Die Tribute von Panem - The Hunger Games
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Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 9. April 2012
Rezension Teil 1:
Hunger Games, mal abgesehen davon, weshalb die betroffenen Menschen sich ihrem Schicksal ergeben, in der Hunger Games “Lotterie” gezogen zu werden, sei erst einmal dahin gestellt. Hol ich mir etwas zu essen von der Obrigkeit, wandert mein Name in die Lotto-Box, so weit – so gut, im Anfangsgeplänkel werden mal diverse Figuren eingeführt, auch die vermeintliche Liebe der “Heldin” schlägt auf der Figurenplattform auf, verspricht hier eine große Love-Story und wird im Verlaufe des Films ins Nichts geschrieben, naja ... vielleicht gibt es ja eine andere große Liebe oder ein Hollywood-Blockie muss mal ohne Herzschmerz auskommen ... weshalb gibt es dann diesen Jüngling am Anfang? Um die Leute in die Irre zu führen? Geglückt! (Zumindest für den ersten Teil des Films – Fortsetzung folgt ... leider ...) Nun geht’s an Eingemachte, das Lotto-Fieber beginnt, das sich intuitiv in ihrem Schicksal windende Schwesterchen, dessen Name sich zum ersten Mal in der Lotterie befindet, im Gegensatz zu den über 40 Mal des Jünglings, es wird diese bibbernde Kleine gezogen. Heroisch springt ihre Schwester für sie ein, nimmt freiwillig ihren Platz ein, in der Tat heroisch, aber wieso befindet sich denn der Name der Kleinen überhaupt in der Box, wenn man ja zahlreiche Male in der Box landen kann, weshalb springt nicht schon zuvor die Heldin für die Schwester ein und holt sich für sie das Essen!? Ok, das würde die Heldin ja weniger heroisch bringen, auch wird diese Tat so einzigartig dargestellt, ach auf diese Idee, sich zu “opfern” kam in der Vergangenheit noch nie einer, it’s a shame! Logisch klingt das nicht unbedingt, die Dramaturgie setzt ihr Nietendasein munter fort. Bis dahin besitzt der Film ja noch einen Hauch an “Spannung”, wohl die Erwartung, dass der Film endlich beginnt. Jetzt geht’s für die Heldin, an der Seite eines anderen – männlichen Auserwählten in die City der Dekadenz, die mit üppigen Ausstattungen auf sich aufmerksam macht, das ist mehr oder weniger geglückt, die Darsteller der Dekadenz schaffen einen ansehnlichen Charakter zu zeigen, positiv auch Lenny Kravitz als Cinna, verblüffend wenig eitel, wenn man bedenkt, wie eitel er ansonsten wirkt. Nach der Einführung der weiteren Krieger aus den anderen Distrikten, die Kämpfer des Hero-Distrikts (1) haben den Mitstreiter der Heldin im Visier, beginnen die besagten Hunger Games – noch zuvor beschwört Haymitch Abernathy (Woody Harrelson) die Heldin, sich zu Beginn keine Waffe zu holen und wegzulaufen, da zu Anfang ein Gemetzel droht. Nun denn, die Heldin schnappt sich, obwohl ein Hightech-Bogen lockt, schnell einen der zahlreichen Rucksäcke und zieht Leine, wieso wird nur sie gewarnt und nicht die Anderen!? Oh ja, sie ist die vom Schicksal Auserwählte, wäre es nicht dramaturgisch besser gewesen, wenn sie diese Entscheidung erst mal aus taktischen Gründen selbst gewählt hätte!? Ah, wieder ein Verdienst der Dramaturgie im Film. Und jetzt kommt für mich etwas sehr Seltsames, die Heldin flieht weise mit ihrem Rucksack, gefühlte 500 – 600 Meter, um dann in einer “Seelenruhe” auf offener Flur den Inhalt ihres Rucksacks zu inspizieren ... dann klettert sie auf einen Baum, was eine wirklich hervorragende Idee ist. Wenn man schon aus was für dummen Gründen auch immer, sorry wieder Dramaturgie, gezwungen ist, den Rucksack ohne Deckung zu durchsuchen, dann muss man das auch demensprechend spielen, nervös um sich blickend, nach Rückendeckung suchend und ab und zu aufhorchen und wieder Blicke wandern lassen, aber bitte doch nicht so wie hier im Film – Note 6, ab zur Schauspielschule, wie hörte ich, das “Talent” Jenny hat nie eine Schauspielschule besucht, na kein Wunder. Aber für so was, gibt es ja noch den Herrn/Dame hinter den Kulissen, den Regisseur – der hat mächtig versagt, vielleicht hat der ja sein Fach - Regie - nie studiert!? Also, erst auf den Baum ----> Sicherheit, dann Rucksack durchforschen. Aber jetzt kommt’s, wer zieht in einer Restgruppe durchs Gehölz, ihr Distrikt - Kumpel und die Typen des 1.Distrikts, die den Jungen am liebsten schon im Training gelyncht hätten, wieso wurde der nicht bereits von ihnen gekillt!? Darauf wird nicht im Geringsten eingegangen. Als ich den Typen zusammen mit den Anderen aus dem Distrikt 1 gesehen habe, dachte ich sofort an VERRAT, aber nein, dieser Gedanke geht an der Heldin, sowie an den Machern komplett spurlos vorüber, später ist, wenn die Beiden des Distrikt 12 wieder aufeinander treffen, alles wieder "Sonnenschein". Abgesehen davon geht die benannte Gruppe durchs Gehölz wie einer Pfadfindergruppe aus der Grundschule. Laut, lachend und vor allem ohne die eigene Zukunft im Auge zu haben, hallo, hier gilt der Highlander-Satz: Es kann nur EINEN geben.
--- Fortsetzung folgt ---
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 9. April 2012
Ganz anders als erwartet!

Ich ging mit geringen Erwartungen ins Kino, der Trailer wirkte auf mich wie eine Mischung aus Kitsch und Unterhaltung für Teenager, was die jungen Darsteller und die Altersfreigabe untermauerten. Aber ich wurde eines besseren belehrt!
Statt Kitsch zeigte sich mir ein Film voller Sarkasmus und Tiefgang, ein äußerst fesselndes Erlebnis. Die Mischung aus postapokalyptischer Welt, Fantasy Elementen und Survival Horror ist gekonnt verflochten. Es bildet ein rundes Ganzes in dem sich erst die volle Dramatik offenbart. Was sind echte Gefühle? Was ist nur gespielt um das eigene Überleben zu sichern?
Wer sich auf das Szenario einlassen kann, erlebt es mit voller Wucht und Härte und damit unterhält der Film nicht nur brillant, nein, er berührt und regt zum Nachdenken an. So sieht großes Kino aus!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 8. April 2012
Super Film, der beste den ich seit langem gesehen habe. Die Schauspieler sind klasse und der Film reißt einen richtig mit.
Cain23
Cain23

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2,5
Veröffentlicht am 18. August 2012
Ist leider einer der Filme die stärker gehypt werden als was sie sind.
Die Kameraführung ist etwas zu wackelig und es wird leider auch nicht erklärt warum die Kinder da kämpfen müssen. Hätte man mehr draus machen können.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 6. April 2012
Der Film hätte soviel Potential gehabt, scheiterte aber dann doch an der Umsetzung.
Viele interessante (wenn zum Teil auch abgedroschene) Themen hätte es gegeben, unter Anderem
das leidige Thema Diktatur, bzw. Unterdrückung im Allgemeinen. Sehr interessant wären auch Punkte gewesen wie die Sensations- und Mediengeilheit der Menschen und den damit zusammenhängenden Werteverfall. Schließlich natürlich auch das Handeln von Menschen untereinander wenn es um Leben und Tot geht.
Leider wurde man hier aber schwer enttäuscht. All diese interessanten Aspekte hat man nicht ausgebaut sondern lediglich angerissen um ein wenig "Botschaft" zu übermitteln.

Der Fokus lag bei diesem Film dann doch irgendwo mehr auf dem finalen Kampf, der von oben genannten Themen recht unbeholfen und plump unterbrochen bzw. erklärt wurde.

Ich hatte das Gefühl, dass man hier nicht so recht wusste was man will. Action oder Anspruch? Man hätte beides haben können! Leider wurde dies nicht umgesetzt. Man hat sich dann doch auf Spannung und Action im finalen Kampf konzentriert. Wäre es von Anfang an in diese Richtung gegangen wäre dies kein Problem gewesen. Dieses beständige Bestreben eine Story um die "Kämpfe" herum aufzubauen zu erklären etc. scheiterte leider kläglich und hat den Verlauf eher gestört.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 3. April 2012
leider sehr unlogisch und nicht sehr überraschend,
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 10. April 2012
Im gegensatz zu der buchvorlage zwar eher etwas enttäuschend, aber angesichts der tatsache, dass es sehr schwer ist, solche erfolgreichen bücher zu verfilmen, ist der film gar nicht so schlecht. Definitiv sehenswert!
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 31. März 2012
Ich gebe zu, ich bin mit sehr hohen Erwartungen an den Film herangegangen - und wurde maßlos enttäuscht.
Dröger Filmanfang, langweilige erste Hälfte - noch warte ich gespannt auf die "Hunger Games". Diese beginnen vielversprechend, von der Kameraführung etc. sehe ich im Hinblick auf die Jugendfreigabe einmal ab. Aber ab da nurnoch Enttäuschung - die von mir am Anfang hinzugedachte Spannung innerhalb der "Gruppe" gibt es nicht - Man fragt sich, ob die Mitglieder wissen, dass es nur einen Sieger gibt. Ein wenig Verrat hier und da hätten an dieser Stelle gut getan. Bei den Ausschreitungen in Distrikt 11 kam ein Hauch Orwell'scher Umbruch auf - aber Fehlanzeige, der Handlungsstrang verläuft im Sande. Die "Regeländerungen" wirkten dermaßen aufgesetzt, dass man sich fragt, ob der völlig kontur- und farblose Hauptcharakter beabsichtigt war. Warum gibt es keine Eigeninitiative, fehlt dem Charakter tatsächlich der Mut, ihrem Gefährten zu vertrauen, braucht es wirklich diese schwammige Regeländerung, um die Geschichte weiterzuführen? Nach dem überzogen langsamen Start folgt nun ein abrubtes Finale, fast so als liefe dem Film die Zeit davon. Die "Regie" der Hunger Games ist störender als je zuvor - man nehme sich ein Beispiel an "Lord of the Flies", der beweist, dass es weder eine künstlich erschaffene "Arena" braucht, in der um Medikamente gekämpft wird, noch aus dem nichts erscheinende Geisterhunde, um den, zugegebenermaßen, inzwischen sehr fest gebundenen Knoten zum Platzen zu bringen. Golding kommt hier mit den Abgründen der menschlichen Seele alleine aus - und erschafft einen Klassiker. Die dümmste Szene des Films ist wohl der geplante Doppelselbstmord - hätten sich die beiden nicht auch einfach weigern können zu sterben und zu töten? Gekrönt wird alles von einem "Happy End" im leider immer noch totalitären Regime - Man hätte so viel mehr aus der Materie machen können - Gesellschaftlicher Umbruch, Revolution, Menschliche Abgründe... geworden ist daraus noch nicht einmal ein guter Actionfilm.
Und nun? Nächstes Jahr wieder "Hunger Games" in Panem? Ein absolut sinnloser Film.
blutgesicht
blutgesicht

174 Follower 292 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 30. März 2012
Der Film hält sich eigentlich ziemlich an die Romanvorlage, was auch gut ist. Einfach anschauen und freuen wie es weitergeht.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 30. März 2012
Ich fand den Film Spitze, habe zuerst so etwas wie Narnia erwartet (habe die Bücher nicht gelesen) und war dann im Film von Story (spannend bis zum Schluß) und Umsetzung begeistert!
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