Indiana Jones und das Rad des Schicksals
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3,2
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Endoxision
Endoxision

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2,0
Veröffentlicht am 2. Juli 2023
Story ist gut, die Umsetzung ist allerdings restlos abgeschmiert. 95% Computeranimation und dann noch nicht mal gute, schlechte Schauspielerauswahl (vor allem den Bösewicht gespielt von Mats Mikkelsen).
Leider sehr schade für Harrison Ford. Man hätte ihm wirklich einen würdigeren Abgang als Indy Jones gewünscht.
Duesenberger
Duesenberger

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5,0
Veröffentlicht am 2. Juli 2023
Ich bin 1984 mit Indy Teil 2 eingestiegen und ich kann mich noch genau an diese Action Achterbahnfahrt erinnern. Einfach phantastisch. Der Tempel des Todes ist insofern meine Nummer 1 bei den bisherigen Indy Filmen. Und das Rad des Schicksals hat bei mir wieder dieses Gefühl auslösen können. EIine wahre Action Achterbahnfahrt, vielleichtauch unterstütztdurch 4DX. Ein toller Film und ein gelungener Abschluss für einen Helden meiner Jugend. Kann die negativen Kritiken nicht nachvollziehen. Und ich werde mir Teil 5 sicher noch 1-2x im Kino ansehen.
Andreas Wiencke
Andreas Wiencke

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3,5
Veröffentlicht am 1. Juli 2023
Um es kurz zu machen,besser als teil 4.Versprüht das typische Abenteuer feeling.Ist vielleicht 15 minuten zu lang.Schöner abschluss der serie.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

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3,0
Veröffentlicht am 1. Juli 2023
WER HAT AN DER UHR GEDREHT?

Keine Kino-Franchise wie diese zeigt wohl stärker, dass deren Zeit vorbei ist. Star Wars hatte das Glück, seine Agenda mit erfrischenden Jungstars in eine neue Epoche zu katapultieren. James Bond war stets aus der Zeit gefallen und lässt sich an der Chronologie geschichtlicher Ereignisse nur schwer festmachen. Zum Terminator gab es schon nach James Camerons Flussigmetall-Erfolg nichts mehr Neues hinzuzufügen. Und Indiana Jones? Als erstes scheint es schwierig, einer Filmreihe frischen Wind zu verpassen, wenn schon der Held im Titel steht – und nicht, wie der 007-Agent, immer wieder neu besetzt werden kann. Harrison Ford ist Henry Jones und Henry Jones ist Harrison Ford, da gibt es keine Alternative und wird es niemals geben, es sei denn, man fängt bei null an und castet jemanden, der an River Phoenix erinnert, der sich dank nur eine Rückblende aus dem letzten Kreuzzug nicht ganz so fest in die Filmgeschichte einzementiert hat wie die charmante, schlitzohrige, leicht vernarbte Ikone des 80er Jahre, die sich immer noch zu Spätauftritten seiner Paraderollen hat hinreißen lassen. Dass er dem schmählichen Tod seines zweiten schauspielerischen Grundpfeilers, nämlich Han Solo, stattgegeben hat, liegt wohl daran, dass er sein Vermächtnis in trockenen Tüchern sehen wollte. Die Dinge abzuschließen, gehört wohl zu seinen Prioritäten. Und so muss auch endlich Indiana Jones, die Kreation von George Lucas und Steven Spielberg, ins Regal musealer Kuriositäten wandern. Die Zeit hält nicht an, der Held wird älter und irgendwann geht’s nicht mehr. Einen Film allein in digitaler Verjüngung zu führen ist ein Verrat an der natürlichen Entropie von Filmstars und der Chance für Neues.

Der fulminante Erfolg von Jäger des Verlorenen Schatzes oder Tempel des Todes lag wohl darin, mit völliger Unbekümmertheit und im Rahmen einer Sturm und Drang-Phase kreativer Köpfe eine realfantastische Welt ohne Erfolgsdruck zu kreieren – da man noch nicht wusste, wie sehr das Konzept beim Publikum wohl ankommen wird. Der Spaß am Experimentieren, am Herumpanschen und Gasgeben ist das Schaffenskind seiner Zeit Ende der Siebziger, Anfang der Achtzigerjahre. Mit diesem Pioniergeist ist auch der Krieg der Sterne entstanden. Risiko, Lust am Erfinden und am Setzen von Ideen, die noch nicht da waren – so werden Legenden geboren. Sie sterben dann, wenn Jahrzehnte später Megakonzerne und Produzenten versuchen, den Erfolg dieser Narrenfreiheiten zu wiederholen. Natürlich funktioniert das nicht. Viel zu viele Köche verderben den Brei. Marketing- und Zielgruppenanalysen sowie das Zerpflücken des Originals, um herauszubekommen, was den Erfolg garantiert, erzeugen nur mehr vom Gleichen – und maximal eine Hommage an einen Kult. So ist das auch schon mit Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels passiert. Und so lässt es sich auch in jeder kalkulierten und längst nicht mehr frei improvisierten Szene in Indiana Jones und das Rad des Schicksals erkennen. Hier berauscht kein Pioniergeist mehr den Kinosaal. Sondern maximal der Geist des Vergangenen.

Der sorgt vielleicht für Wehmut, wie das bei Abschieden immer so ist – doch schließlich auch für Unterhaltung, denn die Macher, die hinter einem Millionenprojekt wie diesen stehen, sind keine Anfänger. George Lucas und Spielberg sind immer noch die Executive Producers. Und James Mangold sitzt im Regiestuhl. Schade eigentlich. Denn Mangold mag zwar Comics verfilmen können, die wie Logan eine neue Tonalität finden. Für Indiana Jones aber ist er fehl am Platz. Spielberg hätte selbst nochmal Hand anlegen sollen. Vielleicht wäre da die verspielte, verschmitzte, reuelose Naivität der Vorgänger zurückgekehrt. Die richtige Balance zwischen geheimnisvoller Metaphysik, Abenteuergeist und Humor. Bei Mangold und seinen Drehbuchautoren fehlt diese Balance leider völlig. Humor ist im stattlichen Alter des Indiana Jones rares Gut, viel lieber trauert er über Versäumtes und so manches bittere Schicksal. Die Leichtigkeit ist dahin – die hat man mit 80 Lenzen nicht mehr. Den Abenteuergeist? Den hat sich längst Phoebe Waller-Bridge (u. a. Fleabag) unter den manikürten Fingernagel gerissen: Als Helena Shaw, Patentochter des Alt-Archäologen, rockt sie die Party, steht als Haupt-Show Act auf der rustikalen Bühne eines ausgedienten Filmkonzepts. Sie, allein nur sie, rettet den Tag und das Event – sie steppt wie ein Bär und krallt sich an mystische Artefakte wie es seinerzeit der titelgebende Meister selbst getan hat. Indiana Jones kann dabei nur staunend zusehen, wenn sein Sidekick zur Zentral-Heldin wird und dieselben Tricks anwendet wie seinerzeit er selbst. Mitgerissen von so viel Elan schwingt er dann doch noch das eine oder andere Mal die Peitsche oder lässt die Fäuste fliegen. Doch das braucht wiederum Phasen des Durchatmens, die den fünften Teil immer wieder mal ins Stocken bringen, ohne auf Zug inszeniert werden zu wollen. War der Tempel des Todes noch ein Stakkato an Action, Thriller und Witz, hat Das Rad des Schicksals altersbedingt mächtig Leerlauf, der mit Dialogen gefüllt wird, die zwar Indys Rolle Tiefe geben sollen, die jedoch maximal einer fiktiven Biografie, aber keinem stringenten Abenteuer dienlich sind. Die wiederholte Aufwärmrunde einer Verfolgungsjagd per fahrbarem Untersatz kompensiert da kaum noch die fehlende Dynamik.

Was lässt den Film aber trotz all den Zugeständnissen an das Alter und an eine neue Zeit, die anderen gehört, dennoch an sich selbst glauben? Es ist die Weigerung, Abschied nehmen zu müssen vom goldenen Zeitalter inspirierenden Filmschaffens. Für Indiana Jones sucht der Film den richtigen Ort für den Ruhestand, ob quer durch die Zeit oder genau dort, wo gerade der Fedora hängt. Ob mit Bundeslade, heiligem Gral oder Archimedes‘ Rad des Schicksals – alle Artefakte sind dazu da, ein Stück Ewigkeit zu instrumentalisieren. Die wird es nicht geben, auch wenn man längst nah dran war. Wenn unter John Williams unverkennbar wummerndem Score die alten und neuen Helden übers Mittelmeer ziehen und die alte Welt erkunden, gerät Indiana Jones und das Rad des Schicksals zu einem Da Capo, zu einer Zusatznummer oder fast schon zu einem Epilog. Da ist der Antagonist ganz egal, die Wunderkammern mit ihren Fallen und Ekelinsekten austauschbar. Was zählt, ist die Erinnerung an einer phänomenalen Idee, die George Lucas damals hatte. Deswegen, und trotz all dem Makel, den das finale Werk vielleicht hat, will man als Kenner dieser Welt gemeinsam mit einem liebenswerten Harrison Ford noch eine Ehrenrunde im steuerlosen Flieger drehen. Und vielleicht auf eine Rückkehr von Phoebe Waller-Bridge und ihrem Siedekick hoffen. Im selben Universum, nur ohne Indy.
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Craftnight405
Craftnight405

5 Follower 138 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 30. Juni 2023
Indiana Jones kehrt zum aller letzten Mal zurück. Es ist das Jahr 1969, Indiana Jones (Harrison Ford) gibt seine letzte Lesung und will seinen Ruhestand genießen. Doch da kommt sein Patenkind Helena Show (Phoebe Waller-Bridge) und möchte, dass Indy ihr hilft, die zweite Hälfte vom Mechanismus von Antikythera. Dabei werden sie von Jürgen Voller (Mads Mikkelsen) verfolgt, einem Nazi, der über die Niederlage nicht hinwegkommt und durch den Mechanismus den Sieg Deutschlands einleiten möchte.

Harrison Ford ist mittlerweile 80 Jahre alt und spielt zum aller letzten Mal die Rolle des Indiana Jones. Wie schon in Teil 4 wo er 66 Jahre alt war, gibt es hier das gleiche Problem, dass Indiana Jones nicht viel zu tun hat. Doch in diesem Teil hat er mehr zu tun als in dem Vorgänger. Der Prolog ist der beste Teil des Films. Dort wurde Ford verjüngt, durch CGI und das sieht richtig gut aus. Dort ist Indy auch noch in voller Action und wirkt wie der Indy aus den ersten 3 Filmen. Danach bekommt er eine Partnerin, die ihm helfen soll und diese ist dafür da, dass Indy nicht komplett hilflos ist und für Gags. Die Gags funktionieren wie in Teil 4 auch überhaupt nicht und wenn es gute Gags gibt, sind die nur durch Ford. Es gibt auch wieder mehr Rätsel als im Vorgänger und auch mehr Fallen. Außerdem gibt es ein Hindernis, was es in noch keinem Indiana Jones Film gab, was ich sehr gut fand. Es gibt natürlich viele Easter Eggs und Anspielungen auf alte Filme, diese funktionieren auch gut. Mads Mikkelsen als Bösewicht ist super, hat, zwar nicht viel Charakter, aber spielt ihn super und er ist auch eine Bedrohung und sein Ziel ist aus seiner Sicht auch sinnvoll. Es gibt hier einen Twist am Ende, welchen viele wie auch in Teil 4 hassen werden, da er unrealistisch ist, aber mir hat dieser trotzdem gefallen.

Indiana Jones und das Rad des Schicksals ist ein durchschnittlicher Abenteurerfilm, nicht mehr und nicht weniger. Von der Indiana Jones Reihe her ist er definitiv besser als Teil 4, aber kommt nicht an den ersten 3 Teilen heran. Wer Teil 4 nicht mochte, wird Teil 5 wahrscheinlich, auch nicht mögen.


6/10
Andre Menzel
Andre Menzel

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5,0
Veröffentlicht am 10. Juli 2023
Bin Fan der ersten Stunde (1981) Ein würdiger Abschluss der Reihe, hat zu Anfang seine Längen, für mich trotzdem ein Meisterwerk.. Bye Indy
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

25 Follower 342 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 30. Juni 2023
Ein sehr gelungener Teil der Reihe. Ich finde den Film sehr spannend und es war schön Harrison Ford erneut als Indiana Jones zu sehen. Finde den Teil sehr spannend, abenteuerreich, humorvoll und sehr gelungen.
Michael
Michael

2 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 30. Juni 2023
Das Problem ist nicht der Film...

Hallo zusammen,

spätestens seit Beginn der Dreharbeiten ist YouTube voll mit Beiträgen zum angeblich schlechten fünften Teil der Indiana Jones Filmreihe. Ford ist zu alt. Das Steven Spielberg die Regie abgab galt als Beweis eines Desasters, obwohl genau dies doch nach den „Kristallschädeln“ schon gefordert wurde.
Phoebe Waller-Bridge kann ja nur zu einem „woken“ Ergebnis führen etc, etc…. Was bin ich genervt.

Nun müssen eben diese Leute natürlich ihre Meinung auch rechtfertigen und das tun sie auch – direkt am VÖ-Tag.
Da wird von Müll gesprochen, von einem „Zugunglück“ eines Films und ein YouTuber bezeichnet das Drehbuch des Films unzählige Male als „boring“ und „lazy“ ohne zu reflektieren, dass sein Beitrag ohne Verwendung einiger Synonyme ebenso ist: boring und lazy.

Ich finde den Film toll!
Er hat mich 2 ½ Stunden auf beste Indy-Art unterhalten, lies mich in der Intro Sequenz staunen, in den großartigen Verfolgungsjagden mitfiebern und über den typischen Indy Humor lachen. Mein 12-jähriger Sohn sprach vom besten Film den er bisher sah (eigentlich ist er Marvel-Fan) und wenn ich diese Meinung vielleicht auch so nicht teile, erinnere ich, wie es mir mit meinem ersten Indy-Abenteuer „Tempel des Todes“ seinerzeit im Kino erging. Genauso.

Ohne inhaltlich zu viel zu verraten möchte ich auf einige Punkte näher eingehen: die Anfangsszenen mit den digital verjüngten Schauspielern (nicht nur Harrison Ford) sind technisch sehr gut gemacht und bieten einen großartigen Einstieg in die Geschichte des Films. Man weiß direkt worum es geht und sieht natürlich sofort die Zusammenhänge, wenn in Indys Gegenwart gewechselt wird. Hier empfängt uns ein altgewordener Dr. Jones in einem sehr unspektakulären Leben. Aber nur kurz, denn schnell taucht die fast vergessene Patentochter auf und das (letzte?) große Abenteuer beginnt.

Kritiker empfinden den von Phoebe Waller-Bridge gespielten Charakter als etwas nervig und respektlos gegenüber Dr. Jones. Nun, das sagten viele auch über Kate Capshaws „Willie Scott“.
Die Persönlichkeiten der Nebenfiguren seien nicht gut herausgearbeitet, schreiben einige, aber auch in den vorigen Filmen wurde wenig über die Hintergrundgeschichten der Antagonisten erläutert. Es blieb stets schlicht: Nazis wollen gewinnen, Menschen wollen ewig leben, Macht und Reichtum. So einfach kann eine Abenteuergeschichte sein.
Verbündete und Freunde hat Indy sowieso überall auf der Welt. Das war schon bei Sallah so und ist bei Renaldo nicht anders. Sie tauchen auf, wenn sie gebraucht werden. Letztlich basiert die Figur des Indiana Jones auf Groschenromanen und nicht auf Charakterstudien.

Noch kurz zum Realismus. Wie bitte? Realismus? Schon beim „Königreich des Kristallschädels“ wurde moniert, dass sei nicht bodenständig genug für unseren Archäologen, der bereits, von Geistern umringt, schmelzende Nazis mitansehen musste. Der herausgerissene und dennoch weiterschlagende Herzen sah, Wunderheilungen erlebte und mit Unsterblichen Rittern sprach. Wer diese Dinge ausblenden und sich über den Besuch von Außerirdischen beschweren möchte, der will auch nicht, dass ihm der neue Film gefällt.

Eines noch.
Die Verwendung von CGI Effekten wurde kritisiert. Indy muss handgemacht sein.
Die Verwendung von Green Screen Effekten wurde kritisiert. Zu schlecht gemacht.
Meine Meinung dazu ist, dass die Spezialeffekte immer schon etwas eigen waren. Beispielsweise der Sprung mit dem Schlauchboot aus dem Flugzeug, der Lorenfahrt, oder der Tod von Walter Donovan.
Mich hat das nie gestört – eher schmunzeln lassen.

Mein liebster Indiana Jones Film ist nach wie vor „Der letzte Kreuzzug“, weil ich die Geschichte mag, aber vor allem wegen seinem Humor und der Spielfreude zwischen Harrison Ford und Sean Connery.
Da kommt auch „Das Rad des Schicksals“ nicht ran, hat mich aber trotzdem voll abgeholt, großartig unterhalten und passt hervorragend in die Filmreihe.

Das „Problem“ ist hier meiner Meinung nicht der Film, sondern die Vielzahl an semiprofessionellen Sozial-Media Nörglern, welche die Arbeit anderer schlechtreden und leider damit nur so tun, als könnten sie es besser.
Lasst diese Leute mal 80 werden und dann schaut mal, was sie noch leisten…..
CineMoenti
CineMoenti

21 Follower 200 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 23. Juni 2023
Abgesehen von einer völlig unnötigen, anstrengenden Überlänge ist dieser finale IJ-Teil für mich eine Art Definition von gelungenem Popcorn-Kino. Ford spielt - gemessen an der Zweidimensionalität seiner Figur - erstaunlich differenziert (mit der für ihn typischen Gelassenheit), die Actionszenen übertreffen an Kreativität und Umsetzung so einiges, was wir von etlichen Bond-Sequenzen erinnern, und John Williams begleitet das Ganze mit einem Impact, als hätte er selbst eine Verjüngungskur durchlaufen: souverän, nostalgisch und im besten Sinne oldfashioned. Bravo!
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 20. Juni 2023
Indiana Jones ist einer der populärsten Actionhelden aller Zeiten, daher ist eine Rückkehr dieser Figur sicherlich damit verbunden, daß ihn viele kaum erwarten können, aber ebenso hat es immer genug Menschen gegeben, die ein weiteres Kapitel ablehnen. Wenn man nämlich wirklich hier rangeht und einen Film erwartet, der einem Gefühle wie die damaligen Teile beschert, dann ist man schnell verloren. Das Intro hat zwar stärkste Indiana Jones Vibes, lent aber mit einem digital verjüngten Indy zu sehr vom Geschehen ab, die Action ist dabei hetzig und nicht gut geschnitten. Der Plot ist eine typsiche Story rund um die Jagd nach einem Artefakt, wozu Harrison Ford quer druch die Welt muß. Leider sehen dabei alle bereisten Orte gleich aus, die Bildschirmchemie von ihm und Phoebe Waller Bridge funktioniert ebenso kaum. Die Actionszenen beinhalten weniger körperliche Aspekte, dafür muß Ford per Pferd oder mit anderen Gefährten vor seinen Feinden fliehen. Und im letzten Drittel gibt’s dann einen Twist der die Lager spaltet: entweder, man findet das echt genial oder lehnt es komplett ab. Ich gehörte zur letzten Katergore, weil es das Thema Indiana Jones meilenweit überhöht.

Fazit: Schleppend und zu lang, wenngleich natürlich die Figur immer noch die Herzen der Zuschauer gewinnt!
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