Marvel's The Avengers
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Schnafffan
Schnafffan

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3,5
Veröffentlicht am 29. April 2012
Zack, Bäm, Krach, ein bisschen Bumm, ein wenig Rumms und viel Kawumm!
Mehr war nach dem hübschen Trailer (einem der schneidigsten,die es in den letzten Jahren zum Actionkino zu bewundern gab!) nicht zu erwarten und mehr kriegt man auch nun wirklich nicht. Weniger allerdings ebenso wenig!
Das lang herbeigesehnte Superhelden-Klassentreffen der Marvel-Schmiede ist, frei abgewandelt nach Abraham Lincoln, ein Filmereignis von Comic-Fans,durch Comic-Fans und für Comic-Fans. Und das so konsequent wie schon lange nicht mehr...was durch positiv zu verstehen ist, denn: Auch wenn es einige künstlerische Ausnahmen in den letzten Jahren gab ("Sin City"; mit leichten Abstrichen "The Dark Knight"; mit großen Abstrichen "Watchmen"), brachte die praktisch im Jahre 2000 mit "X-Men" losgetretene und seitdem nicht enden wollende Welle an Comic-Verfilmungen im Idealfall ("Spiderman 2") doch immer nur die maximale Potenz eines klassischen Sommerblockbusters hervor.Heißt konkret: Schwerpunkt liegt auf dem Spektakel, Action ist obligatorisches Basiselement, Charakterzeichnungen oder gar -tiefe, so ambitioniert sie auch teilweise etwa bei Sam Raimi oder Bryan Singer ausfallen, sind letztendlich nur besseres Gestaltungsmittel für die Pausen zwischen den einzelnen Kloppereien. Alles bleibt größtenteils eben doch auf Sprechblasenniveau. Wer genau das aber hartnäckig anklagt,müsste das Blockbusterkonzept als solches in Frage stellen. Und bis dorthin vertreibt man sich die Zeit dann doch lieber mit der nächsten spektakulären Keilerei!
Also ab ins Kino zu "The Avengers", Hirn ausschalten und Spaß haben. Der wird hier nicht nur durch den wirklich großzügig angerichteten visuellen Bombast des Films gewährt,sondern vorallem durch seine Geradlinigkeit. Er bleibt dem Ursprung der Comic-Verfilmung als sinnentleertem Spektakelkino treu,mehr noch: Die Stellen,an dem Regisseur Joss Whedon auf jedwede "Vernünftigkeit" oder Anstandsscham pfeift und stattdessen plumpe,aber grundsympathische,weil ehrliche Blödsinnigkeit inszeniert,sind tatsächlich die spaßigsten! ... Oder wer hätte gedacht,dass Hulk seinem Kampfgefährten Thor nach erfolgreichem gemeinsamen Plätten der Gegnerhorden zum Abschluss noch einen kräftigen Smash erteilt?!? Eben.
Die Darsteller haben sichtlich ihre Freude an diesem fröhlichen Quatsch,viele Wortgefechte sitzen prächtig,wobei Robert Downey Jr. als Iron Man natürlich wie erwartet die coolste Sau im Ring ist.
Einzige echte Kritik gibt es nur am klapprigen Score von Alan Silvestri! Welcher geistig verwirrte Briefträger sorgt nur ständig dafür,dass dieses taktstockschwingende Komponistenelend auf zwei Beinen noch Aufträge für Filmmusik erhält??? Ich weiß es nicht.
Jimmy v
Jimmy v

519 Follower 506 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 29. April 2012
Haufenweise Einzelfilme für die Helden, die dann in "The Avengers" gemeinsam kloppen - zum Glück, kann man da sagen! So ist die Zusammenkunft der Helden zwar eher nur für die wirklichen Zuschauer der vorherigen Filme bis in die Details verständlich, aber dadurch wiederum kann man sich hier auch mehr erlauben das Feindbild und alles in den Vordergrund zu stellen. Ich persönlich gehe mit dem Film aber härter ins Gericht, denn obwohl ich zufrieden bin, bin ich auch ein klitzekleines bisschen enttäuscht.
Zum einen liegt das am Humor. So überdreht wie "The Avengers" ist und während des Films wird, so dümmlich fand ich die Dialoge manchmal. Klar, sie waren oft lustig, aber gerade in der ersten Hälfte ist es wirklich schrecklich. Da hatte man echt das Gefühl die Unterredungen dienten in erster Linie dem Sprüche klopfen und NICHT dem Vorantreiben der Story. Das war dann immer so: 70% dummer Spruch, 30% Handlung. Später wird es was das angeht zum Glück besser.
Zum anderen fand ich den Plot ein bisschen zu fade. Einen Blumentopf wird man bestimmt nicht gewinnen. Nur was sind das überhaupt für Aliens? Das ist wohl die brennendste Frage, und es ist okay für mich, wenn das in den Nachfolgerfilmen behandelt wird. Allerdings fehlt hier einfach etwas. Die Gegner sind austauschbare Langeweile-Feinde.
Weiterhin könnte man bemängeln, dass Thor von allen Avengers zu sehr die Nebenrolle mimt, obwohl er gerade so wichtig sein sollte, denn Loki ist schließlich sein Bruder. Liegt's aber daran, dass diesbezüglich alles nötige im eigenen Film gesagt wurde? Vielleicht schon. Thor hinterlässt den schlechtesten Eindruck - leider, denn ich finde ihn mit am sympathischten von allen Helden!
Persönliche Kritikpunkte könnten jetzt folgen: So mag ich Hulk immer noch nicht, obwohl er gut gespielt wurde. Ich verstehe aber nicht ganz, warum jetzt gerade der große Riese als die Megawaffe in Frage kommt: spoiler: Warum macht er Loki mit ein paar Slapstick-Actioneinlagen mal eben platt? Warum kann der Typ diese fliegenden Riesenviecher töten?
- Außerdem hätte ich mir mehr inhaltliche denn infantile Auseinandersetzung zwischen Iron Man und Captain America gewünscht. Letzterer kannte immerhin Howard Stark.
Das alles klingt nach viel Gemecker, aber letztlich ist das Kritik auf hohem Niveau. Joss Whedon hätte seinen Film ruhig länger machen können, denn mir gefiel die Dramaturgie so eigentlich sehr gut, wie er eben Dialogszenen mit im Prinzip "nur" drei großen Schlachten paart. Nur die Zeit für die Charaktere fehlte eben etwas.
Fazit: Schönes Zusammentreffen der Superhelden mit Schwächen im Detail. Für einen zweiten Allstar-Film würde ich mir weniger Bombast sondern interne Konflikte wünschen, wie sie ja wohl auch in der Civil War-Comicreihe vorkommen sollen.
esther kind
esther kind

6 Follower 17 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 5. Mai 2012
ach, es ist schwierig mit einem film wie "the avangers". vor allem dann wenn man eher auf independent - kino steht. da gibt es diejenigen, die einen film schon allein deswegen vergöttern weil - was weiß ich warum, losrennen und dem teil auf imdb die volle punktzahl verleihen, sodass er kurzfrisitg besser dasteht als "der pate" und dann gibt es diejenigen, die damit wenig anfangen können, weil ihnen das alles wenig sagt, weil ihnen das zu weit weg ist von der welt und ihren problemen, weil sie sich eben nicht zurücklehnen und "genießen" können, weil sie die dauerkanonade irgendwelcher actionszenen sinnlich irgendwann einfach nicht mehr ertragen. und weil sie, wie in meinem fall, über die flotten sprüche von "iron man" oder dem "hulk" irgendwann nur noch die augen verdrehen, vor allem dann, wenn hinter ihnen das zu 80 % männliche publikum johlt. sei´s ihnen gegönnt. und das meine ich ernst: wo, wenn nicht im kino, zeigt sich, dass geschmäcker wirklich verschieden sind.
"the avangers" ist bei weitem kein schlechter film! er ist vergleichbaren produktionen der letzten jahre weit überlegen. das hat vor allem mit einem superben cast zu tun. vor allem mark ruffalo sorgt für einige wirklich tolle momente. und es hat viel damit zu tun, dass das zusammenspiel dieses casts größtenteils funktioniert und es regiesseur joss whedon versteht, die protagonisten klug zu platzieren und ihnen raum zu geben, in dem sie ihre konflikte entfalten können. leider ist das gewimmel dermaßen groß, dass keine zeit bleibt, sich auf einen großen konflikt zu einigen, geschweige denn die vielen einzelnen scharmützel zu vertiefen. so wirkt einiges angedeutet und vieles abgebrochen. wirklich etwas zu verlieren hat hier keiner etwas. da ging es mir irgendwann zwangsläufig auf die nerven, dass whedon vieles ins lächerliche zieht gerade dann wenn es zeit wird, einen ernsterem ton einzuschlagen. andererseits kann man ihm und damit dem film zu gute halten, dass er sich niemals ernster nimmt als er tatsächlich ist oder dies im rahmen des genres überhaupt möglich gewesen wäre. und so ist die erste hälfte von "the avangers" genau das was sie sein soll; unterhaltsam, interessant und gut gemacht. quietschbunt, lustig, laut und furios noch dazu. aber dann kommt die zweite hälfte und mit ihr die nicht enden wollenden destruktionsorgien, die in dem kampf um new york ihren höhepunkt finden. es ist ein permanenter angriff auf die sinne. ein gewaltakt, der sich hier neurologisch über einem entlädt. das kino der letzten jahre hat einige dieser filme hervorgebracht. man kann während dieser episoden nur noch hinschauen - aber man fühlt irgendwann überhaupt nichts mehr. außerdem hat man das gefühl dergleichen schon zu oft gesehen zu haben. das ist das bittere fazit des hollywood - kinos der letzten dekade: die traumfabrik hat so exzessiv gezaubert, hat so schnell all ihre karten verspielt bis das publikum das träumen verlernte und nur noch gelangweilt fragt: "und was kommt jetzt?" cgi kann emotional aufgeladene konflikte einfach nicht ersetzen sondern nur begleiten. und so stürzen in "the avangers" ganze häuserblocks in sich zusammen - ohne das man irgendetwas fühlt weil der film seine helden einfach nicht hilflos aussehen lassen darf. ein spielberg jagt in "krieg der welten" eine popelige brücke in die luft und man bekommt es mit der nackten angst zu tun. dementsprechend begeht "the avangers" meiner meinung nach den folgenschwersten fehler wenn er den bruderkampf zwischen loki und thor nicht auf ein tragisches finale hin zuspitzt. tom hiddleston - der wirklich was kann - bekommt genau eine einzige szene, in der sich der ganze wahnsinn seiner figur offenbart. und die nutzt er! in dieser kurzen sequenz deutet sich aber zugleich an, was aus "the avangers" noch hätte werden können. nämlich einfach: mehr.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 28. April 2012
spoiler:


Schon seit 2005 wird auf diesen Film hingeführt. Erstaunlich dabei ist, das die Produzenten das gnadenlos durchgezogen. Unabhängig davon ob die Einzelfilme jetzt erfolgreich waren oder nicht. Es fing an mit 2 wirklich großartigen Iron Man-Filmen. Dazwischen wurde mal wieder der Hulk verfilmt, allerdings mehr schlecht als recht. Dann kam Thor, der von Kenneth Brannagh inszenierte Film war wirklich seh gut. Und konnte mit so tollen Darstellern wie Anthony Hopkins und Nathalie Portman aufwarten. Leider besetzte man den Thor, nicht unbedingt mit einem Charakterdarsteller. Der bis dato unbekannte Chris Helmsworth machte aber seine Sache ganz ordentlich.

Captain America: The First Avenger wurde dann inszeniert von Joe Johnston. Der Film war zwar besser als erwartet, aber er war trotzdem der schwächste aller Einzelfilme der Avengers. Gerade bei diesem Helden hätte es einen guten Charkterdarsteller gebraucht. Aber man nahm Chris Evans.

So ist im Avengersfilm ganz klar Iron Man(Robert Downey Jr) eindeutig der Star. Sein Spitzbubencharme und seine höchst amüsante Kommentare führen dazu, das Captain America und Thor fast zu Statisten werden. Aber da haben wir noch den Hulk, diesesmal gut gespielt von Mark Ruffalo. Der in einigen Szenen die Lacher auf seiner Seite hat. Und das ist der große Pluspunkt von Joss Whedon. Der Film nimmt sich gottseidank nicht allzuernst. Die Zusammenraufphase der Avengers ist sehr amüsant und hervoragend inszeniert. Auch der Loki-Darsteller Tom Hiddleston gibt eine gute Vorstellung ab. Die Actionsequenzen und die tollen Special Effects runden das ganze sehr gut ab.

Schlußfazit: Aus Avengers hat Joss Whedon, rundes, pralles Blockbusterkino gemacht, das kaum Wünschen offen lässt. Hoffentlich wird dieser Selbstironische Stil beibehalten, würde besonders Captain America sehr gut stehen. Sehr unterhaltsam.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 28. April 2012
Übertrieben übertrieben übertrieben. Der Film ist der beste den ich je gesehen habe . Übertrifft um längen Avatar . Geile 3D Effekte lustige Szenen und Sprüche und pure Action von Anfang bis Ende. Wer den Film NICHT im kino guckt verpasst den besten Film überhaupt. Ich würde ihn am liebsten nochmal sehen im Kino ;)
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 28. April 2012
In "Marvel's The Avangers" bin ich mit einer hohen Erwartung gegangen, da ich vorher schon die Kritik von Filmstarts durchgelesen hatte. Im Insgesammten ist der Film auch so ausgefallen, wie ich ihn mir vorgestellt hatte: Eine Menge bedingungsloser Action mit den eher lächerlich und kindisch wirkenden Superhelden von Marvel, was wie versprochen äußerst gut gelungen ist. Erstaunend fande ich, dass alle Superhelden besser herübergekommen sind, wie in ihren eigenen Filmen von denen ich eher enttäuscht war (bis auf Iron Man, der ist so gut herübergekommen, wie in Iron Man 1 2, welche beide nicht schlecht waren). Außerdem hat mich der Witz und die zahlreichen Gags im Film überrascht. Neben Tony Stark, der wohl für die meisten Lacher zuständig war, war allerdings Hulk der Überraschungsentertainer und hat das Publikum einige Male mit seiner Grobheit zum Lachen versetzt. Neben den eigentlichen Superhelden wirken die Mitglieder von S.H.I.E.L.D. glücklicherweise nicht wirklich unterlegen und cooler denn je. Mag der Film aus dieser Sicht noch irgendwie perfekt wirken, weißt er unglücklicherwiese doch noch eine Menge Schwachstellen auf. Mögen die Superhelden noch so übernatürlich wirken, lassen aber auch selbst ihre Kräfte nach einiger Zeit nach, was zwar noch gut ist, jedoch ist dem beim unzerstörbaren Hulk nicht der Fall, der zwar auch außer Atem kommt, jedoch weder in der Gefahr schwebt verletzt zu werden, noch zu sterben, was ich persönlich als einen Störfaktor ansehe. Die Anfangsszene, in der Loki den Tesserakt stiehlt ist langweilig und unpassend, wie eine Art schlechter Agentenfilm und wo ich gerade bei Loki bin möchte ich vermerken, dass man den Film nur zu Hälfte miterleben kann, wenn man vorher nicht "Thor" gesehen hat, auf welchen Filmhintergründen die Avengers aufgebaut werden und kaum Daten über Herkunft, etc. der Halbgötter genannt werden, was den Film zunichte machen würde, man spätestens beim plötzlichen Auftauchen Thors den Faden verlieren würde (zum Glück habe ich Thor 5 Tage vor The Avengers gesehen). Trotz dieser (ich nenn sie mal besser nicht kleinen) Mankos, von denen ich jetzt nur die schlimmsten beschrieben habe, die mir aufgefallen sind, ist der Film ein echt guter und sehenswerter Film, der auch für nicht-Comicliebhaber in gewisser Weise zugänglich ist und es schafft sowohl anspruchsvolles, als auch anspruchsloses Publikum zum Staunen und Lachen bringt.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 16. September 2012
Blockbuster-Kino wie man es sich nur wünscht. Verdammt witzig, technisch makellos und sogar emotional. "The Avengers" ist Spaß-Kino in einem Format wie man es seit Jahren nicht mehr im Kino gesehen hat. 4 Sterne, der Unterhaltungswert lag teilweise noch darüber
Max H.
Max H.

97 Follower 153 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 1. Juni 2012
Der am heißesten verfolgte Film des Jahres lautet vermutlich "Marvels The Avengers". Das werden zumindest Comicfreunde und Marvelfans der ganzen Welt zu verlauten haben. Das begehrte Comic – Crossover bescherte aber nicht nur den Kinogängern Nervosität. Regisseur und Drehbuchautor Joss Whedon war eine beinah unmenschliche Bürde aufgelegt, Millionen von sowohl Fans als auch Kritikern gleichzeitig zu begeistern. Aber er meistert das Projekt der Ansammlung von Superhelden, wie sein Kollege Znyder mit den "Watchmen", vom Gesamtergebnis, denn Zynders hochstilisiertes Drama unterscheidet sich von den Avengers skriptmäßig fast um 180 Grad. Die "Avengers" sind entwaffnend ironisch, setzen auf die vollen Ausreizungen ihrer Coolness und ihrer einzigartigen Charakterzeichnungen. Denn obwohl eigentlich jeder der Helden seine Vorgängerfilme hatte, schafft es Whedon nicht nur deren Eigenarten beizubehalten, sondern ihre Personen noch um einige interessante Facetten und Ideen zu erweitern.
Whedon beginnt mit der beinah natlosen Fortsetzung aus den Vorgängerfilmen, dabei wird somit einiges an Vorwissen erfordert. Sowieso sind viele Inhalte wie beispielsweise Loki's Machtobjekt oder die Beziehung zwischen den Götterbrüdern für Neustarter unverständlich. Viele Dinge werden aus den Vorgängerfilmen angekratzt, dennoch sollte man den Film mit Vorkenntnissen sehen, was auch sicher allgemein beherzigt wird, schließlich handelt es sich ja quasi um eine Fortsetzung. Das zeigen viele neuartige Elemente, beispielsweise Starks neuer Turm oder reichlich ausstaffierte Nebenschauplätze, wie die von Hawkeye und Black Widow. Sowieso kommt keiner der Charaktere ernsthaft zu kurz, auch Agent Coulson und Nick Fury werden oft in Szene gesetzt. Die gemächliche Einleitung und der Verzicht auf Bombast schon zu Beginn verleihen dem Film einen ausgezeichneten Start. Somit werden bei der Charakterentwicklung der Helden auch schon mal zwischenmenschliche Töne angeschlagen: Das Team funktioniert nicht von Anfang an, alle (allen voran Tony Stark/Iron Man) arbeiten individuell und egoistisch. Durch einen atmosphärisch, für das Franchise, ungewöhnlichen Clue rund um Agent Coulson und Captain Amerika als Katalysator, indem er sich gleichzeitig als Teamleader und Leitwolf gibt und somit auch seinen durchschnittlichen Erstling locker vergessen macht, findet das Team zu Zusammenhalt. Dieses Prozedere ist nicht unbedingt üblich, hätte das Gesamtprodukt auch in eine Schlacht wie "Transformers 3" führen können, aber Whedon zieht seine Linie durch. Am Hasbro – Klassiker Transformers kommt man dafür in der Endschlacht nicht vorbeit, Loki's Helferlein besitzen doch einige starke Parallelen und eine eher dürftigere Charakterzeichnung, die aber die Gesamtspielzeit auch nur noch unnötig strapaziert hätte. Trotzdem weist die phänonale Enschlacht, die jeden Fan in Ekstase versetzt, einige nette neue Ideen und natürlich die berühmten vier Marvel – Helden in Bestform. Zudem präsentiert Whedon im Abspann, ganz marvel – typisch, einen kommenden Bösewicht für Comicfans als zusätzliches Bonbon. Ganz ehrlich, was will man mehr?
Schauspielerisch voran, bekommt Robert Downey Jr. die meiste Spielzeit, in der er dem Affen gehörig Zucker gibt und seine begrenzte Zeit, aber auch mit neuen, schicken Extras an seiner Rüstung optimal nutzt. Chris Evans bekommt natürlich wie Erwarten die undakbarste Rolle als Amerikas Strahlemann und dadurch irgendwie mein Mitgefühl, dennoch kommt er allmählich in die Rolle als Chef der "Avengers". Dankbarerweise ermöglicht Whedon ihm gute Auftritte und die Möglichkeit die Seriösität seines Kostüms in Frage zu stellen. Mark Ruffalo macht aus dem bereits dritten Hulk-Versuch, trotz Limitierungen das Beste und überzeugt als nervöses Genie mit psychischer und physischer Instabilität. Chris Hemsworth als Thor gibt sich zunächst zurückhaltend, was aber zu seinem Charakter passt und gerät durch "Hammer und Wort" trotzdem nie in Vergessenheit. Der Rest des Shield-Casts, darunter Black Widow, Hawkeye, Nick Fury usw. bekommt insgesamt mehr Spielzeit und weiß diese mit neuen Facetten auch zu nutzen. Tom Hiddelston als Loki ist zwar ein weitgehend eindimensionaler Bösewicht, aber mit sowohl überheblicher Tragik als auch galantem Witz ist er der passende und nicht unbedingt typische Antagonist. Was übrig bleibt, ist mal wieder die Frage, ob man die dritte Dimension unbedingt benötigt. Nein, denn die Tricks sind auch so atemberaubend, aber es schadet auch nicht wirklich und gibt dem Film in den Kampfszenen natürlich noch mehr Intensität. Alles in allem macht Regisseur Joss Whedon eigentlich nichts falsch und überrascht sowohl Fans als auch Kritiker auf der ganzen Welt. Er nutzt seine großartige Chance und sein Comic – Crossover ist zudem auch noch ein tolles Bewerbungsschreiben für eine Fortsetzung und weitere Projekte im Blockbustergenre. Denn, auch ohne Drehbuchtiefe, dieser Film wird im subjektiven Sinne vieler zum Meisterwerk und absoluten Kultklassiker.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 27. April 2012
gar keine frage, toller film.
1a darsteller, prima effekte, echt gute sprüche und eine nette story.
wie auch schon in fluch der karibik 4 habe ich nach ein paar minuten vergessen,
daß es sich um einen 3d film handelt.
es kam absolut kein "wow! ich bin mittendrin!"- gefühl auf.
nach wie vor ist avatar in dieser hinsicht unerreicht (animierte filme nicht mitgezählt).
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 28. April 2012
Humor, Action, coole Schauspieler...Kurz und knapp: der beste Marvelfilm !!!
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