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Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 9. Juli 2010
Hier wurde wirklich alles falsch gemacht, was man bei einem Reboot falsch machen kann. Völlig unfassbar, dass die gesamte Presse diesen Film so hochjazzt. Als bekennender Predators-Fan muss ich mich angewidert abwenden!
Es dauert fast eine Stunde bis mal richtig die Post abgeht. Bis dahin wird durch den Busch spaziert, erraten wer man so ist und warum man eigentlich da ist. Was die meisten im Kino ja seit einer Stunde bereits aus den Trailern kennen, gähn. Die verschiedenen Charaktere tun übrigens null komma nichts zur Sache und spielen im Film überhaupt keine Rolle. Was hätte man daraus Schönes machen können...
Wer denkt, dann geht es wenigstens mit ordentlicher Action durch die 2. Hälfte, wird schon wieder enttäuscht. Nach einem kurzen Intermezzo flacht die Action wieder ab und es wird weiter rumspaziert (wo bleibt die Hetzjagd???), ab und zu etwas geballert, Lawrence Fishburne hat einen verwirrten Kurzauftritt und man freut sich über das herannahende Ende des Films. Gute Nacht!
Als Fan des Originalstreifens mit Arnold Schwarzenegger und der mittelmäßigen Fortsetzung von 1990 kam ich nicht drumherum mir gesternabend den 3ten Teil der Reihe
[...]Er scheint wirklich verdammt schwer hinzubekommen zu sein, der erste GUTE „Predator“-Film seit dem herausragenden Original von 1987. Die unterdurchschnittliche direkte Fortsetzung mit Danny Glover von 1990, die unerträglichen SpinOffs von Paul W.(orst) S.(hit) Anderson und den Strause-Brüdern: alles nicht das wahre, nicht das echte, keine Gelegenheit, das Potenzial der Titelfigur auszuschöpfen. »Back to basics« dachte sich drum der als Produzent tätige Robert Rodriguez und brachte außerirdische Kreatur und menschliche Beute in den Dschungel zurück, dessen Atmosphäre einst für so prächtigen und unablässigen Nervenkitzel gesorgt hatte.[...]John McTiernan gehört ein Orden verliehen: er ist nicht der einzige, der einen guten „Stirb langsam“ drehen kann, aber er ist anscheinend der einzige, der den „Predator“ gebändigt bekommt. Nimród Antal und Robert Rodriguez jedenfalls gelingt es, das das Biest sich im eigenen Film nicht zu Hause fühlt und das obwohl sie gerade in Sachen Setting zunächst einmal viel richtig machen. Gerade deshalb ist es schade und nur schwer zu erklären, dass „Predators“ mit voranschreitender Laufzeit immer mehr an Spannung und dem Gefühl von Bedrohung verliert[...]
Naja wir haben uns den Film heute im Kino angesehen. So wirklich überzeugen konnte mich der Film jetzt nicht. Konnte weder überraschen, noch sich von der Masse abheben. Es war einfach nur ein guter Actionfilm. Muss man sich jetzt auch nicht im Kino ansehen. Reicht vollig, wenn man sich den mal auf DVD holen geht. Kann man sich aber trotzdem ansehen...
Dieser Film hat alleine meine Erwartungen erfüllt, aber mehr auch nicht. Der Film hatte so manche Probleme, starke Startschwierigkeiten. Unlogische Twists (zB Fishbournes auftreten, warum rettet er die Neuankömmlinge, bringt diese dann in sein Versteck nur um diese dann zu töten? Essen brauchte er die ja nicht, gab's ja genug im Urwald).
Der Neue Predator, ja er sah anders aus (schiefligende Augen, größer, anderer Farbton und die Kopf- sowie die Mandiblen Form war etwas anders). Aber Inhaltlich im Film wichtig? Mein Fazit, Nein.
Ansonsten, die Predators sahen schmucke aus. Nur das typische Predatorgebrüll und die sonstigen Geräusche haben mir ein wenig gefehlt.
Die Action war angemessen, es wirkte alles realistisch und nachvollziehbar. Leider litt der "Oho" und "Aha" Effekt darunter ein wenig. Was aber nicht weiter schlimm ist.
Die Schauspieler. Die weibliche Begleiterin war mir ein Dorn im Auge. Sie hat mich nicht überzeugt. Weder der Charakter. Er schien zwar taff, aber dies wirkte meines Erachtens nur gebluffed. So passte Sie meiner Meinung nach in das Schema "the fittest will survive" rein. Sie hätte sterben können, sollen. Des weiteren als Schauspielerin auch nicht. Nicht sehr gut gecastet.
Hr. Brody war zwar an sich ein moderner und würdiger Arnie Nachfolger, jedoch mochte ich seine Synchronstimme nicht :D und 3-4kg Muskelmasse hätten nicht geschadet :P Also wenn schon Trash dann schon richtig.
Leider auch viel zu wenig Trash erkennbar. Zu ernst wurde die Sache genommen. Rodriguez hätte seinen Hang zur Monsterpokalypse lieber weitergeben sollen.
Noch ein weiteres Problem, mir war es egal wenn jemand starb. Und das ende war mehr als absehbar.
Der "Böse" unter den Menschen war mir auch zu viel, man hätte Ih nicht gebraucht, diese Scene hätte man lieber mit einer Verfolgungsjagd oder ähnliches füllen können.
Aber wie schon erwähnt, habe ich nichts anderes erwartet, also war ich weder enttäuscht noch besonders überrascht gewesen. Ich habe das bekommen wofür ich bezahlt habe :)
Er war nicht schlecht, nein, nur krankt er an vielen kleinen Details.