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Resident Evil 6: The Final Chapter
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Bjoern Bartl
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Veröffentlicht am 4. Oktober 2026
Regisseur auf einem Ego-Trip. Paul . Anderson ignoriert alle vorherigen Filme mit deren Story und Geschicht weil er lieber seine eigene Version erzählen will. Dadurch ist Resident Evil - The Final Chapter kein Teil der Reihe mehr, kein Abschluss der Geschichte sondern viel mehr ein Spin Off. So wie es das schon den Batman oder Superman filmen gab. Ungeachtet ob ich den Film vielleicht ansonsten gemocht hätte, das hat es mir dann doch komplett versaut.
Resident Evil: The Final Chapter – irgendwann ist auch meine Geduld am Ende
Ich habe wirklich kein Problem damit, dass ein Resident Evil-Film übertriebene Action, Monster und völligen Irrsinn bietet. Genau dafür schaut man diese Reihe schließlich. Aber selbst ein völlig überdrehter Actionfilm braucht eine gewisse innere Logik. Und genau daran scheitert The Final Chapter für mich an unzähligen Stellen.
Das größte Problem: Die Handlung biegt sich ständig so zurecht, dass die nächste Actionszene stattfinden kann.
Umbrella wird als technologisch und militärisch übermächtiger Konzern dargestellt – und handelt gleichzeitig teilweise wie eine Ansammlung von Idioten. Da steht beispielsweise ein Panzer vor einem Gebäude. Warum schießt man nicht gezielt auf Zugänge oder tragende Bereiche? Warum wartet man, bis eine Tür wieder geschlossen wird? Warum werden Fluchtwege nicht vorbereitet, vermint oder anderweitig abgesichert? Warum werden Gebäude nicht präpariert? Warum nutzt eine Organisation mit diesem Wissen und diesen Ressourcen nicht konsequenter Feuer oder andere Mittel gegen die Untoten?
Stattdessen dürfen Alice und ihre Leute immer wieder genau dort durchlaufen, wo Umbrella sie eigentlich problemlos hätte stoppen können.
Dasselbe bei den Kämpfen: Gegner werden niedergeschlagen, liegen herum und tauchen kurze Zeit später wieder auf. Figuren lassen ausgeschaltete Gegner einfach liegen, obwohl sie wissen müssten, dass diese jederzeit wieder aufstehen können. Niemand sichert die Umgebung. Niemand schaut vernünftig nach hinten. Und natürlich kommt ständig irgendetwas von hinten. Nach dem dritten oder vierten Mal ist das keine Überraschung mehr, sondern ein vorhersehbares Drehbuchwerkzeug.
Überhaupt bewegen sich die Figuren ständig allein oder in kleinen Gruppen durch Gegenden, von denen sie wissen, dass dort jederzeit Monster auftauchen können. Warum? Weil der Film offenbar seine nächste Begegnung braucht.
Dann das Gegenmittel.
Es soll über die Luft verbreitet werden und letztlich die Infizierten vom T-Virus befreien. Gleichzeitig läuft ein dramatischer Countdown, weil die Säuberung bevorsteht. Nur erklärt der Film selbst, dass die Wirkung bzw. Verbreitung Jahre dauern kann. Warum also dieser unmittelbare Zeitdruck? Wenn das Gegenmittel ohnehin über die Atmosphäre verteilt wird, ist die Deadline zumindest in dieser Form kaum logisch. Sie existiert vor allem deshalb, weil das Drehbuch einen Countdown für das Finale braucht.
Und auch die Methode selbst überzeugt mich nicht. Es handelt sich um das angeblich einzige Gegenmittel gegen eine globale Pandemie – und dann wird es praktisch nach dem Prinzip „Tür auf, Zeug in die Luft, wird schon überall hinkommen“ eingesetzt. Wie genau soll eine ausreichende Konzentration jeden einzelnen Infizierten auf der ganzen Welt erreichen? Was ist mit Gebäuden, unterirdischen Anlagen, abgeschotteten Gebieten oder Menschen außerhalb der Reichweite? Der Film verlangt hier ziemlich viel Vertrauen.
Dann kommen die Figuren und ihre Fähigkeiten.
Dr. Isaacs wird als geradezu übermenschlich gefährlicher Gegner eingeführt. Ein Mann, der Kugeln ausweichen kann. Und dann verhält er sich in späteren Situationen plötzlich so, als hätte er seine eigenen Fähigkeiten vergessen. Angriffe, denen er eigentlich problemlos ausweichen müsste, treffen ihn plötzlich. Möglichkeiten, Alice und die anderen frühzeitig auszuschalten, werden nicht genutzt. Wieder: Die Handlung braucht es so.
Und dann Wesker.
Für mich einer der schlimmsten Punkte des gesamten Films. Wesker wurde über mehrere Filme hinweg als intelligenter, gefährlicher und kompromissloser Gegenspieler aufgebaut. Er hasst Alice, bedroht sie immer wieder und wartet praktisch darauf, sie endlich töten zu können.
Und dann bekommt er diese lächerliche Todesszene.
Alice gibt ihm eine Granate. Wesker ist nicht plötzlich komplett bewegungsunfähig. Warum lässt er sie nicht einfach fallen und wirft sie Alice hinterher? Warum versucht er nicht, sie noch anzugreifen? Warum nutzt er nicht die Gelegenheit, Alice und die anderen mit in den Tod zu reißen?
Ich hätte von Wesker genau das erwartet: Granate fallen lassen, in Alices Richtung werfen und bis zum letzten Moment kämpfen.
Das wäre Wesker würdig gewesen.
Stattdessen bleibt er einfach liegen und stirbt. Eine Figur, die über mehrere Filme als großer Gegenspieler aufgebaut wurde, wird aus der Handlung genommen, weil das Drehbuch ihn jetzt nicht mehr braucht.
Und auch bei der Red Queen bleiben Fragen offen. Ihre Rolle und die spätere Aktivierung wirken teilweise so, als würde die Handlung nachträglich die benötigte Erklärung liefern. Man sitzt da und denkt irgendwann nur noch: „Moment – wie konnte das jetzt überhaupt passieren?“
Das ist für mich das größte Problem von The Final Chapter: Es fehlt nicht an Action. Es fehlt an Konsequenz.
Man hätte dieselben Actionszenen wesentlich intelligenter schreiben können. Umbrella hätte taktisch klug handeln können. Die Gegner hätten tatsächlich gefährlich bleiben können. Wesker hätte einen würdigen letzten Kampf bekommen können. Das Gegenmittel hätte auf eine nachvollziehbarere Weise verbreitet werden können. Der Countdown hätte einen echten Zweck haben können.
Stattdessen werden ständig Figuren künstlich dümmer gemacht, als sie eigentlich sein müssten, damit Alice und die anderen von einer Actionszene zur nächsten kommen.
Und das ist besonders schade, weil die Reihe eigentlich interessante Figuren und eine ziemlich große Welt aufgebaut hatte.
Fazit: Für mich ist The Final Chapter ein Film, bei dem die Inszenierung ständig versucht, Spannung zu erzeugen, aber dabei zu oft die eigene Logik opfert. Viel Action, viel Tempo, viele Monster – aber viel zu häufig fragt man sich einfach:
„Warum macht ihr das jetzt so?“
Und wenn man diese Frage während eines Films ständig stellt, funktioniert für mich auch die größte Actionsequenz irgendwann nicht mehr.
Ein perfekter Abschluss der Milla Jovovich Resident Evil Reihe. Der Film bietet pure Spannung, Action, Abenteuer, Horror, sowie Gemetzel und explosive Szenen. Des Weiteren bietet der Film eine TOP Besetzung sowie starke Charaktere, aber auch pure Emotionen und gut eingebauten Humor. Insgesamt ist der Film ein wahres Meisterwerk und ein perfekter Abschluss der Milla Jovovich Resident Evil Reihe.
Leider mal wieder der reinste trash... Zudem ist der Film durch das extreme Schnittgewitter unansehbar...Es gibt Sequenzen in denen die gute Mila (die mal wieder völligst emotionslos spielt) auf ein Monster ballert und bei jedem Schuss wird erst die Waffe und beim Aufprall der Kugel das Monster gezeigt...dadurch entstehen innerhalb von vielleicht drei Sekunden, einfach über 30 Schnitte...
Zudem muss man eine Sache wissen bevor man den Film sieht...der Teil davor verspricht ja in der letzten Szene einen Krieg zwischen Monster und Menschen...und genau das passiert natürlich in diesem Teil nicht...plötzlich ist der Krieg vorbei und der Haupt Bösewicht ist einfach verschwunden...
Dieser Film tut einfach nur weh beim zuschauen...sich den kleinen Zeh zu stoßen, macht mehr Spaß als nur 5 Minuten von diesem Müll zu sehen...
The final Chapter ist ein würdiger Abschluss der Serie mit Milla Jovovich. Nach Logikfehlern zu suchen habe ich im Laufe der Filmreihe irgendwann aufgehört, auch wenn sie einem manchmal wirklich ins Auge springen. Zumindest wird hier endlich mal eine richtige Geschichte erzählt. Action und Gameästhetik sind wie bei den Vorgängern, nur das Filmschnittmassaker wurde hier eindeutig übertrieben. Es gab Szenen, bei denen ich immer mal wieder kurz die Augen schließen musste. Nicht etwa weil die Szenen zu brutal waren, sondern weil der Stroboskopeffekt von sehr schnell geschnittenen hell ausgeleuchteten Szenen mir des Öfteren Kopfschmerzen bereitet hat und ich bin weder Epileptiker noch sonderlich empfindlich. Da ich kein leidenschaftlicher Gamer bin, hat mich die Kritik was das Verhältnis der Filmreihe zu den entsprechenden Spielen angeht nie auch nur ansatzweise interessiert. Der 4.Teil war der Einzige, den ich überhaupt nicht mochte, da er eigentlich gar keine Story hatte und vom Look her fürchterlich billig aussah. Die Resident Evil Filme waren in meinen Augen nie dafür gemacht, dass man sie sonderlich ernst nimmt. Deswegen bin ich auch nicht traurig dass die Realfilmreihe um Alice jetzt ein Ende gefunden hat.
Nun habe ich mich tatsächlich dazu gezwungen "Resident Evil:The Final Chapter " zu gucken. Zunächst muss ich sagen , dass ich sehr geringe Erwartungen hatte . Die anderen Teile dieser Reihe habe ich mir nicht angesehen. Ich kann sagen, dass meine Erwartungen unterboten wurden . Die Story war 08/15 und von vorne bis hinten vorhersehbar. Das Szenenbild ist grauenhaft und der Schnitt katastrophal . Das CGI ist schlecht , teilweise einem Film nicht würdig . Die Action ist ohne jegliche Choreographie und viel zu hektisch geschnitten. Um dies zu übertünchen , wird ohne jeglichen Sinn oder Gefühl für Timing laute Musik unter jeder Actionsequenz gepackt. Der Film ist dabei so spannend wie ein Toast. Milla Jovovich ist eine absolute Vollkatastrophe und unterirdisch. Der Film ist absoluter Trash
Katastrophal trifft es leider am besten. Die Serie wurde der Vorlage ab Teil 3 immer untreuer und ich verstehe nicht, wie Paul und Mila es fertig brachten, eine nicht vorhandene Story immer und immer wieder fortzusetzen. Nach in meinen Augen atmosphärischen Werken wie Mortal Kombat und Event Horizon, verstehe ich nicht, wie man sich so verirren und damit sogar noch Menschen ins Kino ziehen konnte. Die Filme sind kurz (wovon gefühlt noch 20% in Zeitlupe gefilmt wurden), bekannte Charaktere aus den Spielen wurde farblos einfach beigemischt, beim Tyrant wackeln die Krallen wie Gummi, es ist keine Atmosphäre vorhanden (dafür viel Hochglanz weiß), die Angst- und Überlebensaspekte der Spiele wurden ab Teil drei komplett entfernt, und und und... In meinen Augen sind das weder gute Filme, noch huldigen diese die Spiele. Im Gegenteil, die FIlme widersprechen den Spielen sogar dreist. Wenn ich weniger tiefsinnige Action sehen möchte, sehe ich mir das Dawn of the Dead Remake, Bad Boys oder Stirb Langsam an. Diese Filmchen brauche ich tatsächlich nicht.
Es soll tatsächlich Menschen geben, welche den Film zu Ende geschaut haben und nicht zu Epileptikern wurden. Der Schnitt ist einfach nur grausam, die Kampfszenen sind dadurch völlig ungeniessbar. Freute man sich nach Teil 5 noch auf den "Kampf um das Weiße Haus" wurde man bitter enttäuscht. Der Umbrella Bösewicht mit der hässlichen Sonnebrille und dem Toupet auf dem Kopf mutiert im Finale leider nur zum Bettvorleger. Aber das fällt kaum auf, da seine Auftritte in den vorigen Teilen auch schon niemanden aus dem Klo hervorlockten. Dr. Isaac mutiert dagegen endgültig zur Witzfigur, seine "Kampfszenen" seine "Dialoge" ja selbst seine Rolle in der Story werden völlid ad absurdum geführt. Die Zombies dagegen mutieren zu harmlosen Raubtieren und die Zombie-Hunde (Gähn...) bekommen auch wieder ein Fresschen. Woher die fliegenden Drachen kommen bleibt wohl für immer ein Rätsel - wie damals in Teil 4 & 5 die "Henker-Zombies". Weiter fragt man sich, wo denn die alten, noch lebenden Charaktere gelandet sind - etwa im home office? Total überzeugend natürlich das intelligenteste Computersystem (red queen) und Umbrella-Bösewicht Albert Wesker: man weiss gar nicht mehr, ob Sie Alice nun helfen oder nicht - oder doch (nicht)? Und warum sie das überhaupt tun? Resident Evil mutierte seit dem ersten Teil selbst zu einem Untoten. Man kann nur hoffen, dass The Final Chapter wirklich ein Kopftreffer ist und es keine Fortsetzungen mehr geben wird.