RoboCop
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rugai
rugai

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3,0
Veröffentlicht am 10. April 2014
Echte systemische Kritik (oder was einige als "Gesellschaftskritik" bezeichnen) ist mehr denn je unerwünscht, begraben unter Sprachregelungen und "politisch korrekter"
Contenance. Filmisch muss man da schon auf Independent-Produktionen oder sonstige sog. "kleine Filmperlen" hoffen die Saurons gierigem Kommerzblick entgehen und sich abseits des Mainstreams sorglos entfalten können.
Insofern erwarte ich speziell aus Hollywood schon lange keine aufklärerischen Innovationen mehr, sondern überwiegend leicht verdaulichen CGI-Hightech-Krachbumm oder ersatzweise Pseudomystik plus Teenager-Horror für sowieso schon (Spiel-)Konsolengeschädigte.

Das vorausgeschickt finde ich das Remake viel besser als hier runtergemacht (von den Usern , nicht von FS) aber natürlich weit unter seinen Möglichkeiten - nur Hollywood, als Verteidiger & Bewahrer amerikanischer Illusionen, wird einen Teufel tun und die Wirklichkeit des Jahres 2014 mehr als notwendig cineastisch spiegeln oder gar satirisch aufs Korn nehmen lassen.

Dafür hat man dem Regisseur dennoch ein paar beachtliche Freiheiten gelassen das grundsätzliche Dilemma zwischen Ethik und Gier (nach immer mehr von egal was) nachvollziehbar darzustellen und in einen Plot zu verpacken der auch aktuelle gesellschaftliche wie geopolitische Entwicklungen & Bezüge zumindest nicht verschweigt.

Tja, so anspruchslos bin ich geworden um einen Film wie diesen noch als halbwegs gelungen bezeichnen zu können....

Das Problem ist, wie bei fast allen populistischen US-Blockbuster-Produktionen dieser Art und über die letzten 20 Jahre, ist der typische Hollywood-Hochglanzlack, der Post-Produktions-Zuckerguß und der eigene Fundus an sich gegenseitigen zitierenden Klischeekisten (Selbstzitaten allgemein) ohne Ende - wie soll ich sagen : die gesamte modulartige Formatierung heutiger cineastischer Augennahrung vom Fließband mit nur wenig echter Substanz und noch weniger aufrichtiger Empathie (von immer gleichen schwülstigen Stilmitteln mal abgesehen) - was auch recht beängstigende Einblicke in die grundsätzliche Geistesverfassung der eigentlichen Addressaten..verzeihung...Konsumenten zulässt.

Und obwohl ich mich gelegentlich gern für zwei Stunden von der Mattscheibe oder der Leinwand "verzaubern" lasse, kommt mir immer öfter in den Sinn, dass die Produktionskosten von 10-15 Robocops
(1-1.5 Mrd mindestens oder ??) sicherlich ausreichen würden um zum Beispiel irgendeinem wirtschaftlich angeschlagenen Nachbarland oder auch unseren eigenen maroden kommunalen Systemen substantielle Hilfe zukommen zu lassen.

Irrsinn, wenn man mal ehrlich ist...

Ist da nicht jedes lamentieren und sich echauffieren, jede hysterisch geführte Debatte "ums Kino" nicht einfach nur dummes Konsumentengeschnatter, selbstverliebte Heuchelei ? (Ausser es handelt sich um einen Film der sich konkret und unmissverständlich politisch/gesellschaftskritisch/aufklärerisch gibt ?

Mich interessiert das Gekreisch um das Remake eines vermeintlichen Kultfilms ("früher war alles besser")
herzlich wenig.

Eigentlich verschwindet "Robocop" gerade wieder in die hinteren Hirnregionen und wird dort, wie fast immer nach Blockbusteransicht, noch eine Weile als unterhaltsames aber relativ nichtssagendes Etwas mit 3-Sterne Unterhaltungswert verbleiben.

Und das wars dann auch schon.

Bis zum nächsten Cine-Schuss aus der Blockbusternadel.
TheReviewer
TheReviewer

48 Follower 174 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 8. April 2014
Ich war nie ein Fan der Original Filme, weil Peter Weller meiner Meinung nach immer eine Fehlbesetzung gewesen ist. Daher hatte ich auch keinerlei Erwartungen an den Film. Eventuell liegt es daran, dass ich die überschwengliche Kritik an diesem Action Blockbuster nicht wirklich nachvollziehen kann. Ich wurde hervorragend unterhalten und hatte meinen Spaß. Vor allem die hochkarätige Besetzung kann sich hier sehen lassen. Newcomer Paul Kinnaman glänzt regelrecht in der Rüstung des halb mechanischen Gesetzeshüter. Neben meinen absoluten Lieblingsschauspieler Garys Oldman, dem immer coolen Samuel L Jackson und Ex-Batman Michael Keaton gibt sich auch noch Jackie Earle Haley die Ehre, den ich schon seit seiner Kinderrolle in Walter Mathaus "Die Bären sind los" (Einer der wichtigsten Filme meiner Kindheit! Noch wichtiger als Star Wars und Godzilla!!!) verehre. Ich kann diesen Film wirklich empfehlen und freue mich auf das Sequel!
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 4. März 2014
Eines der besseren Remakes der jüngeren Vergangenheit :)
Die Kritik zu diesem Film findet Ihr auf meiner Website!
RocketSwitch
RocketSwitch

36 Follower 136 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 26. Februar 2014
RoboCop ist ein Remake. Das Original kenne ich nicht. Trotzdem, oder wahrscheinlich eher deswegen, hat mir der aktuelle Titel wirklich gut gefallen.

Saubere Effekte, stringente Story und solide aufspielende Darsteller. Einzig Gary Oldman sticht aus der Darstellerriege hervor. Schön finde ich die kritischen Untertöne, wobei diese durchaus etwas tiefgreifender behandelt hätten werden können. Unterm Strich ist es eben doch nur Popcornkino.

Die Alterseinstufung ab 12 halte ich für zu niedrig. Insbesondere die Szenen, wo Robocops Inneres gezeigt wird, haben es in sich. Auch eine Schießerei in einem Lagerhaus, in der abwechselnd der Nachtsichtmodus von Robocop und den Gangstern gezeigt wird, ist für jüngere Zuschauer nicht geeignet.

Fazit: Wirklich ein guter Film. Eine solide Wahl für einen launigen Kinoabend mit Freunden.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 22. Februar 2014
Kumpel's wollten den im Kino sehen, ich bin da einfach mal mit. Hab mir von dem Film nicht viel erhofft, daran liegt es vllt., dass ich ihn nicht komplett misslungen fand. Denn gerade der Einstieg ist gut gemacht, man lernt die Zukunftswelt und eben die Leute kennen, die sich mit der Roboter-Technologie befassen. Allerdings, außer ein paar blau leuchtenden Klingelschildern etc. hat sich dann doch auch nicht so viel verändert^^
Die Verwandlung von Murphy zu RoboCop fand ich gut inszeniert, da man sich auch ausreichend Zeit nimmt, um das ganze "plausibel" voranzutreiben.
Die kritischen Aspekte des Originals werden mit eingebracht und regen mit Sicherheit auch zum diskutieren an. Komisch fand ich dann nur, wie seicht der Film in der zweiten Hälfte wurde. Denn obwohl man dann erst RoboCop in Aktion erlebt, ist der Handlungsverlauf viel zu 0815 und vorhersehbar verraten, so dass hier einfach keine Spannung aufkommt. So unterscheidet sich RoboCop in der ersten Hälfte zwar positiv vom Action-Einheitsbrei der letzten Jahre, ist in der zweiten Hälfte aber dann eben echt langweilig (empfand ich jedenfalls so).
Die Action und der Look des Films sind mit dem 100 Millionen Budget entsprechend umgesetzt, wenn gleich einige Effekte teilweise echt billig wirkten.
Die Darsteller im Film haben erwartungsgemäß nicht ganz so viel zu tun, allerdings ist Gary Oldman richtig gut als Doktor und auch Michel Keaton spielt seine Rolle routiniert runter. Vollkommen affig fand ich die Rolle von Jackson, die mir ähnlich wie im Oldboy-Remake ziemlich auf die Nerven gegangen ist.
Das Hauptproblem des Films ist für mich Joel Kinnaman in der Hauptrolle. Dieser ist für mich null mit der Rolle des RoboCop verbunden (wie beispielsweise Downey Jr. als Iron Man), so dass es mir Egal ist, ob er in eventuellen Fortsetzungen wieder dabei ist. Sein Spiel ist, bereits vor seiner Verwandlung, so emotionslos, dass mir seine Figur überhaupt nicht leid getan hat. Habe da auch keine Bindung aufbauen können.
Die Action des Films ist annehmbar inszeniert.

Fazit: RoboCop beginnt wirklich gut, verläuft sich aber in der zweiten Hälfte in einen weiteren seelenlosen und unspannenden Actioner, was ich sehr schade fand.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 21. Februar 2014
Ich finde den Film prima. Lohnt sich in anzuschauen. Würde ihn auch nochmal sehn. Er ist gut gemacht und die zeit ist schnell verflogen
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 18. Februar 2014
Leider fällt es mir schwer bis auf die Grafischen effecte die wirklich Nett sind was gutes über diesen Film zu finden .

Dieser war mein erster Teil den ich gesehen habe , durch anraten von bekannten die die Vorgänger super fanden . Ich muss sagen das der Film leider ne reine Geld und Zeitverschwendung ist .

Die Story ist Praktisch nicht vorhanden mann bekommt schnell das Gefühl als hätten die Produzenten gesagt Packt möglichst viel Grafik rein und vergesst die Story .

Ich habe mir heute den ersten Teil angesehen und kann einfach nicht verstehen das mann so was abliefert wenn es so gute Vorlagen gibt .

Mein Tipp feuert alle die mit dem Projekt zu tun hatten außer die Grafik Abteilung .

Der Film ist es nicht wert gesehen zu werden und raubt einen einfach nur Zeit .
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 16. Februar 2014
Zu diesem Film gibt es so wenig zu bewerten wie dem Film ein `gut` auszusprechen.
Was also sollte man lange um den Brei reden.
Geld dafür ausgeben? = Nein

-Schlecht-
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 13. Februar 2014
Ich kann nur jedem, der das Original kennt, von diesem Remake abraten. Ich bin schon ohne Anspruch und Erwartungen in diesen Film gegangen (hab mich überreden lassen --> großer Fehler) und siehe da: Nach 30 Minuten wollte ich schon schreiend aus dem Saal laufen.
Neuinterpretation schön und gut, aber was hier abgeliefert wurde ist eine Beleidigung an jeden Filmfan.
Jedes Remake muss sich einem Vergleich mit dem Original stellen, vor allem thematisch. Und dieser hat auf ganzer Ebene versagt!! Alles, was das Original ausgemacht hat, verpufft hier im Nirvana oder wird nur spröde angerissen.
Dazu gehört für mich zum einen:
Die Entstehung von RoboCop. Die Entwicklung des Hauptcharakters, vor allem die emotionale. Anne Lewis (im Org. Nancy Allen) hat hier einen großen Beitrag beleistet und überzeugt.
Zum anderen:
Die Gesellschaftskritik. Die Gewaltdarstellung stand hier nicht im Vordergrund. Sie war ein Instrument zur Verdeutlichung der Spannungen im zukünftigen Detroit.

Die restlichen Charaktere sind eine absurde Karikatur der Schönen, Reichen und Mächtigen.
Wollen dir mir ernsthaft Galuben machen, dass ein MegaCon keinen Einfluss auf die Verabschiedung von Gesetzen hat?? Geld regiert die Welt, Leute. Hier wird der Zuschauer auch noch für Dumm verkauft.
Im Original war OCP kein wischiwaschi Konzern. Die haben sich genommen was sie, wann auch immer haben wollten. So sieht die Realität aus.
Das Original ist heute aktueller den je und vor allem gut gealtert.

Ich will und kann nicht weiter ausholen, sonst wird das hier ein mehrseitiger Aufsatz.

Ich sag mal so: Jeder, der ein gutes Rindersteak zu schätzen weiß, wird sich nicht mit einem vertrockneten Pferdelappen abspeisen lassen.
Der Film ist der Aufreger des Jahres und verdient alle Goldenen Himbeeren dieser Welt verliehen!
Kennst du den Trailer, brauchst du den Film nicht mehr gucken.

Das einzig gute an dem ganzen Film war die Original Titelmelodie und das er irgendwann endlich zu Ende war.

Von mir die volle Punktzahl: -5 Sterne
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 13. Februar 2014
Der Film setzt die Spitzen/Kritik auf den Staat und die doch so erstrebenswerte Sicherheit in Teilen ganz gut um. Auch technisch kann man dem Film nichts vorwerfen. Trotzdem sind viele Szenen einfach nur hölzern und praktisch alle Charaktere inkl. Alex Murphy bis wenigstens zur Hälfte des Films keinesfalls sympathisch. Das lag zumindest z.T. sicherlich an den teilweise (hoffentlich!) grausigen deutschen Synchro. Vielleicht waren die Schauspieler es auch einfach nicht geschafft Charaktere darzustellen die zeitgleich in einer absurden Welt leben und in unseren Vorstellungen z.T. absurde Vorstellungen davon haben wie die Welt zu sein hat und dennoch eine glaubwürdige Performance abzugeben die nicht schlecht geschauspielert rüberkommt, ich weiß es nicht. Ich fühlte mich an hölzerne Szenen aus Fernsehfilmen erinnert.

spoiler: So verspürte ich keinerlei Aufregung als klar war, gleich fliegt ihm sein Auto um die Ohren. Erst als sich "RoboCop" mit der Traumatisierung seines Sohnes beschäftigt, entwickelt sich langsam Sympathie für den übrig gebliebenen Rest von Alex Murphy.
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