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Filmliebhaber-Tom
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4,5
Veröffentlicht am 7. Dezember 2013
Ja, es gibt sie noch: packende Horrorfilme, die rund 100 Minuten zu fesseln wissen. OPEN GRAVE darf als einer der spannendsten Genrestreifen der letzten Zeit betitelt werden. Wer es nicht glaubt, sollte sich eines Besseren belehren lassen und einen Blick riskieren. Wir sind uns sicher, dass Skeptiker überrascht sein werden, wie schnell der Abspann über den Bildschirm flimmern wird. Klasse Horrorfilm, auch wenn OPEN GRAVE mehr Mystery und Drama ist, als knüppelharter Horror. Bitte mehr davon!
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Nettes B-Movie, dass atmosphärisch punkten kann, mir aber dennoch etwas zu lang ging. 10 bzw. 20 Minuten kürzer hätten dem Film Film auch nicht geschadet. Schauspielerisch mit Sicherheit nicht herausragend - Sharlto Copley (District 9) solide, die Stimme von Thomas Kretschmann aber nervt ungemein. Dennoch für eine Direct-to-DVD Produktion sehenswert.
Der Film beginnt recht stimmungsvoll, verliert sich dann aber leider viel zu schnell in belanglosen Dialogen, einer viel zu generischen 08/15-Geschichte und unglaubwürdigen Wendungen. Die Story wird durch Rückblicke gewissermaßen rückwärts erzählt, der Genrefan wird aber schon nach spätestens 30 Minuten wissen, worauf das Ganze zulaufen wird. Und tatsächlich entpuppt sich die Auflösung am Ende als maximal unoriginell und wirklich, wirklich lahm.
Die schauspielerischen Leistungen bewegen sich am unteren Ende von akzeptabel, besonders nervig ist aber wie immer Thomas Kretschmann, der die Schauspielerei lieber sein lassen sollte, seine Figur ist die nervigste von allen und zudem total platt und hölzern dargestellt. Alles in allem bietet “Open Grave” eine in jeder Beziehung durchschnittliche Geschichte, die originell sein möchte und durch ihre rückwärtige Erzählweise eine dramaturgische Tiefe vortäuscht, die de facto nicht existiert. Somit ist “Open Grave” am Ende nicht nur langweilig, sondern richtiggehend nervig. Kann man sich sparen.