Fallen Angels
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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
ich habe ihn mir wegen der sehr guten bewertung von filmstarts.de angeguckt und war sehr überrascht.



der film war irgendwie "merkwürdig" sehr untypisch...aber dennoch hat er mir auf seine art sehr gut gefallen.

die charaktere sind super gespielt und man kann sich sich schnell in ihre lage hineinversetzen.



die stimmung des films ist sehr gedrückt,...traurig,...und trostlos.

aber es gab auch lustige momente...

z.b. wie ein schwein massiert wird :D



die bilder und effekte des films sind beeindruckend vorallem die nachtaufnahmen der stadt hong kong, die irgendwie die gefühle der hauptpersonen darstellen.



ich guck mir den film auf jedenfall nochmal an, weil ich ihn nich so 100% verstanden hab *gg*



ich denke auch das der film nicht für jedermann was ist, sondern eher für ein anspruchsvolles und "erwachsenes" publikum
No Use For A Name
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3,5
Veröffentlicht am 12. Dezember 2025
Ein Talent fürs Filmemachen hat er ja, der gute Wong Kar-Wai, das merkt man auch diesem Film sofort an. “Fallen Angels” ist dabei eigentlich ein etwas ungewöhnlicher Film, man zeigt uns mehrere Personen, die mehr oder weniger verloren durch das nächtliche Hongkong streifen, dabei unterschiedlicher nicht sein könnten, aber doch mehr gemeinsam haben, als wir und sie selbst vielleicht denken. Verfolgt Wong Kar-Wai keine narrative Handlung, sondern wir sehen diesen Menschen einfach dabei zu, wie sie alltägliche Dinge tun, irgendwelchen vermeintlich sinnstiftenden Handlungen nachgehen und (mit einer Ausnahme) mittels eines Voiceovers über die Welt und über sich selbst sinnieren. Das könnte bei einem weniger talentierten Regisseur langweilig oder gar nervig sein, hier übet das Ganze aber eine eigenartige Faszination aus, es ist fast wie eine Art Sog, dem man sich nicht entziehen kann.

Die Themen des Films sind Einsamkeit und Alleinsein, Isolation und Entfremdung sowie unerfüllte Liebe und die Suche nach derselben. Dabei sind die Bilder, die uns Wong Kar-Wai zeigt, oftmals sehr experimentell. Viele Einstellungen sind mit extremem Weitwinkelobjektiv gefilmt, manche Szenen sind in grobkörnigem Schwarz-Weiß, nahezu alle Szenen sind schlecht ausgeleuchtet, oftmals sehr dunkel oder farbentsättigt. Dabei ist all das nicht sinnlose Spielerei eines gelangweilten Regisseurs, sondern alle Stilmittel, so unterschiedlich sie auch sein mögen, ordnen sich konsequent der Aussage unter, nichts ist beliebig, jede einzelne Einstellung hat ihre Bedeutung.

FAZIT: Großartiges Kino, wie man es von Wong Kar-Wai gewohnt ist, zeitweise sehr experimentell, manchmal traurig, manchmal absurd, manchmal seltsam, aber immer sehenswert.
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