Gran Torino
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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
der film war einfach klasse.

Hab seit langem keinen guten film mehr wie dieser gesehn.

die darsteller und deren schauspielerische leistung einfach nur super (probs an clint eastwood).

Mehr muss man nicht sagen. Einfach nur Klasse!

Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Clint Eastwood hat vor kurzem bekannt gegeben, dass er nur noch hinter der Kamera, sprich als Regisseur, arbeitet. Schade. Allerdings muss man gestehen: Er hätte sich keinen Besseren Film zum Abschied als Schauspieler wählen können. Die Rolle des mit der Zeit immer sympatischer werdenden Mannes, der ständig an allem etwas auszusetzen hat und stets einen beleidigenden oder rassistischen Spruch auf Lager hat, spielt Clint Eastwood einfach einmalig. Seine Mimik und Gestik sind exzellent dargestellt. Auch die anderen Charaktere, vornehmlich nicht all zu bekannte Schauspieler, sind gut besetzt. Die Handlung des Filmes ist einfach gestrickt, es ist von Anfang an klar, welche Wendung sie im Verlauf nehmen wird. Daher ziehe ich Bewertungspunkte ab, die allerdings durch teilweise geniale Dialoge und die, wie schon erwähnt, exzellente Darstellung Eastwoods wieder hinzuaddiert werden. Außerdem, auch wenn klar war, dass Eastwood sich zu einem guten Charakter entwickelt, so war (mir zumindest) nicht klar, dass er zu einem solch tragischen Helden würde. An dieser Stelle hat es der Film doch tatsächlich beinahe geschafft, mir die Tränen in die Augen zu schießen. Ich denke 9 von 10 Punkten sind durchaus angebracht.
krätze
krätze

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4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
ein ruhiger film, knapp zwei stunden, keine special effects, kein wirklicher soundtrack wenig wichtige rollen...



...und keine langweile in sicht!!!



man könnte wohl behaupten, dass die bereitschaft von walt sich seinen "schlitzäugigen" nachbarn anzunähern etwas zu plötzlich kam, aber bei genauerem hinsehen, hinhören und nachdenken ist sein handeln schlüssig!



um den film, die person walt zu verstehen, und nur darum geht es, verlangt es dem kinogänger einiges ab. einfaches berieseln lassen funktioniert hier überhaupt nicht.





SPOILER!!!

die gespräche mit dem pfarrer sind die schlüsselszenen. hier darf man nicht vergessen, dass walts frau, die ihn und seine psyche am besten kennt, den pfarrer auf ihn angesetzt hat.

natürlich könnte man jetzt meckern, dass kein pfarrer der welt so einen harten kerl wie walt zum umdenken bringen würde...

...natürlich nicht!



walt war schon vor den gesprächen mit dem pfarrer bereit seine vorurteile über bord zu werfen und die ereignisse im haus der nachbarn haben es ihm ermöglicht.



das wissen um seinen nahenden tod, auch schon vor der untersuchung, dürften natürlich auch eine rolle gespielt haben.



die vergewaltigung der nachbarstochter und seine finale reaktion könnte durchaus mit den taten/vergehen/sünden zu tun haben, die ihm seine befehlshaber nicht auftrugen, zu tun haben.



ganz besonders unterhaltsam fand ich die wandlung vom griesgrämigen, rassistischen eigenbrödler, zum toleranten nachbarn und letztendlich zum äußerst coolen rächer und retter!

der western-style war unverkennbar und ihn dieser aktuellen modernen situation und der vita von eastwood mehr als genial.



SPOILER ENDE!!!



sollte diese hauptrolle der abgang eastwoods sein, bin ich schwer beeindruckt und neige mein haupt!





ACH, es gibt von mir keine 10 punkte, weil bei den dialogen mehr drin gewesen wäre.



PS: mehr hollywood-kino dieser art!!



PPS: ich empfehle allen den dieser film gefallen hat:

"snow cake" mit segourney weaver!









Horror-Fan
Horror-Fan

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4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Sehr schöner, aber auch tragischer, gesellschaftskritischer, stellenweise lustiger Film mit einem hervorragenden Clint Eastwood in der Hauptrolle.

Etwas abruptes, aber trotzdem gutes Ende.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich muss ganz klar Cineastmarco zustimmen. Den Film unbedingt auf Englisch gucken. Hatte gestern das Glück ihn in der Sneak auf Englisch zu sehen. Einfach göttlich wie Eastwood mit Mimik und seiner Sprach spielt. Genau so stellt man sich eine alternden einsamen Rassisten vor. Zur Geschichte will ich nicht viel sagen. Fand den Film spannend erzählt und nie langweilig. Ein gutes Gespür hatte Eastwood hier immer wieder das Drama mit einer Portion Humor zu würzen, was für mich dann schlussendlich den Film von anderen abhebt. Klar hatte Eastwood bessere Filme, die für einen Oscar in Frage kommen würden. Aber man kann eine Drama auch mal leichter zugänglich gestalten und das hat er geschafft.



Ich hoffe das war nicht sein letzter Film!
SpiderLoc91
SpiderLoc91

3 Follower 20 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Film erzaehlt sehr gut die Geschichte von Walt Kowalsky, der seine Vorurteile gegen Ausländer besonders gegen "Schlitzaugen" aus dem Vietnamkrieg hat.Clint Eastwoods grimmige Mimik verkoerpert diese Rolle perfekt. Er verteidigt sein Haus und sein Auto mit allen Mitteln mit seinen einzigen Freund seinem Hund.Als er bemerkt das eine koreanische Familie nebenan einzieht ist fuer ihn Vorsicht geboten.Zurecht denn Thao, der Nachbarsjunge soll als Aufnahmeprüfung den Gran Torino von Walt in der Nacht klauen.

Doch er wird erwischt und Walt hat eine Abneigung gegen den Jungen.Und das ist mein einziger Kritikpunkt indem Film, denn Walt Kowalsky der hartnäckige Kriegsveteran wird von dem einen in den anderen Moment sanft und stattet den koreanischen Nachbarn sogar einen Besuch ab.Da hätte noch etwas Zeit vergehen müssen, denn das er so schnell die Familie mag ist unrealistisch.Es war klar das Walt Kowalsky am ende umgebracht wird, ich verstehe nur nicht den Sinn warum er dortb hinfährt und sich eine zigarette anmachen will. Was wollte er dort? Mit der Gang reden? Dennoch ein gelungener Eastwood Film und die perfekte rolle fuer den Mann.
Flibbo
Flibbo

13 Follower 64 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Nach „Letters From Iwo Jima“ arbeitet die Regie-Legende Clint Eastwood erneut sehr erfolgreich mit asiatischen Hauptdarstellern, doch diesmal in der Vorstadt statt auf dem Schlachtfeld. Vier Jahre ist es her, als man ihn in „Million Dollar Baby“ auch vor der Kamera sah. Nun geht er in einer ähnlich angesiedelten Rolle für „Gran Torino“ unter die höllischen Nachbarn.



Die grimmige aber weise Vaterfigur scheint Eastwoods neue Paraderolle geworden zu sein. Doch sein Charakter in „Gran Torino“ ist ein Extrem. So verbissen, hasserfüllt, kalt und verbittert hat man ihn noch nie gesehen. Spätestens wenn er in einigen Szenen vor Wut buchstäblich knurrt wie ein Hund, wird er zur Karikatur. Aber statt dies als ein Beispiel für Overacting abzutun, sollte die Figur des Mr. Kowalksi als ein Bild für den streng konservativen, intoleranten und fremdenhassenden Teil Amerikas betrachtet werden, den der Regisseur in seinem Film in einfach gehaltenen, lebensnahen Sets portraitiert. Dabei macht Kowalksi aber auch eine interessante Entwicklung durch.



„Gran Torino“ ist schnörkellos und schlicht, weiß über die Laufzeit von knapp zwei Stunden aber gut zu unterhalten. Dabei ist Eastwood der absolute Mittelpunkt, nicht zuletzt weil seine asiatisch-stämmigen Kollegen sichtlich unerfahren im Filmgenre sind. Ahney Her stellt dabei eine Ausnahme dar, denn die junge Schauspielerin gibt hier ein starkes Debut und beweist ihr hohes Potential.



Der Hauptdarsteller überzeugt unter anderem wieder mal mit subtilen Selbstzitaten, in erster Linie aber mit der eindringlichen Aufarbeitung eines ernsten und aktuellen Themas, das direkt aus dem Leben gegriffen wurde. Dabei werden ein paar geschickt platzierte Prisen Humor glücklicherweise nicht außer acht gelassen.



Somit ist „Gran Torino“ sowohl ein unterhaltsamer und überzeugender Film, als auch ein passender wie würdiger Abschluss von Eastwoods Schauspielkarriere. (Letzteres wird der Zuschauer spätestens bei seiner letzten Szene im Film verstehen.) Es heißt nämlich, dass Mr. Eastwood von nun an nur noch hinter der Kamera agieren wird. Dort bleibt uns der fast 80jährige hoffentlich noch ein Weilchen erhalten.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Mit Spannung erwartet wurde der neue Streife der lebenden Legende Clint Eastwood.

4 Jahre nachdem dieser zuletzt in Million Dollar Baby vor der Kamera stand, so besetzt

Eastwood bei seinem aktuellen Streifen neben der Regie noch die Hauptrolle selbst.

Wie eine Altersweisheit eines erfahrenen Mannes kommt dieser Film daher, mit dem sich

der 78 Jährige tatsächlich nochmal selbst übertrifft. Einnahmen von 30 Millionen Dollar

alleine am Eröffnungswochenende gab es für einen Eastwood Film noch nie. Doch diese

sind durchaus verdient. Zu sehen gibt es schauspielerische Perfektion kombiniert mit

einer gradlinigen Geschichte für deren Ausarbeitung Nick Schenks Drehbuch eine optimale

Vorlage bietet.







Die Geschichte steigt ein bei der Beerdigungsfeier der Frau von Hauptfigur Walt

Kowalski (Clint Eastwood).

Der Koreakriegsveteran hat jedoch nicht viel übrich für das Verhalten seiner Familie,

sowie die Predigt des eifrigen Father Janovich (Christopher Carley).

Mit seiner aufgezwengten Opferrolle kommt Kowalski nicht klar.

Diese wird vorallem deutlich, als nach und nach in recht ungestümer Weise die Interressen

von Walts Umfeld klar werden.

Wichtig ist Walt vorallem sein Besitz. Anderen Menschen begegnet er vorwiegend mit

ablehnender Verachtung. Sein Haus in der Detroiter Vorstadt verteidigt

er genauso enthusiastisch wie seinen Ford Gran Torino, den der junge Asiate

Thao (Bee Vang) ihm zu stehlen versucht, um sich für die Gang seines Cousins zu

profilieren.

Als Walt Kowalski diesen jedoch näher kennenlernt geht dessen anfängliche

Ablehnung verloren.

Trotzdem kommt es zur Eskalation der Gewalt...









In Gran Torino sind klare Aussagen erkennbar.

Im Mittelpunkt stehen Themen wie Bandenkriminalität, Ghettobildung und der

amerikanische Umgang mit Waffen und Gewalt.

Die Trommelwirbel beim Griff zum Gewehr sind exemplarisch für Walt Kowalskis

militärische Weltansichten.

Durch Beleidigungen jeglicher Art macht dieser nicht nur seine Selbstherrlichkeit,

sondern auch seinen zum Rassismus überzogenen Nationalstolz zur offenen Angriffsfläche.

Politische Korrektheit geht Eastwood dabei sprichwörtlich "am Arsch vorbei".

Doch der Film zeigt, dass es auch anders geht.

Während der Rentner zu Beginn des Filmes eine tiefste Abneigung, gegen sein Umfeld hegt

so wird im späteren Verlauf, die Entwicklung einer Freundschaft beschrieben, die

unabhängig der Herkunft aufzeigt, dass es die Persönlichkeit ist, die im Mittelpunkt

steht. Diese Entwicklung geht so weit, dass Walt am Ende das größte Opfer bringt.





Offensichtlich ist jedoch, dass Eastwood an Selbstinszenierung nicht gespart hat.

Die komplette Handlung dreht sich um das Leben der selbstgespielten Hauptfigur.

Doch er hat auch allen Grund dazu, denn die schauspielerische Umsetzung ist

einzigartig und unterstreicht Clint Eastwood's Legendencharakter.

Es ist kaum Vorstellbar, dass ein anderer Schauspieler den verbitterten Rentner

besser hätte treffen können.

Ein einziges Grunzen und einmal auf den Boden gespuckt. Kaum zu glauben, wieviel

pure Verachtung solch simple Gesten in sich tragen können. Diese werden jedoch

perfekt herausgearbeitet. Wenn Blicke töten könnten...

Das die Laute des Synchronsprechers mit denen Eastwoods aus der amerikanischen

Originalversion mithalten können ist schwer vorstellbar.

Auch die anderen Schauspieler sind passend gewählt und machen ihren Job gut.

Niemand wirkt gekünstelt, was für die Athmosphäre des Films sehr wichtig ist.





Realismus ist der Grundgedanke.

Alles ist darauf ausgelegt, dem Zuschauer nicht den Eindruck eines Filmes, sondern

vielmehr ein Spiegelbild der Welt zu zeigen.

Die Kamera ist kreativ, jedoch unspektakulär und zeigt kaum Einstellungen, die ein

menschlicher beobachter aus seiner begrenzten Perspektive nicht auch hätte schildern

können.

Aufgebrochen wird dies nur durch die heroische Darstellung der Hauptfigur.

Auf musikalische untermalung wird fast komplett verzichtet.

Stattdessen überzeugt die schnörkellose Vertonung von Umgebungsgeräuschen mit ihrer

simplen Genialität. Dies verhindert zwar Hollywoodreife überreitzung von Gefühlen,

kann jedoch bei einigen Zuschauern auch zum Eindruck von Eintönigkeit führen. Um

Unterhaltungskino handelt es sich nicht.

Dieser Linie bleibt Eastwood jedoch nicht ganz treu.

Zum Ende nimmt der musikalische Anteil zu. Ob dies die Wende vom radikalen Rassisten

zum Gefühlsmenschen besiegeln soll, oder einfach nur die kommerzielle Verträglichkeit

sichert ist fraglich.

Da werden doch tatsächlich noch ganz unbesinnt romantische Motive durchgerattert, als

stände dies nicht im Kontrast zum Rest des Films.

Mehr Kälte am Ende hätte nicht geschadet.

Dieser stilistische Ausrutscher bleibt jedoch der einzige Mangel.





Abschließend kann man sagen, dass Clint Eastwood erneut einen tollen

Film geliefert hat.

Gran Torino regt zum Denken an. Die Schauspielleistungen allein sind schon sehenswert.

Es handelt sich jedoch nicht um Unterhaltungskino. Wer auf Action und Abwechslung

hofft wird trotz Bandenkrimminalität von der Routine im Film aufgefressen.

Wer gerne mitdenkt und keine Scheu vor einem beispiellosen Wortschatz hat ist

in der Pflicht, sich diesen Film anzusehen.

Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ein Film der mich ziemlich gut unterhalten konnte.



Vorallem gefiel mir die Verwandlung von Walt dem Stinkstiefel zum Quantum Pseudo Sozialarbeiter :D.



Allein das abwärtende gestöhne von Walt ist Kult verdächtigt.

Falls es jemanden auffiel?!?



Ansonsten eine tolle Schaupspiel Leistung, die einer gut durchdachten Story gegenüber steht.



PS: Gran Torino (Auto) ist eine Augenweide :P

Pajero
Pajero

5 Follower 29 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ein tolles Drama mit Clint Eastwood in der Hauptrolle, der zugleich auch für die Regie verantwortlich war. Im Film geht es um den verbitterten Koreakriegsveteranen Walt Kowalski, dessen Frau vor kurzem starb. Er selber muss mitbekommen, wie immer mehr seiner Landsleute aus dem Viertel wegziehen und stattdessen Hmong einziehen. Sein Weltbild ist ziemlich von rassistischen Vorurteilen geprägt, sodass man im Verlaufe des Filmes dementsprechend den einen oder anderen derben Spruch zu hören bekommt - was letztendlich auch für eine kleine gute Prise Humor sorgt. Eastwood verkörpert seine Rolle wie gewohnt gut. Es sei aber gesagt, dass man nur bedingt politische Korrektheit von diesem Film erwarten sollte. Ich kann wie immer nur darauf hinweisen, dass ich persönlich Filme als Kunst sehe und sie erst an zweiter oder gar dritter Stelle als Moralvermittler sehe. Trotz alldem kann der Film auch nicht auf Moral verzichten, was ich Eastwood aber bei diesem Thema auch nicht übelnehmen kann. Ein definitiv würdiger Vertreter des Genres, der vielleicht nicht in die Geschichtsbücher eingehen wird, aber alle mal sehr gut ist. Für mich persönlich der soweit beste Film aus dem Jahr 2009, neben Inglourious Basterds.
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