Dead Snow
Durchschnitts-Wertung
3,1
109 Wertungen

21 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 19. August 2011
Das ist das absolut letzte mal, das ich in der Videothek nach einem Cover gehe. Die silberne Metalbox hat es mir irgendwie angetan und Nazi Zombies hört sich mal gar nicht so schlecht an.
Wenn man ungefähr eine Tonne Humor reinpackt ärgert man sich "nur" über die 90 Minuten vergeudete Zeit.
Die 1 1/2 Sterne gibt es für die unfreiwillige Komik im Drehbuch.
Telefonmann
Telefonmann

108 Follower 231 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 2. August 2010
Ein Film mit Nazizombies? Als ich von "Dead Snow" gehört habe, war ich von der Idee auf jeden Fall begeistert und für mich war klar, dass ich den sehen muss. Ob die Zombies nun Nazis sind oder nicht, merkt man nicht und es kommt auch eigentlich nicht drauf an. Tatsache aber ist, dass "Dead Snow" ein kleiner, recht gelungener Splatterfilm ist. Nicht mehr, nicht weniger.
Die Idee mal nicht ganz normale Zombies auf die Menschen loszulassen, sondern Nazizombies zeugt auf jeden Fall von Kreativität und macht Laune, ist aber im Endeffekt nicht weiter wichtig für den Film. Man sieht ein paar mal die Hakenkreuze, aber ansonsten sind es einfach nur Zombies in Uniform, welche denen übrigens gut steht. Die Story ist dünn und innerhalb von einer Minute erzählt. Aber eine innovative Geschichte erwartet man hier auch nicht.
Die Charaktere sind natürlich oberflächlich, dafür aber nicht lästig oder nervig. Man wünscht keinem von ihnen so richtig den Tod. Ein großes Plus bei "Dead Snow" ist, dass die Protagonisten den Zombies mal richtig was entgegenzusetzen haben. Hier stirbt nicht einfach eine nach der anderen Hauptperson, sondern die Figuren wissen sich zu wehren und das mit anzusehen, macht einfach Spaß. Was die schauspielerischen Leistungen betrifft, so darf man natürlich keine Oscarreifen Leistungen erwarten, aber schlecht spielt hier trotzdem niemand.
Plätschert der Film in der ersten Hälfte noch ein wenig vor sich hin, geht's dann in der zweiten richtig los. Was den Splatter betrifft, so darf man zufrieden sein. Das Blut spritzt ganz ordentlich. Die Effekte sind auch alle gut gemacht. Die Zombies haben mir gefallen, gerade auch in der Uniform. Wenn Zombies rennen können, gefällt mir das eigentlich gar nicht so, hier hat es mich allerdings weniger gestört. Und auch eine Braindead-Hommage fehlt nicht, zwar diesmal nicht mit einem Rasenmäher, aber ihr werdet sehen. Sowieso hangelt sich "Dead Snow" so durch die Zombiefilmgeschichte und besitzt noch mehr Anspielungen.
Fazit: Man darf hier kein Meisterwerk erwarten, aber das wird auch niemand tun. "Dead Snow" ist unterhaltsamer Splatter, der auf jeden Fall großartig als Partyfilm funktioniert. Gorehounds kommen auf ihre Kosten, der Unterhaltungsfaktor könnte höher sein, stimmt aber im Großen und Ganzen und deshalb kann ich "Dead Snow" allen Zombiefans empfehlen.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 12. April 2010
Mit Zombiekomödien ist es immer so eine Sache, es gibt nicht viele, die dieser Bezeichnung auch zu 100 % gerecht werden und dabei noch ein gehöriges Kultpotential beinhalten, dann gibt es die breite Masse des Durchschnitts und noch eine dritte Kategorie, in der sich diejenigen befinden, bei denen man sich die Produktionskosten durchaus hätte sparen können. Nun, meiner persönlichen Meinung nach gehört "Dead Snow" ganz eindeutig in die erste Gruppe, denn diese norwegische Produktion bietet einfach alles, was einen solchen Film auszeichnet und dem Zuschauer einen unvergesslichen und nachhaltig haftenden Filmspaß der Extraklasse beschert.



Dafür garantiert allein schon die ziemlich skurrile Grundidee des Filmes, hier einmal eine Horde untoter Nazi-Zombies auf die Menschheit, oder besser gesagt auf einige norwegische Medizin-Studenten loszulassen, die eigentlich nur einen ausgelassenen Kurzurlaub in einer malerischen Winterlandschaft verleben wollten. Und dieser Urlaub gerät wirklich im wahrsten Sinne des Wortes sehr kurz, denn schon bald bekommen es die wackeren Nordmänner-und Frauen mit der geballten Kraft einer deutschen Armee zu tun, die nichts anderes im Sinn hat, als für das vorzeitige Ableben der jungen Leute zu sorgen.



Regisseur Tommy Wirkola präsentiert dem Zuschauer dabei einen Film mit zwei völlig unterschiedlichen Filmhälften, wobei die ersten knapp 40 Minuten eigentlich ziemlich arm an Action sind, was dem ein oder anderen eventuell sogar etwas sauer aufstossen mag. Dabei ist der erste Teil des Filmes aber keineswegs langatmig oder gar langweilig, vielmehr wird hier die sich später entladende Spannung sehr gut aufgebaut und ein extremer Kontrast zur zweiten Hälfte des Films aufgebaut, der einen dann mit der Wucht eines Keulenschlags in die Eingeweide trifft. So lässt man gern die erste noch sehr ruhige Phase des Werkes auf sich einwirken und erfreut sich der ein oder anderen witzigen Pointe, doch dann ist es sehr schlagartig mit der Beschaulichkeit und vor allem mit der Unbekümmertheit der Protagonisten vorbei, denn nun nimmt der Film so rasant an Fahrt auf, wie man es ihm schon fast nicht mehr zugetraut hätte.



Von nun an kommen vor allem die Freunde satter SFX auf ihre Kosten und so manchem Gorehound wird das herz vor Freude hüpfen, denn was hier an Splatter-und Gore in den zweiten Filmteil gepackt wurde, das geht schon fast auf keine Kuhhaut mehr. Ein Highlight jagt das andere, das Blut fließt in Strömen und Körperteile fliegen durch die Luft, das es eine wahre Pracht ist. Und das alles ist mit einer Art von Humor vermischt, das man phasenweise schwerlich aus dem lachen herauskommt.



Ganz generell ist in meinen Augen der hier vorhandene Humor das absolute Highlight von "Dead Snow", denn es ist eine Mixtur aus erstklassigem Wortwitz, der teilweise so makaber ist, das es einem selbst die Sprache verschlägt, andererseits bekommt man Szenen präsentiert, in denen der Humor so ravenschwarz und grotesk ist, das er von den Engländern importiert sein könnte. Und dann wären da noch einige Situatioenen, die so aberwitzig und grotesk erscheinen, das es einem fast zwangsläufig die Tränen in die Augen treibt, so das man fast nicht mehr das Geschehen auf dem Bildschirm verfolgen kann. Um es auf einen Nenner zu bringen, dieses Werk ist eine absolute Spaß-Granate mit jeder menge Splatter-und Gore Einlagen, die jeden Freund des Genres begeistern dürfte.



Dazu passen auch noch die hier agierenden Darsteller nahezu perfekt in die Szenerie, sie liefern absolut überzeugendes Schauspiel ab und tragen vor allem dazu bei, das der vorhandene skurrile Humor auch vollends zur Geltung kommt. Auch die zwischen ihnen stattfindenden Dialoge, die phasenweise schon recht grotesk anmuten, verfügen über soviel Wortwitz, das man hier insgesamt von einem excellenten Gesamtwerk sprechen kann, das sogar die leute zum lachen bringen dürfte, die dazu normalerweise in den Keller gehen.





Fazit:





"Dead Snow" ist eine Zombiekomödie, die diese Bezeichnung auch wirklich verdient und durchaus das Potential besitzt, irgendwann zum Kultfilm zu avancieren. Zwei vollkommen unterschiedliche Filmhälften erzeugen hier eine extrem hohe Intensität, der man sich als Zuschauer nicht entziehen kann. Auch wenn die deutsche Wehrmacht hier etwas auf sich warten lässt, so schlägt sie dann doch umso unbarmherziger zu. Ob nun Deutschland oder Norwegen als Sieger aus diesen nachwehen des zweiten Weltkrieges hervorgehen, das sei hier nicht verraten, denn diese Antwort erhält man erst dann, wenn man sich diesen vorzüglichen Filmspaß selbst angesehen hat. Erwähnenswert ist auch noch die tatsache, das Splendid mit der Limited Edition dieses Filmes das erste Star Metalpak herausbringt, das man ohne das lästige FSK-Logo in sein Regal stellen kann, so das die Box auch ein optisch schöner Hingucker ist. Die DVD ist nämlich in einer Extrahülle auf der eigentlichen Verpackung angebracht. Man braucht also nachdem man die Einschweißfolie entfernt hat, nur die DVD aus der mit dem FSK-Logo gekennzeichneten Hülle entnehmen und sie in das Metalpak packen. Es wäre schön, wenn auch andere labels diesem Beispiel folgen würden.
havelman
havelman

11 Follower 68 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich kann nicht verstehen, weswegen dieser Film eine solch gute Bewertung erhalten hat:



Ich fand ihn einfach nur lächerlich mit den komischen Figuren, den ganzen rumfliegenden künstlichen Gedärmen und Gehirnen, zerquetschten Köpfen und abgesägten Körperteilen.



Die Handlung war eigentich mittelmäßig, d.h. nichts außergewöhnlich Interessantes aber auch nicht der letzte Schwachsinn. Die Handlung war im Prinzip der Grund, weswegen ich mich für diesen Film entschieden habe.



Wenn ich die Gastkritiken so lese, scheint es hierbei ja auch wenig um den Film als solcher zu gehen, sondern eher um die Tatsache, dass Nazis zerhackstückelt werden :-).



Naja! Dafür mit Nebensätzen wie "viel dunkles Naziblut" oder "rumfliegende Gedärme, ich hab mich totgelacht" solche Bewertungen zu vergeben, zeigt ja auch klar das Niveau der Zuschauer dieses Films.
Michael K
Michael K

3 Follower 20 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Eine reine Partygranate im Stile von Braindead. Es fängt ruhig an, aber dann gibt der Film ohne Ende Vollgas. Norwegische Teenies mit Kettensäge gegen Nazi Zombies im Schnee. Ein Knaller...
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
einer der Besten Horrorkomödien, die ich je gesehen habe. Das Kino war voll und alle waren begeistert.

Eine kleine Prise unheimlich, aber überwiegend kommt die Komödie durch. Wer Angst vor Gedährmen und Innereien hat, sollte sich den Film nicht anschauen. Die Splatterszenen kommen aber so lustig rüber, dass man den Ekel gar nicht bemerkt, vorausgesetzt man ist nicht labil, was solche Szenen angeht.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Die Story von "Dead Snow" beginnt wie die von fast jedem Horrofilm.

Acht Jugendliche fahren übers Wochenende zu einer einsamen Hütte in den Bergen. Doch die Bewohner des naheliegenden Dorfes haben im 2. Weltkrieg Nazi-Soldaten dort abgeschlachtet. Die untoten Soldaten bringen nun jeden um, der ihnen in die Quere kommt.

Tommy Wirkola setzt zwar keine neuen Maßstäbe für die Filmwelt, unterhält aber aujf solidem Niveau.

Gehirn aus, die Nazi Zombies marschieren auf.
freestyler95
freestyler95

29 Follower 140 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Für mich war der Film ein riesen Spass!

Da ich ein Fan von Splatter-Movies bin!

Allerdings ließ die Story zu wünschen übrig!

Deswegen rate ich dazu: Gehirn ausschalten und einfach den Film genießen!

Aber Achtung: Wer zerbärstende Schädel, durch die Luft fliegende Gedärme und jede Mänge Blut nicht ertragen kann: Finger weg!



8/10
RudolfoTomasi
RudolfoTomasi

3 Follower 22 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Wie bereits in einer anderen Gastkritik erwähnt, hat dieser Film durchaus eine sehr interessante Grundidee. Leider wird diese nicht weit genug entwickelt und so könnten die Nazi-Zombies auch einfach durch Yeti-Zombies oder Polizei-Zombies ersetzt wären, das wäre völlig egal. Es wurden einfach nur irgendwelche Leute in Uniformen gesteckt und dann als Untote Nazi's bezeichnet ohne das hinreichend über den Hintergrund der Truppe aufgeklärt wird. Ein Opa der einfach mal so auftaucht und irgendwas von einer Nazi-Truppe die in die Berge geflüchtet ist faselt reicht da einfach nicht. Jetzt werden einige sicherlich der Meinung sein, dass so etwas wie Story in einem Splatter-Film nicht unbedingt notwendig ist, dies ist aber Geschmackssache. Selbst wenn man mit einem (sehr sehr ) simplen Plot zufrieden ist, so sollte dieser aber trotzdem keine dicken Logikfehler enthalten. Zuletzt sind sämtliche Schauspieler absolut unsympathisch und talentlos, so dass es den Zuschauer nicht im Geringsten stört, wenn einer der Charaktere das Zeitliche segnet.
AmabaX
AmabaX

210 Follower 328 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich finde Dead Snow ist eine der Überraschungen dieses Jahr. Der Film ist lustig, sehr unterhaltsam und am Ende noch äußerst brutal. Es sind viele Anspielungen dabei und die Schauspieler agieren gut. Auch die Synchro ist gelungen.
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