The Revenant - Der Rückkehrer
Durchschnitts-Wertung
4,3
2580 Wertungen

144 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 16. Januar 2016
Sie werden diesen Film lieben, wenn Sie die folgenden Filme mögen: Apocalypto, Gravity, Der mit dem Wolf tanzt, Gangs of New York, Braveheart.

Sie werden diesen Film eher nicht so toll finden, wenn Sie diese Filme mögen: Transformers, Fast and Furious, The Avengers, Spiderman, Batman.

Wenn Sie Filme wie Titanic, Pretty Woman und Dirty Dancing toll finden, dann sollten Sie "The Revenant" dringend meiden.
André G
André G

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4,5
Veröffentlicht am 16. Januar 2016
The Revenant ist mehr als nur ein Film. Es ist ein einzigartiges Naturerlebnis von Männern die im Wald überlesen müssen. Schon gleich zu Beginn geht es richtig zur Sache ohne Effekte und irgendwelche Spielereien. Direkte Gewalt, ohne zu verschönern. Denn Alejandro González Iñárritu hat eben nicht versucht den typischen Hollywood Hochglanz Film abzuliefern. Viel mehr hat er sich damit beschäftigt, wie eindringlich man es dem Zuschauer übermitteln kann. Ich muss ehrlich sagen, es ist auch sehr gut gelungen. Denn es gibt Szenen die Tief unter die Haut gehen und dabei bekommt man für einen FSK 16 Film, teils sehr brutale Szenen geboten. Die Schauspieler agieren dabei wirklich sehr professionell, vorallem Leonardo DiCaprio hat sich mit der Rolle richtig vertraut gemacht. Man nimmt ihm den harten Kerl ab, der nur ein einfaches Ziel verfolgt. Hierbei muss man ganz klar erwähnen, das man bei der Geschichte kein Meilenstein erleben wird. Denn auch hier hat Alejandro González Iñárritu keine Wendungen, Überraschungen oder sonst irgendetwas, mit ins Drehbuch mitein fließen lassen. Er hat ein handwerklich solides Drehbuch geschrieben, allerdings ist dieser Punkt nicht wirklich relevant für den Film, denn jeder weiß das dies besser geht. Jedoch ist es verblüffend, das man aus heutiger Sicht noch solche Filme ins Kino bringen darf. Genau sowas finde ich grandios, denn gerade die spärlichen Dialogszenen, sind so intensiv und aussagekräftig, das man hierfür nicht mehr Dialoge benötigt. Der Rest wird von exzellenten Bildern und Kamerafahrten übernommen. Die Bildersprache ist wirklich perfekt gelungen, denn man kann die Blicke der einzelnen Protagonisten sehr gut definieren.
Aus technischer Sicht hatte Alejandro González Iñárritu ein sehr erfahrenes Team vor Ort. Denn jeder hat einen phänomenalen Job abgeliefert. Angefangen von der Kameraführung bis hin zum Produktionsdesign. Vorallem den Kameramann möchte ich besonders hervorheben, denn selten habe ich sowas bildgewaltiges, perfekt eingefangenes Gesamtbild erlebt. Man kann dies gut erkennen, bei der Bildschärfe, denn in jeder Szene wurden wohl die besten Kameras verwendet die es zurzeit gibt. Keine verwackelten Szenen, unscharfe Aufnahmen oder schlechte fokussierte Aufnahmen. Volle 151 Minuten darf man auf technisch höchstem Niveau erleben, denn ich kenne wohl keinen besseren Kameramann als Emmanuel Lubezki. Alleine bei "Gravity" und "Birdman" hat er bewiesen das er einfach der Beste ist.
Die Schnittechnik ist ebenfalls exzellent. Denn mir ist kein Schnitt aufgefallen, der irgendwie das Tempo des Films beeinflusst. Auch wenn der Film einige Szenen beinhaltet, die sich etwas in die Länge ziehen, soll dies nur ein kleiner Kritikpunkt von mir sein. Jedoch nicht verkehrt, denn man hat sich eben sehr viel Zeit genommen, was DiCaprios Performance angeht. Jede Szene mit ihm ist ein tolles Erlebnis. Tom Hardy als Gegenspieler agiert, dabei sehr lustvoll und hatte sichtlich viel Spaß an der Rolle. Ein wichtiger Punkt den man auch erwähnen sollte, sind die Dreharbeiten.
Ich habe erfahren das es in diesem Film keine einzige Studioaufnahme gab, sowie Blue Screen Aufnahmen. Man hat den kompletten Film vor Ort gedreht, dadurch wirkt die Schauspielerei sehr authentisch und zugleich ist es sehr realistisch, wenn man bedenkt das sie teilweise bei Minus 40 Grad, diese Dreharbeiten absolviert haben. Sowas ist nun sehr selten aus heutigen Hollywood Verhältnissen, aber Alejandro González Iñárritu arbeitet auf eine sehr spezielle Art und Weise und passt niemandem an. Dadurch musste erleben das die Hälfte der Filmcrew ihn verlassen hat, als es Ihnen unzumutbar wirkte. Er jedoch hat weiter gemacht und die Dreharbeiten trotz verdammt schwierigen Drehbedingungen fortgesetzt. Dies verdient aus meiner Sicht ein Riesen Lob, denn dadurch hat er das Filmerlebnis so intensiv und authentisch auf die Leinwand bringen können, wie kein anderer Regisseur.

Fazit: Für mich der Beste Abenteuerfilm den ich bisher gesehen habe. Ein wahrer Filmgenuss, da er nicht versucht dem Zuschauer etwas zu verheimlichen oder etwas vorzuenthalten. Alejandro González Iñárritu ist meiner Meinung nach ein exzellenter Regisseur, mit einzigartigen Ideen. Jedoch wird nicht jeder diesen Film mögen, da es meiner Meinung nach kein Mainstream Film ist. Der Film ist speziell und eben nur was für Leute, die es mögen einen Film anzuschauen ohne Hollywood Allüren.
storz
storz

2 Follower 3 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 4. Februar 2016
was soll man zu diesem Meisterwerk noch sagen? einfach grandios. Diese Kamera Schnitte und Leo's Überlebenskampf. Atemberaubend!
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 31. Januar 2016
Kameraufnahmen Top ...
Schauspielerleistung Grossartig!..

Story: Die Erwartungen waren zu hochgeschraubt, es gab viele Momente in dem man sich etwas gelangweilt vorkam ... Man hätte mehr Spannung aufbauen können.. Für die Menschen die mehr auf ruhige Filme stehen ist dieser Film ideal, für Menschen die mehr auf Spannung und Action stehen könnte dieser Film durchaus für Enttäuschung sorgen. Aber im Großen und ganzen solider Film.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 15. Januar 2016
Wenn ich Filme wie diesen sehe, muss ich alle zuvor gesehenen neu bewerten. Mehr kann Kino nicht leisten, vorausgesetzt man nimmt sich auch die entsprechende Zeit dazu.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 14. Januar 2016
Es ist als ob man in eine Bar geht und dort einen alten Mann trifft. Der erzählt einem die waghalsigsten Geschichten und man glaubt ihm natürlich nicht wirklich, da normale Menschen, unter den beschriebenen Umsänden, mehrmals Ihr Leben gelassen hätten.
Viel zu viele Szenen kann man nicht ernst nehmen. Der Hauptdarsteller wird einfach immer und immer wieder, in definitiv Tödlich endende Situationen reingezogen. So verliert man den Glauben an den Charakter und dem Film. spoiler: Der Protagonist wird, ziemlich am Anfang des Films, von einer Bärenmutter zerfetzt


Auch die überlangen Standbilder von Landschaften wirken meist nur ermüdend.

Alles in allem hat mich der Film permanent an das Ende von The House of Flying Daggers erinnert.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 14. Januar 2016
Die Drehorte und die Kameraführung sind erste Sahne und vermitteln ein unglaublich authentisches Bild von den Orten des Geschehens. Den Realismus auf der einen Seite, reißt man aber dann gleich mit dem Hintern auf der anderen Seite wieder ein. So läuft bzw. kriecht Di Caprio gefühlt in 90% des Filmes schwer verletzt mit nassen Klamotten durch Eis und Schnee und gönnt sich hier und da auch schon mal ein erfrischendes Eisbad. Daß er dabei die ganze Zeit ächtzt und stöhnt, macht die Sache dann auch nicht glaubwürdiger. Am Schluß war ich dann doch froh, als der Film endlich vorbei war. FAZIT: Wunderschöne realistische Bilder auf der einen Seite und unrealistisch dargestellte, dafür aber langweilig in Scene gesetzte Handlung auf der anderen Seite. Muß man nicht gesehen haben. Wegen der schönen Bilder aber gerade noch so 3 Sterne.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 14. Januar 2016
Klar, Di Caprio spielt super! Klar die Naturaufnahmen sind super... Aber die Story ist absurd schlecht. Mich hat es genervt und komplett abgelenkt, das ab Mitte des Films das Ende komplett klar war. spoiler: Es war absolut klar, dass DiCabrio gerade so überlebt... Es war absolut klar, dass sein Sohn (?!) drauf geht... Es war klar wer der Böse ist. Es war klar, dass der böse am Ende stirbt!
Diese Story ist sowas von ultra ausgelutscht das es einfach nur Schade um die viele Zeit ist. Sorry an diejenigen die gerne ins Kino gehen um eine schöne Natur zu sehen. Ich empfehle euch "Die Reise der Pinguine" - auch Wahnsinnsbilder bei 0 Story. Wer allerdings auf Story wert legt ist hier wirklich komplett falsch. Dann empfehle ich Babel von Inarritu.
Ich bin aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Inarritu-Filme ins Kino gegangen - das hier ist für mich mit großen Abstand der schlechteste, sorry!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 15. Januar 2016
Ein Film für Cineasten! Und nur die werden ihn wirklich zu schätzen wissen. Alle anderen sollten sich wohl eher an Michael Bay halten ;)
"The Revenant" ist Kino pur, und, wie ich finde, jetzt schon ein Meilenstein in der Filmgeschichte.
slim95_
slim95_

9 Follower 31 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 13. Januar 2016
Großartiger Film, der auf der einen Seite die Gewalt der Natur und auf der anderen die (sinnlose) Gewalt der Menschen untereinander zeigt. Der Film ist fesselnd, bildgewaltig (!) und extrem atmosphärisch. Es gibt wenige Filme, die einen so sehr in eine andere Zeit und an einen anderen Ort hineinsaugen wie dieser. The Revenant gibt dem Zuschauer ein Gefühl dafür, wie es ist in der Wildnis um sein Überleben zu kämpfen, ständig auf der Flucht zu sein und wirklich jederzeit um sein Leben bangen zu müssen. In den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Indianern und den Trappern kriegt man ein Gefühl für die Kompromisslosigkeit dieser Kämpfe. Hier wird bis zum Tod (und manchmal auch sehr unbeholfen) aufeinander eingeschlagen, jegliche denkbaren Westernklischees existieren nicht. Dabei ist The Revenant sicherlich nichts für Zartbesaitete - die gewalttätigen Auseinandersetzungen sind ungeschönt visualisiert, es wird so gut wie keine Grausamkeit ausgespart.
In seiner Bildsprache ist der Film gnadenlos. Die Kamera ist so dicht am Geschehen dran, dass die Linse manchmal beschlägt. Der Angriff des Bären ist eine der atemberaubendsten Sequenzen der jüngeren Filmgeschichte. Der Kameramann Lubezki hat Bilder für die Ewigkeit geschaffen. Sehr viele Einstellungen sind schlicht und ergreifend wunderschön. Die Kameraführung ist nicht minder beeindruckend. Sie ist immer in Bewegung und es gibt sehr lange Takes, die einen noch stärker in das Geschehen hinein versetzen.
Der Soundtrack ist ein bunter eigentümlicher Klangteppich aus verschiedenen natürlichen Sounds, der absolut passend ist. Die Regie ist großartig, wie man es von dem mexikanischen Regisseur gewohnt ist.
Auch die schauspielerischen Leistungen sind makellos. Tom Hardy spielt die Rolle, wo er bereits bewiesen hat, dass er sie besonders gut verkörpern kann, auch in The Revenant außerordentlich gut. Das Highlight des Films ist aber Leonardo DiCaprios aufopferungsvolle Performance, die einen deutlichen Kontrast zu seinen bisherigen Filmen darstellt. Wenn er dafür nicht den Oscar bekommt, sollte mich das schwer wundern.
Zudem hoffe ich, dass The Revenant auch abseits von dieser Kategorie bei der diesjährigen Oscarverleihung auftrumpfen kann. Verdient hätte es dieses einzigartige Meisterwerk, das zu drehen eine extreme Herausforderung für alle Beteiligten darstellte, auf jeden Fall.
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