Wonder Woman
Durchschnitts-Wertung
4,1
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59 User-Kritiken

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Johannes G.
Johannes G.

192 Follower 312 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 22. Juli 2017
Sowohl die ersten 45 Minuten (Ereignisarme Einführung, die in unter 10 Minuten hätten abgehandelt werden sollten) als auch der Schluss (Optisch brillant, aber vorhersehbar und spannungsarm) waren zu lang. Dazu ein paar arg bemühte Witze (Amazone ist überrascht vom Konzept der Ehe oder von einer Drehtür), gähn...
Insofern fast zweieinhalb Stunden Langeweile.
Selbstironie? Überraschende Wendungen? Fehlanzeige.
LucaFilm
LucaFilm

28 Follower 112 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 16. Juli 2017
Ich kenne mich im Marvel Universum nicht wirklich aus, kenne also nicht die Comics und kann daher diesbezüglich keine Parallelen ziehen.
Der Film startet im Hier und Jetzt, was irgendwie etwas doof ist, denn wie soll dann bitte schön das grand final ausgesehen haben? Es kann ja schon vorab keine Spannung mehr aufkommen, wenn man weiß, dass der Protagonist überlebt, egal was komme. Dann wird die Vergangenheit im Erzählungsstil aufgerollt- ich brauche doch bitte schön keine Geschichte in der Geschichte bei einem Film... Diana erzählt über die Kämpfer der Götter und ich denke mir nur: warum haben sie das nicht als ersten Teil verfilmt? Das hörte sich doch ziemlich gut und sehenswert an. Dann zeigen sie die Entwicklung des Kindes, versuchen eine geheimnisvolle Atmosphäre um das Kind zu erzeugen, obwohl gerade das Gesagte und Gemachte einem sofort vermuten lässt, was es mit Diana auf sich hat. Und ich meine der Name: Diana? Hallo? Ist doch klar, wohin der Hase läuft. spoiler: Ich habe es nicht verstanden: die Amazonen sind doch keine Götter? Dann ist Diana HÖCHSTENS eine Halbgöttin; im Film wird sie aber als Göttin deklariert....das ist irgendwie peinlich.

Dann kommt aus irgendeinem Grund Diana mit dem Krieg in Kontakt. Ich kann nicht nachvollziehen, warum die Mutter ein so dummes Kind in den Krieg ziehen lässt- man möge doch meinen, dass man ihr eine Kriegerin an die Seite stellt. Ausserdem beteuerte die Mutter die Liebe zu ihrem Kind... das würde aber keine liebende Mutter machen; völlig daneben.
Als dann Diana in die Stadt kommt, entstehen einige komische Szenen, die ich persönlich auch zum Schmunzeln fand. Sofern haben sie das gut umgesetzt. Vorhersehbar war aber auch sofort beim ersten Auftreten, wer der tatsächliche Bösewicht in der Geschichte ist. Dementsprechend trat keine Überraschung mehr ans Tageslicht. Natürlich gibt es einige unlogische Stellen, insbesondere ihre seltsame Rüstung, die alles abhalten kann, was man auf sie feuert- das kommt irgendwie etwas albern rüber, insbesondere, wenn man sieht, was sie anhat, bzw. was sie nicht anhat. Viele Szenen wirken ungewollt komisch, wobei sich der Film aber sehr ernst nimmt, ja sogar philosophische Fragen aufwirft. Aber irgendwie wirkte es nicht wirklich überzeugend auf mich- vielleicht ist es so ein insider Ding.
Der finale Kampf ist etwas enttäuschend. Ist doch Ares schon so ein alter, erfahrener Gott, labert aber nur stuss. Bei seinen Fähigkeiten, hätte er sich doch auch optisch bitte schön verändern können; etwas männlicher und ernstzunehmender. Wie dann Diana gewinnt, ist nicht überzeugend und recht Klischeehaft. Das Ende hätte auch so, wie es gemacht wurde, nicht sein müssen. spoiler: ZB. habe ich den Suicide des Protagonisten nicht verstanden- der Suizid ist nur für das Erwachen der Diana von Entscheidung, aber macht keinen Sinn im Verlauf. Wenn er das Flugzeug ansich genommen hat, dann muss er es doch nicht sprengen. Man kann das Giftgas über einen unbewohnten Ort freilassen (zB Wüste, Ozean). Man hätte aber auch einfach irgendwo landen können. Wegen einem Timer hätte man auch einfach aus dem Flugzeug springen können. Und wenn ihr mir sagen wollt, dass das nicht ginge... Belgien liegt am Meer ;) Und nein, Belgien ist nicht besonders groß, kann man schnell überfliegen. Ausserdem hat sich nun das Gift über die Luft ausgebreitet, oder wofür ist Wind da? Der Tod musste sein, deshalb hat man ihn mit Ach und Krach eingeführt.
Mich hat es eher nicht angesprochen.
Im Großen und Ganzen ist der Film optisch sehr qualitativ, aber die Länge hätte so nicht sein müssen, denn sie verschafft keine Tiefe. Man hätte das Drehbuch auch etwas logischer gestalten müssen und etwas genauer mit Ares und Diana sein müssen. Ich nehme mal an, dass Fans aber auf ihre Kosten kommen werden.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 16. Juli 2017
Das einzig gute an diesem Film ist Gal Gadot sie holt aus dem Film raus was raus zu holen ist, mehr lässt sich nicht sagen. Platte Story, an vielen Stellen einfach zu albern geraten und über die Entgegner brauchen wir gar nicht reden einfach nur lächerlich. Schade hatte mir mehr erwartet, kann denn Hype nicht verstehen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 15. Juli 2017
Ging in den Film mit wirklich niedriger Erwartung rein. Der Name war ehrlich gesagt B-Movie-like. Was einem aber serviert wurde, hatte mit stupidem Blockbuster wenig gemein.
Mehr noch, dieThematik hatte schon philosophische Züge. Meines Erachtens ein Super Film den man sich auf jedenfall mal geben sollte. Hat mich auch Tage später beschäftigt.
Marcel P.
Marcel P.

133 Follower 251 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 15. Juli 2017
Icg finde den Film überbewertet. Die erste Hälfte ist er noch ganz gut aber dann kommt nicht mehr viel und dann das viel zu CGI-Lastige Finale .... Naja. Übrigens dieses ganze gequatsche von wegen Emanzipation.....das ist schon seit jahren vorbei. Frauen sind längst emanzipiert. Das ist kein Argument für diesen Film
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 12. Juli 2017
pathetisch, platt und (zum Finale) mal wieder völlig überladenes CGI...kann dan ganzen Hype darum überhaupt nicht nachvollziehen. Keine Katastrophe wie BVs, aber auch nicht viel besser.
EdHunterDe ..
EdHunterDe ..

5 Follower 20 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 12. September 2017
Ungeachtet davon, ob der Hauptdarsteller hier nun männlich oder weiblich ist, bleibt Wonder woman für mich einer der schwächeren Marvel Verfilmungen.
In meinen Augen hat es bisher nur ein Regisseur, Christopher Nolan, tatsächlich fertig gebracht, einen Superhelden realitätsnah in einer Comicverfilmung unterzubringen. Wonder woman ist für mich lediglich ein erneut gescheiterter Versuch dies bewerkstelligen zu wollen.
Begonnen bei der Elend langen Vorstellung der Hintergrund Geschichte von Hauptdarstellerin Gil Gadot, Über den Versuch, den Charakter möglichst humorvoll an den "heutigen" Stand der Technik heranzuführen, bis hin zum pathetischem und vorhersehbarem Finale wirkt die Geschichte mehr inszeniert, als flüssig erzählt.
ToKn
ToKn

2.006 Follower 962 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 5. Juli 2017
Grundsätzlich bin ich echt kein Fan von dem ganzen verfilmten DC- oder gar Marvel-Comic-Schwachsinn. Aber ich stehe nun mal auf Spektakel-Filme und Gal Gadot ist es ja wohl immer wert, einen Blick zu riskieren. Und…, was soll ich sagen…, mal wieder wurde ich enttäuscht, diesmal aber im positiven Sinn und überraschender Weise, diesmal sogar von der Handlung. So grotesk das klingen mag, aber irgendwie konnte ich der Story sogar etwas abgewinnen und… (Achtung! Ohne Scheiß!) …da war sogar der eine oder andere tiefsinnige Satz dabei. Ich fand sogar, das mittendrin mitunter mehr Handlung war als Spektakel. Nichts desto trotz, hat das gesamte Werk echt Spaß gemacht, ich war wie schon gesagt, positiv überrascht. Gal Gadot ist natürlich wie geschaffen für die Rolle. Verstehe bis heute noch nicht, warum ihre Rolle bei Fast & Furious vorzeitig enden musste. Lobend erwähnen muss man (ich) vor allem aber auch Connie Nielsen als Hippolyta und Robin Wrigt als Antiope. Beide über 50 und bewegen sich wie junge Garzellen. Respekt! Der eine oder andere Effekt ist computertechnisch nicht so ganz gelungen, aber im Großen und Ganzen ist der Film natürlich auch visuell ein absolutes Highlight. DC-Fans muss man den Film nicht empfehlen, aber Leuten die ihre Berührungsängste mit Comic-Verfilmungen haben…, traut euch: „Wonder Woman“ ist es echt wert.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 2. Juli 2017
Ein fantastischer Film, den es sich auf jeden Fall zu Gucken lohnt.

Eigentlich bin ich kein Fan von Kriegs-, Fantasy-, Action-, SciFi- und Superheldenfilmen, aber dieser Film hat mich einfach gepackt. Er ist sehr gut gemacht - eigentlich typisch für einen US-amerikanischen Film.

Zur Vorgeschichte: Der Gott Zeus erschuf die Menschheit, sein Sohn Ares war jedoch so neidisch auf die Menschheit, dass er Krieg auf die Erde schickte und die Menschen sich gegenseitig hat töten lassen. Zeus erschuf somit die Amazonen - menschliche Frauen - die auf einer Insel leben und die Welt vor dem Krieg bewahren sollen. Eine der Amazonen wollte unbedingt ein kleines Kind, so formte sie es aus Ton und lies Zeus es lebendig machen.

Als das Mädchen (Diana) erwachsen wird, kommt auf einmal aus einer Art magischen Portal ein Flugzeug aus dem ersten Weltkrieg in die Welt der Amazonen, hinter ihm hunderte Soldaten, die das Flugzeug bzw. den Piloten töten wollen. Die Amazonen töten die Soldaten und lassen den Piloten (Steve) am leben. Sie wissen jedoch gar nicht, wie er hier her gekommen ist und was er will, sie sind misstrauisch. Irgendwann beschließen Steve und Diana, sich auf den Weg in die ,,richtige" Welt zu machen, fahren mit einem Schiff durch das magische Portal und landen in London - Steves Heimat. Diana verfolgt die ganze Zeit das Ziel, Ares auszuschalten und somit den Krieg für immer zu beenden. Kurz vor Schluss besiegt Diana Ares - das denkt sie zumindest. Denn der Krieg hört nach seinem Tod nicht auf. Somit wird ihr klar, dass sie nicht Ares getötet hat. Kurze Zeit später findet sie jedoch Ares (in Menschenform als Leutnant o.Ä.). Nach einem sehr anstrengenden und heroischen Kampf besiegt sie Ares und kann den Krieg von der Erde verbannen. Ihr neu gewonnener Freund Steve opfert sich jedoch selber, als er ein Flugzeug, welches mit Wasserstofftanks beladen ist und das er selber steuert, abschießt.

Alles in allem ein sehr gelungener Film, man konnte sich nicht wirklich erschließen, was als nächstes passiert. Unbedingt sehenswert!
Tinyghost
Tinyghost

16 Follower 72 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 2. Juli 2017
Mit „Wonder Woman“ bringt DC nun erstmals eine weibliche Heldin auf die Leinwand (erstmals stimmt natürlich nicht ganz, schließlich hatte Wonder Woman schon einen kleinen wie spektakulären Auftritt in Batman v Superman). Erzählt wird die Originstory der Amazone und ihr Kampf gegen den verräterischen Kriegsgott Ares, welcher, so denkt sie, Ursache aller Boshaftigkeit und damit auch aller Kriege unter den Menschen ist.

Das erste Drittel des Films spielt auf einer von der realen Welt abgeschirmten Insel, auf der die Amazonen leben und trainieren. Hier wächst Diana als Prinzessin der Amazonen auf und trainiert – heimlich – ihre Kampffertigkeiten von klein auf. Über ihre tatsächlichen, göttlichen Kräfte weiß sie zu dem Zeitpunkt noch nicht Bescheid, ihre Mutter weiß davon, hat jedoch Angst um Ihre Tochter. Alles ändert sich als ein Kampfflugzeug den Schutzschirm der Insel durchbricht und abstürzt. Diana rettet den Piloten und gerät sogleich in ein Gefecht mit deutschen Soldaten, welche das Flugzeug offenbar verfolgten. Soldaten des ersten Weltkriegs.

Von nun an gerät die heile Welt der Amazonen durcheinander und die junge Prinzessin realisiert, dass außerhalb ihrer Welt Kriege wüten und unendliches Leid geschieht. Also entschließt sie sich zusammen mit dem Piloten an die Kriegsfront zu reisen um Ares – den Kriegsgott – ein für alle Mal zu stellen, damit das Leid ein Ende hat. Doch im kriegsgeschüttelten Europa angekommen realisiert sie bald, dass alles nicht so einfach ist, wie sie sich das vorstellte…

Mit Wonder Woman gelingt DC zum ersten mal seit Nolans Batman-Trilogie wieder eine überzeugende Comicadaption. Vor allem die Wahl Gal Gadots für diese Rolle ist ein Glücksfall. Sie nuanciert den Charakter ihrer Figur genau richtig: die Naivität, mit der die von der Realität abgeschirmte Diana auf das zerrüttete Europa trifft wird gleichsam zu ihrer Stärke, denn es ist keine dumme Naivität, es ihr ehrlicher Wille zum Guten, die Warmherzigkeit aber auch die uneingeschränkte Entschlossenheit, mit welcher Wonder Woman ihren Weg geht. Dabei lässt sie sich auch nicht von Männern hineinreden, die noch dem antiquierten Frauenbild der Jahrhundertwende folgen. Dies wird besonders schön illustriert, als Wonder Woman einem Raum voller bärtiger, älterer Militärs – wo Frauen strikt Zutrittsverbot haben – kurzerhand die Meinung geigt: „wahre Armeeführer sitzen nicht geschützt in Kammern, sie reiten an der Seite ihrer Soldaten und kämpfen mit ihnen!“. Wonder Woman ist das Gegenteil der „Damsel in Distress“. Auch viele kleine, pointierte, oft humorvolle Momente unterstützen die Charakterzeichung Dianas. Sie ist eine starke Frau, ohne dabei abgehoben oder kühl zu wirken. Dafür sorgt u.a. das Wechselspiel mit ihrem Begleiter Steve Trevor – überzeugend gespielt von Chris Pine (Star Trek). Er hilft ihr sich in dieser für sie fremdartigen Realität zurechtzufinden, ohne sie dabei zu bevormunden, denn das würde sie ohnehin wenig interessieren. So entsteht zwischen den beiden Charakteren die richtige Chemie – beide haben aufrichtige Motive und gehen ihren Weg, beide respektieren und brauchen sich gegenseitig.

Neben den überzeugenden Hauptfiguren gelingt dem Film zudem ein intelligenter Twist gegen Ende, der eine unerwartete Differenziertheit hinzufügt. Vor allem aber unterscheidet sich „Wonder Woman“ von den beiden DC-Vorgängern „Man of Steel“ und „Batman v Superman“ dadurch, dass hier eine Geschichte erzählt wird, bei welcher der Held sich mal nicht in ständigen, düstersten Zweifeln badet, bei der stattdessen die Heldenhaftigkeit aufrichtig gefeiert wird. Wonder Woman ist eine warmherzige Idealistin. Und dafür kämpft sie.
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