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Gringo93
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4,0
Veröffentlicht am 28. November 2013
Fazit: Lässt gegen Ende etwas nach. Trotzdem sagt man sich nach dem Film: "Verdammt geil". Perfektion in Optik und Coolness. Gute Handlung und solide schauspielerische Leistungen.
And Justice for All... "Dredd" ist ein knallharter Actionstreifen in einer Zukunft die vor Dreck stinkt. Geile Szenarien und eine erdrückende Stimmung machen den Film zu einem soliden Streifen. Leider sind die Dialoge stellenweise sehr dämlich und auch die Spezialeffekte sind teilweise mehr als mies (Blut)andererseits aber auch sehr gut gelungen (Slow Motion). Die Schauspieler sind für diesen Sci-Fi Actionfilm gut besetzt. Fazit: Knallharte Sci-Fi Action mit wenig Niveau und noch weniger Gnade :)
Dredd fängt wirklich stark an. Die Erwartung, dass hier ein brutaler, saucooler Actionreißer entsteht, wird durchaus geweckt.
Nach der Szene mit den Miniguns, die fast ein ganzes Stockwerk verwüsten, denkt man sich - Geil, was jetzt wohl noch alles kommen mag! - Ich habe weitere Action erwartet, mit ordentlich Wumms und cool gesetzten Zeitlupen. Gerade Letzteres hat sich geradezu aufgedrängt.
Doch leider ist diese Szene bereits das Highlight. Neue Ideen sind Fehlanzeige, der Film fängt an vor sich hin zu dümpeln. Das Ganze gipfelt in einem unglaublich unspektakulären und langweiligen Finale. Die große Gegenspielerin Ma-Ma bleibt sowieso leider viel zu oberflächlich.
Was bleibt also unterm Strich? Ein durchschnittlicher Actionfilm, der sein Potential bei weitem nicht ausgenutzt hat. So ist er lediglich für Genrefreunde mit starkem Magen einen Blick wert. Diese werden aber nicht enttäuscht sein.
Guter Actionfilm mit guten Effekten und sehr guten 3D Slomomotion Szenen. Wenn man den Film nur auf Stereo und ohne 3D ansieht hätte ich ihm 4 Sterne gegeben
Ich glaube ich werde zu alt für solche Filme, oder ich bin ein Weichei. Die Darstellung der Gewalt und die Coolness der Darsteller war schon sehr extrem. 18-jährige sind dafür noch zu jung. Ich würde ihn erst ab 39 freigeben, aber dann würde wohl keiner mehr reingehen. Anfangs war ich noch gespannt und voller Erwartung, aber je länger der Film dauerte umso mehr hat er nachgelassen. Etwas weniger Gewalt, mehr Feinheiten und Raffinesse hätte dem Film gut getan. Übrigens waren das 2 komplett unterschiedliche Filme "Judge Dredd" von 1995 und der "Dredd" von heute. Nicht miteinander vergleichbar.
Woher kommen all die guten Kritiken? Die 3D Effekte sind reiner Selbstzweck und völlig unerheblich! Von Karl Urban sieht man nur das Kinn und daraus kann man sehen das er aufs Klo muss oder das Drehbuch nicht mag! Besser als die Stallone Version...na ja..die war wenigstens ironisch! Ans Comic kommt man eben in beiden Filmen nicht ran...
Baller-Action satt: wer bisher mit den eher jugendgerechten Comic-Filmen Marke "Spider-Man" und "Hellboy" nur wenig anfangen konnte, dürfte sich im düsteren Universum eines "Dredd" offensichtlich wohlfühlen. Hier wird auf Tiefgründigkeit, Charakterentwicklung und Spannung weitestgehend verzichtet und ein Baller-Event der Extraklasse verbraten. Da spritzt das Blut und da zerfetzen Körperteile, ganz zur Freude des erwachsenen Filmfreundes, der mit den zwar wortkargen, aber umso zynischeren Floskeln "Dredds" so seinen absurden Spaß haben dürfte. Umso unverständlicher, dass sich diese originalgetreuer Comic-Verfilmung kaum an den internationalen Kinokassen durchsetzen könnte. "Dredd" dürfte somit als waschechter Kinoflop des Filmjahres 2012 gelten und so schnell keine Fortsetzung spendiert bekommen - absolut schade. Wir haben uns unglaublich kurzweilig unterhalten gefühlt, sodass wir den Film uneingeschränkt empfehlen können. Auf jeden Fall, der bessere "Raid" ;-
Fazit: 8/10 Punkte
Eine umfangreiche Besprechung ist aktuell auf dem Filmchecker-Blog nachzulesen!
Dredd ist ein solider Actionfilm, der mich persönlich etwas enttäuscht hat, da das eigentlich äußerst interessante Zukunftsszenario durch eine plumpe und in einem Satz erzählbare Geschichte unterlegt wurde. Der Großteil des Filmes spielt sich in einem düsteren Ghetto ab und wurde mit bombastischen Kampfszenen versehen. Dabei liefern die Schauspieler eine gute Rolle ab, bleiben jedoch im Grunde blass in Bezug auf ihre Charakterzeichnung. Insgesamt hätten der Story neue Impulse d.h. überraschende Wendungen und ein komplexerer Aufbau gut getan. Dies gilt besonders für die zweite Hälfte des Filmes, in der die Zeit bis zum eigentlichen Showdown eher mühsam und ideenlos gestaltet wurde. Alles in allem ein netter Film, der für gemütliche Männerabende geeignet ist: Viel Geballer und starke Effekte! Storymäßig ist der Film stattdessen sehr primitiv und vorhersehbar gestrickt. Wer viel Wert auf die Action und weniger auf die Geschichte legt, kann sich den Film ruhig einmal anschauen, alle anderen sollten die Finger von dem mit knapp 90 Minuten deutlich zu kurz geratenen Streifen lassen. 5/10