The Amazing Spider-Man
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Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 13. Juli 2012
Gerade einmal zehn Jahre sind seit dem Beginn der ersten Spider-Man-Trilogie vergangen und schon fängt das Spektakel wieder von vorne an. Ein Remake?....nein, dafür ist es zu früh, denn so sehr haben sich die Spezialeffekts im letzten Jahrzehnt auch nicht verändert. Was genau darf man also von dem neuen Spider-Man erwarten?
Regisseur Marc Webb wagt einen komplett neuen Ansatz an die Geschichte von dem Helden des Marvel-Imperiums. Zunächst beginnt die Geschichte zu einem viel früheren Zeitpunkt als Sam Raimis Version und stellt eine sehr interessante Frage, die in Tobey Maguires Spider-Man-Universum niemals beachtet wurde. Dadurch erhält "The Amazing Spider-Man" einen neuen Tiefgang, der den Weg für eine sehr viel komplexere Handlung öffnet.
Der Großteil des Films ist zwar im gleichen Zeitstrang wie Sam Raimis erster Teil angesiedelt, aber die Handlung unterscheidet sich deutlich zwischen den beiden Filmen. Marc Webb geht mehr auf die Details ein, die Sam Raimi vernachlässigt hat. Gleichzeitig wird leider aber das, was im älteren Modell gut gemacht wurde, bei Marc Webb nur sehr oberflächlich abgewickelt. Es wird deutlich, dass der Regisseur alle Parallelen zum großen Bruder des Films weitestgehend vermeiden wollte, das dient leider aber nicht immer der Qualitätssteigerung des Films. Einige Charaktere treten in dem neuen Spider-Man gar nicht auf, andere werden immer wieder erwähnt und vermutlich erst in einem der Sequels auftreten. Aber es werden auch ganz neue Gegner eingeführt, sicherlich zur Freude aller Fans des Comics.
Ein großes Lob verdient die Darstellung von Peter Parker. Wirkt Tobey Maguire in seiner Verkörperung des Superhelden doch sehr glatt und verliert leicht an Glaubwürdigkeit, sobald er dem Charakter etwas mehr Tiefe geben soll, so gelingt dies Andrew Garfield, sicherlich auch aufgrund des besseren Drehbuchs, deutlich besser. Der neue Peter unterscheidet sich deutlich vom Strahlemann der anderen Geschichte. Sein Humor ist fieser und bissiger und die Seele von Peter ist deutlich tiefgründiger. Diese Stimmung breitet sich über den ganzen Film aus und radiert die bunte Welt aus Sam Raimis Version, die manchmal wie eine Theaterkulisse wirkt, komplett aus und siedelt Spider-Man in der realen Welt an.
Als Fazit lässt sich also sagen, dass die Neuverfilmung der Geschichte des bekanntesten Superhelden durchaus mehr zu bieten hat als nur den Zusatz eines 3D-Erlebnisses. Der neue Ansatz der Geschichte vom Fotografen Peter Parker öffnet ganz neue Wege für die Entwicklung der Geschichte und die tiefgründige Darstellung von der Person Peter Parker lässt eine ernsthaftere und glaubwürdigere Darstellung von Venom zu, welche Sam Raimi im dritten Teil seiner Trilogie eher zur Parodie gemacht hat. Der Neuansatz ist also keineswegs überflüssig, vielmehr lässt sich mit Spannung beobachten, wie sich die Geschichte entwickeln wird. Regisseur Marc Webb mit seiner Interpretation zwar nicht alles besser, aber insgesamt ist die Neugestaltung sehr gelungen.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 13. Juli 2012
Ich fand Tobey Maguire als Peter Parker immer schon schrecklich....es war mir zu unrealistisch, warum MJ sich gegen den attraktiven Harry Osborne u für das Milchbubi Peter entschied.
Nun ja....sonst fand ich die alte Spidey triologie sehr gut und unterhaltsam...

Aber seit ich gestern The AMAZING SPIDERMAN gesehen habe, geraten für mich die alten Filme fast schon in Vergessenheit.

Andrew Garfiel ist einfach nur ein talentierter Schauspieler und passt als Peter Parker sehr gut.

Der Film ist düster, nachdenklich und actionmässig nicht zu übertrieben. Der neue Spidey ist geschmeidig wie eine Katze =)

Mir fehlen in diesem REBOOT nur 2 Dinge.....Der cholerische Chefredakteur J:J Jamerson und James Franco als Peters bestem Freund Harry *schluchz*

Ansonsten....TOP FILM, den ich mir auch auf DVD kaufen werde.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 18. April 2014
Ich fasse mich mal kurz, denn das meiste wurde hier schon gesagt.
Laue Neuauflage von wirklich drei super Filmen, die überhaupt nicht zu überzeugen weiß.
Von den unzählbaren Logik und Sinnfehlern in diesem Streifen mal ganz abgesehen.
Lediglich die Optik ist wirklich sehenswert. Das wars dann aber auch.
Ich empfehle jedem der den Film sehen will- Finger weg und greift lieber zu den Orginalen :)
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 12. Juli 2012
Lediglich fünf Jahre nach Sam Raimis letztem Spider-Man Film kommt also der Reboot von Marc Webb. Mit Andrew Garfield in der Rolle des krabbeligen Helden und Emma Stone als Gwen Stacy, Spideys erste Liebe, haben die Verantwortlichen adäquaten Ersatz gefunden. Die beiden spielen ihre Rollen moderner, flotter, ja- man kann sogar sagen cooler als Tobey Maguire und Kirsten Dunst, deren komplizierte Beziehung über drei Filme gezogen dann doch etwas anstrengend wurde. Inhaltlich bietet „The Amazing Spider-Man“ nur wenig neues. Die Idee, Peter Parkers Eltern und seine Kindheit in die Geschichte zu integrieren, ist gut, jedoch wird leider nicht konsequent zu Ende erzählt und der Zuschauer fragt sich warum der junge Peter eigentlich zurückgelassen wird. Das gleiche gilt für den Plot um den tragischen Tod des Onkels, der mitten im Film aufhört Erwähnung zu finden und ziemlich emotionslos dargestellt wird. Das ist schade, da Ben Parkers Schicksal eine essentielle Rolle in der Entwicklung von Spider-Man einnimmt. Hoffnung macht ein Bild des Mörders am Ende des Films, was darauf schließen lässt, dass die Geschichte wohl im Sequel noch vertieft wird. Die Verwandlung von Peter Parker ist dennoch gelungen, da sich genügend Zeit für seine Entwicklung genommen wird. Leider hatten die Macher es dann aber bei seinem Gegenspieler plötzlich eilig. Die Transformation zum Lizard geschieht blitzartig; der Film verliert ab diesem Zeitpunkt die Ruhe und wirkt, als würde Marc Webb die Geschichte jetzt einfach schnell zu Ende bringen wollen- trotz der fast zweieinhalb Stunden Spielzeit. Die Gestalt der Echse selbst gefällt ebenfalls nicht. Der halbe T-Rex wirkte zunehmend unglaubwürdig. Hier hätte sich die kreative Abteilung durchaus für eine etwas menschlichere Optik entscheiden dürfen. Der größte Schwachpunkt des Films ist allerdings die Atmosphäre, die nicht wirklich aufkommen will. Die kleinen Nebengeschichten, die Sam Raimis ersten Film den nötigen Charme verpassten, (beispielsweise der cholerische Chefredakteur oder Peter Parker als selbstdarstellender Spiderman-Fotograf) fehlen hier fast komplett. Selbst der Konflikt mit Gwens Vater ebbt, aufgrund einer nicht begründeten Umpolung seiner Einstellung gegenüber Spider-Man, völlig ab. Klasse sind dafür die Actionszenen, vor allem wenn in Ego-Shooter Manier durch die Häuserschluchten geschwungen wird. Dennoch bleibt insgesamt das Gefühl einer kleinen Enttäuschung zurück, denn vor allem erzählerisch und atmosphärisch war da viel mehr drin. Eine Neuverfilmung kommt daher vielleicht einfach zu früh, so dass Sätze wie „die Stadt braucht dich“ dieses Mal nicht mehr gänzlich funktionieren.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 12. Juli 2012
Ich ging mit gemischten Erwartungen in den Film und kam mit gemischten Gefühlen und Eindrücken wieder heraus.
Zunächst einmal muss ich sagen, dass die 3 bisherigen Teile mich als Spider-Man Fan seit Kindesalter auch nicht gerade befriedigt haben. Dies lag teils an Maguires weinerlichen und teils unpassenden Darstellungen aber manchmal auch einfach schlicht an der Auswahl der Bösewichte.
Im neuen Spider-Man gefällt mir einerseits die Darstellung des Spider-Man selbst besser, die des Peter Parkers, und damit meine ich ihn sobald er die Maske absetzt, schlechter. Zwar wollte man wohl offensichtlich den Menschen hinter der Maske gezielter darstellen und ihm eben dadurch mehr Menschlichkeit und auch mehr Angreifbarkeit verleihen. Peter Parker dafür als verweichlichten wortkarg-träumerischen Skaterboy darzustellen halte ich jedoch für unnötig und übertrieben. Wollte man hier etwa einen Teenieschwarm erschaffen? Garfields Darstellungen lassen mich an vielen Stellen darauf schließen. Natürlich wird ein höherer Identifikationsgrad erreicht, Spider-Man bzw. Peter Parker erscheint tatsächlich mit Erfolg menschlicher, durch zahlreiche witzige und wohl auch realistische Alltagsszenen auch oft sympathischer und nicht als realitätsferner Überheld, der sofort mit seinen Superkräften umzugehen weiß. Das hätte meiner Meinung nach aber nicht den Preis der Charakterverkitschung haben müssen.
Wenn er dann aber doch mal für ein paar Minuten seine Maske aufbehält muss ich sagen, dass mir gerade die schlagfertigen witzigen Sprüche und vor allem seine Agilität sehr gut gefallen. Sein Sprechen ist angenehm nah an der diesbezüglich attraktiven Comicvorlage und seine Art zu kämpfen ähnelt der einer Spinne ohne jeden Zweifel deutlich mehr als Maguires pummeliges Rumgehampel an manchen Stellen. Sein Kostüm ist wie von allen Seiten bekundet natürlich ein optischer Genuss.
So auch die restlichen Animationen, es wird nicht gescheut Betonung auf die aufregenden Schwing- und Bewegungssequenzen der Spinne zu legen oder die Echse auch mal in längeren detaillierten Sequenzen zu zeigen. Ein mehr oder weniger kleiner Wermutstropfen ist an dieser Stelle das allgemeine Aussehen der Echse; die meiste Zeit ohne Kittel und gänzlich "unklassisch" ist mir das schon wieder fast zu viel der animierten Neuartigkeit.
Was die schauspielerische Besetzung anbelangt sei zu sagen, dass ich alle Rollen als passabel gespielt empfand. Einzig und allein Sally Field als Tante May passte nicht ganz in mein Bild. Darstellerische Glanzleistungen sehe ich hingegen allerdings auch nirgendwo.
Zuletzt fielen mir noch ein paar inhaltliche Punkte eher negativ ins Auge, so fehlte mir etwa der Daily Bugle samt Jay Jonah Jameson sehr (Peter Parker als Hobbyfotograf? Passt ja erneut zum schwärmerischen Skaterboy- oder gar Hipster-Image...), das in-Szene-setzen des Captain Stacy erschien mir als überflüssig und auch Dr. Connors kannte ich nur als zwispältigen wenn-gerade-mal-menschlich Peter Parker stets freundlich gesinnten Wissenschaftler, der nun beidermaßen ein Mr. Hyde zu sein schien, zumindest überwiegend. Inhaltlich positiv fand ich wiederum, dass diesmal auch Peters Eltern Beachtung fanden, wenngleich dies wiederum anders geschah als ich es kannte. Aber das muss ja schließlich nicht immer als der totale Maßstab dienen. Die Veränderung der Geschichte um Onkel Bens Tod (das Wrestling fällt flach und kommt nur zu einer Andeutung) wird wohl seine Gründe gehabt haben, ob dies nun gänzlich positiv oder negativ ist möchte ich nicht urteilen.
Achja, die 3D-Effekte waren auf meinen bisher eher verinzelten und nicht außergewöhnlich positiven Erfahrungen basierend wirklich in Ordnung, manchmal vergaß man kurz dass man in 3D schaute, dann wurde man aber durch die ein oder andere diesbezüglich gute Szene wieder daran erinnert.
Insgesamt also ein Reboot mit einigen Stärken und/aber vielen Schwächen, die ihn für mich zu einem ansehnlichen aber keinesfalls herausragenden Actionfilm machen.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 12. Juli 2012
Ganz kurz: klasse Film, super Effekte, tolle Schauspieler! Reingehen!!!!! War zu keiner Zeit langweilig oder unlogisch!
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 11. Juli 2012
Der Film bekommt von mir 3 Sterne weil er für mich so naja wa.Da gab es ein paar höhen und ein paar tiefen.Der jenige der mich am meisten überzeugen konnte wa der Bösewicht ( Echse ). Weis jetzt grad den Namen nicht von den Schauspieler.Ansonsten wahren ein paar Dinge dabei die besser wahren als beim anderen und ein paar die schlechte wahren.Mal sehn was der zweite Teil so bringt.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 1. August 2012
Dieser Film wahr sehr gut. Die Effekte waren klasse aber die Story ist nicht neu...
Ralph_RJ
Ralph_RJ

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4,5
Veröffentlicht am 11. Juli 2012
Der coolste Spiderman aller Zeiten!! Realistischer als der Vorgänger, nicht zuletzt durch mechanische Netzdüsen oder Spiderman mit Rucksack und Handy. Die Spinne in Action zu sehen mach mehr Spass als jemals zuvor da sich die Heldenfigur leichtfüssig wie im Comic bewegt. Die Hauptdarsteller sind sehr gut besetzt. Die Reihe hat was Action angeht viel Potential nach oben. Ich freue mich jedenfalls auf weitere Teile. OK, die Tante fand ich fehlbesetzt. Film hat mir allemal besser gefallen als die Avangers. Enttäuschend war für mich die 3 D Umsetzung. Nervte mich auch, dass mit Brille das Bild gleich um 30% (?) dunkler wird aber das ist ja wohl ein allgemeines Problem mit 3D im Kino.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 10. Juli 2012
"The Amazing Spider-Man" ist ein toller Neuanfang! Er hat mich wirklich sehr, sehr gut unterhalten. Zu Anfang präsentiert sich der Film durchaus witzig und amüsant. Dazu ist die Entdeckung der Kräfte, von Peter, durchaus gekonnt und ausführlich in Szene gesetzt geworden. Daher dauert es auch eine Weile, bis richtig Fahrt aufkommt, was dem Film auf keinen Fall Schaden zufügt. Die düstere Atmosphäre hat mir sofort gefallen und mich gefesselt. Zudem ist Andrew Garfield, als etwas aggressiver Spider-Man, der auch immer einen Spruch drauf hat, wirklich gut besetzt. Er verköpert einen eigenen Spider-Man und versucht nicht jenen alten (Tobey Maguire) in irgendeiner Weise nachzumachen. Die Variante Garfields gefällt mir daher auch ein wenig besser.
Die anderen Darsteller, wie Emma Stone, als sympathische Gwen Stacy, Rhys Ifans als Dr. Curt Conners und auch Bösewicht (Echse, Lizard) und viele mehr, sind ebenfalls keine Fehlbesetzungen und spielen ihre Rollen allesamt überzeugend. Sogar 3D war ganz passabel und hat die Action und gerade das Herumschwingen durch die Häuserschluchten New Yorks, wirklich spektakulär aussehen lassen. Es besteht aber sicher kein Zweifel, dass es auch ohne den Effekt und der Brille gut rüberkommt.
"The Amazing Spider-Man" muss sich auf gar keinen Fall vor den alten Spider-Man Filmen verstecken.
Ob wirklich Vergleiche gezogen werden sollten, ist Jedem selbst überlassen. Ich empfinde diesen hier als total gelungen, durchaus interessant, was die Story angeht und atmosphärisch einfach perfekt!
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