Dark Floors
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Flibbo
Flibbo

13 Follower 64 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Irgendwo zwischen „The Cube“, "The Ring", "Ghost Ship" und „13 Geister“ tummeln sich nun die Monster-Rocker von Lordi, spätestens seit ihrem Sieg beim Eurovison Song Contest 2006 bekannt, auf den heimischen Fernsehschirmen, in Form der DVD „Dark Floors“. Wer sich die fünf stark geschminkten Musiker mal angesehen hat, weiß genau, dass es sich dabei nur um einen Horrorstreifen handeln kann. Um viel mehr als möglichst gruselige Auftritte der einzelnen Bandmitglieder kümmerte man sich bei der Produktion nicht. Der Rest ist der x-te Aufguss gängiger Horror-Klischees und wirkt kaum anders als ein Lordi-Videoclip in Überlänge. Da ist es auch die allerkleinste Überraschung, dass Langfilm-Debütant Pete Riski tatsächlich der Regisseur der bisherigen Lordi-Clips ist. Es würde nicht schaden, gleich zum Abspann vor zu spulen, wo der erwartete Lordi-Song erklingt.



Es ist schnell erzählt, was für eine Geschichte um "Mr. Lordi", "Amen", "OX", "Awa", "Kita" und deren schaurige Kostümierung gestrickt wurde. Eine buntgemischte Gruppe von Menschen, deren verschiedene Charaktere einem viel zu bekannt vorkommen, stolpert in einem verlassenen Krankenhaus von einer Grusel-Attraktion zur nächsten. Dabei werfen die Kleine und der Alte mit so vielen pseudo-geheimnisvollen Phrasen um sich, dass es schon bald anfängt gehörig auf die Nerven zu gehen. „Dark Floors“ bietet gut gemachte Effekte, eine aufwendige Ausstattung und einen hübschen Score, aber besteht leider aus einer Story ohne eigene Ideen, die quasi ins Nichts führt. Beim Abspann ist man nicht schlauer als beim Vorspann und hat im Prinzip nur selbstzweckhaftes Hokuspokus gesehen. Als Promotion für das aktuelle Lordi-Album ist der Streifen eine schöne Idee, aber als Horrorfilm absolut nicht sehenswert, da man mit unzähligen ähnlichen Filmen, die zudem spannender sind, besser bedient ist.
No Use For A Name
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14 Follower 1.209 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 13. September 2025
Ich find ja schon den Cast so geil, wie er auf dem Cover steht: Lordi, Kita, Amen, Ox, Awa und Skye Benett... Nur eine(r) hat da einen richtigen Namen...

A propos richtige Namen: Auf meiner DVD heisst der Film "Demonic Possession", ein Titel der ebenso beknackt wie irreführend ist. Da passt "Dark Floor" schon besser.

Nachdem ich mich erstmal von dem ganzen grundsätzlich unlogischen Quatsch erholt hatte (eine Minderjährige bekommt Medikamente ohne das Einverständnis der Eltern, das Mädchen wird gegen ihren und den Willen des Vaters im Krankenhaus festgehalten, usw.), konnte ich mich dann auch auf den Film etwas einlassen.

Wenn man mal diese Logikprobleme ausblendet, bekommt man doch einen sehr atmosphäreischen und streckenweise wirklich aufregenden Horror-Thriller, der die kurze Spielzeit von 1:20 die meiste Zeit angenehm gut unterhält. Allerdings verletzt der Regisseur die eiserne Grundregel aller Monsterfilme: "Don't show early & don't show often". Nach zunächst einigen Geisterscheinungen, tritt das erste Mal nach 30 Minuten eines der Monster auf den Plan. Dem Film und dem Spannungsaufbau hätte es gut getan, wenn man das Monster nur erahnt hätte, als es voll zu zeigen, somit werden die Monsterbegegnungen relativ schnell dann doch ziemlich repetitiv und laufen Gefahr, mehr zu langweilen als zu schocken...

Wie auch immer, der Film atmet ja mehr durch die in der Tat sehr unheimliche und gruselige Atmosphäre als durch die Begegnungen mit den Monstern. Denn diese sind zwar handwerklich ganz ordentlich, aber insgesamt doch eher ein bisschen komisch designed... Und komisch jetzt nicht komisch komisch sondern wirklich haha-komisch...

Das Setting hat mich an eine Mischung aus Langoliers und Silent Hill erinnert. Ansonsten hab ich mich gefragt, wieso niemand dem Nervensägen-Ärsch im Sakko einfach mal eins auf die Fresse haut, damit der mal endlich Ruhe gibt...

FAZIT: Sehr atmosphärischer und unheimlicher Monster-Horrorfilm, der mehr von seinem finsteren Ambiente als von seinen ziemlich ungruseligen Monstern lebt. Für Fans, die über Logiklöcher hinwegschauen können und mehr Wert auf Atmosphäre als auf Monster-Action legen, würde ich durchaus eine Empfehlung aussprechen.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 19. März 2010
meinte natürlich



Langoliers – Verschollen im Zeitloch



und nicht tommyknockers ;)
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