Staten Island New York - Es gibt kein perfektes Verbrechen: Kritiken
Staten Island New York - Es gibt kein perfektes Verbrechen
Durchschnitts-Wertung
2,5
11 Wertungen
1 User-Kritik
5
0 Kritik
4
0 Kritik
3
1 Kritik
2
0 Kritik
1
0 Kritik
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
No Use For A Name
14 Follower
1.209 Kritiken
User folgen
3,5
Veröffentlicht am 29. Januar 2026
Ein wunderbarer kleiner Episodenfilm, der hauptsächlich von seinem tollen Darstellerensemble lebt als von einer ausgefeilten Story. Dennoch ist es ganz unterhaltsam zu sehen, wie die drei extrem unterschiedlichen Geschichten in einer gemeinsamen Szene enden und sich über Umwege ergibt, wie die Personen und deren Episoden miteinander verbunden sind.
Da ist einmal Vincent d’Onofrio, der seine Figur hier wie eine Mischung aus Private Paula (“Full Metal Jacket”) und “der Pate” spielt – genial! Dann kommt Ethan Hawke, dessen Figur vom Drehbuch her als ziemlich döschig angelegt ist, aber auch diese Rolle meistert er souverän – stark! Und als letztes ist da dann Seymour Cassel, der einen taubstummen Metzger spielt und für den Gangsterboss die Leichen fachgerecht entsorgt. Hier tänzelt Cassel auf dem ganz schmalen Grat zwischen großer Schauspielkunst und Pan Tau-Slapstick, verliert aber niemals den Boden unter den Füßen und ist wohl auch der heimliche Star des Films. Nicht zuletzt ist seine Geschichte auch die emotionalste von allen.
Garniert wird die ganze Angelegenheit mit einer Prise sehr feinen Humors, was diesen kleinen Episodenfilm sehr unterhaltsam macht. Letztlich sind es aber die drei herausragenden Schauspieler, den ihn aus dem Sumpf der Mittelmäßigkiet heraushieven. Ich wurde jedenfalls 1 1/2 Stunden hervorragend unterhalten!