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Fundamentalontologe
Fundamentalontologe

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3,0
Veröffentlicht am 12. März 2010
Während Teil 1 aus verschiedenen Gründen (Siehe Gastkritik vom Verfasser) eher mau, lau und peinlich in bayrischer Landeimanier war, kommt dieser Film nun erstaunlich frisch daher. Überzeugend sind (wie schon in Teil 1) die Schauspielerleistungen des Duos der Madel. Es ist beeindruckend, wie emotional überzeugend und glaubwürdig Anna Maria Sturm ihre Protagonistin verkörpert hat... echt sehenswert. Das macht ihr mangelhaftes Aussehen wieder wett. Die andere blonde Schauspielerin glänzt dafür durch Schönheit, hat aber emotional nicht ganz so viel wie Sturm zu bieten (Appropos: Nomen est Omen). Die Story ist viel ausgeklügelter und nicht mehr ganz so billig wie in Teil 1. Das Ableben und Sterben des Opas ist wirklich gelungen, die Action während des Fußballspiels macht Spaß und das sich "Jo" alias Rosalie Thomass vergnügt, während Sturm ihrem Opa ein würdevolles Ende bereitet, das wirkt absolut glaubwürdig und ist ein guter Einfall für die Handlung. Dadurch nimmt der Film emotional an Fahrt auf. Auch die Szene auf der Beerdigung, wo Katie die blöden alten gackernden Hühner als falsche Füffziger entlarvt und schimpft, die sogar noch froh sind, das ihr geliebter Opa gestorben ist, fügt sich bestens in den Film ein. Aus dieser Szene spricht viel Wahrheit... und das der idiotische Vater ihr dann auch noch eine klebt, passt wie die Faust aufs Auge und ist ein Schlag ins Gesicht: "Die spinnen, die Bayern". Irgendwo lässt sich da zum Glück eine kleine Gesellschaftskritik an diesen bornierten Bayern erkennen. Diese Kritik vermisste der Zuschauer bestimmt im schwachen Teil 1 und erfährt in Teil 2 nun Genugtuung. Endlich wird das bayrische Landleben mal kritisiert und nicht glorifiziert. Das ist auch bitter notwendig, damit sich mal was tut und ändert im Staate Bayern. Was wirklich nervt ist wieder mal der Akzent, aber zum Glück versteht man bei Teil 2 endlich alles, auch als Bayern-Akzent-Laie. Es wirkt fast so, als hätten die Filmemacher diesen fatalen Fehler des Nicht-Verstehen-Könnens für Bürger anderer Bundesländer ausgemerzt und den Akzent so reduziert bzw. ausgedrückt, das er leicht für "fremdländische" Zuschauer verstehbar ist. Wie fein, das so ein Filmemacherteam aus seinen Fehlern lernt. Wahrscheinlich wird Katie diesem blonden Brillenträger, welcher der Sanitäter im Film war in Teil 3 heiraten oder wenigstens mit ihm zusammen kommen. Nach Teil 1 und 2 lässt sich das fast signifikant vermuten. Das wäre die klassische Mär vom jahrelangen Freunde, der sich dann plötzlich als die große Liebe entpuppt. Man darf gespannt sein auf Teil 3, in dem "Jo" hoffentlich ihr Abi nachgemacht hat und mit "Katie" nach München geht und dort studiert. Endlich raus aus dem Lande, rein in die City! Das wär doch ein toller Abschluss der Trilogie...
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Während Teil 1 aus verschiedenen Gründen (Siehe Gastkritik vom Verfasser) eher mau, lau und peinlich in bayrischer Landeimanier war, kommt dieser Film nun erstaunlich frisch daher. Überzeugend sind (wie schon in Teil 1) die Schauspielerleistungen des Duos der Madel. Es ist beeindruckend, wie emotional überzeugend und glaubwürdig Anna Maria Sturm ihre Protagonistin verkörpert hat... echt sehenswert. Das macht ihr mangelhaftes Aussehen wieder wett. Die andere blonde Schauspielerin glänzt dafür durch Schönheit, hat aber emotional nicht ganz so viel wie Sturm zu bieten (Appropos: Nomen est Omen). Die Story ist viel ausgeklügelter und nicht mehr ganz so billig wie in Teil 1. Das Ableben und Sterben des Opas ist wirklich gelungen, die Action während des Fußballspiels macht Spaß und das sich "Jo" alias Rosalie Thomass vergnügt, während Sturm ihrem Opa ein würdevolles Ende bereitet, das wirkt absolut glaubwürdig und ist ein guter Einfall für die Handlung. Dadurch nimmt der Film emotional an Fahrt auf. Auch die Szene auf der Beerdigung, wo Katie die blöden alten gackernden Hühner als falsche Füffziger entlarvt und schimpft, die sogar noch froh sind, das ihr geliebter Opa gestorben ist, fügt sich bestens in den Film ein. Aus dieser Szene spricht viel Wahrheit... und das der idiotische Vater ihr dann auch noch eine klebt, passt wie die Faust aufs Auge und ist ein Schlag ins Gesicht: "Die spinnen, die Bayern". Irgendwo lässt sich da zum Glück eine kleine Gesellschaftskritik an diesen bornierten Bayern erkennen. Diese Kritik vermisste der Zuschauer bestimmt im schwachen Teil 1 und erfährt in Teil 2 nun Genugtuung. Endlich wird das bayrische Landleben mal kritisiert und nicht glorifiziert. Das ist auch bitter notwendig, damit sich mal was tut und ändert im Staate Bayern. Was wirklich nervt ist wieder mal der Akzent, aber zum Glück versteht man bei Teil 2 endlich alles, auch als Bayern-Akzent-Laie. Es wirkt fast so, als hätten die Filmemacher diesen fatalen Fehler des Nicht-Verstehen-Könnens für Bürger anderer Bundesländer ausgemerzt und den Akzent so reduziert bzw. ausgedrückt, das er leicht für "fremdländische" Zuschauer verstehbar ist. Wie fein, das so ein Filmemacherteam aus seinen Fehlern lernt. Wahrscheinlich wird Katie diesem blonden Brillenträger, welcher der Sanitäter im Film war in Teil 3 heiraten oder wenigstens mit ihm zusammen kommen. Nach Teil 1 und 2 lässt sich das fast signifikant vermuten. Das wäre die klassische Mär vom jahrelangen Freunde, der sich dann plötzlich als die große Liebe entpuppt. Man darf gespannt sein auf Teil 3, in dem "Jo" hoffentlich ihr Abi nachgemacht hat und mit "Katie" nach München geht und dort studiert. Endlich raus aus dem Lande, rein in die City! Das wär doch ein toller Abschluss der Trilogie...
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