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Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. September 2010
Inception hat ne gute Story mit einem klasse Ende, war durchgehend spannend und wurde hervoragend inszeniert. Das gesamte Ensemble war top, wobei mir Marion Cotillard am besten gefallen hat. Der Humor kam auch nicht zu kurz und den Score fand ich auch immer passend, aber jetzt nie grandios. Was ich sehr Schade fand, dass ich zu keinem Zeitpunkt zu einem Charakter eine emotionale Bindung aufbauen konnte. Auch generell hätte ich mir mehr Emotionaltät gewünscht. Was mir auch nicht so gefallen hat, war das Motiv von Cobb und co, Fischer eine Inception zu pflanzen. Wegen Industriespionage so einen riesen Aufwand machen und sich in große Gefahr begeben, naja da hätte ich schon etwas mehr erwartet. Trotz ein paar Schwächen für mich bis jetzt der beste Film in der laufenden Kinosaison.
Einner der besten Filme ever! Da hier schon nahezu alles positive erleutert wurde nur die negativen aspekte: -Viel zu laute und Aufdringliche Musik! -Ein paar Logikfehler -teilweise schwer der Handlung 100%ig zu folgen.
Ach ja das faszinierende ist das man über den Film noch stundenlang diskutieren und sich Unterhalten kann!
Endlich!!!endlich mal wieder ein Film,der mich umgehaun hat.Faszinierend dieser Film.Unbedingt anschauen!Werde mir 100% die Blu-Ray dazu holen,sobalds drausen ist.1000Sterne
selten so einen überschätzen film gesehen. beinahe wär ich eingeschlafen. kaum spannung, durchschnittliche schauspielerische leistungen (di caprio und elen page können mehr), zu konstruierte story, wenig emotionen. einzig die special effects überzeugen.
Immer wenn der allgemeine Tenor so einhellig begeistert ausfällt werde ich misstrauisch ob all die Lemminge nicht wieder mal nur dem Hintern des vorauslaufenden Tieres folgen und siehe da: Bingo! "Inception" ist tatsächlich ein für Hollywood-Mainstream ungewöhnlicher Film - so wie es Filme wie Matrix Uno oder auch Vanilla Sky zu ihrer Zeit waren - wobei der erste Teil der Matrix Saga in seiner mühelosen Verknüpfung von (Bewusstseins-)Matrix und Wirklichkeit schlicht unerreicht bleibt und dennoch genug Zugeständnisse an das Mainstream Publikum macht wobei der Kniff bei Matrix war, dass all die "surreale"Krachbumm-Action genauso funktioniert wie in der sog. "Wirklichkeit":Als Zuckerguß und Ablenkung für das was hinter den Kulissen tatsächlich abläuft - und wie das eigenen Sein und Bewusstsein fröhlich am Realitätsscript mit herumbastelt um die "Wirklichkeit" nach eigenem Gutdünken einigermaßen zurecht zu biegen wenn klare Bezugspunkte (wg. Trauma oder Unkenntnis) zu fehlen scheinen. Ähnlich Vanilla Sky: auch hier geht es um eine Karthasis des Protagonisten der sich zwischen Traumrealität und Wirklichkeit eingeklemmt sieht und sich aufmachen muss das Rätsel seiner momentanen Existenz/Erscheinungsform zu lösen. Eigentlich habe ich von "Inception" erwartet, dass Nolan genau da ansetzt und noch eine Schippe drauflegt - was für mich das Prädikat "anspruchsvoll" rechtfertigen würde. Für mich beginnt dementsprechend die wirklich Traumreise dort wo Cobb/diCaprio im "Limbus" landet, nur leider ist "Inception" genau da zuende und stattdessen finden wir uns auf drei Leveln eines durchkonstruierten Action/Fantasy-Shooters wieder wie er auch von der Videospielindustrie so hätte inszeniert sein können.Nein, Nolan hat sich nicht sehr weit aus dem Fenster gelehnt und Warner wird es ihm danken. Da war "The Prestige" mutiger und in seinen Anspielungen subtiler (z.B. Edison vs Tesla). Einzig die emotionalen Verstrickungen des traumsüchtigen Hauptakteurs lassen hier und da Gänsehaut aufkommen und geben eine Ahnung davon in was für ein abstrakt-aufwühlendes Traumlabyrinth, das den Zuschauer selbst in eine kleine Sinnkrise stürzt und existentielle Fragen aufwirft, uns Nolan hätte entführen können.Immerhin gestaltet sich die psychologische Beleuchtung der Hauptfiguren und die damit verbundenen Manipulationen atmosphärisch dicht und überzeugend.
Das ist kein Film über das Träumen und paralleles Sein darin - es ist die auf Zelluloid gebrannte 3D-Träumerei eines handwerklich begabten Ausnahmeregisseurs der gekonnt auf Mainstreamkurs zu bleiben versteht und nur gelegentlich mal aneckt und höchst kalkuliert ausbricht - schade. Zumal durch die Handlung ersichtlich ist, dass die von den Extraktoren geschaffene Traumwirklichkeit eher eine durch Drogen geschaffene Holowerft mit traumähnlichen Konstruktionen darstellt die letztlich das schwache Zuschauerherz und -Hirn nicht allzusehr überfordern sollen.Man könnte sonst ja noch auf "komische Gedanken" kommen oder gar anfangen existentielle Fragen zu stellen...:).
Ansonsten sehenswerter Film.
Update 08.07.12 : Nach nochmaliger Ansicht (und Durchsicht meiner Kritik) gebe ich ehrlich zu, dass ich etwas zu hart mit "Inception" umgegangen bin und im Vergleich zu sonstigen Hollywoodspektakeln eine Benotung von 4,5 durchaus angemessen ist. Ja, die Erwartungshaltung: Ich habe seinerzeit nicht das bekommen was ich gern gehabt hätte.Dafür kann aber der Film nix. Shit happens ;)
Top Film, bei dem fast alles passt. Technik, Besetzung und Story sind sehr gelungen. Einziges (kleines) Manko: Gewisse Parallelen zu Matrix sind nicht zu verleugnen, jedoch ist Inception meiner Meinung nach deutlich besser, da weniger verschwurbelt.
Der Film ist absolut genial. Das problem ist nur das nicht jeder den Sinn des Filmes versteht. Und wenn man den Film nicht versteht, kann man in dem entsprechend auch nicht gut finden. Nur mal so an die Kritiker die den Film als zu verträumt gesehen haben. Der Traum ist der Sinn in diesem Film. Ich kann nur sagen gucken gucken gucken