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    Biutiful
    Durchschnitts-Wertung
    4,0
    124 Wertungen
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    11 User-Kritiken

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    Kino:
    Anonymer User
    3,5
    Veröffentlicht am 24. Oktober 2018
    Übermäßig langer, oft sich in Nebenhandlungen verlierender Film, dem es aber trotz seiner oft unnötigen Symbolträchtigkeit gelingt, einfache Alltagsszenen mit einer ungewöhnlichen emotionalen Wucht zu erzählen. Das liegt nicht zuletzt an Irratus gewohnt unmittelbaren, von schnellen Schnitten, Perspektivwechseln und Handkameraaufnahmen gezeichneten Stil, der zwar desorientierend und für einige Zuschauer abschreckend wirken mag, dessen Wirkung man sich aber kaum zu entziehen vermag.
    Zach Braff
    Zach Braff

    User folgen 221 Follower Lies die 358 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 28. Januar 2014
    Gewohnt tiefgründiger, an die Substanz gehender Film von Alejandro Gonzalez Inarritu. Zwar verzichtet er bei "Biutiful" auf die, bei seinen bisherigen Filmen so gut funktionierte, Art der episodenhaften und unchronologischen Erzählweise, aber dennoch ist "Biutiful" nicht weniger ein Meisterwerk der modernen Filmgeschichte. Inarritu hat einfach dieses unverwechselbare Gespür, eine Geschichte so auf die Leinwand zu bringen, dass man als Zuschauer bewegt, mitgerissen und traurig zugleich ist. Kaum ein anderer Regisseur kann so gut Gefühle und Emotionen vermitteln wie er. Nach "Amores Perros", "21 Gramm" und "Babel" ist "Biutiful" nun schon der vierte herausragende Film des absoluten Ausnahmetalents. Da kann man nur hoffen, dass noch viele Filme folgen werden!
    Christian Alexander Z.
    Christian Alexander Z.

    User folgen 33 Follower Lies die 355 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 5. Dezember 2020
    Schwere Kost aus Spanien. Ohne Effekthascherei wir hier der unterste Rand der Gesellschaft Spaniens aus mehreren Blickwinkeln gezeigt - nicht vorgeführt! Das nimmt mit. Streckenweise an der Schmerzgrenze - und doch eine sehr empfehlenswertes Filmerlebnis.
    Thomas Z.
    Thomas Z.

    User folgen 38 Follower Lies die 283 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 31. Juli 2018
    Ein Film, wie eine klaffende, nicht heilen wollende Wunde. Die emotionale Wucht mit der Iñárritu direkt und schonungslos in die Magengrube trifft, ist eine Filmerfahrung der besonderen Art, eine Erfahrung, die keinen Spass macht, die einen in Demut zurücklässt, die erstmal verarbeitet werden will. Auf mich haben die schmerzhaften Einblicke in das endende Leben von Uxbal zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt oder prätentiös gewirkt sondern ehrlich und in höchstem Maße authentisch, was vor allem der hohen Schauspielkunst Javier Bardems geschuldet ist. Excellente Kameraführung und ein in seiner Sparsamkeit ungemein intensiver Score machen "Biutiful" zu einem Film, der einen ziemlich runterziehen kann. Wirklich nur für Leute, die sich 148 Minuten mit einem bleischweren Milieubrocken auseinandersetzen wollen. Mit Unterhaltung im herkömmlichen Sinn hat das rein gar nichts zu tun.
    schonwer
    schonwer

    User folgen 683 Follower Lies die 728 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 2. Februar 2017
    Mit "Biutiful" zeigt Alejandro Gonzalez Iñarritu, dass er auch in der richtigen Reihenfolge intensive Dramen machen kann. Dieser Film zeigt sehr viel Tiefe in den Charakteren, ist sehr schön inszeniert und vor allem grandios gespielt, insbesondere von Javier Bardem, bei welchem man ihm in jeder Sekunde alles abnimmt und wirklich mitfühlt. Maricel Álvarez, bzw. ihre Rolle empfand ich als nervig, doch genau so soll ihr Charakter wahrscheinlich auch sein. Dass einzige, was ich bei diesem Film nicht so gut finde ist die Länge, denn es gibt wirklich ein paar Längen.

    Fazit: Kommt zwar nicht an "21 Gramm" oder "The Revenant" ran, aber es ist ein hervorragend gespieltes Drama mit Längen, bei welches man aber sehr gut mitfühlen kann.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 5.931 Follower Lies die 4 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 1. September 2017
    Trauer. Leid. Seelenqualen. Depressionen. Kummer. Schlechte Laune. Hoffnungslosigkeit. Trostlosigkeit – Der Film. So einen Titel hätte man dieser krassen Nummer auch geben können für die ich definitiv NICHT das Zielpublikum darstelle. Ein spanischer Film der das Leben eines todkranken Kleinganoven zeigt, der nicht einen Funken filmischen Hochglanz besitzt oder ausstrahlt und insgesamt seine Leidenstortur auf 140 Minuten ausdehnt … hui, das ist es was einen „bleischweren“ Film definiert. Da ich mich irgendwie auf diese Leidensbreitseite nicht so richtig einlassen konnte will ich jetzt nicht groß drüber schwadronieren obs gut oder schlecht war – sagen wirs so, wer da anspruchsvolle Kino mag, Intellektuell oder Möchtegern-Intelligent ist sollte hier mal sein Glück versuchen. In einem Punkt gibt es indes nichts zu bemängeln: Xavier Bardem gibt die kaputte Hauptfigur lebensecht und gut, zwar nicht so dass man unbedingt Sympathien entwickelt, aber eben doch so dass man sich von seinem Leid irgendwie anstecken lässt. Insofern: der Anti-Gute Laune Film überhaupt, voller schlechtem Feeling – aber einer absurden Faszination.

    Fazit: Purer Kummer in überlanger Fassung – für Menschen die so was abkönnen sicher ein Highlight!
    SK10
    SK10

    User folgen 10 Follower Lies die 86 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 1. Februar 2016
    Javier Bardem unterstreicht hier seine Nominierung für den Oscar als Hauptdarsteller, jedoch ist das hier schon fast der größte Pluspunkt den der Film aufzuweisen hat. Klar, dass die Krankheit sowie die kaputte Ehe des Hauptdarstellers große Tragik auslöst. Es fehlt dem Film aber insgesamt an Höhepunkten, sodass er nicht über ein "durchschnittlich" hinauskommt.
    Andreas S.
    Andreas S.

    User folgen 2 Follower Lies die 21 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 29. November 2020
    Der Film tat mir weh, von der zweiten bis zur vorletzten Minute. Manchmal birgt nur der Tod die Hoffnung auf ein besseres Leben. Und genau das, was nach dem Ableben passiert, wird in der ersten und letzten Minute des Films als einziger Hoffnungsschimmer angeboten. Ein bisschen Ruhe und Frieden. Ein Lachen. Befreiung von allen Qualen des irdischen Lebens.

    Das trostlose Leben und Sterben von Uxbal zu beobachten, hat mich sehr getroffen und mir so die Kehle zugeschnürt, dass mir unbewußt irgendwann die Tränen gekommen sind. Schonungslos und frei von jeder Melancholie ließ mich der Regisseur, Herr Inarritu, nicht eine Minute aus dem Würgegriff, drückte mit jeder Minute, die der Film andauerte, immer fester zu, bis ich an all dem Leid und Elend und der ausweglosen Hoffnungslosigkeit keinen Ausweg mehr gefunden habe.

    Der ganze Schmutz, das ganze menschliche Elend, der immer währende Lärm und das Fehlen jeder mir bekannten Menschlichkeit sowie das völlige Ausbleiben von Hoffnung auf der Suche nach einem Ausgang aus diesem irdischen Jammertal, haben an meinen Nerven gezehrt und mich am Ende extrem verstört zurückgelassen.

    Uxbal lebt ein Schattendasein als Kleinganove in Barcelona. Er lebt in einer vor Dreck strotzenden, von Ungeziefer befallenen Bruchbude mit seinen beiden Kindern, für die er das Sorgerecht hat, weil die Mutter der Kids an einer anscheinend unheilbaren bipolaren Störung leidet. Er erkrankt unheilbar an Krebs und kämpft in seinen letzten Monaten darum, seine Kinder nicht in dem ganzen Elend ohne Hoffnung und Perspektive zurücklassen zu müssen. Er kämpft darum, seine Menschlichkeit zu behalten - in all dem mir unbekannten und schwer vorstellbaren Elend, das um ihn herum herrscht. Das gelingt ihm tatsächlich und so wird ausgerechnet der kleine schmierige Gauner zum Lichtblick in Dunkel menschlicher Abgründe, die allgegenwärtig sind.

    Aber am Ende gibt es für Uxbal keinen Ausweg, nur den Tod. Der Tod, der ihn als Medium stets umgibt - er besitzt die Gabe mit Toten zu sprechen - scheint ein Ausweg zu sein, die Rückkehr an einen friedvollen Ort, der auf uns alle wartet, auch auf Uxbal.

    Ein Meisterwerk der besonderen Machart. Ein aus meiner bequemen Sicht zutiefst unmenschlicher und deswegen erschütternder Film, der die Schattenseiten unserer Gesellschaft gnadenlos aufdeckt und keinen Mantel der Hoffnung bereithält.

    Großartige schauspielerische Leistungen am Rande des Erträgichen, allen voran Javier Bardem, der auch in diesem Film wieder ein Zeugnis großer Schauspielkunst ablegt.

    Eine meisterhaft inszenierte Hölle auf Erden, aus der es nur ein Enrinnen zu geben scheint, den Tod. Den Kloß im Hals werde ich wohl lange nicht los, vor allen Dingen, wenn ich den Gedanken zulasse, dass es nicht nur Fiktion sein könnte und demzufolge Menschen in unserer ach so bunten Glitzerwelt so leben und sterben müssen, wie die Hauptfigur dieses Films. Für mich bietet der Film großes Kino, wenn auch der niederschmetternden Art. Aber wer sagt, dass Filme immer Popcorn sein sollen.
    Kino:
    Anonymer User
    4,0
    Veröffentlicht am 5. März 2011
    Toller Film, sehr deprimierend allerdings, Handlung etwas zu sehr mit dem ganzen Übel der Welt überladen, zu viele Nebenhandlungen (auf die nicht richtig eingegangen werden). Die 2 1/2 Stunden werden trotzdem nie langweilig. Javier Bardem hätte den Oscar verdient.
    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 24. April 2011
    Ein impressionistisches Meisterwerk über Menschen, die im Dunklen sind, aber die selben Ansprüche ans Leben haben wie alle. Vielleicht ein wenig überladen in negativen Standards, aber großartig in seiner Gesamtheit. Brutal, banal und poetisch in einem entspricht der Film voll dem Gefühl unserer Zeit. Seine Magie und die seiner Darsteller (nicht nur der großartige Javier Bardem!) ziehen den Zuschauer in ihren Bann! Und eine Kameraführung wie in diesem Film hat man selten gesehen! Ein beeindruckender Film!
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