Hangover
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Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 21. November 2010
Nach der so umwerfenden Resonanz und dem nun kommenden Stichtag, habe ich mir den Film auch mal angetan und war wirklich überrascht von dessen Qualität.

Eine Heirat. Ein Junggesellenabschied. Vier Männer. Las Vegas. Was sich zunächst genauso anhört wie der übliche Hollywood-Komödien-Quatsch ist auch genauso einer. Aber auf eine derart gute Art und Weise in Szene gesetzt, dass der Zuschauer gleich von Beginn an eine große Sympathie für die Figuren entwickelt.
Da wäre der Lehrer Phil, liebevoller Familienvater und grenzenloser Draufgänger zugleich. Stu, ein recht trotteliger Zahnarzt, der Bräutigam Doug und schließlich Alan, ein absolut durchgeknallter Freak, der vom Drehbuch die meisten Gags in den Mund gelegt bekommt un von Zack Galifianakis an der Grenze zur grotesken Karikatur verkörpert wird, wobei die anderen dieser guten Leistung in nichts nachstehen. Im Gegenteil: sie alle harmonieren perfekt miteinander und spielen sich gegenseitig die Bälle zu. Diesem glaubwürdig agierenden Cast zuzusehen ist in der Tat eine Freude.

Ist Hangover nun so lustig wie erwartet? Ja. Von der coolen Idee eines vollkommenen Gedächtnisverlusts, über die skurillen Ideen wie ein plötzlich auftauchendes Baby, ein Tiger im Bad, ein nackter Chinese im Kofferraum etc. bis hin zu den knackigen Dialogen, darf der Film als gelungen gelten, weswegen er durchweg hervorragend zu unterhalten weiß.
Für mich ist der Film nicht perfekt, das wäre einfach nu viel für eine Komödie. Und der lustigste Film-ever ist ''Hangover'' auch nicht (das sind immer noch ''WonderBoys'' und ''50 erste Dates''). Aber zumindest bei mir landet der Film auf jeden Fall in den Top 5 der besten Komödien.

FAZIT: Rundum gelungener, abgedrehter Spaß, der mit seinem super Cast und den vielen Gags für gute Unterhaltung sorgt.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 6. August 2010
Eine kleine Entäuschung war "Hangover" schon, den nach den maslos übertrieben guten Kritiken und dem witzigen Trailer hätten ich ein wenig mehr erwartet als eine wenig überdurchschnittliche Hollywood-Komödie. Den auch wen es anscheinend nicht viele wahr haben wollen, aber Hangover hat auch einige Schwachstellen: Fangen wird mit dem Soundtrack an, im Grunde ist er ja gar nicht mal so schlecht, das z.B das geniale Lied "Thirteen" zuhören ist, allerdings macht sich der Film mit seiner Überflüssigen Mainstream-Musik den ganzen Soundtrack kaputt. Weiterhin waren mir die (meisten) Auflösungen zu einfach, so fanden sie anstadt eine richtig kluge Story darraus zumachen ihren besten Freund Doug auf dem Dach der Casinos, so richtig orginell ist das nicht. Aber im großen und ganzen, bin ich volkommen zufrieden mit Hangover und lass es einfach dabei beruhen.
PS: Eigentlich sollte man schon allein wegen dem Vorschlag einen zweiten Hangover-Teil zu drehen dem Regiesseur Todd Philipps mal was vor den Kopf werfen.
Telefonmann
Telefonmann

108 Follower 231 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 3. August 2010
Ich habe "Hangover" schon im Kino gesehen und selten habe ich mitbekommen, dass im Kino soviel gelacht wurde. Nun habe ich mir den Film nochmal zu Hause angesehen und auch wenn er beim ersten Mal Sehen noch etwas besser ist, ist "Hangover" trotzdem eine tolle Komödie.
Einer der Stärken des Films ist auf jeden Fall die Story. Auf den ersten Blick könnte man denken, dass es sich um eine stupide Komödie handelt mit massig Fäkalhumor, aber weit gefehlt, denn der Film ist intelligent. Die Story ist wirklich sehr gut konstruiert, wirkt aber nicht überkonstruiert. Dabei gibt es immer wieder überraschende Wendungen und insgesamt kann man sagen, dass die Geschichte mehr bietet als manch Thriller. Hier wurde wirklich sehr gute Arbeit geleistet.
Eine weitere Stärke sind die tollen Darsteller. Bradley Cooper stellt als Phil den Anführer der Gruppe dar. Er strahlt viel Charisma aus und spielt sehr überzeugend. Ed Helms verkörpert Stu. Dieser Charakter ist ziemlich typisch in solchen Filmen und die Wandlung ist auch eher vorhersehbar, dennoch spielt er sehr sympathisch. Justin Bartha, der Bräutigam, hat nicht so viel zu tun und kann deshalb auch nur bedingt überzeugen, aber das liegt daran, dass er nunmal die Rolle hat, die hier benötigt wird um das Geschehen umzusetzen. Am tollsten fand ich aber sowieso Zach Galifianakis als Alan. Seine Figur ist so abgefahren und verrückt, dass es einfach Spaß macht ihm zuzusehen und für die meisten Lacher sorgt er auch. Daneben gibt es noch Mike Tyson in einer sehr witzigen Minirolle zu sehen. Die Charaktere sind auch eigentlich gar nicht so dünn und besitzen eine recht gute Charakterisierung. Zumindest mehr, als man von solchen Filmen erwarten darf.
Der Unterhaltungsfaktor ist prima, allerdings beim ersten Schauen noch etwas höher. Das liegt daran, dass man beim ersten Mal richtig interessiert der Story folgt, weil diese wirklich clever ist. Beim zweiten Mal weiß man dies bereits und deshalb geht der Unterhaltungswert etwas runter. Dennoch wird es nicht langweilig.
"Hangover" baut, wie schon gesagt, nicht auf Fäkalhumor, dafür aber auf richtig schön politisch unkorrekten Humor. Der Humor ist hart und derb und das ist auch gut so. Das alles wird mit einer tollen Inszenierung serviert. Die Kamerafahrten sind toll und die Stadt Las Vegas wird schön dargestellt. Dazu gibt es noch einen Score, der mir zwar nicht immer gefallen hat, der aber einfach passend ist.
Fazit: "Hangover" ist auf jeden Fall ein Überraschungshit und es würde mich nicht wundern, wenn dieser Film Kult wird. Selten hat man eine Komödie mit einer derart cleveren Story gesehen und selbst der Abspann ist noch mega lustig. Insgesamt reicht es bei mir aber trotzdem nur für 80%, wer den Film allerdings zum ersten Mal sieht kann gut und gerne noch 10% draufrechnen. Fragt sich nur ob man im schon angekündigten zweiten Teil erfährt was mit dem Huhn ist. Empfehlenswert!
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 23. Februar 2012
"Anruf für Doktor Schwuchtel!" -

Ja, so ein gutes altes Besäufnis wie in jungen Jahren mit anschließendem Kater und totalem Filmriss hatte schon in einem gewissem (nicht erwachsenem ) Alter stes etwas ziemlich faszinierendes und unheimlich lustiges an sich. Man konnte tun und lassen was man wollte, sich als Mensch, der sich mal ausleben wollte, ab und an mal so richtig schön gehen lassen / über die Strenge schlagen. Diese Umstände machte sich auch Regisseur Todd Phillips in seiner zum Massenphänomen avancierten Komödie "Hangover" nutzbar. Ganz im Zuge bekannter Genreparodien- und "Coming Of Age" Komödien geriet "Hangover" daraufhin beinahe schon zu einer Art vermeintlichem Kult, schaut man aber die hinter aufgezogene, biedere Stammtisch Sketch Parade auf dem Niveau von "Traumschiff Surprise" und Konsorten, sieht es ziemlich schnell richtig dürfig aus im "Hangover" Land.

"Wem gehört denn das Baby?" "Hat´s en Halsband mit Adresse?" -

"Hangover" möchte gerne als das integrativste und populärste Comedy Werk der ersten 2000er Dekade gelten, bleibt dabei aber auf Grund platt getretener und bereits zur Genüge bekannter "Späße" stets in seinem gewollt humoristischem Ansatz und Pfaden des amerikanischem Komödieentwicklungsbrachland der 80er und 90er Jahre stecken. Alan Garners nacktes, dem Zuschauer entgegen gestrecktes Hinterteil beispielsweise offenbart sich als einer der am meist vorgetragenen Scherze innerhalb des gesamten Comedyoeuvres seit "ZAZ, Monthy Python, Frank Drebbin und Konsorten." Man denke nur an die Restaurant Szene in der nackten Kanone 2 1/2 samt auftauchendem Kellner. Und wer runtergelassene Hosen, oft genug aufgetretene, nackte Hinterteile, "huch wie gewagt" Brüste, an denen ein Kind gestillt wird, aus dem Kofferraum springende, prügelnde Chinesen, oftmals versteckten und verklemmten Schwuli Humor (Stichwort "Mein Indiana Jones Handtäschen" für die aktuelle Ü30 Generation, welche als anvisiertes Publikum ja noch mal so richtig mal was wieder zum lachen haben möchte) als auch onanierende Babys lustig und vom Tonfall her "Erwachsen" einstuft, verwechselt mittlerweile wohl zwangsläufig den Begriff "Erwachsen" mit peinlich, pubertär, geschmacklos, platt und blöd. Mit geistreichem Witz / wunderbaren Pointen und gutem Komödienstoff hat "Hangover" ungefähr soviel zu tun wie "American Pie" mit "Harry und Sally", der deutschen Schauspiellandschaft und deren Darstellern wie Heinz Erhardt/ Heinz Rühmann.


"Sie trägt den Holocaust-Ring meiner Großmutter Leute!" "Ich wusste gar nicht, dass die da Ringe verteilt haben!?" -

Ebenso ist Regisseur Todd Philipps noch nicht einmal etwas an einer sich entwickelnden Geisteshaltung der Protagonisten, welche dem Schoß der kommenden Mami entfliehen, um dann mal richtig die Sau herauszulassen und in typischer Biedermeier Manier wieder zu Hause anzudocken, gelegen. Mit Hilfe des Sciptes der Drehbuchabutoren Jon Lucas und Scott Moore degradiert er sie zu funktionalen Abziehbildern und grotesken Parodien von echten Nerds, welche auf Grund ihrer eskapistischen Sauf/Koma - und Gedächtnisriss Touren tatsächlich Herz, Seele, Charme, einen guten Charakter und ein Recht auf ein entsprechendes Eigenleben besitzen. In "Hangover" werden die entsprechenden Protagonisten aber zu nervigen Geeks degradiert, welche sich sogar noch nach Lösung des Rätsels um ihren verschwundenen Saufkumpanen auch weiterhin über seinen Zustand lustig machen dürfen, anstatt ihm beizustehen / zu helfen. Auf echte, zwischenmenschliche Töne, bis auf das (intime) Bekenntnis zu einer unterwegs aufgegabelten Nutte in Las Vegas anstelle der falschen, aufgelesen Frau, verzichtet man in "Hangover" komplett. Es kann einfach nicht funktionieren, alle Beteiligten im letztendlich bestehenden Zustand / im Finale von "Hangover" als Menschen positionieren zu wollen, mit denen man mitfühlen soll, z.B. im Falle Ed Helms als Stu Price, wenn sie vorher zu reißbrettartig entworfenen Knalldeppen mutierten.



"Oh mein Gott, oh mein Gott." "Meine Brille." "Du hättets fast das Baby umgebracht."

"Ist mit meiner Brille alles okey"? "Mit deiner Brille ist alles in Ordnung....., Arschloch..." -

Die vorgegebene Suche nach dem eigenem Freund und zur Lösung des Rätels um den eigenen Filmriss erweist sich im nachhinein als brüchige Fassade, welche nur lediglich dazu konstruiert wurde, um weiterhin dümmliche Möchtegern Späße zum obligatorischen, traditionellen Vatertagsbesäufnis unter den Betrachter zu bringen.

mehr unter: http://blockbusterandmore.blog.de/2012/02/22/hangover-kritik-12889645/
die Lisa :)
die Lisa :)

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3,5
Veröffentlicht am 1. Juli 2010
Ganz nette Komödie sehr lustig.
Die Handlung ist gut.
Allerdings an manchen Stellen mir ein bisschen zu hohl.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 20. Februar 2011
Sehr lustige Komödie , tolle Story. Party wie's sein soll. ;-) Film hat mich begeistert. Schau ich gerne irgendwann wieder. Top.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 7. Juni 2010
Die beste Komödie des Jahres 09 und eine der besten seit langem. Auch wenn einem die Schauspieler nicht bekannt vorkommen, meistern sie ihre Rollen ziemlich gut. Die Idee die hinter dem Film steckt ist wirklich Klasse: 4 Freunde in Vegas, die am nächsten Morgen nichts mehr vom Vorabend wissen. Superwitzig!!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Mai 2010
Muss man echt mal gesxhaut habn!!
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 23. April 2010
Ist ein netter Film. Viel mehr wirds aber auch nicht. Er lebt vorallem von der Kulisse. Nachdem, was ich so im Vorhinein gehört habe, habe ich bei der Story einfach mehr erwartet. Der Film ist gutes Mittelmass.
Horror-Fan
Horror-Fan

11 Follower 47 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 7. Dezember 2010
Wenige Lacher, sehr viele unlustige Szenen. Einige Längen.
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