Dredd
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Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 13. April 2013
[...]Die Welt von „Dredd“ bleibt eine vage, grob umrissene Skizze, Politik und Grundsatzdebatten über Ethik und Moral des faschistoiden Justiz- und Gesellschaftssystems werden anderswo geführt, jedenfalls nicht in den neunzig Minuten des Films, in denen alles an Gewalt und Methoden zur Herrschaftsaufschwingung nur eine natürliche Reflexion ihrer verkommenen Oberflächen ist. Die Welt von „Dredd“ ist eine des ununterbrochenen, zur Normalität gewordenen Ausnahmezustandes, in der es für den Titel„helden“ nur zwei Dinge in Relation zu setzen gibt: das Verbrechen und das Gesetz, aus denen sich die Kausalitäten des Urteilsspruchs und der Vollstreckung ableiten. Besonders auf der exekutiven Ebene ist das justiziarisch von jeder Diffizilität befreit, denn ein Gesetz zu repräsentieren UND es im selben Moment durchzusetzen bedeutet für den Film letztlich nur eines: hordenweise Kriminelle werden von Dredd zerschossen, durch die Wand genagelt, verbrannt, von seiner Knarre, dem Lawgiver, in den unterschiedlichen Modulationen der Handfeuerwaffe hingerichtet. Dredd selbst? Eine Instanz, ein Neo-Fatalist in der Personifizierung eines unabänderlichen Schicksals, ein Batman ohne Bruce Wayne, ein Superman ohne Clark Kent, ein RoboCop ohne Murphy inside, in ihrem Kontext die konsequenteste Verkörperung einer Unumgänglichkeit: the job’s gotta be done.[...]
Dennis Beck
Dennis Beck

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3,5
Veröffentlicht am 9. April 2013
"Dredd" ist ein sehr guter Beweis dafür, wie schwer es ist, das richtige Publikum zu finden. Das Original "Judge Dredd" mit Sylvester Stallone war zu weichgespült, kam aber gut an. Das Remake ist so, wie es sein sollte: Rau, düster, kompromisslos, hart und herrlich brutal. Nicht gerade mainstreamtauglich. Das Resultat war ein Totalflop. Bis ich den Film gesehen habe, dachte ich mir, dass er verdient unterging, aber dem ist nicht so. Dieser Streifen ist verdammt geile Unterhaltung. Am Anfang werden alle Figuren und die Stadt Mega City One vorgestellt. Auch die Droge Slo-Mo wird in einer verdammt brutalen Sequenz präsentiert. Doch die Stilistik der Splatterszenen im Film spoiler: (zwar ohne Slo-Mo, aber mir drehte sich der Magen um, als Anderson im Finale einem Gegner den Kopf zerschoss)
lädt trotz der Widerwärtigkeit zum genauen Hinschauen ein. Es ist nicht einfach so "Bumm und tot", sondern Slo-Mo macht alles langsamer, wodurch die Menschen in Zeitlupe niedergemetzelt werden. In 3D sicher fabelhaft! Der Kern des Films, nämlich der Kampf gegen die Schergen von Drogenbaronin Ma-Ma im 200 Meter hohen Slum-Hochhaus, macht unheimlich viel Spaß. Besonders, weil Judge Dredd die gegnerischen Angriffe mit viel Zynismus in der Stimme kommentiert. Insgesamt macht Karl Urban einen fantastischen Job. Olivia Thirlby als Medium und Rekrutin Anderson ist nicht so kaltblütig wie Judge, macht sich als Sidekick aber gut. Lena Headey als Ma-Ma hätte sicher furchteinflößender als Antagonistin sein können. Die zwei größten Schwächen von "Dredd" sind die unmittelbare Nähe zu "The Raid" und dass dem Real-Life-Videospiel zum Ende hin die Luft ausgeht. Das mindert aber minimal den Spaß, der "Dredd" ist. Fans werden das normale Publikum für das vergeigte mögliche Sequel verfluchen, aber vielleicht ist es auch besser so, dass der reine Actioner eigenständig ist. Good job!
thomas2167
thomas2167

707 Follower 582 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 27. März 2013
Laute , bleihaltige Mischung aus "The Raid" und einen Ego Shooter. Der ganze Film schaut aus wie ein Videospiel - der Hauptakteur läuft durch verschiedene Gänge und knallt gefühlte tausend Gegner ab = mehr ist nicht in diesen Film. Über die Schauspielerleistung muss man auch nicht reden - Karl Urban hat die ganze Zeit seinen Helm auf und spricht nur ein paar Sätze. Seine Partnerin bleibt relativ blass und wirkt auch etwas unbeholfen. So etwas wie eine Story gibt es auch nicht wirklich. Ansonsten cooler Actioner wo es nur so aus allen Rohren rummst. Mehr nicht!
Chrisecki
Chrisecki

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5,0
Veröffentlicht am 6. Februar 2013
Ich kannte vorher Dredd nicht aber muss sagen der Film ist einfach Hammer.
Wie sich Dredd durch das Hochhaus pflügt mit einer Laune als ob der Morgenkaffee leer war und dabei weder Mimik verzieht noch jemals den Helm abnimmt ist einfach unglaublich. Auch die Stimme/Sprüche (hab englische Version geschaut) passt genau. An Splattereffekten wird zur keiner Zeit gespart sodaß man da voll auf seine Kosten kommt wenn man sowas mag.
Sehr Schade das es keinen 2. Teil gibt aber vllt. gibt es ja mal wieder ein Remake ;)
nada-
nada-

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3,0
Veröffentlicht am 3. Februar 2013
Den nachdenklichen Erzähler zu geben, steht Dredd nicht gut, besonders, wenn er im Verlauf des Films wenig überlegte Einsilber von sich gibt. Dass Karl Urban beim Casting am längsten eine Schnute ziehen konnte, schadet dem Film nicht. Viel zu tun hat er als Dredd ja nicht. Amüsanterweise sind es zwei andere Charaktere, die den Film interessant machen: die hellsichtige Anderson und die vom Schicksal gezeichnete Ma-Ma. Leider werden die beiden ob der recht dürftigen Handlung zu Nebenfiguren. Wenn sich Dredd steif wie ein Bewegungsbehinderter durch die Gänge quält, fragt man sich das eine oder andere mal, wie er so lange überleben kann. Es bleibt immer ein fader Beigeschmack, wenn jemand weder besonders intelligent noch sonderlich gewandt ist und dennoch die Gunst des Schicksals auf seiner Seite weiss - oder zumindest die recht ungewöhnliche Angewohnheit seiner Gegner, Zielscheibenformationen anzunehmen. Wie dem auch sei: Grosses Potential und interessante Ansätze begegnen einem grossen Mann, der sich steif durch Gänge bewegt und auf Pappkameraden schiesst.
KritischUnabhängig
KritischUnabhängig

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2,5
Veröffentlicht am 29. Januar 2013
Der alte "Judge Dredd" ist ein Kultfilm, der gerade durch die gelungene Kombination aus Trash und Anspruch punktet. Insgesamt hat der Film seinen eigenen Charme und Stallone passt in den Film wie Faust aufs Auge. Beim aktuellen Remake "Dredd" (wobei wenig an das Original erinnert!) ist einiges schief gelaufen. Die Schauspieler sind eher schwach, Dredd hat absolut keine Ausstrahlung. Die Story ist langweilig und belanglos. Sinnloses Rumgeballer in einem Hochhaus. Dazu noch übernatürliche Kräfte und paar technische Spielereien. Was bleibt sind einige gelungene Effekte und Splatterszenen, die glücklicherweise recht rabiat sind und für mich den Film noch gerettet haben. Empfehlenswert ist er dennoch nicht!
fighty
fighty

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2,0
Veröffentlicht am 24. Januar 2013
Judge Dredd - Baem! Damals kein Name, eine Instanz. Coole neue Waffen, ein coole neue Idee, duestere Zukunftsvision.
Davon blieb leider nicht viel. Es gibt in dieser Fortsetzung nix Neues. Und das altbekannte und -geliebte wird kaum angesprochen.
Es scheint, als haette der Regisseur den japanischen Film "The Raid" gesehen und gedacht "Das kann ich auch!". Es wird sich in einem zugesperrten Hochhaus zum obersten Stock durchgeballert. Es geht nicht mehr um das ethisch fragwuerdige Frage der Gewaltenvereinigung. Keine Moral, nur noch blaue Bohnen. Und das ohne Stallone. Echt schade!
horrispeemactitty
horrispeemactitty

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4,0
Veröffentlicht am 13. Januar 2013
"Juries. Executioners. Judges." Judge Dredd ist einfach ein Klasse Film! Grob gesagt muss Dredd zu einem Tatort in einem Gebäudekomplex mit 35.000 Einwohnern und dort untersuchen was geschehen ist. Er bekommt dazu das Mädchen Anderson zugeteilt, welche dort die Aufnahmeprüfung ableisten soll, da sie noch ein Rookie bei den Judges ist. Im Gebäude lebt aber auch noch eine Drogenbossin die dort die Droge Slow-Mo vertreibt und nicht möchte das Judge sie bekommt. Also wird einfach mal das ganze Gebäude verriegelt und der Film kann beginnen.

Karl Urban spielt seine Rolle als Dredd sehr gut, verzieht sehr selten seine Miene und antwortet immer in kurzen prägnanten Sätzen in tiefster Stimme. Mehr als "Yes.", "No.", "Interesting." bekommt man hier selten zu hören, braucht man aber auch nicht. Der Film sticht nicht mit Dialogen raus, sondern mit feinster Optik und knallharten Szenen. Besonders die Slow-Mo Szenen sind sehr schön in Farbe gesetzt. Hier gibt es keine romantischen Szenen, einfach nur Kämpfen und Schießen was das Zeug hält. Für einen typischen Judge Dredd unbedingt auf Englisch schauen! Der Spruch "I am the law." haut einfach alles weg!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 7. Januar 2013
positiv überrascht

hatte die schlimmsten Befürchtungen...völlig umsonst....extrem cool....atemberaubende Optik, coole Action....alles was der Name Dredd verspricht und mehr...
egal auch wenn man nach ein paar Minuten an " The Raid" denken muss ( da ging es mir Blutgesicht )
die Bilder und die Action entschädigt...
sehr selten aus meinem Mund : Besser als das ORGINAL
Unbedingt in 3D anschauen!!!
p.s.: "Männerfilm" ich brech zusammen, wär noch in solchen Klischees denkt, kennt keine richtigen Frauen
es gibt nur Menschen mit Filmgeschmack und welche ohne Filmgeschmack
blutgesicht
blutgesicht

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4,0
Veröffentlicht am 27. Dezember 2012
Yeeeeeeaaaaaa !!! Auch wenn die Story sehr "The Raid" ähnelt, kan man nur sagen: Schneller, härter, brutaler und besser !!!! Eine Ballerorgie vom feinsten.
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