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Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 28. Juli 2010
Da ich weiblich, aber Actionfilmen gegenüber aufgeschlossen bin und noch nie auch nur einen Predator-Film gesehen habe, bin ich ganz ohne Vorurteile ins Kino gegangen und wurde nicht enttäuscht. Nach dem Trailer ist der Film, genau so, wie man es erwartet. Gute Unterhaltung, verhältnismäßig kantige Charaktere und eine Handlung, die gut voran geht. Spannung bleibt leider aus, die genretypische Dezimierung der Darsteller ist einfach zu vorhersehbar. Ansonsten ganz gut gemacht, eben ein Actionklassiker. Schön old school fand ich den Soundtrack. Viele Streicher und Hörner wie in einer Oper. Sehr cool.
langweilige, unspektakuläre action lieblos inszeniert. einschläfernde zweikämpfe, nervige dialoge, unnötige twists, keinerlei jagdfeeling. von teil 1 und 2 soweit entfernt wie til schweiger von hollywood.
Erstmal sei zu erwähnen das Predators in einer Rekordzeit abgedreht wurde und kein sonderlich großes Budget besaß. Die Grundidee des Films finde ich sehr gut. Die vielen Ansätze des Films sind einzeln betrachtet auch gute Ideen. Was dem Film aber schadet ist die Tatsache, dass alle Ideen auf einmal umgesetzt werden. Somit kann sich der Film jeder Thematik nur kurz zuwenden und der Zuschauer kann keinen richtigen Bezug zum einzelnen Thema aufbauen. Der Film ist mit Ideen vielmehr überladen und kann somit keine stetige Spannungskurve aufbauen. Hat sich in "Predator" noch ein schönes "Anpirschfeeling" ergeben, erzeugt durch die immer geringer werdende räumliche Nähe des Jägers zu seinen Opfern und die zunehmende Dezimierung der Protagonisten in den richtigen Momenten, erreicht Predators diesen Effekt nicht ansatzweise. Hier werden knallhart neue Rassen, Predator-Jagdhunde, menschliche Kannibalen, Ein Predator Klassenkampf, ein Jagdplanet und jede Menge Kitsch eingeführt ohne weitere Erklärungen zu bieten. Auch weniger Gelungen finde ich die Szenen die bewusst aus "Predator" kopiert wurden, bspw. als das Yakuza Mitglied auf dem Feld halt macht um mit seinem Schwert dem Predator zu Leibe zu rücken.
Mein Fazit: Mit jeder Menge guter Ideen überladen die einen Bezug zum Film versperren.
Predators fackelt nicht lange mit unnötigen intros oder einer direkten Vorstellung der Figuren sondern wirft einen wortwörtlich ins Geschehen. Es werden dabei auch keine Experimente gemacht, der Film will einfach Spass machen, und das gelingt ihm meiner Meinung nach auch. Es knallt und rummst eingentlich recht oft und sollte mal nicht geschossen, gerannt oder geschriehen werden, wird durch die zwar nicht überragenden, aber durchaus brauchbaren Schauspielern eine nette Atmosphäre erschaffen. Herausstechen tut allerdings Adrien Brody, der mit seiner betonten Coolness manchmal übers Ziel hinausschießt und es weder von den Muskeln her, noch von dem Charisma eines Schwarzeneggers aufnehmen kann, obwohl es sich hierbei nicht umsonst um einen Oscar-Preisträger handelt. Dennoch ist der Film sein Geld wert und unterhält die ganze Spielzeit durch gut, vor allem Fans des Predators werden hier ihren Spass haben.
Besser als erwartet. Nach den letzten Predators Filmen (u.a. der mit der schwarzen BergsteigerIN) war dieser, nicht zuletzt durch den gelungen eingebundenen Soundtrack des allerersten Teils, wieder einmal ein Genuss. Sicher leidet der Film etwas unter den Special-Effects, die man heute einfach bringen muss - die aber die Stimmung nicht unbedingt heben. Der erste Predator ist mit ganz wenigen Effects ausgekommen und war trotzdem irre spannend. Die Special Effects, die im Film auftauchen hinterlassen einen schalen Beigeschmack - wie die riesigen Planeten, die sie irgendwann am Himmel entdecken und anscheinend keine Gravitation ausüben.
Ich kann mich den anderen Kritikern nicht anschließen, wenn Sie behaupten, dass es ewig lange dauert, bis es richtig los geht. Ich weiß nicht, was sie mit "los gehen" meinen - aber ich denke mal, es geht um "Geballer und schnelle Schnitte". Wer so einen Müll wie Transformers erwartet wird enttäuscht. Es gibt einfach keine nie enden wollenden Action-Szenen - stattdessen wieder mal etwas Stimmung und Atmosphäre.
Auch Lorence Fishburne spielt eine interessante Rolle. Klar gibt es auch Stereotypen - aber nicht in der Art wie in anderen Filmen dieses Genres. Der Russe zeigt beispielsweise Gefühle wie Dankbarkeit und wird eher kameradschaftlich dargestellt. Sonst sind es eigentlich immer nur kalte, Wodka konsumierende Idioten, die neben den US-Mitstreitern immer alt aussehen. (s.h. Armageddon) Besonders gut gefällt mir der Yakuza, der sich dann, wie der Spurenleser im ersten Teil, opfert und versucht die Predators aufzuhalten. Dieses Mal geht es aber nicht komplett schief, was ein besseres Gefühl hinterlässt. Sein Samurai-Schwert leistet ihm gute Dienste und die Willensstärke des Yakuza ist auch klar erkennbar, obgleich er oftmals auch Angst zeigt. (z.T. aufgebrochene Stereotypen)
Für mich ist es der Beste Science-Fiction-Film seit langem. Daher gibts 8/10 Punkte auch wenn er im direkten Vergleich zu den alten Klassikern wohl nur 7/10 verdient hätte.
Puh, was für ein lachhafter Schundstreifen!! Das ist mit Abstand der lächerlichste Rotz den in den letzten Jahren gesehen hab. Ich ziehe die Parallele zu Indiana Jones 4, als Indi heiratet. ^^ Eine "prikelnde Mischung" aus Star Wars, Harry Potter und den Wilden Kerlen!!! Einziger Lichtblick war die Israelin (die eigentlich Brasilianerin war) und deren Dialekt tschetschenischen Einschlag aufwies. Ps: Um eine Parallele zum 40-Kilometerlauf zu ziehen: der Film schleppt sich mit letzter Kraft über die Ziellinie und man hätte sich gewünscht, dass Nimrod Antal wenigstens ein bißchen gedopt hätte. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Dieser Franchise ist damit aber so was von abgeschossen..!! Ein Amokstreifen!^^ ;)
Ich bin großer Film des ersten Teils und find sogar den 2. ganz gut. AvP hingegen war eine Zumutung.
Klar ist ein Reboot der Serie schwer, denn was will man großartig neues erzählen, denn im Grunde war Teil 2 schon nicht anders als Teil 1. Und auch Predators bietet eigentlich nichts, was einem vorher nicht auch schon bekannt gewesen wäre.
Der Anfang des Films ist eigentlich ganz gut, schnörkelos und kommt gleich zur Sache. Das es ab da nur noch darum geht, zu erraten, in welcher Reihenfolge die Protagonisten das zeitliche segnen, dürfte jedem klar sein. Und das bei einem solchen Film nicht alles ganz logisch ist, ist auch nicht überraschend.
Aber hintenraus verschenkt der Film viel Potenzial. Billige Effekte, eine absolut unnötige Nebenhandlung mit Lawrence Fishburne und ein lächerlicher "Twist" am Ende haben mir den Spaß dann doch noch versaut. Hinzu kommt, dass der Endkampf nicht so archaisch ist wie noch in Teil 1. Im Gegenteil. Der Kampf ist so langweilig, dass man am liebsten schon vorher aus dem Kino gehen möchte...
Schade, ich hatte mich wirklich mal wieder auf nen guten Predator-Film gefreut.
Leider leider ein richtig schlechter film. Es fängt ganz ordentlich an (mit dem jungel und so) aber mit der zeit wird es immer blöder und blöder. Zum schluss hin nervt der film einfach nur und man ist froh wenn er vorbei ist. sehr schade