Marvel's The Avengers
Durchschnitts-Wertung
4,3
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Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 1. Mai 2012
Regisseur Joss Whedon, der anhand der Teen TV-Serien Buffy - Im Bann der Dämonen und Angel - Jäger der Finsternis den Twilight Boom schon vorwegnahm, legt mit Serenity - Flucht in neue Welten ein aus meiner Sicht, trotz der sehr guten Kritiken, fürchterliches Kinodebüt hin. Der Film floppte an den Kinokassen und Regisseur Joss Whedon war dann erstmal lange weg vom Fenster. Erstaunlich das er nun Jahre später mit The Avengers den ersten großen Sommer-Blockbuster 2012 erschaffen durfte. Gehen Hollywood die Regisseure aus? Die imbd preist den Film bereits mit einer 9/10 an (Der Film wurde allerdings, bevor er überhaupt in den Kinos war, dort noch höher bewertet!). Es ist somit einer der besten Filme aller Zeiten und hat auch den herausragenden Genrekollege The Dark Knight (8.9/10) aktuell knapp vom Thron gekickt. Zak Penn (Der unglaubliche Hulk, Electra) ist auch nicht gerade für Top Drehbücher bekannt, meine Erwartungshaltung war aufgrund der Macher sehr niedrig.

Ein Bösewicht wird über ein Energiestrahl aus dem All auf die Erde direkt in ein wissenschaftliches Labor befördert. Fragt besser nicht wieso oder Hintergründe diesbezüglich, die gibt es hier im ganzen Film nie. Zumindest benötigt man sie nicht, um das Schaffwerk im Großen und Ganzen zu verstehen, wirklich denken wird nämlich nie verlangt. Die Actionszenen sind reichlich vertreten und schauen sehr gut aus, mit das Beste was aktuell gibt, auch wenn es im Verlauf schon wieder überladen wirkt. Inhaltlich wird nur Minimalkost geboten, weil das Actiongeknalle aber so zu überzeugen weis, stört es niemanden des modernen Kinogängers, der hier Actiongekloppe sehen will. Im ersten Drittel bis sogar zum Mittelteil des Films werden die Charaktere vorgestellt, der Humor blitzt immer mal wieder auf, einige male wirklich witzig. Das Highlight ist sicherlich, wenn ein Computerspezialist statt seiner Arbeit nachzugehen, heimlich Computerspiele zockt, was total überspitzt erscheint und den größten Lacher des Films erzeugt. Mehr Story als die meisten anderen Actionblockbuster aus diesem Jahr hat der Film aber auch nicht vorzuweisen, bewegt sich von der Spannung her gegen Null und emotional unter Null. Keineswegs kommt The Avengers an den The Dark Knight heran und auch mit Iron Man kann sich die Geschichte ganz sicher nicht Messen. Sogar der sehr durchwachsene Thor war zuletzt inhaltlich besser erzählt und nicht nur auf Actiongekloppe aus. Die Geschichte ist hier jedenfalls flach, es gibt keine Hintergründe warum jemand so handelt, weder auf der guten noch auf der bösen Seite. Die Witzigkeit wird nach dem ersten Drittel komplett verschwinden, nur am Ende liefert Hulk noch 2-3 Szenen mit Situationskomik. Die echten Darsteller sind allerdings durchweg blass, nur Iron Man Robert Downey Jr. bewegt sich von der Ausdrucksstärke her noch im Durchschnittsbereich, Sympathieträger gibt es aber keine. Was wiederum sehr ansprechen kann sind die Kostüme und auch der Hulk an sich, da sind wir aber wieder bei der Optik, die hier Bombe ist.

Das Drehbuch ist so dünn wie Espenlaub und die über 2 Stunden Spielzeit sind deswegen zu viel um nicht doch einige Durststrecken und Nickerchen zu offenbaren, was der Humor nur in der Anfangsphase kaschieren kann, anschließend fällt er nämlich ganz aus, diesbezüglich auf den ganzen Film betrachtet also unrund. Es ist hier möglich einige Male wegzudösen, ohne das der Film irgendwie vorankommt. Es reicht sogar aus die ersten Minuten und den Schluss des Films zu sehen, um zu wissen was geschehen ist.
Zum Schluss ist The Avengers doch bloß ein seelenloses Haudraufbolzen für den Mainstream von Heute geworden, der mit seinen Humor cooler sein will als er tatsächlich ist. Das Einzige was diese sauteuren, modernen 3D-Trashfilme liefern ist ein Adrenalinkick wie es das im Kino zuvor nicht gegeben hat, man könnte sie also auch mit Drogenjunkies vergleichen, die immer mehr von dem Stoff brauchen, ohne dabei noch klar denken zu können. Allerdings haben wir es hier nicht mit Randgruppen zu tun, die im freien der Bahnhofsviertel übernachten. Es ist viel schlimmer, die Masse, die sich die Kinotickets leisten können, dröhnen sich hiermit zu. Herz steckt in The Avengers keins drin, selbst die Guten (Avengers) sind nur zerstörerische Maschinen und unterscheiden sich von den Bösewichten seelisch nicht.

Im Kino könnte die Effektmaschine wahrscheinliche eine Infektion verursachen, ein Kick von dem man immer mehr benötigt. In zwei oder drei Jahren ist der Film ganz sicher wieder in die Vergessenheit geraten, wenn es bessere Effektmonster gibt. Auf eine teure 3D taugliche Heimkinoanlage ist The Avengers für einmaligen Genuss, mit viel Bier oder Drogen womöglich besser als „A-Bombe“ oder „Coke“.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 1. Mai 2012
Ganz klare Höchstwertung von mir. Die Zusammenführung aller Marvel-Realverfilmungen der letzen Jahre ist ein voller Erfolg geworden. Natürlich kann man sich darüber streiten das es nur schwer möglich ist allen Figuren in ihren Charakterzügen gerecht zu werden in nur einem Film, aber als Fan werden die meisten alle Einzel-Verfilmungen ja eh gesehen haben. Der Plot ist einfach gehalten und sicher nicht neu aber er reicht vollkommen aus um über den gesamten Film zu unterhalten. Und das ist dass was der Film wie kaum ein anderer schafft: ER UNTERHÄLT! Und das über die volle Länge. Tolle Effekte, tolle Gags und Super Action. Ganz klare Empfehlung!
niman7
niman7

931 Follower 616 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 1. Mai 2012
So obwohl hier so viele Kommentare über diesen Film geschrieben wurden, will ich trotzdem auch meine dazu fügen.
The Avengers ist ein Film von der Sorte die einfach für das Kino geschaffen sind. Zuhause, ist er sicher nicht mal halb so interessant. Darauf werde ich später aber noch zurück kommen.
Nachdem Nick Fury gesehen hat das wir nicht alleine sind und es Wesen gibt, gegen die wir nicht ein Hauch von eine Chance haben, beschließt er die Avengers Initiative zu gründen. Um das ganze aber auch zu 100% zu verstehen, bedarf es dabei die anderen Marvel Filme gesehen zu haben. So kommt auch der Hauptbösewicht Loki ohne große Vorstellung ins Rampenlicht. Ich würde nicht sagen das man ohne die Kenntnis der anderen Filme verloren ist-es wäre jedoch sehr angebracht. Aber weiter zur Story. Loki hat vor mit Hilfe einer Armee (wird nie sonderlich näher eingegangen) die Welt anzugreifen. Doch Nick Fury wappnet die Welt mit 5 individuellen Superhelden. Nur brauchen diese 5 Helden etwas Zeit um an sich zu gewöhnen...Marvel´s The Avengers ist in 2 Teilen gesplittet. Die erste Hälfte, erzählt das zusammen kommen der Superhelden. Die andere Hälfte ist da gegen der Kampf gegen Loki. Ich fange mal mit den negativen Punkten an. In Thor war Loki einfach besser. Nicht das der Schauspieler jetzt schlechter ist-nein er ist einfach...nicht böse genug. Während er in Thor seinen Vater noch kaltblütig ermoderte, spielt er in diesen Film mit nervigen Doppelgängertricks. Was die Ernsthaftigkeit betrifft, versagt der Film auf ganzer Linie! Ja es gibt sehr viele lustige Stellen bei denen das ganze Kino sich köstlich amüsierte jedoch waren es so viele, dass ich mich fragen musste: ist das jetzt nun eine Komödie? So folgt ein Gag nach dem anderen und das die Erde dabei auf dem Spiel steht, scheint total vergessen zu sein. Auch wenn Hulk sicher für die größten Brüller sorgt. Hulk ist mein nächster Punkt. Die ganze Zeit über wird fast nur über ihn geredet und über seine unglaubliche Kraft. Es scheint fast so als wäre der Schlüssel zum Sieg. Doch es wird einfach nie genau gesagt warum! Hulk hier, Hulk da- am Ende zeigt er zwar was er kann und das er eine große Hilfe ist jedoch kommt er erstens nur am Ende vor und zweitens trägt er nicht viel mehr bei als die anderen. Am Ende kommt die große Schlacht! Zahlreiche Gegner strömen aus einen Loch in New York rein. Der große Kampf beginnt. Endlich! Doch die Gegner, über die kein Wort verloren wird, sind einfach nur enttäuschend! Es wird die ganze Zeit davon geredet das die Menschheit keine Chance gegen diese Übermacht hat. Doch sterbliche wie Hawkeye und Black Widow strecken einen Gegner nach dem anderen fast mühelos nieder! Das der Film nur in 3D gezeigt wird, hat mich auch geärgert. Die 3D Effekte, sind in diesem Film rar. Wenn man nicht zwingend dran denkt, würden die wenigen einen auch nicht großartig auffallen. So genug von den negativen Punkten. Abgesehen von "Captain America" (hab ihn nicht gesehen) ist dieser hier, was die 6 Helden betrifft, sicher der beste Teil. Joss Whedon schafft es wunderbar allen genug Zeit zu geben. Jeder hat eine "Hauptszene" in der er besonders hervor sticht. Charaktere wie Hawkeye oder Black Widow, die keinen eigenen Film haben, werden fast perfekt eingefügt. Man lernt sie und ihre Fähigkeiten schnell kennen. Wie schon erwähnt, ist der Film extrem lustig und überrascht einen immer wieder mit genialen Einfällen wie das mit Hulk und Thor. Optisch ist der Film einfach nur ein Hochgenuss! Ein Filet unter den Filmen! Wenn das Schiff in den Ozean runter taucht oder wenn das große Monster die Stadt niederwalzt, kriegt man einfach nur Gänsehaut. Auch wenn alle 6 im Prinzip eine Hauptrolle inne haben, sticht Iron Man/Tony Stark (wenn überrascht es?) besonders hervor. Die Schlüsselszene gehört natürlich auch ihm. FAZIT: The Avengers haben mich nicht enttäuscht. Ich habe genau das gesehen, was ich auch erwartet habe: Ein Film mit null tiefe, null Charakter und einer mittelmäßigen Geschichte. The Avengers ist ein Film bei den man einfach sein Gehirn ausschalten sollte und diese bombastischen Effekte in vollen Züge genießen sollte. Wer jedoch einen Film mit starken Charakteren und vielen Hintergrundinformationen sehen möchte, ist hier sicherlich Falsch. Dem Film fehlt einfach die Ernsthaftigkeit. Stellenweise wirkt er einfach nur lächerlich und langweilig. Ich persönliche hätte einiges anders gemacht aber Joss Whedon ist seinen Marvel Fans treu geblieben und hat einen Action Kracher mit vielen Helden (für die Fans!) ziemlich gut hinbekommen.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 1. Mai 2012
Hulk. Captain America. Thor. Black Widow. Hawkeye. Iron Man.
Das Aufeinandertreffen der Superhelden in Marvels "The Avengers" ist einmalig! Unglaublich was für eine Starkulisse man für diesen Blockbuster aufbieten konnte. Joss Whedon präsentiert uns ein lustiges, flottes Drehbuch, in der keiner dieser Superhelden zu kurz kommt. Natürlich ist es Iron Man, der die Herzen der Zuschauer von Anfang an auf 'seine Seite' zieht, aber auch die anderen werden gut eingeführt und jeder Charakter hat seine Momente im Film.
Endlich wird uns mal wieder ein Film präsentiert, der über die ~90 min. hinausgeht. Allzu oft saß ich im Kino und war enttäuscht, wie schnell der Film vorbei war, hier hat die Länge perfekt gestimmt.
Auch über Lokis eher schwächeren Auftritt als Bösewicht kann man hinwegsehen, da der Film einfach zu viel richtig macht. Die Special Effects sind sehr gut, nicht so atemberaubend wie z.B. in Inception, aber erstklassig inszeniert, besonders das Finale sucht seinesgleichen...
Wer Blockbuster-Unterhaltung mit coolen Sprüchen und Action sehen will, der sollte und darf sich "Marvels The Avengers" nicht entgehen lassen! Reingehen!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 1. Mai 2012
Also besser geht es nicht... Mega Action und lustig. Ich war schon enttäuscht von den Filmen Thor, Captain America und Hulk, obwohl ich ein großer Fan bin. GOTT SEI DANK!!! Avengers macht alles wieder gut (war jetzt 4 mal in dem Film). Die besten im Film sind für mich Iron man und Hulk. Schade das Thor nicht viel Zusagen aber dafür die meisten kämpfe hatte. Captain America ist irgendwie schwierig. Eine Mischung aus Zicke und Mister ich weiß alles und sucht nur Streit mit Tony Stark. Aber vielleicht kommt es mir nur so vor, weil ich es doof finde das Chris Evans in der Marvel Welt Captain America und die menschliche Fackel spielt. Naja egal... Avengers ist ein
Super Film. Jede Rolle hat sein klein Witz im Film und es lohnt sich mal wieder ins überteuerte Kino zugehen...
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 1. Mai 2012
ja also "überragend" fand ich den film jetzt nicht. dennoch sehr gut unterhalten, mit einem gewohnt starken tony, thor weiß zu überzeugen, der cap sieht besser aus als in seinem eigenem film und das highlight des films ist EINDEUTIG der HULK!! die zwei besten lacher gehen auf sein konto und auch sonst ist der typ eine augenweide!

miserabler soundtrack bzw. die musik die man da hört und loki wird als "mörder aus spaß" bezeichnet, was nicht so wirklich rüber kommt. er macht keinen badass eindruck und sieht auch eher nett als gefährlich aus.

zum 3D: bin bis jetzt in drei 3D filmen gewesen inkl. avengers (green hornet und fluch der karibik 4). avengers kommt von den dreien am besten zur geltung, jedoch ist auch hier kein 3D nötig. braucht denke ich eh kein film, ist eh alles nur geldabzocke.

fazit: The Dark Knight Rises wird die Avengers in den boden rammen wie es hulk mit seinen gegner tut, aber sonst ist der film auf jeden fall SEHENSWERT!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 1. Mai 2012
Lange habe ich gewartet, die ersten Trailer immer und immer wieder angesehn, und dann endlich den Film. Finde Ihn super, einfach toll. Wie ein so genannter Blockbuster halt sein soll, viel Action, viele Lacher, usw...
Das beste von Marvel seit den Iron Man Filmen, bitte alle weiteren Marvel Filme auch so!!!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 1. Mai 2012
Super Film keine Sekunde langweilig .Und die 3D Effekte seit langem wieder echt sehenswert , und das interessanteste daran ist .Endlich wieder ein Hulk denn man sich anschauen kann .Bitte weiter so .
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 30. April 2012
Super film. Für jeden was dabei. Schon lange nicht mehr so einen guten Film gesehen. Einfach spitze
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 30. April 2012
Die Filmlandschaft durchläuft immer wieder wechselnde Zyklen. So waren die 1980iger Jahre das Jahrzehnt der handgemachten Action. Bruce Willis wütete in Wolkenkratzern, Arnold Schwarzenegger im Urwald und Sylvester Stalone in Afghanistan. Der neue Zyklus, der des neuen Milleniums, ist das Happening der Superhelden. In den letzten Jahren gaben sich die X-Men, Spider-Man, Batman und viele mehr gegenseitig die Klinke in die Hand. Es waren in sich abgeschlossene, eigene Filmuniversen ... bis Marvel einen Plan schmiedete. Alles begann mit Iron-Man im Jahr 2008. Viele hatten lediglich ein gönnerhaftes Schmunzeln übrig, als Robert Downey Jr. (der zuvor überwiegend durch Drogenprobleme auffiel, nach seinem Erfolg mit der Chaplin Biografie) als Tony Stark bekannt gegeben wurde. Heute kann sich das keiner mehr vorstellen. Downey Jr. IST Iron-Man. Das wirklich entscheidende war jedoch die Szene im Abspann. Dort enthüllte Nick Fury (Samuel L. Jackson) Tony Stark, dass es noch andere Helden gibt und ob er Interesse an der Rächer Initiative hätte. Der Rest ist Geschichte. Es erschienen vier weitere Filme. Einer richtete den Fokus erneut auf Iron-Man, aber es gab auch Verfilmungen des unglaublichen Hulks, Thors und Captain Americas. All dies diente nur als Straße zum großen Aufeinandertreffen der Helden. Ein in sich geschlossenes, über mehrere Movie Franchises hinweg angelegtes Universum. Und so sind wir in der Gegenwart angekommen, bei - The Avengers.

Nick Fury (Samuel L. Jackson) hat ein gewaltiges Problem. Loki (Tom Hiddleston) hat S.H.I.E.L.D. den Tesseract gestohlen. Einen Würfel bestehend aus purer Energie. Dabei hat sich der nordische Gott der Hinterlist auch Agent Bartons (Jeremy Renner) bemächtigt und eine Basis der strenggeheimen Organisation zerstört. Es bahnt sich furchtbares an und Fury sieht die einzige Chance auf Rettung im Schmieden einer wackligen Koalition der Superhelden. Bestehend aus Thor (Chris Hemsworth), Captain America (Chris Evans), Hulk (Mark Ruffalo) und Iron-Man (Robert Downey Jr.). Unterstützung erhalten sie außerdem noch durch die S.H.I.E.L.D. Agentin Black Widow (Scarlett Johanson). Doch wird dieser unsichere Zusammenschluss ausreichen, um gegen Loki und den Feind im Hintergrund anzutreten?

Vorweg muss gesagt werden, dass The Avengers nicht den Anspruch hat The Dark Knight in Sachen Komplexität und Psychologie zu schlagen. Die beiden Filme schlagen in vollkommen andere Kerben. The Avengers ist ein Action-Knallbonbon, dass nie mehr als das sein will. Hier wird geprügelt, geballert und zerschmettert dass es eine wahre Freude ist. Dennoch gelingt es Regiesseur und Autor Joss Whedon, dem ganzen Krawall auch eine Seele einzuhauchen. Anders als zum Beispiel Michael Bay, legt Whedon sehr viel wert auf Charakterentwicklung und geschliffene, pointierte Dialoge. Whedons Helden schmettern einen One-Liner nach dem anderen, ohne dass es aufgesetzt oder gewollt wirken würde.

Zu verdanken ist dies natürlich auch den Schauspielern. Allen voran natürlich Robert Downey Jr., wobei diesem schon das ein oder andere Mal durch Mark Ruffalo die Show gestohlen wird. Ruffalo erweist sich als Glücksgriff. Sein Bruce Banner ist eine latent gereizte Persönlichkeit und man wartet förmlich darauf, dass im nächsten Moment das grüne Monster aus ihm heraus bricht. Diese Gradwanderung ist bisher in keiner Hulk-Verfilmung geglückt. Man kann nur hoffen, dass man diesem Mann zukünftig genug zutraut, um einen erneuten Versuch mit einem Hulk-Film zu wagen.

Wichtig zu nennen ist auch Tom Hiddleston, der als Loki nach Thor abermals eine unglaublich intensive Show abliefert. Sein Loki ist hinterlistig, dass es eine wahre Freude ist. Sein streben nach Macht weicht zwar ein wenig von der Charakterzeichnung in Thor ab, aber das macht in diesem Fall gar nichts. Hiddleston gelingt es die Zerrissenheit des Charakters plausibel herüber zu bringen.

Der restliche Cast hat es im Schatten dieser Schauspieler nicht leicht, liefert aber über weite Strecken eine gute, bis sehr gute Performance ab. Nach dem eher mittelmäßigen Captain America: First Avenger gelingt es Chris Evans dieses Mal seinem Charakter wenigstens den Ansatz von Tiefe zu verleihen. Der Captain entwickelt sich zum Anführer. Auch die Leistungen von Chris Hemsworth, Scarlett Johanson und Samuel L. Jackson sind solide.

Die einzige Kritik, die dem Film leider auch ein wenig schadet, gilt dem beliebigen Soundtrack. Alan Silvestri gelingt es nicht einen markanten Score zu kreieren, der die emotionaleren Szenen aufwertet. Seine Musik plätschert lieblos dahin und vermag es nicht einen Moment wirklich zu packen. Man kann nur hoffen, dass der gute Mann sich in der Fortsetzung am Riemen reißt oder durch einen Mann vom Schlage eines Clint Mansells abgelöst wird.

Fazit: The Avengers ist extrem unterhaltsames Action-Kino, mit tollem Humor und einem gut aufgelegten Cast. Bitte mehr davon!
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