Shutter Island
Durchschnitts-Wertung
4,3
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115 User-Kritiken

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Mapache
Mapache

3 Follower 20 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 4. März 2010
Kurzer Abriss:



- Die Schauspieler sind genial in Szene gesetzt. DiCaprio wirkt wie immer absolut überzeugend. Da es der erste Film dieser Art mit DiCaprio ist, fühlte man sich auch sofort wieder mit ihm als Hauptdarsteller identifiziert. Alles was ihm widerfährt, was er zu begreifen versucht, versucht man ebenso nachzuvollziehen und zweifelt niemals an seinem Verstand.

Auch die anderen Rollen sind aus meiner Sicht perfekt besetzt.



- Die Story ist komplex und nichts für Liebhaber banaler Popcorn-Action. Neben saßen "Jungs", die mit "Hey Alder, ich checks grad nimmer" darauf aufmerksam machten, dass sie sich doch besser nebenan "The Book of Eli" angesehen hätten.



- Kamera, Ausstattung, Kostüme, Setting machen das Ambiente perfekt



Fazit: Bin absolut beeindruckt. Der Film kommt auf meine ewige Top 10.



Tipp: Nicht zu viel vorher darüber lesen. Wenn man zu viel über die Handlung weiß, könnte es sein, dass man nicht mehr so positiv überrascht wird. Ich wusste vorab fast nichts über den Film.

ErazerDT
ErazerDT

3 Follower 23 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 4. März 2010
Shutter Island ist düster, sehr düster. Die Atmosphäre des Films ist in manchen Szenen echt dunkel und sehr dicht. Dadurch wird der Zuschauer gefesselt und er versucht die Rätsel des Films zu lösen.



Nur die erste halbe Stunde zieht sich etwas in die Länge, doch wenn es zum Ende geht, merkt man dass die Vorgeschichte wichtig für die Interpretation des Films ist.



Martin Scorsese lockt den Zuschauer doch erst in die falsche Richtung und es gibt immer wieder Wendungen im Film, so dass man immer hin und hergerissen ist.

Die Filmtechnik ist brilliant und auch die schauspielerischen Leistungen sind sehr gut. Man fiebert richtig mit Leonardo DiCaprio mit.



Die Krone ist dann der Clou am Ende, der diesem starken Film ein würdiges Ende gibt.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 4. März 2010
Ich bin mit der Erwartung ins Kino gegangen, einen Thriller/Horrorfilm zu sehen. Nach der Aufmachung des Trailers konnte man davon ausgehen, doch war es naiv von mir, zu erwarten, dass Scorsese nur einen klischeehaften Horrorfilm auf einer abgeschiedenen Insel für Geisteskranke geschaffen hat. Nein, das hat er nicht! Dieser Film spielt zwar durch seine Aufmachung gerne mal im Horrorgenre, wenn man die Filmmusik nimmt und das Auftreten des ein oder anderen Irren, doch hat der Film so viel Tiefgang wie der Atlantik.

Mit meinen achtzehn Jahren habe ich zwar schon viele Filme gesehen, kann aber nicht sagen, alles zu kennen. Was ich jedoch in meinem Abitur über mich ergehen lassen musste, kennen viele: "Der Prozess" von Franz Kafka. Ich habe das Buch damals tatsächlich gelesen und ich war begeistert, gerade weil es nicht eindeutig ist, weil dem Leser die Interpretation der Geschichte und Logik selber überlassen wird. Vielleicht lehne ich mich weit aus dem Fenster, aber der Vergleich ist dennoch berechtigt.

Bei Shutter Island gibt es zwar ein Ende, das relativ abgeschlossen wirkt, die gesamte Handlung davor ist dagegen nicht eindeutig aufgedeckt. Ohne zu viel verraten zu wollen(Vorsicht: möglicher Spoiler): Die Version, mit der der Film beginnt, dass zwei Marshalls auf die Insel kommen und es eine Verschwörung gibt, ist genauso logisch wie die Auflösung am Ende, die einen ganz anderen Ansatz darstellt. Nichts muss wahr sein, und alles ist möglich.

Nicht umsonst denke ich, wird in der deutschen Fassung bei einer Schlüsselszene im Mittelteil der Begriff "kafkaesk" erwähnt. Das ist Shutter Island definitiv.

Ein Film für Kinogänger, die danach noch was trinken gehen wollen und über den Film diskutieren.



Unbedingt anschauen! Aber vorsicht: Man muss denken!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 17. März 2010
je met 4 etoiles
Alphaomegus
Alphaomegus

5 Follower 27 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Film beginnt sehr gut, und baut auch Durchweg ausreichend Spannung aus um die Ganze Zeit bei der Sache zu bleiben und gespannt zuzusehen.



Leonardo DiCaprio spielt wie immer sehr gut und steht hier so sehr im Mittelpunkt das Nebencharacktere streckenweise zu verblassen drohen.



Erst in den letzten 20 minuten wird der Film allmählich immer vorhersehbarer und wartet mit einer Wendung auf.



Am Ende bleibt leider der Eindruck das man das Ganze schon irgendwo nur anders verpackt gesehen hat. Dies bedeutet aber keineswegs das der Film schlecht ist. Auf jedenfall sehenswert. 7/10
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