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Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 19. März 2010
Das sich Characktere in filmischen Horrorinszenierungen nicht besonders intelligent anstellen ist für diesen Film noch stark untertrieben. Das ausgeprängte Defizit des Überlebenswillens nimmt hier bereits groteske Züge an - die schaupsielerischen Leistungen ebenfalls, aber dies kann ruhigen Gewissens der planlosen Regie geschuldet werden.
Schlimmer noch ist es uns glauben zu machen, dass ein professioneller Kameramann nicht in der Lage ist die Kamera auch nur eine Sekunde stillzuhalten und dieses Manko durch ständiges herumzoomen auszugleichen sucht.
Vielleicht hätte man bei diesem Film seine Schreckmomente erleben können, wenn man denn gesehen hätte wovor es sich zu fürchten gilt.
Man muss dieses Genre wohl mögen, um schlechte Handycam Bilder mit Authentizität zu verwechseln. Da bereits das Filmplakat keine Fragen zum Ende offen lässt, so erwartet man doch wenigstens einen Moment der Erleuchtung. Leider versagt der Film in einer hoffnungsvollen Szene auch hier. Die Unfähigkeit der Protagonisten ein Tonband in der korrekten Geschwindigkeit abzuspielen oder möglicherweise aufklärenden Zeitungsauschnitten ein wenig länger Aufmerksamkeit zu schenken, lassen den Zuschauer weiterhin zum Betrachter einer "Dokumentation" die nicht dokumentiert verkommen. So wartet man unweigerlich auf den erlösenden Moment der auf dem Filmplakat versprochen wird - der Moment in dem das hysterische Geschreie der Hauptdarstellerin endlich verstummt...
recc kannte ich schon, trotzdem dachten wir, quarantäne müssen wir auch sehen und das war kein fehler!
dieser film ist meiner ansicht nach nichts schlechter, vielleicht sogar besser, wenn ich nicht zuvor schon rec gesehen hätte, man muss halt nur auf wackelkamera stehen und dieses andauerende gekreische der reporterin..
Ich muss sagen, der Film hat mich nachdem ich die Filmstarts-Kritik und ein paar Gastkritiken dazu gelesen habe, doch noch positiv überrascht.
Es ist unglaublich viel Spannung und Nervenkitzel, trotz der relativ günstigen Produktion, vorhanden.
Die Handlung selbst ist zwar schon ein wenig ausgelatscht, stört allerdings in diesem Film nur wenig.
Schade war dann doch das Ende: die meisten Horror-Thriller, die diese Handkameratechnik verwenden, enden damit, dass am Ende keiner überlebt und der letzte Mord noch vor der Kamera abläuft.
Das kennt man aus "Blair Witch Project" und auch aus anderen Filmen.
Da es genau das selbe wie "Rec" ist nur irgendwie schlechter, waren das verschwendete 90 Minuten. Für jemanden der "Rec" noch nicht gesehen hat bestimmt ganz okay, aber wenn man "Rec" schon gesehen hat, wird man enttäuscht sein. Das Remake hätte man sich echt sparen können. Weiß echt nicht, was die sich dabei gedacht haben. Kann ich leider nicht weiterempfehlen. Schaut lieber "Rec"!
Ich bin wirklich überrascht, dass der Film mich so positiv überraschen konnte. Nach den - wie immer übertriebenen - Kritiken der Gastkritiken in diesem Bereich habe ich das Schlimmste befürchtet. Und was kam raus? der vielleicht beste und atmosphärischte Zombie/Survival-Horrorfilm der letzten Jahre, der mir aufjedenfall besser gefiel als die "28"-Serie oder das unselige "Dawn of the dead"-Remake von Zack Schnyder. Das Ende war eine gelunges Vakuum an Vermutungen und Unwissen, während Jennifer Carpenter eine schöne Perfomance bot.
Ausserdem muss mann klar formulieren, dass gute Horrorfilme eben nur im Dunkeln funktionieren, und nicht am hellichten Tag.
Ich habe [Rec] noch nicht gesehen, was bedeutet, dass die Idee fuer mich noch sehr frisch wirkte.
Dennoch bin ich sehr skeptisch an den Film herangeganen. Ich bin kein Fan von Zombie filmen, aber der Klassiker 'Blair witch Project' ist mein absoluter Lieblings Horrorfilm. eine Mischung dieser Generes schien doch recht interessant.
Ich wurde positiv ueberrascht. Die vielen liebenswerten Charaktere (allen voran jennifer Carpenter) nehmen einen direkt mit in die Story. Nach einer kurzen Weile geht es dann auch schon mit der action los. Dabei setzt Quarantine besonders auf 'Authentizität'. In Fall dieses Filmes ist der begriff allerdings vorsichtig anzuwenden. Das Problem besteht, wie bereits bei Cloverfield, darin, dass das Konzept von Zombies ein eindeutig fiktionales sein muss. Wo Blair Witch uns im Glauben gelassen hat, es koennte tatsaechlich eine 'hexe' im wald leben und dabei enorm wenig gezeigt hat geht dieser film dem Realismus einen Schritt entgegen und einen wieder zurueck.
es besteht allerdings kein Zweifel, dass Quarantine sehr unterhaltsam ist. Das Konzept mag geklaut sein, weshalb es darauf ankommt, welchen der beiden Filme man zuerst sieht, aber nichts desto trotz bleibt der Film spannend und vorallem gegen ende hin wird er geradezu unangenehm oanisch und beklemmend. Blair Witch laesst gruessen.
Ich habe mir Quarantäne mit großer Skepsis angesehen und war positiv überrascht. Die Story wird besser erklärt und die Schauspieler sind auch gut. Man kann sich eigentlich einen von beiden aussuchen.