Alice im Wunderland
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Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 22. August 2010
Nach zahlreichen, ambitionierten Projekten wie Sleepy Hollow oder Sweeney Todd zählt Tim Burton zu den besten und zumindest extravagantesten Regisseuren Hollywoods. Man muss seine Filme entweder hassen oder lieben. Die Erwartungen auf Alice im Wunderland waren dementsprechend hoch- schließlich sollten das Wunderland und Tim Burton doch zusammenpassen wie Baum und Borke. Doch leider ist sein neuer Film nicht ganz das berauschende Psychomärchen geworden, dass man von Burton hätte erwarten können. Der Film scheitert hauptsächlich an einem zu konventionellen Plot und einem manchmal zu videospiel-ähnlichen Aufbau. Und so ist Alice im Wunderland einfach nur ein guter Unterhaltungsfilm- nicht mehr und nicht weniger.

Alice (Mia Wasikowska) ist herangewachsen und hat ihre Erlebnisse im Wunderland beinahe vergessen, wären da nicht ihre vielen Träume, in denen das Wunderland und seine kuriosen Bewohner immer wieder auftauchen. Als sie und ihre Mutter eine Gartenparty von Lord und Lady Ascot besuchen, entpuppt sich diese als Verlobungsfeier- für Alice. Der langweilige und unangenehme Hamish bittet Alice vor allen Anwesenden um ihre Hand. Es scheint die perfekte Partie zu sein, doch Alice flüchtet und findet sich kurzerhand später wieder im Wunderland wieder, wo auch schon auf sie gewartet wird. Denn Alice soll das Wunderland von der Hand der grausamen roten Königin (Helena Bonham Carter) befreien und die weiße Königin (Anne Hathaway) wieder auf den Thron bringen. Davor gilt es jedoch, zu zeigen, dass sie die wahre Alice ist...

Linda Woolverton, Drehbuchautorin von Meisterwerken wie König der Löwen oder die Schöne und das Biest, litt beim Schreiben des Drehbuches von Alice im Wunderland leider offensichtlich unter einer großen Beschränktheit. Der Plot des Fantasie-Abenteuers ist, insbesondere für Burtonsche Verhältnisse, zu Mainstream- ausgerichtet und arbeitet klar auf den finalen Showdown hin, in dem Alice –wie sollte es auch anders sein- gegen ein scheußliches Ungeheuer der roten Königin zu kämpfen hat. Die Handlung ähnelt dabei teilweise zu sehr einem Videospiel. Alice muss verschiedene Aufgaben erfüllen, die alle zum finalen Kampf gegen den „The Boss“ hinführen- es scheint einzelne Etappen zu geben, in denen die Protagonistin einzelne Aufgaben ausführen muss, bei denen ihre Charakterstärke zunimmt und sie „mehr Alice wird“. Das Gelangen durch die Pforte ins Wunderland, die Flucht vor dem Bandersnatch, das Gelangen zum verrückten Hutmacher…- ein Verlauf, der auch in einem Computerspiel im „Story Mode“ vorkommen könnte.

Trotz diesen Kritikpunkten hat Alice im Wunderland einen hohen Unterhaltungswert und gefällt durch seine knallige Optik und die amüsante Charakterzeichnung. Hervorzuheben ist unter den wenigen nicht-animierten Wunderland-Bewohnern besonders die Darstellung des Johny Depp. Der Schauspieler ist in seiner nunmehr siebten Zusammenarbeit mit Burton als verrückter Hutmacher in einem bonbonbunten Kostüm ein wahrer Blickfang und insgesamt der beste Schauspieler im ganzen Film, obwohl auch Helena Bonham Carter als rote Königin mit überdimensionalem Kopf eine gewisse Amüsiertheit bereitet. Es ist eine Wonne, sich die Nonsens- Dialoge zwischen ihnen anzusehen, während sie sich dabei schauspielerisch geschickt die Bälle zuwerfen. Die rote Königin wirkt dabei allerdings als wichtigste Antagonistin im Film niemals bedrohlich.

Eher eine Enttäuschung ist die Besetzung der Alice. Mia Wasikowska versucht sich gar nicht erst mit ihren großen Schauspieler-Kollegen zu messen- die schauspielerische Dominanz wird in Alice im Wunderland nicht von der Protagonistin, sondern eindeutig von den Nebendarstellern getragen. Mia Wasikowska schafft es nicht, eine Identifizierung zum Publikum aufzubauen oder gar die Entwicklung ihrer Rolle von dem schüchternen Mädchen zu der selbstbewussten Frau glaubwürdig darzustellen.

Leider wurde auch nicht das große Potenzial der CGI-Sprechrollen ausgeschöpft, denn in Alice in Wunderland werden die Rollen von Christopher Lee als Jabberwocky, Alan Rickman als die Raupe Absolem und Michael Sheen als weißes Kaninchen bedauerlicherweise zu Sprechrollen-Cameos degradiert, die im Film nur selten zwischendurch auftauchen und kaum zur Geltung kommen.

Fazit: Dank des knallbunten Looks, der witzigen Charakterzeichung und der schauspielerischen Gekonntheit weiß Alice im Wunderland zumindest als Unterhaltungsfilm zu begeistern. Was Alice im Wunderland aber zu einem typischen Psycotrip a la Burton fehlt, ist ein weniger konventionelles und dem Mainstream folgendes Drehbuch, das weniger eindeutig auf die finale Schlacht hinarbeitet. Die Macher von Alice im Wunderland haben insbesondere im Handlungsaufbau so einiges verpfuscht, aber auch vieles richtig gemacht.
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http://filme-kritikenundinfos.blogspot.com/2010/08/alice-im-wunderland-2010.html
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 10. August 2010
Sehr schienest 3D Spektakel
Telefonmann
Telefonmann

108 Follower 231 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 3. August 2010
Der zweite Film, den ich heute im Kino gesehen habe, war "Alice im Wunderland". Als ich erfuhr, dass Tim Burton diesen drehen will, war es für mich fast schon selbstverständlich, dass der Film gut sein wird. Und dem war auch so. Zwar kann er nicht an sein letztes Werk "Sweeney Todd" anknüpfen, aber ein kurzweiliger Film ist ihm trotzdem gelungen.
Die Geschichte um Alice und das Wunderland kennt wohl fast jeder. Tim Burton kopiert diese aber nicht einfach und macht eine Art Remake, sondern erzählt die Geschichte weiter. Alice ist nun Erwachsen und kehrt zurück ins Wunderland. Das ist eine schöne Idee, weil es so etwas Neues zu sehen gibt. So besitzt "Alice im Wunderland" die selben Figuren, aber eine gänzlich neue Geschichte, welche nur ganz selten auf das Original anspielt. Mir hat die Story auf jeden Fall gut gefallen, auch wenn insgesamt eigentlich alles nach Schema F abläuft. So gibt es am Ende eine Schlacht, welcher man das Mitwirken von Disney durchaus ansieht. Aber das ist nur ein kleiner Wermutstropfen.
Ich habe "Alice im Wunderland" in 3D gesehen und kann jedem, der die Chance hat, dies auch zu machen, nur empfehlen sich den Film in 3D anzugucken. Ich kann mir schon vorstellen, dass der Film einiges an Optik verliert, wenn man ihn einfach nur ganz normal sieht. Ich mag diese Filme in 3D gerne sehen, weil sie das ganze Geschehen interessanter aussehen lassen und man mehr drin ist im Film. So war es auch hier. Die Welt, welche Tim Burton hier kreiert, ist zwar keine neue, eigene Welt, doch sie bot einiges fürs Auge und hat mir gut gefallen.
Die Darsteller haben allesamt überzeugt. An erster Stelle muss man hier Johnny Depp nennen, mit dem Burton mittlerweile ja fast nur noch arbeitet. Er spielt seine verrückte Figur schön verrückt und hat mir sehr gefallen. Die Newcomerin Mia Wasikowska spielt die Alice. Sie bot keine überragende Leistung, verkörpert ihre Hauptfigur aber mit genügend Charme und bietet eine Identifikationsfigur für den Zuschauer. Ansonsten wäre auch noch Helena Bonham Carter zu nennen, welche schön überzogen und zickig agiert. Daneben gibt es noch einige Figuren, wie die Grinsekatze, die Raupe etc., welche allesamt sehr gelungen aussehen. In den Genuss vieler namhafter Sprecher, kommt man im deutschen Ton zwar nicht, aber ich fand die Vertonung dennoch gelungen.
Die Inszenierung ist stark. Tim Burton drückt diesem Märchen seinen eigenen Stempel auf. Teilweise sind die Bilder schön morbide, wie man es von ihm kennt. Atmosphärisch ist "Alice im Wunderland" allerdings ziemlich undüster geworden, was ich persönlich etwas schade fand. Das Geschehen war überwiegend heiter und amüsant, aber Schauer oder Grusel kommt selten auf, was man von Burton eigentlich nicht erwartet. Das spielt im Endeffekt aber keine zu große Rolle.
Der Unterhaltungsfaktor ist sehr gut, denn mich unterhielt das Geschehen zu jederzeit und ich empfand den Film als ziemlich kurzweilig. Nachdem Alice im Wunderland ist, bekommt man die ganze Zeit was fürs Auge, ein bisschen Action hier, ein bisschen Action da, einige lustige Szenen, etwas Tiefgang und dann das Finale. Auch wenn das alles teilweise ziemlich konstruiert wirkt, ist dies kein großer Kritikpunkt für mich. Hauptsache ist, dass Geschehen unterhält und dies tut es. Die Effekte sind sehr gut in die 3D-Technik kann völlig überzeugen. Begleitet wird das Geschehen von einem gelungen und passenden Score, der von Burtons Stammkomponist Danny Elfman stammt und daher auch gar nicht enttäuschen kann.
Fazit: "Alice im Wunderland" erzählt die Geschichte weiter und könnte sich somit als ein zweiter Teil ansehen lassen. Im Großen und Ganzen wird hier die Geschichte über den Verlust der Kindheit und der Fantasie erzählt. Tim Burton drückt dem Ganzen seinen Stempel auf und das Ganze unterhält einfach sehr gut. Hinzu kommt die 3D-Technik, welche einiges fürs Auge bietet. Somit ein rundum gelungener Film, der für Burton-Verhältnisse nur leider etwas zu fröhlich ist. Dennoch empfehlenswert!
PaddyBear
PaddyBear

42 Follower 107 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 17. Juli 2010
Leider leider leider nur durchschnitt. Ich bin nicht überzeugt von diesem film weil es mir an magie gefehlt hat. Burton steht für mich mehr als jeder andere für unglaubliche dinge und das was ich hier gesehen hab war gut aber weit weg von überragend. Alles wirklich ein bisschen bescheuert wenn ich das mal so sagen darf. sicherlich ist jonny depp ein guter schauspieler und sicherlich ist seine rolle als hutmacher gut gespielt aber es fehlt doch noch sehr viel um an rollen ranzukommen, die er in anderen burtonfilmen gespielt hat. Alles ist voller CGI und man wundert sich schon wieso burton nicht auf tolle kulissen gesetzt hat. Ich liebe burton und ich würde auch nie sagen, das der film schlecht ist aber gut, gut ist er auch nicht. dafür hab ich schon viel bessere burtonfilme gesehen.
LiLmonSter
LiLmonSter

8 Follower 26 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 27. Juni 2010
Ich habe schon bevor ich diesen Film gesehen habe viel erwartet. Doch, dass der Film so unglaublich gut wird, hätte ich nicht gedacht! "Alice im Wunderland" ist vielleicht der beste Film aller Zeiten. Dieser Film ist so gut wie episch. Das ganze Wunderland, der Cast, die Kreaturen (wie z.B. die unglaubliche Grinsekatze) alles ist unglaublih toll. Ein wahrer Pluspunkt, der Film ist in 3D! Ein wirklich guter Film, der sogar sechs oder mehr Punkte verdient hätte!
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 27. Juni 2010
Langweilig . . .
radon
radon

10 Follower 49 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 25. Juni 2010
naja!ganz ehrlich hätte ich mir mehr erwartet,denn für mich war alice im wunderland teils lustig,teils einfach nur nervig.vorallem das dumme lispeln des hutmachers fand ich lästig.auch mag sich streiten ob die düstere obtik in alice im wunderland nun wirklich richtig am platz ist.moderner wirkt das schon,aba ebn nicht passend.effekte sind wie zu erwarten top,gleichen aba nicht alles aus.
Oliver Donnermann
Oliver Donnermann

3 Follower 23 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 20. Juni 2010
Sicher nicht das Beste was Burton jemals schuf, aber dennoch besticht seine Neuauflage dank seiner eigenen Interpretation des Stoffs mit genialen Charakteren, tollen Kostümen und dem Burtonschen Design, das teils düster, teils knallbunt daher kommt. Der tolle Elfman Score gibt dem ganzen den letzten Schliff.Kritikpunkte gibts auch. Die Story ist enttäuschend, fast nicht vorhanden, und lässt den Film daher im ganzen leider etwas simpel wirken.Darüber hinaus hätte der Streifen durchaus etwas länger ausfallen können, und die 3D version halte ich auch für total unnötig. alles in allem sollte sich jedoch kein burton bzw. Fantasy Fan dieses schrillbunte Abenteurr entgehen lassen, denn Depp als Hutmacher ist schon den Eintritt wert!
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 10. Juni 2010
Empfehlenswert. Auch wenn einige meiner Freunde ihn nicht so gut fanden. Ich glaube sie sind mit der erwartung hinein gegangen ,
die alte Story die man kennt, verfilmt zu sehen. Dies ist jedoch eine fortsetzung.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 31. Mai 2010
Super Film
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