Ich war gestern nach langem Warten endlich im Kino. Ich dachte ich wüsste dank einer Vielzahl von Kritiken was mich erwartet. Doch weit gefehlt. In den 2 1/2 Stunden, wo ich im Kino saß, wurde die Leinwand von Bildern geflutet, die meine Augen bis dahin noch nie gesehen hatten. Hintermalt von einem psychotischen Score zog mich der Film in eine Welt aus Traum und Schein, die in einem Crescendo von verbildlichter Perfektion und Atemlosigkeit gipfelte. Ich hatte sehr hohe Erwartungen an den Film, die in jeder Hinsicht übertroffen wurden. Etwas über den Inhalt des Films zu sagen, käme einer Todsünde gleich und deshalb werde ich an dieser Stelle auch schweigen. Für mich der beste Film den es seit Erfindung des Zelluloid jemals gegeben hat. Unbedingt anschauen!!!
Unglaublicher toller Film! Ich muss sagen, ich war am Anfang sehr verwirrt, aber das hat sich sehr schnell wieder gelegt. Die Schauspieler, die Musik, die Orte, das alles hat den Film sehenswert gemacht. Die Schauspieler haben einfach super zusammengepasst und zusammengespielt. Christopher Nolan hat da mal wieder einen richtig guten Film gemacht. Man konnte sich in die einzelnen Charakere hineinversetzen und das fand ich persönlich sehr wichtig. Das Ende mit dem Cliffhanger fand ich extrem gut, ein anderes Ende wäre nicht gut gewesen, so denke ich. Nolan hat da schon was richtig gemacht. Über den Film sprechen immernoch so viele und das wollte er ja. Für mich einer mit der Besten Filme diesen Jahres, wenn nicht sogar der Beste! Ich hab ihn schon zweimal gesehen und könnte ihn immer wieder schauen. Sehr gut gemacht. Respekt an Nolan! 5 Sterne sind zu wenig. ;)
Endlich wieder ein anspruchsvoller Film! Regisseur Nolan überzeugt erneut mit einem Meisterwerk. Eine neue Ära des Films bricht mit "Inception" an. Auch die Wahl der Schauspieler sowie die Wahl DiCaprios für die Hauptrolle überzeugt.
Der Film war sehr gut. Ein brisantes und schwere Thema wurde in eine wirklich gute Story verpackt und biete dem Zuschauer dabei 150 Minuten reinstes Spektakel ohne Langeweile. Man muss sich auf das Thema einlassen und sollte dabei nicht versuchen, logische Kausalketten in Frage zu stellen, dann gelingt auch der Umschwung zu dem Film. Ich kann verstehen, wenn ihn einige nicht mögen, da der Film schon ein fast neues Genre bietet, bei dem man sich ein wenig zu Hause fühlen muss. Dazu ist der Film wirklich sehr gut besetzt und Leonardo Di Caprio spielt hervorragend, wieder mal. Kann den Film nur jedem empfehlen, der mal Lust auf was Neues hat.
Ich finde Inception von der Machart her ziemlich gut. Viel Handarbeit ohne übermäßige CGIs. Zwar von einigen Filmen (2001, James Bond, True Lies, Mission Impossible, ua.) sagen wir "inspiriert", aber inszenatorisch sehr gut komponiert. Die Schauspieler sind gut (ok, nicht oscarreif), die Musik bis auf die in Mombasa sehr passend, die Action insgesamt sehr gut (bis auf die Schneemobilszenen) und die Story an sich innovativ und in ihrer Strutkur stellenweise auch mal etwas anspruchsvoll. Definitiv kein reiner Mainstreamfilm. Und kein pseudointellektueller Arthouse-Scheiß. Eigentlich ne perfekte Mischung aus Unterhaltung und Anspruch. Wie "Matrix". Von meiner Seite ausnahmsweise mal 10 Punkte von 10 möglichen Punkten. ;)
Kaum ein Film ist vor dem Kinostart derart mit positiven Kritiken überschüttet worden wie Inception. Und nachdem ich den Film gesehen habe, hat jede einzelne davon Recht gehabt und ich habe bereits Termine ausgekundschaftet, wann ich ihn ein zweites Mal sehen kann. Inception ist (etwas ungewöhnlich im aktuellen Kinogeschehen) etwas komplett Neues und ich weigere mich, jegliches Prädikat unter "Meisterwerk" zu vergeben.
Die Handlung des Films ist hochkomplex. Jede Minute Unaufmerksamkeit (speziell gegen Ende) kann bedeuten, dass man komplett den Überblick verliert. Es geht - grob skizziert - um den Kriminellen Cobb, der sich darauf spezialisiert hat, in das Unterbewusstsein von Geschäftsleuten einzudringen und ihnen wertvolle Informationen zu stehlen. Dies nennt man "Extraction". Dann erhält Cobb einen neuen Auftrag, diesmal soll er keinen Gedanken extrahieren, sondern einen einfügen. Er soll den Millionenerben Fischer dazu bringen, die Firma seines Vaters aufzuteilen. Dazu stellt er ein Team zusammen und macht sich während eines Fluges daran, in die Psyche von Fischer einzudringen. Mehrere Traumebenen werden aufgebaut, also ein Traum im Traum. In der tiefsten Traumebene soll der Gedanke eingepflanzt werden, so tief, dass der Erbe nachher nicht mehr seinen Ursprung wird rekonstruieren können. Doch je weiter sich das Team in Fischers Unterbewusstsein begibt, desto mehr erfahren wir auch über Cobb und dessen ganze Vergangenheit.
Inception geht tief in die menschliche Psyche. Es tun sich geistige Abgründe auf und die Riege der Schauspieler versteht es hervorragend, dies umzusetzen. Leonardo DiCaprio spielt den innerlich gebrochenen Cobb so hervorragend, als wäre ihm die Rolle auf den Leib geschnitten. Ist sie vielleicht sogar.
Christopher Nolan hat einen Film geschaffen, der von etwas lebt, was kein Film zuvor ähnlich vollbracht hat. Es ist die ständige Überraschung, das immerwährende Gefühl des Zweifels (Was ist Traum und was nicht?) und vor allem eine der ersten glaubhaften Begründungen, die physikalischen Gesetze auf den Kopf stellen zu können. Inception ist gespickt mit Geniestreichen, der Kreisel, die unendliche Treppe, Paris im 180° Winkel. Ein Wow-Effekt nach dem Anderen und dadurch, dass die Handlung kleine Lücken hat, die der Zuschauer selbst ausfüllen muss, lassen sich die verschiedensten Interpretationen anfertigen. Entsprechende Diskussionen sind im Internet schon heftig im Gange. Der visuelle Hammer sind zweifellos die Spezialeffekte, die nur dann eingesetzt werden, wenn sie auch wirklich nötig sind, aber einen dann geradezu umhauen. Vor allem die Schwerelosigkeitssequenzen in der zweiten Ebene sind einfach irre.
Würde man auf Teufel komm raus nach einem Minuspunkt im Film suchen, könnte man eventuell noch die Einseitigkeit der anderen Charaktere benennen, aber selbst das soll es ja geben: Menschen ohne Geheimnisse. Hätten diese in der ganzen Vorgeschichte auch noch eine Rolle gespielt, sähe das Ganze viel zu konstruiert aus.
Ich habe mir bereits die Freiheit genommen, alle auszulachen, die noch nicht drin waren und denke, dass ich nicht besonders falsch liege, wenn ich Inception einfach mal mindestens fünf Oscars für bester Film, beste Regie, beste Spezialeffekte, bestes Drehbuch und den besten Hauptdarsteller zuteile. Weniger hat Nolan nicht verdient.
Ein Meisterwerk ohne Frage , dieser film ist das Highlight des Jahres, vielleicht einer der besten Filme aller Zeiten. Nolan zeigt einmal mehr dass man Unterhaltung und Tiefgang wunderbar miteinander vereinen kann. Schauspielerisch eine Klasseleistung, besonders hervorheben möchte ich hierbei Marion Cottillard die eine fänomenale Performance abliefert. Viseull zeigt Nolan beeidnruckende Bilder die man so noch nicht gesehn hat, ein genialer Einfall die Sache mit den Zeitlupen, zusätzlich untermalt von der perfekten Musik von Hans Zimmer. Dieser Film hat jenachdem was noch kommt einige Oscars verdient, und diesmal wird Nolan hoffentlich auch belohnt, überfällig wäre es längst. Den einzigen Kritikpunkt : vielleicht hätte er sogar noch eine genialere Grundstory als die klassische spionagethrilleridee finden können. Trotzdem ist Inception Nolans bester Film und definitiv einer der besten aller Zeiten.