Der wild galoppierende Wahnsinn, eingefangen in einen 1 1/2-stündigen Film, voller skurriler Ideen, abgründigem Schwachsinn, bizarrem Quatsch und ganz, ganz viel Unsinn. Da muss man schon ein Faible für haben, diesen ganzen Irrsinn aushalten zu können, der Humor ist schon sehr speziell und ich verstehe gut diejenigen hier, die mit diesem Quatsch nichts anfangen können.
Mich hat der Film aber voll gecatcht, Telefonate mit Hot-Dogs, Kämpfe gegen ein Monster, das aus tiefgefrorenem Fleisch zusammengesetzt ist, sprechende Hunde, fliegende Quallen, eingebildete Waffen und fliegende Kakerlaken in Kühlschränken sind genau mein Ding. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs! Der Film wirkt so, als ob Regisseur und Drehbuchautor Don Coscarelli alles in diesen Film gepackt hätte, was ihm irgendwann mal auf Klo oder sonstwo eingefallen ist, scheißegal, ob das Sinn ergibt oder nicht. Der Begriff „verrückt“ kommt dem Ganzen nicht einmal nahe, es gibt keine Worte, um den Film zu beschreiben…
Paul Giamatti ist der am meisten unterschätzte Schauspieler Hollywoods und hat hier zwar nur eine kleine, am Ende aber durchaus bedeutsame Nebenrolle. John und Dave sind mit Rob Mayes und Chase Williamson okay besetzt, das passt schon. Extrem gefeiert habe ich meinen Lieblingsschauspieler Clancy „Sergeant Zim“ Brown in einer extrem lässigen Rolle mit leider viel zu wenig Screentime.
FAZIT: Maximal durchgeknallter, vogelwilder Anarcho-Spaß mit Blödsinn ohne Ende und einer schier nicht enden wollenden Menagerie an wahnsinnigen, skurrilen und total bekloppten Einfällen. Muss man gesehen haben, um es zu glauben, aber verstehen kann man es selbst dann nicht, wenn man es gesehen hat. „Die Welt ist eine Kiste voll mit Scheiße, und jemand hat den Deckel verloren.“ Alles klar?