hat mir sehr gefallen. Auch wird der Film hier richtig brutal und bietet einige blutige Shoot-outs. Diese ziemlich lange Szene hat mir sehr, sehr gut gefallen. Der Score zum ganzen Treiben hat gut gepasst und ist gelungen. Fazit: "The International" ist ein old-schooliger Politthriller mit moderner Optik. Eine ordentliche Inszenierung, ein guter Unterhaltungswert und die tolle Actionszene im Museum machen die etwas klischeehafte Story und die schwachen Charaktere größtenteils wieder wett. Fans von Polithrillern, die nicht zu übertrieben sind, können durchaus einen Blick wagen.
Der Film ist ziemlich gut, baut eine interessante Spannung und vorallem Kamera und Schauspieler können überzeugen. Leider ist zwischen doch ziemlich langatmig und irgendwie war ich vom Ende auch etwas enttäuscht. Da hätte man (der der Film im Laufe der Zeit immer besser wird) etwas mehr erwartet.
An sich war das ein guter Film. Tolle Besetzung, gut gelungene Actionscenen usw. Er war im großen und ganzen eigl. ganz gut. Was mich gestört hat, war das der Film sehr lang und damit teilweise langweilig wurde. Das mag Geschmackssache sein, aber ich schaue nur ungern öfters auf die Uhr. Trotzdem war er ganz gut.
Es ist mir ein Rätsel wie aus einem anfänglich guten Film, von Minute zu Minute es langweiliger und langatmiger werden kann.
Um den Filmgenuss nicht komplett zu verderben möchte ich nicht das Ende verraten, aber es sei so viel gesagt das man sich fragt: "Kommt jetzt die Werbung? Geht es gleich weiter?"
Sicher. Kamera, Schnitt und Ton sind gut, aber wiegen die vielen Logikfehler und offen gebliebenen Fragen einfach nicht auf.
Auch die überwiegend gute Leistung der Schauspieler hilft nicht darüber hinweg, dass aus einer ursprünglich guten Story mit viel Potential nichts weiter übrig bleibt, als ein Film welcher eher ins Abendprogramm eines TV Senders gehört und nicht ins Kino.
Alles in allem kann ich einfach viel zu wenig gutes diesem Film abgewinnen um ihn weiter zu empfehlen. Selbst "Duplicity" ist besser inszeniert. Von "Michael Clayton" ganz zu schweigen.
Ein starker Thriller mit guter Besetzung und hervorragend inszeniert von Tom Tykwer.
Ich kann die in der Kritik angesprochenen Schwächen nur teilweise nachvollziehen. Der Gesamt-Eindruck des Films ist überragend.
Exzellente Bildsprache, rasant und spannend, aber nicht hektisch. Er geht mit der Kamera nahe an die Personen ran, die Schauspieler haben Gelegenheit, auch wirklich zu spielen. Clive Owen ist die perfekte Besetzung für die Hauptrolle. Naomi Watts hätte ich mehr Szenen gegönnt, aber die Rolle war nun mal so angelegt.
Dieser Film wird als DVD/BluRay in meine Sammlung eingehen (und da bin ich sehr anspruchsvoll ;-)
Die Guggenheim-Szene ist für mich schon jetzt legendär!
Visuell top, aber mit dramaturgischen Schwachstellen, kommt der frische Polit-Thriller "The International" daher.
Beginnen wir mit den positiven Aspekten. Die schauspielerische Leistung der Besetzung stimmt. Besonders positiv fällt Clive Owen auf, der vor allem mit seinem Charisma zu überzeugen weiß. Naomi Watts spielt wie gewöhnlich sehr gut, geht jedoch aufgrund ihrer zu klein angesetzten Rolle etwas unter, da sie bei den Höhepunkten des Films, wie z.B. bei der beeindruckenden Actionszene im Museum und bei dem kompletten Endteil des Films fehlt.
Handwerklich ist "The International" hervorragend gemacht. Beeindruckende Luftaufnahmen und Kamerafahrten, sowie futuristische Sets und Locations, lassen den Film visuell sehr überzeugen und verleihen dem Film eine edle und frische Note.
Die Handlung lässt hingegen leider an einigen Stellen zu wünschen übrig. Die Rolle des heruntergekommenen Cops mit dunkler Vergangenheit wirkt an vielen Stellen überzogen und zu einschlägig. Zudem wird das Schicksal einiger Personen, wie etwa das des korrupten Polizisten in Italien, im weiteren Verlauf des Films nicht mehr thematisiert, sodass das Ganze zum Schluss etwas unvollständig wirkt.
Die meisten Punkte büßt "The International" allerdings durch sein enttäuschendes Ende ein.
Über weite Strecken ist der Film wirklich spannend und unterhaltsam, baut jedoch zum Ende hin deutlich ab. Letztendlich will die Bombe des Verschwörungskomplotts einfach nicht platzen. So endet "The International" weder spektakulär noch besonders originell, was den Film daran hindert zu einem wirklich guten Werk zu zählen.
Trotzalledem ist "The International" aufgrund seiner starken visuellen Aufmachung, Aktualität und guten Besetzung einen Blick wert.