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BrodiesFilmkritiken
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5.015 Kritiken
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3,0
Veröffentlicht am 6. September 2018
Gut, aktzeptiert hatte ichs schon lange: Cage ist kein Star mehr der in großen Filmen mitspielt sondern dürftigen Simpelquatsch auf Videothekenlevel raushaut. Aber in diesem Fall mußte ich dann doch gnädig sein: der Ansatz der Handlung ist griffig und plausibel, nämlich ein Mann der eine unmoralische, aber restlos verständliche Entscheidung trifft und sich danach mit den entsprechenden Folgen herumschlagen muß. Auf dem günstigen Produktionlevel heißt das eine lange Reihe an Lauf und Fluchtszenen und jede Menge Schießereien. Dabei hat Cage leider eine recht normale Figur und kaum Möglichkeiten in der für ihn doch so typischen Weise auszuticken, aber das stört nicht: der Film sieht fast aus wie eine TV Produktion, liefert kurzweilige Unterhaltung und tut nicht weh.
Fazit: Von Cages zahllosen Produktionen für das Heimkino einer der Besseren!
Solider Thriller, mit einer originellen Story wie ich finde, leider mit starken Logik Fehlern, sodass auf Basis der Handlung daraus hätte ein richtig guter Thriller werden können. So bleibt es am Ende eben nur durschnittliche Kost.
Ich kann die ganzen eher schlechten Bewertungen hier nicht nachvollziehen. Ich fand den Film hammerspannend und sehr atmosphärisch inszeniert, dabei alles andere als vorhersehbar. Und auch den Plot fand ich jetzt nicht so "schon tausendmal gesehen", wie manche hier schreiben, tatsächlich fand ich ihn so in der Form ziemlich originell.
Auch handwerklich ist hier alles rund. Die Sets sind glaubhaft in Szene gesetzt, das Drehbuch ist spannend und wendungsreich, Kamera und Schnitt tragen das Ambiente konsequent, der Score ist stimmig und effektiv eingesetzt. Schauspielerisch bewegt sich hier ebenfalls alles auf hohem Niveau. Überragend wie immer Guy Pearce als zwielichtiger Typ, auch January Jones hat mir in ihrer ambivalenten Rolle gut gefallen. Und dann natürlich der gute, alte Nicolas! Ich kann nicht verstehen, was für ein Problem so viele mit ihm haben. Bevor er endgültig in den Independent-Sektor abgerutscht ist und dort überwiegend durch irres Overacting auffällt (was mir tatsächlich sehr gut gefällt!), so ist er hier noch relativ bodenständig und der normale Typ von Nebenan. Ich fand ihn in seiner Rolle durchaus überzeugend und auch passend besetzt.
Selbst wenn nicht jede einzelne Handlung der Protagonisten jederzeit 100%ig nachvollziehbar ist, so sind die Plotholes doch bei weitem nicht so groß, wie manche hier schreiben. Man muss sicherlich die Grundprämisse einer umfassenden Verschwörung bis in höchste Kreise erstmal grundsätzlich akzeptieren, ansonsten kann man sich natürlich an den Ungereimtheiten abarbeiten.
FAZIT: Lange nicht so schlecht, wie viele hier schreiben, sondern sauspannend inszenierter, relativ schnörkelloser Thriller mit einem überagend agierenden Guy Pierce und einem tollen Nicolas Cage. Von mir gibt's hier eine klare Empfehlung!
Pakt der Rache... Meiner Meinung nach sehr guter Film mit einer interessanten story und gutem Schauspiel. Das Cage leider nicht mehr so ganz glänzen kann in den rollen die er spielt ist traurig aber wahr. Trotzdem hat er mich persönlich in diesem streifen gefesselt, die story ist komplex aber hat seinen Sinn. Tut nicht weh den Film zu sehen, von mir eine klare Empfehlung
"Pakt der Rache" ist ein Film, der sehr gute Ideen hat. Die Geschichte ist auch ganz gut gelungen, nur das Problem was er hat, ist, dass er recht komplex ist, aber die Auflösung dafür mager ausfällt. Es bleiben einige Fragen ungeklärt, was extrem wichtig für die komplette Geschichte gewesen wäre. Des Weiteren gibt es einige Szenen die etwas fragwürdig inszeniert worden sind und wir erhalten hierfür auch keine Informationen. Leider verrät der Trailer extrem viel und bis wir neue Infos bekommen, wie der Film weitergeht, vergeht einiges an Zeit. Er braucht Zeit sich aufzubauen, aber dann hätte der Trailer etwas anders geschnitten werden müssen. Der Film will zum Schluss überraschen, aber da der Zuschauer schon zuvor einiges an Infos hatte, kommt der Schluss einen nicht überraschend vor.
Die schauspielerischen Leistungen sind gut, hätte auch besser sein können. Die musikalische Begleitung ist gut und nimmt nichts vorweg. Sie und der komplette Streifen baucht erst die Spannung recht spät auf. Die Kamera ist am Anfang recht gewöhnungsbedürftig, da man mit der Schulterkamera gearbeitet hat. Warum man sich nicht für ein Hilfsmittel entschieden hat, wird nicht klar, denn das hätte die Aufnahmen um einiges verbessert.
Man kann sich "Pakt der Rache" anschauen, aber wenn man den Trailer gesehen hat, hat man schon fast den ganzen Film gesehen. Sollte man dieses Werk trotzdem anschauen wollen, dann sollte man die Erwartungen deutlich zurückschrauben.