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Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 22. September 2017
Gott bewahre jeden vor diesem Film. Ein furchtbar kompliziertes und unerträgliches Liebestheater, dass in keinster Weise die Qualität von beispielsweise "Schlaflos in Seattle" erreicht.
Eine typische romantische Komödie der 90er. Der Film erweist sich als erfrischen leicht und fluffig angesichts der stimmigen Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern und wird damit ungeachtet seiner offensichtlichen Konventionalität zum sehenswerten Genre-Ereignis.
Wieder einmal ein Film wo sich ein bewährtes Team zusammentut und eine bewährte Show abliefert: Nora Ephron schrieb „Harry & Sally“, inszenierte und schrieb „Schlaflos in Seattle“ eben mit Hanks und Ryan in den Hauptrollen – und hier nimmt sie wieder die beiden für ihre nächste Liebeskomödie. Dabei geht’s allerding deutlich ne Spur fröhlicher zu als bei „Schlaflos in Seattle“, vorrangig ist dies eine Komödie in der ein wenig gebalzt wird. Aber hey, alleine Tom Hanks macht den Film sehenswert, als humoriger Manager mit Herz liefert er eine überaus sympathische Vorstellung, Meg Ryan schaltet daneben auf „Zuckerschnuten-Automatik“ und ist wie immer nett, liebenswert und leicht verkorkst. Das ist auch gut so, weil für die inhaltliche Entwicklung der Geschichte hatte Ephron diesmal kaum gute Ideen weswegen die Handlung lau vor sich hinplätschert und im letzten Drittel wo Hanks bereits weiß das Ryan seine email – Bekannte ist und sich erst mal mit ihr anfreundet geht dem Film sichtlich die Puste aus. Egal. Liebhaber von romantischen New York Love Storys werden nicht klagen.Fazit: Vergnügliche, harmlose und schlichte Love-Story die immens vom prominenten Hauptdarstellerpaar profitiert!
Flache und total langweilige Liebeskomödie. Wie bei allen Liebesschnulzen mit Meg Ryan wurde hier Schmalz pur geboten. Na ja, immerhin spielte Tom Hanks mit, der dann doch für einige lustige Sprüche sorgen konnte. Was sonst noch geboten wurde, war allerdings unterstes Niveau. Billige 08/15-Handlung und eindimensionale Charaktere, die völlig unnatürlich und übertriebenen handelten. Überflüssiger Schmalzfilm, deshalb: Ab in die Tonne damit.
ich fand die liebesgeschichte sehr schön. es war nicht zu kitschig, außerdem gab es keine szenen, die sich lange hingezogen haben, wie man sie so oft in anderen liebesfilmen sieht. genau das macht den sehenswert.
gleich mal vornweg: bewertet den film bitte nich nach den ersten 10-15 minuten, weil diesen teilweise wirklich albern, ich mein da besonders das tussische hinundhergerenne von cathleen von tür nach fenster nach pc, damit der komische vogel der zufällig ihr freund zu sein scheint auch ja nich sieht, dass sie e-mails schreibt...
aber dann kommen der kleine süße buchladen mit seinem schrägen personal und tom hanks mit bissigen kommentaren dazu.
besonders ab der stelle, an der cathleen haare auf den zähnen kriegt is das ganze einfach nur noch witzig. das ende hätte man mal wieder bissl kürzen können...
Kathleen Kelly besitzt einen kleinen Buchladen, in dem Service und Herzlichkeit etwas zählen. Joe Fox hingegen gehört zu einer Familie, die mit riesigen Buchläden und niedrigen Preisen solche kleinen Läden plattmacht. Geschäftlich erbitterte Gegner, doch sind sie längst ineinander verliebt. Online, ohne zu wissen, wer am anderen Ende sitzt.
E-Mail für dich von 1998 geht ca. 120 Minuten und ist ab 6 Jahren freigegeben. Wir haben hier eine Rom-Com mit Tom Hanks und Meg Ryan in den Hauptrollen, die eine hervorragende Chemie haben. Die Story ist so kitschig, wie man es sich vorstellt. Zwei geschäftliche Rivalen schreiben unwissentlich miteinander und verlieben sich dabei. Hach ja, das waren noch Zeiten, als man ohne Profilbild chattete. Tom Hanks und Meg Ryan spielen fantastisch. Hanks mit seiner liebenswerten Art und dem Talent, allein mitn Gesicht mehr auszudrücken als andere im dreiseitigen Monolog. Ryan wiederum kommt einfach herzlich sympathisch rüber. Zusammen funktionieren die beiden so gut, dass man ihnen den vorhersehbaren Kitsch abkauft. Dass große Ketten kleine private Läden schlucken, war damals ein Zeichen der Zeit und eine natürliche wirtschaftliche Entwicklung. Weh tut es dennoch, gerade weil der Film den kleinen Buchladen liebevoll zeichnet. Ironischerweise wurden später selbst die großen Buchhandelsketten von Amazon unter Druck gesetzt. Der natürliche Fresskreislauf des Kapitalismus. Für mich persönlich ist der Film etwas zu lang. Da hätte man einiges kürzen dürfen. Als Feel-Good-Liebesgedöns funktionierts aber allemal. Natürlich gipfelt alles in der Erkenntnis, dass der schlimmste Feind in Wahrheit die große Liebe ist. Unterm Strich bleibt ein schön erzählter Film mit zwei sympathischen Darstellern, viel Herz und einem Charme, der knapp 30 Jahre später funktioniert. Allein das Einwahlgeräusch ins Internet dürfte für so manchen historisch sein.
7/10 Punkten. Meg Ryan bekam nach eigener Aussage für den Film ihren ersten Computer, während Regisseurin Nora Ephron schon früh vom Internet begeistert war.