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Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 30. November 2020
Trotzdem, Scream bleibt der bessere Film. Trotz selber Crew, vor und hinter der Kamera, mit den entsprechenden Sinn machenden Ergänzungen, kann „Scream 2“ nicht wirklich an das maßstabsetzende Original heranreichen. Zum einen ist dafür zweifellos die Tatsache verantwortlich, dass, was in „Scream“ noch neu und frisch war, in „Scream 2“ zwangsläufig nicht mehr so gut funktionieren kann. In diesem Sinne macht die Fortsetzung das Beste daraus und baut mit noch mehr Witz so konsequent auf den ersten Teil auf, dass am Ende der eine oder andere Betrachter überrascht sein wird. Andererseits, Genreveteranen werden schnell merken, wo der Hase im Pfeffer begraben liegt. Der geschwätzige Schlusstwist wird das Publikum sicherlich spalten. Die einen mögen’s genial finden, die anderen ziemlich hanebüchen oder sogar dämlich. Was diese finale Schlusspointe nun wirklich ist, das sei mal dahingestellt. Dass man sich aber darüber Gedanken machen kann, beweist zumindest, dass das Ende nicht ganz so elegant und schlüssig wie im Vorgänger daher kommt.
Gelungene (auch wenn unnötige )Fortsetzung von Scream mit schwacher Auflösung. Wer den 1. Teil kennt und mag kann sich getrost den 2. angucken.
Wenn eine Horror-Trilogie in den letzten zwanzig Jahren wirklich für Furore gesorgt hat, dann Wes Cravens “Scream”-Hattrick. Auch der zweite Schlitzer-Streich ist Gänsehautkino mit feinster Ironie, wie man es sich nur wünschen kann. Zwar erzählt “Scream 2” nichts wirklich Neues im eigentlichen Sinne, dennoch variiert er das Konzept aus dem ersten Teil so gekonnt, dass die Rechnung auch hier voll aufgeht.
Zwei Jahre sind vergangen, seit ein maskierter Killer in Woodsboro die Freunde von Sidney Prescott (Neve Campbell) auf brutale Weise abgeschlachtet hat. Die Ereignisse wurden mittlerweile unter dem Titel “Stab” verfilmt. Bei der Uraufführung des Horror- Streifens wird ein schwarzes Pärchen jedoch unbemerkt mitten im Kino getötet. Klatschreporterin Gale Weathers (Courtney Cox) und Trottel- Cop Dewey (David Arquette) sind sich sicher: Angesteckt von den im Film zu sehenden Bluttaten, hat sich wieder ein verkleideter Mörder aufgemacht, um die Ansässigen des Windsor- College nacheinander zu dezimieren. Und erneut scheint es der Psychopath auf Sidney abgesehen zu haben…
1996 belebte eine Produktion mit Namen “Scream” das bis dato ausgelutschte, tot geglaubte Genre des Teenie-Slashers neu. Durch die zahlreichen ironischen Brechungen, (Horror)Filmzitate und überraschenden Wendungen avancierte Wes Cravens Streifen um einen Serienkiller in Edvard Munch-Maske zum Kultklassiker und stellte gleichermaßen Parodie wie Hommage dar. Nur ein Jahr später kam die Fortsetzung. Die Frage: Kann ein Sequel von “Scream” überhaupt funktionieren? `Fortsetzungen sind immer schlechter als das Original!´, heißt es im Film. `Nein, viele Fortsetzungen waren besser als der erste Teil!´, ertönt die Reprise, und Beispiele vom Paten bis zu Terminator werden genannt. Eins ist sicher: Es besteht bei einem Sequel generell Abnutzungsgefahr, so wie auch im Falle von “Scream 2”. Craven spinnt die Geschichte konsequent weiter, womit das Konzept zwangsläufig nicht mehr so innovativ ist wie im Original. Offenbar ist sich der Film dieser Tatsache aber bewusst. Und so werden alle Regeln, die ein zweiter Teil per se so mit sich bringt, ganz brav befolgt: Der Bodycount ist höher, der Blutzoll auch, und ebenso die dazu gehörige Ironisierung des Ganzen. Dazu bringt “Scream 2” noch einen leichten philosophischen Anspruch unter, in dem er die Frage in den Raum stellt, inwiefern die Medien für die Verrohung der Gesellschaft verantwortlich sind.
Darum strickt Craven den obligatorischen Killer-Plot. Natürlich werden die Protagonisten wieder nach und nach ins Jenseits befördert, die weiblichen Opfer dürfen abermals kreischend die Treppe hoch statt zur Haustür raus rennen und selbstverständlich gestaltet sich das Rätselraten um die Identität des Schlächters wieder äußerst knifflig, bis der Schlusstwist das Storykonstrukt schlüssig auflöst, wobei das Finale diesmal allerdings etwas over the top geraten ist.
Sowohl hinter als auch vor der Kamera bleibt “Scream 2” dem lieb gewonnen Ensemble aus dem ersten Film treu. Als Fixpunkt des Geschehens ist wieder Neve Campbell mit von der Partie, die als sensible Heldin, die langsam den Verstand zu verlieren droht, auftrumpft. Die vertraute Crew, die in dieser Zusammenstellung ein gefühltes Dutzend “Scream”-Filme bestreiten könnte, bestehend aus David Arquette, Courtney Cox, Jamie Kennedy & Co., schreit erneut um die Wette, wobei Kennedy allerdings ein äußerst unrühmliches und blutiges Ende im Wohnwagen findet. Neu auf der Besetzungsliste sind Jada Pinkett Smith (die zu Beginn die Rolle, die Afroamerikanern in solchen Filmen zukommt, definiert) und Sarah Michelle Gellar, die in einer kurzen Sequenz das Klischee der hübschen Blondine erfüllt, die nur zwei Aufgaben hat: gut aussehen und sterben.
Fazit: “Scream 2”, der Mittelteil von Wes Cravens Slasher-Trilogie, behält das Erfolgsrezept des ersten Teils bei und spinnt die Geschichte um den Messer wetzenden Maskenmann derweil konsequent weiter. An den kultigen Erstling mag Teil zwei nicht heranreichen, doch genügend Spannung, Witz und wohliger Grusel ist auch am Windsor College Programm.
Fortsetzungen sind schlechter als das Original? Darüber diskutieren im Film am Anfang ein paar Filmstudenten. Und es stimmt: den direkten Vergleich mit seinem Vorgänger hält „Scream 2" sicherlich nicht stand (z.B. die Eröffnungssequenz in Kino ist nicht mal halb so spannend wie das Drew-Barrymore-Szenario im ersten Film!!!), aber deswegen handelt es sich ja nicht gleich um einen schlechten Film.“Scream 2“ ist ein guter Horrorfilm, der mit vertrauten Figuren eine altbekannte Geschichte erzählt, die gut unterhält und nach der Auflösung verblüffend logisch an den ersten Film anschließt. Darstellerisch gibt’s diesmal auch nichts zu meckern und die Spannungsmomente (etwa die Jagd durch ein Tonstudio oder der Showdown in einem Theater) sind auch zahlreich vorhanden. Fazit: Gute Fortsetzung mit Spannung, Humor und tollen Jungdarstellern – Popcornkino pur!
Die Fortsetzung ist leider nicht besser als der erste Teil! Obwohl die Schauspieler über Fortsetzungen spekulieren und ein paar witzige Anekdoten beinhaltet, bleibt der zweite Teil hinter den Erwartungen. Es hat nicht viele Überraschungen und was der Inhalt angeht, bleibt alles gleich, wie sein Vorgänger. Wenn man schon die Regeln der Fortsetzungen erzählt, sollte man dies auch beibehalten und selber einbauen. So aber, bleibt es leider nur als Durchschnitt, den man nicht unbedingt gesehen haben muss!
ich fand scream schon sehr gut, aber scream 2 toppt es nochmal und es kommt auch keiner der anderen teile an ihn heran. außerdem find ich es gut, dass es der selbe regisseur ist.
"Scream 2" ist eine, wie ich finde, großartige Fortsetzung. Der Anfang des Films, im Kino, ist nicht so clever, wie jener aus dem Ersten Teil, aber trotzdem unterhaltsam. Dazu trägt wohl auch die Film im Film Geschichte bei (Stab). Bekannte Charaktere, welche überlebt haben, kommen wieder zurück, was erfreulich ist. Die Mordszenen sind nicht mehr so hart, wie im Original, trotzdem aufregend und spannend. Spannend ist dieser Film sowieso. An einigen Stellen sogar mehr als der Erste Teil. Das Raten, wer denn nun der Killer ist, macht tierisch viel Spaß und wenn dann die Offenbarung des Mörders stattfindet, ist es umso verblüffender. Wieder ein "Scream"-Teil, der Spaß macht, spannend ist und ein fast genauso überraschendes Ende aufweist, wie der Erste, aber in einem etwas übertriebenen Showdown endet.
Fortsetzung sind schlecht..... kann man hier nicht sagen, der ist genauso gut wie Teil 1.... sogar noch etwas spannender und überraschender. Also wer meint das dieser Teil im Gegensatz zum Vorgänger eine Enttäuschung sei dem ist nicht zu helfen^^
"Scream" war sehr erfolgreich und eine Fortsetzung eigentlich nur eine Frage der Zeit. So kam "Scream 2" auch schon 1997. Das erfreuliche ist auf jeden Fall, dass wieder vor und hinter der Kamera viele von "Scream" zurückkehrten. So führte Wes Craven erneut Regie, das Drehbuch stammte wieder von Kevin Williamson, Neve Campbell, Courteney Cox und David Arquette waren wieder in den Hauptrollen zu sehen. Die Karten standen also gut für eine gelungene Fortsetzung und genau das ist "Scream 2" auch geworden. Die Story wird gut weiter gesponnen. Es sind etwa zwei Jahren vergangen. Sidney geht aufs College. Über die Geschehnisse aus dem ersten Teil wurde ein Film "Stab" gedreht. Die Eröffnungssequenz ist dabei schon wieder sehr gut geworden. Es scheint einen neuen Killer zu geben und wieder darf man rätseln, wer es denn nun ist. Dabei steht diesmal das Thema Fortsetzung ganz klar im Vordergrund. Es wird viel über Fortsetzungen und deren Regeln gesprochen, ob sie besser sind oder nicht. Hier beweist "Scream 2" wieder viel Ironie und macht Laune. Ebenfalls gibt es aber die Frage danach, ob Filme wirklich dafür verantwortlich sein können, wenn jemand Menschen umbringt. Deshalb besitzt "Scream 2" also auch eine kleine aber gute Portion Anspruch. Ein ungeschriebenes Gesetz der Filme besagt, dass Fortsetzungen in der Regel mehr bieten müssen. Daran hält sich auch "Scream 2". Es gibt insgesamt mehr Humor und auch einen höheren Bodycount. Es gibt viele spannende Szenen, so zum Beispiel die Szene im Tonstudio, welche wirklich sehr gut gelungen ist. Das Geschehen ist insgesamt auch amüsanter. Viele Dialoge über Filme machen einfach Spaß. Am Ende muss es natürlich auch wieder einen Twist geben. Dieser ist diesmal etwas zwiespältiger ausgefallen als im ersten Teil. Dort war er durch und durch gelungen, hier ist er das zwar auch, aber ein bisschen weit hergeholt bleibt es. Die Darsteller sind mal wieder alle toll. Neve Campbell schlüpft erneut in die Rolle der Sidney und spielt erneut sehr gut. Auch schön war das Wiedersehen mit Courteney Cox und David Arquette, welche beide wieder sehr sympathisch sind. Jerry O'Connell fand ich auch ganz nett und Sarah Michelle Gellar gibt ebenfalls eine solide Leistung ab. Daneben gibt es einige Cameo-Auftritte, welche überwiegend für den imaginären "Stab"-Film genutzt werden. Die Charaktere der Hauptdarsteller sind gut weitergeführt, leider muss man aber sagen, dass einige Nebendarsteller ziemlich blass bleiben, was die Figurenzeichnung betrifft und einige Figuren hier bloß als Kanonenfutter dienen. Was das betrifft war "Scream" besser. Die Inszenierung ist durchaus gelungen und Wes Craven hat natürlich längst Routine in so etwas. Er schafft es oft genug Schockeffekte gut zu platzieren und das Geschehen spannend zu machen. Die Atmosphäre ist ebenfalls wieder toll geworden. "Scream 2" ist insgesamt noch etwas lockerer und amüsanter als sein Vorgänger, aber es gibt auch genügend ernste Szenen. Der Unterhaltungswert ist sehr hoch. Auch wenn ich noch von früher wusste, wer der Killer ist, fühlte ich mich sehr gut unterhalten. Es gibt eine gute Portion Spannung, Witz, Ironie und gelungene Dialoge. Was den Splatter betrifft, so folgt "Scream 2" nicht ganz dem Gesetz der Fortsetzung. Von Splatter will ich eigentlich sowieso nicht reden. Es gibt zwar einen höheren Bodycount, aber die Morde wirken nicht mehr so hart. Blutig geht es, besonders im Finale, aber dennoch zur Sache. Der Score hat mir erneut sehr gut gefallen und er begleitet das Geschehen stets passend. Fazit: Ich finde "Scream 2" teilweise eigentlich etwas besser als den Vorgänger. Allerdings muss man sagen, dass einige Charaktere recht belanglos sind und "Scream" den besseren Mix aus Satire und Horror besaß. So bewerte ich "Scream 2" ein wenig schlechter, aber dennoch handelt es sich um einen sehr gelungenen Slasher, der gekonnt mit dem Genre spielt, es zitiert und die Regeln auch mal durchbricht. Alles in einem eine sehr gelungene Fortsetzung!