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In einem abgelegenen idyllischen Dörfchen, versteckt in den kalabrischen Bergen lebt ein alter kranker Geissenhirt (Giuseppe Fuda). Täglich hütet er einsam seine Ziegen. Die Dorfgemeinschaft lebt ihr eigenes Leben. In Hoffnung auf Heilung trinkt der kranke Mann regelmäßig ein wundersames Gemisch aus Wasser und Staub vom Boden des Kirchplatzes. Nach seinem Tod unternehmen die zurückgebliebenen Geisslein einen Ausflug in die Häuser der Dorfbewohner…
3,5
gut
Vier Leben
Von Christian Horn
Der thesenhafte Kunstfilm „Vier Leben" ist spröde und phasenweise ziemlich langweilig. Es gibt keine Dialoge, keine Musik, keine Tricks – sondern eine statische Kamera, ständige Wiederholungen und enorme Langsamkeit. Dennoch ist der stille Film des italienischen Regisseurs Michelangelo Frammartino, sofern der Betrachter es zulässt, ein schönes und lohnenswertes Kino-Erlebnis. Vom Kreislauf des Lebens will der in Cannes uraufgeführte Film erzählen, was auf beinahe archaische Weise gelingt, weil die strenge ästhetische Form stets mit einer inhaltlichen Offenheit einhergeht. So sind es eigentlich nur drei Leben, die Frammartino zeigt: Das vierte Leben aus dem Titel ist das des Zuschauers.Ein kleines Dorf in Kalabrien; im Hintergrund ein großer Wald und eine Bergkette - hier lebt ein alter Ziegenhirte (Giuseppe Fuda), der täglich mit seinen Tieren ins Gebirge zieht. Der Alte hustet fortwähre
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1:50
Produktionsländer
Schweiz,
Italien,
Deutschland
Verleiher
NFP
Produktionsjahr
2010
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Italienisch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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