Tunnel Rats
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1,5
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14 Follower 1.209 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 21. Mai 2025
Okay, Uwe Boll, der Grandfather des Schrottfilms hat wieder zugeschlagen...
Aber meine Lieben, ich finde den hier wirklich nicht schlecht. Die Story ist spannend, die Schauspieler sind okay, das Setting ist ziemlich cool und authentisch und der Soundtrack ist absolut stimmig.
Die Geschichte wird spannend und unterhaltsam erzählt, ist dabei aber auch brutal (teilweise ziemlich explizit) und der Grundton schon eher fatalistisch, das passt aber und wird meiner Meinung nach auch glaubhaft transportiert.
Diese ultraengen Tunnels erzeugen ein klaustrophobisches Gefühl und man kann wirklich gut mitfühlen.
Alles in allem bekommt der Film von mir stabile 3,5 Sterne und ist damit mit großem Abstand der beste Boll-Film. Das hätte ich ihm gar nicht zugetraut... Die lächerliche Boll-Bashing-Filmstarts-Bewertung ist absolut ungerechtfertigt.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 6. Oktober 2020
Hier fällt es natürlich wie so oft leicht zu urteilen da es ein Uwe Boll Film ist. Aber einer den er mit einigen Ambitionen und einer ehrlichen Absicht gedreht hat. Boll wollte hier seinen eigenen, großen Vietnam Film drehen, hatte aber wohl kaum die Möglichkeiten und das Budget um diversen großen Vorbildern nachzueifern. Aber es stimmen dennoch einige Parts, auch wenn man vieles selbst entscheiden muß. War es ratsam die Darsteller selbst ihre Figuren festlegen zu lassen oder war das faul? Ich finde daß dadurch die Szenen bevor das Gemetzel startet zwar authentisch, aber nicht besonders interessant wirken. Wenn die Soldaten dann in den Tunnel kriechen und auf klaustrophobischer Ebene gekämpft wird reihen sich zahlreiche extreme Gewaltakte aneinander und es kommt entsprechende Spannung auf, bis hin zum Boll-typischen Brutalo Ende. Die Action stimmt im Rahmen der Möglichkeiten und es gibt zahlreiche fiese Morde – zur reinen Bespaßung schaut man sowas nicht. Und stellt dabei fest: mit ernsthaften Absichten war Bol durchaus in der Lage solides Material zu erzeugen.

Fazit: Spannend und ultrabrutal, aber nur eingeschränkten Inszenierungsmöglichkeiten!
AmabaX
AmabaX

210 Follower 328 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 8. April 2010
Tunnel Rats ist der bisher beste Uwe Boll Film, er zeigt wie brutal der Krieg wircklich ist und hat viele spannende Szenen. Die Schauspieler sind größtenteils ok.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 12. April 2010
Also, Uwe Boll war mir ehrlich gesagt bis vor kurzem gar kein Begriff. Scheinbar ist er sowas wie der John Carpenter der 2000er Jahre - jedenfalls kann ich aus Tunnel Rats schließen, daß es Boll ebenfalls gelingt, mit wenig Budget und ohne namhafte Schauspieler passable bis gute Filme zu machen, die relativ stark polarisieren.



Vom Look her kann der Film absolut mit dem Gros der Produktionen mithalten. Von der Farbgebung erinntert er lustigerweise an die Computerspiele Crysis bzw. Call Of Duty 4 - etwas ausgewaschener grün-grau Look und befindet sich damit rein ästhetisch durchaus auf der Höhe der Zeit.



Daß der Film keine Story habe stimmt so nicht - schließlich bietet das Setting genug Spannung aus sich heraus: das Lager der amerikanischen Streitkräfte im Jungel, die Tunnel, die überall Ausgänge und Schiessscharten haben könnten, der unsichtbare Gegner, der sich im Terrain lautlos bewegen kann. Gerade dieser Aspekt wurde hier m.E. sogar besser rübergebracht als in Platoon.



Am Anfang des Filmes sehen wir einen Hubschrauber über einen sich durch Urwald schlängelnden Fluss fliegen - dazu epische, an Hans Zimmer feat. Lisa Gerrard erinnernde Musik. Dann harter Schnitt, und wir hören "In The Year 2525" und dann wieder Schnitt und wir sind zurück bei Zimmer. An diesem Punkt dachte ich: Oh Gott, wenn das schon so losgeht.



Aber das war auch der einzige logische bzw. geschmackliche Fehltritt des Films bzw. der Kontinuität. Nach den etwas zähen ersten 30 Minuten kommt der Film dann ganz gut in Fahrt, namentlich mit der ersten Begehung eines Tunnelsystems in der Nähe des Lagers. Erwartungsgemäß kommt es auch gleich zu Feindkontakt, der durchgehend in sehr expliziten Bildern, aber noch jenseits des bloßen Voyeurismus dargestellt wird.



Gerade die Einstellungen in den Tunneln, wo man die stickige, erdige Luft auf der Zunge zu schmecken meint, entfaltet der Film seine volle Wucht und punktet durch klaustrophobische Momente, die sogar die von Descent deutlich übertreffen. Während die Enge der Tunnel sogar für Beklemmungen ausreicht, ist die Tatsache, daß die Soldaten permanent von phantomartigen Vietcong verfolgt werden, ein amtlicher Thrill.



Stichwort: der Feind. Während "Charlie" in vielen Filmen als dämlich, grausam und oder schlichtes Kanonenfutter dargestellt wird, beschränkt sich die Darstellung - wie bei den US Soldaten - auf einige wenige Figuren, die dadurch aber umso intensiver wirken. Auch gelingt es Boll, relativ unprätentiös die Motivation der Vietnamesen darzustellen, die im Kontext daruch durchaus nachvollziehbar wird. Jeder, der sich etwas näher mit der Indochina Thematik befasst hat wird wissen, daß es im Grunde nicht per se gegen die Amerikaner ging, sondern "nur" das Land nach einer fast 100jährigen Fremdbestimmtheit endlich zu befreien. Ob die Wahl der Mittel nach beiderseitigen Verzweifelungsgrad angemessen war, sein einmal dahingestellt.



Wie immer kommt es zum amtlichen Showdon - sowohl auf der Oberfläche als auch im Tunnel - die Props, die Boll hier verheizt sind für eine LowBudget Produktion beachtlich und abgesehen von ein paar unfreiwillig komischen "Rumzappeln nach von Kugel getroffen worden sein" Einlagen durchaus überdurchschnittlich.



Durch das sehr ruhig gewählte Ende schließt Boll den Film auch eigenwillig und fernab vom Heldengedöns ab, daß er auch hier punktet.



Besonders interessant auch sein Ansatz, daß die Schauspieler keine Texte bekommen haben. Sie sollten auf Grundlage des Storyboards und des Treatments ihre Rollen und Charaktere eigenwillig entwerfen. Auch wenn hier teilweise Stereotype wiederzuerkennen waren - dieser Ansatz kam m.E. in den ruhigeren, emotionaleren Szenen sehr gut zur Geltung.



Insgesamt ein solider Film, der sich durch Setting und Approach noch einen 7. Stern dazuverdienthat.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Boll...ja das würde als Rezension warscheinlich schon reichen. Aber so einfach wollen wir es uns nicht machen, hinzukommt, dass dieser Mann mich mit einem seiner Filme sogar mehr als positiv überracht hatte in der Vergangenheit.



Heute Abend jedoch, im allmonatlichen Ritual eine Sneak Preview zu schauen, hat sich dieser Boll mich zum Feind gemacht!



Die ersten 15 Minuten habe ich noch amüsiert und mit einem stetigen Schmunzeln über Bolls klassisch sinnlose Dialoge verbracht, doch als der Film zum Kriegsfilm mit nicht präsenter Spannung wurde, wurde es mir dann doch zuviel der Zumutung und nach etwa einer Stunde verließ ich dann tatsächlich zum ersten mal empört und frühzeitig einen Film.



Das Argument, ein Kriegsfilm versucht nunmal Gewalt authentisch darzustellen ist wohl ein nicht von der Hand zu weisendes Argument, aber was bitte zeigt dieser Film, was nicht auch in jedem hundsbeliebigen gore-splatter-movie gezeigt wird? Die Gewalt in diesem Film steht in keinem Bezug zu irgendwelchen Kriegssituation zumal hier auf so unsinnige Methoden zurückgegriffen wird, dass man sich sogar als Otto Normalzuschauer fragt: "Warum nicht einfach eine Kugel verpassen?" Nein, besagtes Argument lasse ich nicht gelten, ich möchte hier nicht auf Genregrößen (wie Full Metal Jacket) verweisen, da dies sicher unfair wäre, aber Gewalt in Kriegsfilmen MUSS einfach anders eingesetzt werden. Als ästhetische Handlung die einen somit vor den Kopf stößt, pure Gewalt aus Hass etc...aber nicht unmotiviert irgendwem einen angespitzen Bambusstab durch den Hals jagen und dann weglaufen ohne weiter Reflektion über die Gewalt im Krieg.



Dass die Akteure dumm agieren ("Eine Abzweigung...mh...wir sollten uns aufteilen" FILMGESETZ NR1: Niemals aufteilen!!!) stört gar nicht, denn mal ehrlich, manchmal braucht so ein Film nun mal auf diese Art herbeigeführte Spannung. Allerdings wird diese Spannung einfach nicht aufgebaut! Obwohl die Soldaten in engen dunklen Tunneln rumkriechen, hatte ich zu keinem Zeitpunkt ein beklemmendes Gefühl. Die gewählte Perspektive und null Andeutungen von Gefahren verhindert einfach jedes Gefühl der Furcht. Wenn dann auch die Schockmomente aus einem lauten Ton und einem plötzlich einbrechenden Boden (deo ex machina) bestehen, ist jede Hoffnung auf Unterhaltung verloren.



Zum Glück gibt es nichts weiter zur Handlung zu sagen, denn die ist genretypisch unwichtig, nimmt man einmal schon erwähnte Größe FMJ raus.



FAZIT: Leider kein guter Kriegsfilm, ein einziger Spannungstiefpunkt ohne Auseinandersetzung mit moralischen Konflikten oder sonstigen Ansatzmöglichkeiten die ein solcher Film liefert. Wer nach Saw noch Lust hat zu sehen, wie man Menschen noch so töten kann, nur ein gutes Stück uninspirierter, sollte sogar ebenfalls die Finger hiervon lassen. Alles zwischen diesen Szenen nervt!

Ein Punkt für einen sympathischen Schauspieler und einen weiteren Punkt dafür, dass nicht ein farbiger zuerst stirbt.





Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ein schockierender Antikriegsfilm, an dessen Ende es kein Gut und Böse mehr gibt - sondern nur noch Opfer. Tunnel Ratten ist einer der besten Filme von Dr. Uwe Boll, erbarmungslos und deutlich zeigt der Film daß es in Kriegen keine Gewinner geben kann. Ich empfehle den Film heranwachsenden Jugendlichen im Schulunterricht zu zeigen.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich habe mir den Film angeschaut,weil ich endlich mal einen richtigen "Boll" mit eigenen Augen sehen wollte.Das Ergebnis ist mehr als ernüchternd!



Hier meine Meinung:



Ein unglaublicher Film.

Unterirdische Dialoge,schlechte Schauspieler und ein totaler Regietechnischer Superflopp.Es gibt keinen einzigen Grund,für diese "Frechheit" auch nur zwei Minuten Zeit zu investieren.Spannung oder andere Eigenschaften die einen Kinofilm ausmachen sucht man vergebens.Abschalten,ausschalten-ende,schluss und aus:)



Mein Tipp:Finger weg von diesem Film und anderen Tätigkeiten nachgehen!
Peppi
Peppi

7 Follower 43 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Film ist schlecht, ich meine wirklich schlecht! Ich kann das nicht nachvollziehen, wie Uwe Boll Geld für seine Arbeit bekommt!
Lamya
Lamya

1.384 Follower 801 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Vorweg: Ich bin nicht der größte Fan von Kriegsfilmen. Der Film hat gar nicht mal sooo schlecht angefangen. Allerdings wird er sehr schnell ziemlich langweilig. Gibt hier und da mal ein paar blutige Scenen zu sehen (wie wohl in allen Boll Filmen), aber sonst hat der Film nix zu bieten. Selbst Kriegsfilm-Fans werden hier nicht begeistert sein. In meinen Augen war das nix...



2/10
skykiller
skykiller

4 Follower 25 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Und wieder ein Boll film der nicht in die Mülltonne gelandet ist.Wieder verschwendete Zeit. Als ich hörte das ein neuer Kriegsfilm über den Vietnam erscheinen wird war ich total gespannt.Als ich aber las das Boll den Film macht war ich wieder Sauer.Meine hoffnung das er es diesmal packt und einen anständigen Kriegsfilm macht sind schon nach den ersten Film minuten verflogen.Was soll denn das eigentlich? Dialoge die wieder so Bescheuert sind das man denken tut das muss so sein, die Kamera ist schlecht denn je, der Schnitt ist auch wieder typisch Boll und Schauspielerisch hat sich auch nichts geändert.Mich wunderts nur das dieser Bollshit nicht direkt auf DVD erschien ist.Warum er immernoch Geld für seine filme bekommt wundert mich immer wieder.
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