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Fundamentalontologe
Fundamentalontologe

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1,5
Veröffentlicht am 12. März 2010
Das Positive vorweg: Die Schauspielleistung von beiden "Madels" ist wirklich lobenswert, das wars dann aber auch schon. Verstehe wer will, was an diesem Film so pralle sein soll. Der bayrische Dialekt nervt irgendwann einfach nur noch, wenn man als "Hochdeutsch" sprechender Bildungsbürger einfach nur die Hälfte versteht. Lustig kann ich das nicht finden. Die Story ist bestenfalls Durchschnittskost (Also so sind beispielsweise die Probleme der Hauptdarstellerin(nen) wirklich lachhaft und lächerlich im Gegensatz zu anderen Coming-of-Age Filmen, die wesentlich dramatischere, berührendere und tragischere Jugendliche und ihre Probleme porträtieren - hier sei an Gus Van Sants und Larry Clarks Filme erinnert...) und Städter, die diesen Film sehen, könnten höchstens in der Hinsicht auf ihre Kosten kommen, das sie sich prächtig über die Dorftrottel amüsieren können. Aber nun gut, solch ein Charakterporträt der bayrischen Dorfmenschen muss es eben auch mal geben. Und dann erst dieses misslungene Ende! Das gab mir den Rest... endlich konnte sie doch froh sein, aus diesem Kaff und der so genannten "Heimat" rauszukommen, und dann hatte sie obendrein auch noch die Chance nach Amerika für ein Jahr zu gehen! Warum nutzt die dumme Pute das denn nicht? Was hält sie denn bei ihren, mit Verlaub, beschränkten und bornierten Eltern? Ihre Freundin kann sie doch nach einem Jahr dann wieder begrüßen, echte Freundschaften halten so eine Trennung aus. Und dann dieser andere Typ, der ihr hinterher rennt, was will sie denn mit dem? Für den hat sie sich doch den ganzen Film fast überhaupt nicht interessiert? Das Ende wäre wirklich besser gewesen, wenn sie gefahren wäre, verdammt noch e mol. Das kann doch wohl nicht angehen, soll das ein Plädoyee für Heimatverbundenheit sein? Das könnt ihr euch alle sowieso abschminken: In heutigen flexibilisierten und sozial mobilisierten Zeiten muss man sich darauf einstellen, eben mehrere Heimaten zu haben. Jedenfalls wenn man was aus seinem Leben machen will und nicht in so enden möchte, wie diese Protagonisten aus und in diesem schrecklichen Film. Das Filmvergnügen wird leider auch nicht durch die billigen Dialoge wett gemacht. Ach, und gehen die Girlies eigentlich auch mal zur Schule? Oder haben die dort die ganze Zeit Ferien? Jeder, der auch in der bayrischen Provinz aufgewachsen ist, wird wahrscheinlich seine helle Freude an diesem Film haben - aber außer dieser Zielgruppe kann er wohl kaum für andere ansprechend sein...
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 19. März 2010
Das Positive vorweg: Die Schauspielleistung von beiden "Madels" ist wirklich lobenswert, das wars dann aber auch schon. Verstehe wer will, was an diesem Film so pralle sein soll. Der bayrische Dialekt nervt irgendwann einfach nur noch, wenn man als "Hochdeutsch" sprechender Bildungsbürger einfach nur die Hälfte versteht. Lustig kann ich das nicht finden. Die Story ist bestenfalls Durchschnittskost (Also so sind beispielsweise die Probleme der Hauptdarstellerin(nen) wirklich lachhaft und lächerlich im Gegensatz zu anderen Coming-of-Age Filmen, die wesentlich dramatischere, berührendere und tragischere Jugendliche und ihre Probleme porträtieren - hier sei an Gus Van Sants und Larry Clarks Filme erinnert...) und Städter, die diesen Film sehen, könnten höchstens in der Hinsicht auf ihre Kosten kommen, das sie sich prächtig über die Dorftrottel amüsieren können. Aber nun gut, solch ein Charakterporträt der bayrischen Dorfmenschen muss es eben auch mal geben. Und dann erst dieses misslungene Ende! Das gab mir den Rest... endlich konnte sie doch froh sein, aus diesem Kaff und der so genannten "Heimat" rauszukommen, und dann hatte sie obendrein auch noch die Chance nach Amerika für ein Jahr zu gehen! Warum nutzt die dumme Pute das denn nicht? Was hält sie denn bei ihren, mit Verlaub, beschränkten und bornierten Eltern? Ihre Freundin kann sie doch nach einem Jahr dann wieder begrüßen, echte Freundschaften halten so eine Trennung aus. Und dann dieser andere Typ, der ihr hinterher rennt, was will sie denn mit dem? Für den hat sie sich doch den ganzen Film fast überhaupt nicht interessiert? Das Ende wäre wirklich besser gewesen, wenn sie gefahren wäre, verdammt noch e mol. Das kann doch wohl nicht angehen, soll das ein Plädoyee für Heimatverbundenheit sein? Das könnt ihr euch alle sowieso abschminken: In heutigen flexibilisierten und sozial mobilisierten Zeiten muss man sich darauf einstellen, eben mehrere Heimaten zu haben. Jedenfalls wenn man was aus seinem Leben machen will und nicht in so enden möchte, wie diese Protagonisten aus und in diesem schrecklichen Film. Das Filmvergnügen wird leider auch nicht durch die billigen Dialoge wett gemacht. Ach, und gehen die Girlies eigentlich auch mal zur Schule? Oder haben die dort die ganze Zeit Ferien? Jeder, der auch in der bayrischen Provinz aufgewachsen ist, wird wahrscheinlich seine helle Freude an diesem Film haben - aber außer dieser Zielgruppe kann er wohl kaum für andere ansprechend sein...
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