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Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 26. Juli 2022
Nach einer Eingewöhnungsphase kann man ahnen, dass es um Gedankenklau geht. Man muss wissen, dass der Traum die Wirklichkeit ist und umgekehrt. Manchmal kann der Traum aber auch eine Erinnerung sein, werden wir vom Azubi Ariadne (sic!) (Ellen Page) belehrt. Es ist ja auch ganz einfach, sich schlafend in die Gedanken des Träumenden einzuloggen und ihn zu beeinflussen. Um es noch einfacher zu machen, kommt es dann zu einem Traum im Traum (Dream sharing). Das ist das Geschäft von Leonardo DiCaprio und seiner Frau Marion Cotillard. Das liefert ausgiebigen Spielraum für virtuelle Bilder: mit Spiegelungen und sich optisch aufrollenden Wolkenkratzern. Riesenballereien und Verfolgungsjagden wechseln sich mit endlos langen, erläuternden Gesprächen ab. Regie und Drehbuch waren sich wohl nicht sicher, ob ihr kruder Sci-Fi-Mix verstanden wird. Dafür sind die Szenen in der Schwerelosigkeit Komik-Kracher. Entschädigen tun uns die Cameos von Michael Caine, Tom Berenger oder † Pete Postlethwaite. Denn wer die Guten und wer die Bösen sind, bleibt etwas vage. Lediglich der familiäre Aspekt von Leos Frau und Familie ragt als verständlicher Fels aus der Brandung. Das bildet zwar angeblich den Motor für Leos Aktionen, hat aber inhaltlich damit so viel zu tun wie Apfel mit Apfelsine. Das Ganze ist doch nur eine Projektion des Unterbewusstseins! Ah ja! Bei dieser vagen Gemengelage ist es dann das einfachste, wenn am Ende alles auseinanderfliegt und sich in seine Bestandteile auflöst. Nur Leo kehrt gesund und munter endlich nach Hause zurück. Da hatte ich noch die Auferstehung seiner toten Frau erwartet. Das ist Edeltrash!
Einer der anspruchsvollsten Filme, die ich damals gesehen hatte - man musste von der 1. bis zur letzten Minuten aufpassen, ja nichts zu verpassen, ja die Zusammenhänge zu verstehen - denn wenn man einmal vom Storyfluss rausgekommen ist, wurde es ziemlich schwierig wieder reinzufinden. So muss Kino sein, fesselnd, spannend, anspruchsvoll und grandios erzählt. Die Schauspieler sind ebenfalls ausgezeichnet gewählt, allen voran ein top aufgelegter Leonardi Dicaprio.
Nolans komplexer und origineller Actionthriller, in dem die Grenzen zwischen Traum und Realität verschoben werden, kassierte vier Oscars bei acht Nominierungen.
Naja. Mir persönlich hat der Film nicht mitgerissen. Fängt sofort mit Action an und baut langsam die Story auf. Erst mitten im Film ist man voll in der Story drin. Mir persönlich zu lang. Dennoch sind einige gute Spezialscenen dabei und zum Ende hin, gibt es nochmal eine gute Spannug. Dennoch nicht so meins.
der film inception ist mein absoluter lieblingsfilm nicht nur wegen den schauspielern sondern auch wegen der atmosphäre und den synchronstimmen ich habe den film seit 2010 also über 10 jahren in mein herz geschlossen und schaue den sehr gerne
Tatsächlich hat Christopher Nolan mich als überzeugten Kino-Muffel (das Heimkino ist einfach besser) mit seiner interessanten Story ins Kino gelockt. War ich anfangs noch etwas über die schlechte Bildqualität verärgert (die Filmrolle war total zerkratzt, da sah man andauernd schwarze Striche und Punkte im Film - wirklich kein Vergleich zur hochauflösenden Blue-Ray-Qualität), hatte mich die faszinierende Story über Träume, Traum-Sharing und Extraktoren total gepackt.
Christopher Nolan bleibt Garant für großartige und umwerfende Mindfuck-Filme! Wie bei „Memento“ oder „The Prestige“ wirft er auch in „Inception“ den verwirrten Zuschauer in media res. Erst nach und nach setzte sich das unglaubliche Puzzle zusammen. Sigmund Freud und Salvatore Dali hätten begeistert Beifall geklatscht: Aus dem Nichts bauten sich in den Träumen Brücken zusammen, Treppen formierten sich zu unendlichen Schleifen und ganze Städte rollten sich wie Teppiche zusammen. Dabei hatte man doch Ähnliches bereits in „The Cell“, „Star Trek: The Next Generation“ oder „Matrix“ gesehen. Doch Nolan, der die Idee zum Film aus seinen eigenen Träumen hatte, gab dem Ganzen seine eigene Interpretation und steigerte unermüdlich das Tempo bis hin zum schockierenden Ende.
Die Bestzung war spitze (Ken Watanabe und Christopher Nolans Lieblingsschauspieler Michael Caine) und wider Erwarten spielte Leonardo DiCaprio richtig gut! Am meisten beeindruckt hat mich aber das Finale, das auf vier verschiedenen Traum-Ebenen gleichzeitig stattfand (ein Traum im Traum im Traum im Traum - völlig verrückt, aber es hat funktioniert). Der Score war düster, mitreißend und gefiel mir auf Anhieb super gut. Schmunzeln musste ich, als ich im Abspann Hans Zimmer als Komponist las. Na, dann kein Wunder.
Der Kinogang in „Inception“ hat sich definitiv gelohnt, denn genau solche Filme mag ich: intelligent, gut durchdacht und mit einem schockierendem Finale. Als ich aus dem Kino ging, fühlte ich mich, als hätte ich gerade „Matrix“ zum ersten Mal gesehen. Neben „Avatar“ mein Film des Jahres! „Inception“ schoss bei imdb auf Anhieb unter die 250 besten Filme aller Zeiten und das sogar auf Platz 3! Ich kann „Inception“ uneingeschränkt weiterempfehlen, vorausgesetzt, man steht auf komplexe, verworrene Handlungsstränge, über die man lange diskuterien kann (nicht alles im Film war eindeutig).
Fazit: Bahnbrechenender Jahrtausendfilm, bei dem man in jeder Szene merkte, dass man gerade etwas ähnlich Großes wie „Matrix“ sieht (und die berühmten 20 Minuten tauchten auch wieder auf - wie es sich für einen richtig guten Film gehört). Hoffentlich wird das mit ein paar Oscars belohnt, verdient hätte es der Film nämlich. Weltklassenspitzenmäßig.
Träume fühlen sich doch real an, während wir sie träumen? Erst wenn wir aufwachen, fällt uns auf, dass irgendetwas seltsam war.
Inception ist ein großartiger Film, den Nolan nur scheinbar zwischen zwei Batman-Folgen aus dem Ärmel geschüttelt hat. Immerhin verbrachte er insgesamt gut zehn Jahre mit der Entwicklung der Story. Doch wenn das Ergebnis so gelungen ist, wie es hier der Fall ist, dann darf er sich zwischendurch gerne noch mal eine Dekade Zeit lassen, um solche eine erzählerische Wucht zu entwickeln.
Egal, wie sehr ich mich auch anstrenge, ich finde nichts was ich diesem Film ankreiden könnte. Er ist hochspannend bis zur letzten Sekunde, actionreich inszeniert und nur so strotzend vor Atmosphäre. Ein Film, den ich bedenkenlos jedem ans Herz legen kann.
Dieser Film ist sehr speziell. Er hat eine vielschichtige Geschichte geniale Spezialeffekte und einen Top Cast. Die Zutaten passen also für ein Gourmetfilm. Nun ja Inception ist genial. Kann aber nicht jedem gefallen, weil die Story so komplex und vielschichtig ist. So ein Streifen kann nur The Dark Knight Regisseur Christopher Nolan auf die Leinwand bringen. So etwas hat man selten gesehen. Man muss konzentriert sein, darf keine Sekunde schlafen oder abwesend sein, weil man sonst nicht mehr der Handlung folgen kann. Wer Fan von Nolan, einer guten und komplexen Geschichte sowie auf Top Spezialeffekte steht, der sollte sich der Film unbedingt anschauen. Ein Kunstwerk!