Gefährten
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Gato
Gato

10 Follower 49 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 2. Mai 2013
Die Machart des Films ist ein sehr typischer Spielberg, ein Film wie ihn heute keiner mehr sehen will, so meine ich. Alles hat seine Zeit, so wie ET heute wohl auch nicht mehr funktionieren wuerde. Den Anfang des Filmes finde ich o. k., das ist noch alles recht spannend, aber als das Pferd zum ersten Mal seinen Besitzer wechselt beginnt der Film sich zu ziehen. Es fehlte der rote Faden durch die urspruengliche Geschichte, man haette ruhig parallel weiter erzaehlen koennen, wie der Junge sein Pferd sucht. Durch diese fehlende Dramaturgie wird der Film langweilig, zu den neu hinzugekommenen Personen kann der Zuschauer nur schwer eine Beziehung aufbauen, alles wirkt irgendwie kuenstlich hinzugefuegt, genauso wie das Ende. So aehnlich muss es das Pferd auch empfunden haben ;-), denn die Idee, das es die Geschichte verbindet, hat nur wenig ueberzeugt.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 8. März 2013
Habe selten einen so kitschigen und vohersehbaren Film gesehen. Die guten Kritiken und die Oscarnominierungen sind mir ein Rätsel.
Schildkröte
Schildkröte

10 Follower 54 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 9. Juni 2012
Der Film war insgesamt in Ordnung. Sehr, sehr kitschig ist er von Anfang an, was mich auch durchgehend gestört hat. Trotzdem kann man nicht leugnen, dass Spielberg geradezu meisterhaft mit Musik und Bildern umgeht. Ein paar Gänsehautmomente waren auch dabei, aber die Geschichte wirkt insgesamt wie an den Haaren herbeigezogen spoiler: (jeder hat erwartet, dass die beiden sich am Ende wiederfinden, so kann man den Verlauf der Handlung natürlich auch als Schicksal oder eine glückliche Reihe an Zufällen abtun, aber so gesehen wirkt alles sehr konstruiert; schließlich hat Albert keine aktive Suche gestartet o.Ä.)
und alle paar Minuten zu hören "Das ist ein besonderes Pferd", trägt Übriges zum Kitsch bei, sodass "Gefährten" mir nicht als besonderer Film im Gedächtnis bleiben wird.
Nicole D
Nicole D

7 Follower 41 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 27. Mai 2012
Wow dieser Film ist einfach sooooo schöööön :) Man fiebert von der ersten bis zur letzten Sekunde mit. Seit langem mal wieder ein Film, der mir die Tränchen in die Augen getrieben hat :)
Absolut sehenswert, für alle die auf Filme mit Niveau und Anspruch stehen und auf gaaaanz viel Gefühl, obwohl, oder gerade weil, einer der Hauptdarsteller tierischer Natur ist.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 26. Februar 2012
Gefährten ist ein Film der von Freundschaft während der Grausamkeiten im 1. Weltkrieg handelt. Steven Spielberg hat hier kein neues Meisterwerk geschaffen, aber einen sehr schönen Film , der Liebhaber des gefühlvollen Kinos bestimmt begeistern wird. Mich hat er auch sehr angetan. Selbsverständlich spart Spielberg hier nicht mit Pathos und an Kitsch grenzenden Szenen, aber trotzdem schafft er es, Joey und Albert so darzustellen, das man mit ihnen mitfiebert. Die Inszenierung und vorallem die Bilder im Film sind so wunderschön, das sie versuchen ,die Schwächen zu überdecken. Klar, schnulzig ist der Film ein wenig. Aber das ist wiederrum Geschmackssache wie man das empfindet. Mein Fazit: Ein liebevoll erzählte und inszenierte Geschichte , die an Klassiker der 50, 60 er erinnert (deshalb auch vielleicht der Pathos), aber dennoch kein Klassiker ist, aber trotzdem zu begeistern mag.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2012
Schnulzig bis zum ende! Sehr übertrieben und die szenen wirken extrem kulissenhaft! Kann die positiven kritiken keinesfalls verstehen!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 21. Februar 2012
Ich kann beim besten Willen die teils recht harsche Kritik an diesem Film nicht nachvollziehen. Gefährten ist großes Gefühlskino mit tollen Bildern, wunderschöner Musik und einer Geschichte, die gerade aufgrund ihrer vermeidlichen Simplizität mitzureißen vermag. Wer aufgrund eines Pferdes in einem Film nur an "Wendy-Kitsch" denken kann, hat den Film bereits im Vorfeld in eine Schublade gepackt und aufgrund dieser (fragwürdigen) Voreinstellung letztlich wahrscheinlich auch kaum verstanden.
Denn Gefährten ist nur bedingt ein "Pferde-Film". Im erzählerischen Zentrum des Films stehen vor allem Episoden um den ersten Weltkrieg aus verschiedenen Perspektiven der Kriegsteilhaber, weit entfernt von einer simplen schwarz-weiß oder gut und böse Darstellung-weshalb ich auch den Patriotismus-Vorwurf kaum nachvollziehen kann- der Film bezieht nämlich ganz offensichtlich keine Stellung für irgendeine Kriegspartei. Das Pferd Joey ist dabei das verbindende Element und stiller Betrachter. Dabei nutzt Spielberg nur selten bombastische oder mit überbordender Gewalt versehene Szenen, um die Intensität und das Grauen des Ersten Weltkriegs dem Zuschauer zu verdeutlichen. Vielmehr zeigt er die Unmenschlichkeit der Materialschlacht vor allem in einfachen Sequenzen. spoiler: So z.b. wenn die britische Kavalerie als Anachronismus im MG-Feuer der Deutschen niedergeschossen wird, das Schicksal der deutschen Desserteure oder Joey, der im Niemandsland um sein Leben rennt.

Natürlich ist der Film dabei emotional aufgeladen. Doch hier direkt von Kitsch zu sprechen halte ich für verfehlt und zu kurz gegriffen. Das gerade durch die Beziehung Albert und Joey Freundschaft, Treue und das Füreinander-da-sein im emotionalen Mittelpunkt des Films steht, mag manch einer für eine zu einfache und daher für eine kitschige Botschaft halten, doch gerade in unserer heutigen oftmals gefühlskalten und saturierten Gesellschaft hat gerade die Verbreitung solch vermeintlich "einfacher" Botschaften eine große Bedeutung. Oftmals sind es eben die "einfachen" Gefühle, die wirklich bewegen- auch oder sogar besonders im Kino. Oder um es anders zu sagen, und ich zitiere: "Ich habe eben keine Lust immer nur irgendwelche Kunstfilme über ein iranisches Mädchen und ihrem Fahrrad oder die Coming-Out Geschichte eines homosexuellen Schamanen in der Mongolei zu sehen."
Gefährten ist Gefühlskino, großartig verfilmt und toll inszeniert. Wer an die tiefe Beziehung zwischen Mensch und Tier, die Spielberg zu Beginn des Films auf den Weg bringt, glauben will und kann, wird mit mehr als zwei großartigen Kinostunden belohnt. Joeys Geschichte ist dabei glaubwürdig mit den Kriegsparteien und dem Kriegsgeschehen verwoben und vermittelt in mitten der Unmenschlichkeit des Krieges immer wieder Szenen der Menschlichkeit und der Freundschaft, die bei kritischer Betrachtung vielleicht den Realismus vermissen lassen, an die man aber vielleicht gerade deshalb glauben und hoffen möchte.


spoiler: PS: Nur nebenbei: Wer die Szene im Niemandsland der Schützengräben leichtfertig als übertrieben abtun möchte, der sei auf die historische Tatsache des so genannten Weihnachtsfriedens im Ersten Weltkrieg verwiesen- manche unglaublichen Geschichten schreibt eben doch das Leben
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 19. Februar 2012
Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, woher die guten Bewertungen für "Gefährten" kommen.
Mein erster Kritikpunkt ist das eigentliche Hauptanliegen des Films, nämlich die Beziehung von Mensch und Tier. Die lange Geschichte über das freundschaftliche Band der beiden lässt sich im Grund auf Zurufe Alberts reduzieren. Ich bin zwar kein Pferde-Experte, aber ich bin mir wirklich nicht sicher, ob durch wiederholtes Zureden ein Pferd wirklich versteht was man von ihm will. Einzig das Anlegen des Geschirrs kam mir als plausible Lernkurve vor. Die Reaktionen der Pferdekennerin an meiner Seite scheinen das auch zu bestätigen. Da muss man sich aber Fragen, ob man nicht eine realistischere Darstellung wählen kann, wenn schon ein Tier der Hauptcharakter ist. Denn Jeremy Irvine kann es nicht sein, zu offen bleibt ein Großteil seiner Geschichte, wenn auch natürlich nicht seine Motivation. spoiler: Zumindest, wenn man mal von seinem schnellen und unemotionalen Einsehen absieht, als "Grandpa" das Pferd ersteigert und mitnehmen will. Etwas mehr Verzweiflung oder Fassungslosigkeit oder gönnerische Größe sollte man erwarten, wenn man nach alle dem das geliebte Tier doch wieder abgeben soll. Hier wurden in meinen Augen echte Emotionen gegen einen letzten erzählerischen (schwachen) Twist getauscht.

Der "emotionale" Höhepunkt im Krieg gegen Ende des Films hat bei mir im Kino eher für ein Aufstöhnen unter den Zuschauern gesorgt. Ich habe selten eine so verklärte Szene im Rahmen eines Kriegsschauplatzes gesehen. Es mag viel im Krieg passieren, aber was dort gezeigt wurde, halte ich für absurd und auch mit gutem Willen kaum nachvollziehbar.
Auch andere Szenen zeigen wenig logische Handlungsmotive der Charaktere. spoiler: Als Joey erstmals ersteigert werden soll, bietet der Verpächter deutlich mehr, als den Wert des Pferdes. Warum? Weil er es kann und sich nicht von seinem Pächter vor dem Dorf lächerlich machen lassen will. Ist das Eintreiben der Schulden ein Rachefeldzug? Warum erscheint es so, als ob er den Kaufpreis für das Pferd eintreibt, auf welches er selbst geboten hat? Wie kann die "Feuerprobe" beim Pflügen gefühlte wenige Tage nach der Auktion schon über alles entscheiden? Als die beiden kleinen Deserteure gefasst werden, wandelt sich das Motiv des Älteren von "Ich tue alles, um dich zu beschützen, ich habe es hoch und heilig versprochen" trotz des angebotenen Auswegs ("War das ein Versehen?") doch schnell in eine märtyrerische, suizidale Haltung, ohne, dass der Zuschauer einen Grund gezeigt bekommt. Das Mädchen mit den Glasknochen zeigt keinerlei Beeinträchtigungen, abgesehen davon, dass die offenbar schlecht schmeckende Medizin nehmen muss. Auch hier wäre es doch angebracht zu zeigen, wie hart das Leben mit einem Mädchen zu dieser Zeit umgegangen ist. Vielmehr zeigt sich uns ein aufgewecktes süßes Mädchen, wie sich wohl die meisten als Tochter wünschen
Beinahe grotesk schnell wechselt das Wetter von sonnig zu sintflutartigem Regen und (gut, nach der Bestellung des gesamten Feldes) zurück zu sonnig. Auch die gesellschaftliche Rollenverteilung erscheint mir für das frühe Jahrtausend sehr modern.
Positiv ist das Handwerk der restlichen Kriegsszenen hervorzuheben, sowie die musikalische Untermalung.

Schlussendlich kann ich auch nur raten, welches Publikum mit "Gefährten" angesprochen werden soll. Frauen, die sich für Pferde interessieren? Zu viel Krieg, Gewalt und Grausamkeiten. Männer werden es schwer haben, sich mit dem Pferd, bzw. der Mensch-Pferd Beziehung identifizieren zu können. Auch eine realistische Darstellung des Krieges bietet sich hier nicht. Es bleibt viel Kitsch, der vielleicht Jugendliche ansprechen könnte (was auch vorurteilsbeladen ist).

Wenn dieser Film den Oscar für "Bester Film" erhält, ist es die letzte Oscar-Verleihung, die ich gucken werde.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 12. Februar 2012
Wie Lassie feat. Black Beauty... wobei man sich fragen muss: wie gut kann ein Film denn sein, der sich von vornherein so stark mit anderen vergleichen lässt? Prinzipiell gibt es dar nur zwei Möglichkeiten: Entweder er übertrifft alles vorher Gesehene, oder das Original lässt ihn neben sich einfach schlecht aussehen. Dem Vergleich entziehen, kann er sich aber nicht und so verspielt der Film schon von Anfang an einen großen Teil an Originalität. Tatsächlich weiß ich im Fall dieses Films auch nicht, was ich schlimmer fand: Die ersten unendlich langen 30 Minuten, das katastrophal verkitschte und in leuchtendem Sonnenuntergangsorange gehaltene Ende, die überwiegend mittelmäßigen Leistungen der Schauspieler mit wenig Ausreißern nach oben (David Kross, David Thewlis), aber mehr noch nach unten (Emily Watson, Peter Mullan, Niels Arestrup
und ein nahezu nervtötender Jeremy Irvine), oder der teilweise unpassende Humor an den falschen Stellen, der das ganze, mit Spielberg'schem Pathos vorgetragene, Theater einfach ins Lächerliche zieht. DAS EINZIGE das mich an diesem Film noch positiv überrascht hat, war die Spannungskurve, die sich, trotz überaus vorhersehbarer Handlung, irgendwie doch noch über einigermaßen weite Teile des Films aufbauen konnte. Letzten Endes ertrinkt der Film jedoch in purer Mittelmäßigkeit. Woraus er die hohe Filmstarts-Bewertung und 6 Oscar-Nominierungen (u.a. als „Bester Film“, was ich noch unangemessener finde) zieht, erschließt sich mir beim besten Willen nicht!
Bjoerg
Bjoerg

17 Follower 26 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 22. Januar 2012
Nach diesem gruseligen Trailer, der ja Pathos pur war, hatte ich noch die Hoffnung, dass zumindest die Darsteller den Film retten könnten. Immerhin sind Benedict Cumberbatch und Tom Hiddleston dabei, zwei der momentan interessantesten Schauspieler. Tja, deren Auftritt dauert leider nur 15 Minuten der fast 2 1/2 Stunden Laufzeit... Und die ziehen sich, besonders wegen der vielen Kamerawinkel, die das Pferd Joey von allen Seiten in jeder Szene zeigen. Ich war ehrlich gesagt noch nie ein großer Pferdefan und das war eindeutig zu viel des Guten. Und ich glaube, alle haben verstanden, wie 'miraculous' und 'remarkable' dieses Pferd ist, wird aber trotzdem in jeder zweiten Szene wieder betont. Aber das Schlimmste ist die Darstellung der böhöhööösen Deutschen. Ja, so böse, dass die arme Zivilisten ausrauben und zwei 'eigene' Teenager erschießen. Ein paar einzelne gute sind dazwischen, wie David Kross und der Soldat, der hilft, Joey zu befreien, aber die anderen sind gaaaaanz böse. Und das Lächerlichste dabei ist, dass sie alle miteinander in der OV Englisch sprechen, mit einem starken deutschen Akzent, nur, weil die Amis zu faul für Untertitel sind. Zwischendurch hört man immer mal wieder kurze deutsche Ausrufe, aber die Dialoge sind alle auf Engisch gehalten. Auch die zwischen einem französischen ;Mädchen und ihrem Großvater (deren Akzente natürlich noch stärker sind). Tut mir leid, dieser Film hatte nur wenige Lichtblicke gegenüber viiiiieeeel Pathos und Patriotismus und wirkte oft sehr gekünstelt. Das war nichts, Steven!
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