In der langen Reihe deutscher Aufklärungsfilme der 1960er und 1970er war das Werk der Regisseure Roland Caemmerer und Klaus E.R. von Schwarze das erste, das so konzipiert wurde, dass es ab 12 Jahren freigegeben wurde. So konnten Eltern und Jugendliche die mit Spielszenen angereicherte Dokumentation gemeinsam anschauen und im Idealfall danach über das Gesehene sprechen. Der Film wurde nach den damaligen Erkenntnissen der Kinder- und Jugendpsychologie gestaltet und in einzelne Kapitel unterteilt: 1. Woher kommen die kleinen Kinder? 2. Wie kommen die Babys in den Bauch der Mutter? 3. Warum gibt es einen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen? 4. Was ist ein Sittlichkeitsverbrecher? Zudem wurden Fragen gestellt, die durch Reaktionen aus der Mitte der Gesellschaft illustriert werden. Als wissenschaftlicher Berater stand Prof. Dr. med. Nico Goossens von PRO FAMILIA den Filmemacher*innen zur Seite.