The Revenant - Der Rückkehrer
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Spawn
Spawn

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5,0
Veröffentlicht am 10. Januar 2016
Leonardo DiCaprio gehört zweifellos zu den größten und erfolgreichsten Schauspielern der Gegenwart. Er hat arbeitet regelmäßig mit großen Regisseuren wie Martin Scorsese, Steven Spielberg, Christopher Nolan oder Quentin Tarantino zusammen und hat vor allem auch dadurch in seiner Filmographie fast nur Erfolge vorzuweisen. Als ehemaliger Kinderdarsteller mit Milchbubi-Image hat er sich mittlerweile zu einem großartigen Charakterdarsteller entwickelt und wurde auch bereits mit 2 Golden Globes ausgezeichnet. Nur der Oscar war ihm bis jetzt trotz viermaliger Nominierung noch nicht vergönnt. Seine Darstellung des Trappers Hugh Glass in „The Revenant“erscheint nun so etwas wie der lang berechnete Großangriff auf die begehrte Trophäe. Mit seiner Performance in diesem Survival-Rache-Western lässt er es an Hingabe nicht mangeln und geht dabei an die physische und psychische Schmerzgrenze. Man sieht ihn den ganzen Film hindurch nur leiden und kämpfen. Das alles an den Originalschauplätzen der nordamerikanischen Wildnis, die so eine kalte und widrige Umgebung hergeben, dass man nur erahnen kann, was das für einen Schauspieler bedeutet, der fast immer auf dem Boden inmitten von Wasser und Schnee liegt.

In „The Revenant“ geht es um einer Gruppe Pelzjäger, die sich im frühen 18. Jahrhundert durch die Wildnis schlagen und nicht nur mit der harten Natur zu kämpfen haben sondern auch mit feindlichen Indianerstämmen. Als der Fallensteller Hugh Glass bei einem Bärenangriff schwer verletzt wird beschließt die Truppe um Anführer Andrew Henry ( Domhnall Gleeson ) ihn zurück zu lassen. Der ehemalige Soldat John Fitzgerald ( Tom Hardy ) soll für eine Entschädigung von 300 Dollar bei ihm bleiben bis er stirbt, um ihn dann in Würde zu begraben. Auch Hughs Sohn, der junge Halb-Indiander Hawk bleibt bei seinem Vater. Als Fitzgerald die Situation zu brenzlig wird tötet er Hawk und begräbt Glass bei lebendigem Leibe. Glass gelingt es sich zu befreien und vor den heranstürmenden Indiandern zu retten. Es beginnt ein gnadenloser Überlebenskampf in der Natur, stets angetrieben von dem Wunsch nach Rache.

Alejandro Gonzalez Iniarritu sorgte bereit letztes Jahr mit seinem melancholischen Meisterwerk „Birdman“ für Furore und wurde bei den Oscars vierfach ausgezeichnet u.a. für den besten Film und die beste Regie. Auch 2016 leitet er das Kinojahr wieder mit einem Meisterwerk ein. „The Revenant“ setzt in jeder Beziehung neue Maßstäbe. Der Film schafft es durch die wieder mal herausragende Arbeit des Kameramanns Emmanuel Lubezki ( Gravity ) ein nie dagewesene Intensität und Nähe zum Geschehen zu schaffen. Die grandiosen und zugleich düsteren Landschaftaufnahmen bilden ein schaurig-schönes Szenario, dass durch den einen dezenten, aber eindringlichen Soundtrack perfekt ergänzt wird. Darüber hinaus zeigt die Szene des Grizzly-Angriffs, was heutzutage mittels CGI-Effekten so alles möglich ist. Da bleibt sogar dem Superhelden-Blockbuster verwöhnten Zuschauer der Mund offen stehen und die Frage „Wie haben die das gemacht?“ auf den Lippen. Eine der packensten Szenen der Filmgeschichte, schon jetzt! Die Kamera ist immer so dicht dran am Geschehen und auch an den Darstellern, dass die Gefahr stets allgegenwärtig ist. Das verleiht dem Film seine unglaubliche Intensität. Auch über die Nebendarsteller lässt sich kein negatives Wort verlieren. Allen voran Tom Hardy als rassistischer Antagonist des Films steht DiCaprio in nichts nach. Iniarritu zeigt aber nicht nur schöne Landschaften und beeindruckende Kamerafahrten, sondern auch die ungefilterte Brutalität des Überlebenskampfes in der Natur, die für zartbesaitete Zuschauer bestimmt verstörend wirken kann. Aber die Gewalt wird nie zum Selbstzweck, sondern ist immer Teil einer völlig realistischen Erzählung. Die Geschichte von Hugh Glass soll übrigens auf wahren Ereignissen beruhen. Das fällt einem fast schwer zu glauben, wenn man sieht, was dem Protagonisten hier alles zugemutet wird. Jedenfalls trifft die Bezeichnung Survival-Rache-Abenteuer hier wie in keinem anderen Film jemals zuvor zu.

Fazit: Ein unglaublich intensives und fast schon überwältigendes Drama mit herausragenden Darstellern und einer technischen Perfektion, die ihres gleichen noch sucht. Da stören die kurzen Entspannungspausen, die den Film auf eine beachtliche Länge von 156 Minuten aufblähen auch kaum. Defintiv ein Meisterwerk und ein großer Favorit bei den diesjährigen Oscars. Ich persönlich würde Leonardo DiCaprio wünschen, dass es diesmal endlich klappt...
Joel4
Joel4

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4,5
Veröffentlicht am 11. Januar 2016
Alejandro G. Iñárritu weiß einfach, wie man Filme dreht. Mit The Revenant liefert er einen bildgewaltigen Survivalfilm ab, der vor allem von grandiosen Bildern und starken Darstellern lebt.
Iñárritu reduziert seinen Film inhaltlich auf das Wesentliche und verzichtet auf eine komplizierte Story. Getragen wird diese Story in erster Linie durch eine atemberaubende Kameraarbeit.
Hervorzuheben ist hier neben Regiegenie Innaritu auch Kameramann Emmanuel Lubezki. Gerade die Indianerszene zu Beginn des Films ist eine cineastische Meisterleistung. Die Kamera bewegt sich nahezu ohne Schnitt durch die Schlacht und gibt der Szene so eine schaurige Nähe. Diese Nähe behält der Film auch weiterhin bei, kombiniert diese zudem mit atemberaubenden Landschaftsaufnahmen.
Zu einem kleinen Problem werden diese Aufnahmen im Mittelteil, bei welchem die Spannung und Intensität ein bisschen nachlässt. Hier hätte der Film auch ein wenig kürzer sein können, denn Inarittu verliert sich hier in seinen eigenen wunderschönen Bildmotiven und wiederholt diese mehrmals, ohne die Handlung signifikant weiterzutreiben. Groß stören tut das jedoch nicht.
Neben dem visuellen Aspekt überzeugt auch die Darstellerriege auf ganzer Linie. Leonardo di Caprio ist sowieso brillant, doch auch die drei Nebendarsteller Tom Hardy, Will Poulter und Domhnall Gleeson überzeugen vollkommen.

Fazit: Insgesamt ist The Revenant ein visuell atemberaubender und mitreißendes Stück Film, der verdient oscarnominiert ist, jedoch im Mittelteil ein klein wenig langatmig ist und ich somit einen halben Stern abziehen muss.
markus
markus

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5,0
Veröffentlicht am 10. Januar 2016
Das bisher intensivste Filmerlebnis ever.Sensationelle Kameraführung, ungalubliche Bilder und ein Atmosphäre die einen überwältigt.Die Handlung ist zwar etwas einfach gestrickt, das ist aber der wahren Geschicht geschuldet.Dennoch überzeugend und spannend.Die schauspielerische Leistung von Dicaprio ist fast schon übermenschlich, besser geht es nicht - auch Hardy ist top -ob es diesmal dennoch für einen Oscar reicht bleibt fragwürdig, da es auch keine Oscartypische Rolle ist.Für mich ganz klar- Leo for Oscar!
Cursha
Cursha

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4,5
Veröffentlicht am 10. Januar 2016
der erste Film des Jahres und gleich ein Meisterwerk. Iñáritu liefert mit the Revenant Ananas Abstand besten Filmen und stellt damit Birdam absolut in den Schatten. der Film ist düster und packen zugleich. die Effekte sind grandios, die Optik besticht und vor allem die Kameraarbeit ist wieder eine Sensation ähnlich wie bei gravity oder Birdman. die Düsternis das ganzen Films spiegelt sich in der Düsternis das Wetter in jeder Sekunde wieder. Die Musik passt dabei wie die Faust aufs Auge denn sie lehrt sowohl die Furcht ,Angst und Faszination die von einem Berg aus geht, der eine gewaltige Naturgewalt darstellt vor einem See liegt auf dem sich DiCaprio wie ein kleiner schwarzer Punkt kaum erkennbar bewegt. auch die Brutalität ist in diesem Film immens hoch. der Angriff der Indianer zu Beginn der bärenangriff oder der Kampf mit Hardy zu Ende des Films sind nur einige Szenen die im Kinosaal für ein lautes Raunen und Stöhnen gesorgt haben. DiCaprio bitte dabei eine perfekte Leistung ab und sprecht noch weniger als Tom Hardy in mad max. Der gesamte Film wird nur von DiCaprio Mimik und Gestik getragen. im Allgemeinen ist der ganze Film sehr wortkarg. Tom Hardy der ebenfalls grandios spielt, nuschelt sich die meiste Zeit nur etwas in den Bart und ist im Wahnsinn und Brutalität nicht mehr zu überbieten. Domhnall Gleeson mach dazu noch als Captain einen guten Job und auch Jungstar will Poulter weiß mehr als überzeugen. Fazit: Iñáritu liefert mit seinem neuesten Film gleich schon mal ein furioser Auftakt für das neue Kinojahr und einen Film, der nach Perfektion nur in jeder Sekunde schreit.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 10. Januar 2016
Dieser Film ist der hammer film 2016 kein film wird es toppen.die scene mit bâren top

für mich war 2015 the equliazer.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 10. Januar 2016
langatmig, dünne handlung - auf der anderen seite di caprio in der rolle seines lebens und atemberaubende kamera. leider genügt das nicht für einen rundum gelungenen film. schade!
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 9. Januar 2016
Hammerhart gemacht ist die Szene mit dem Grizzly, Hut ab!
Das war es aber auch. :-/ Langatmig und unrealistisch der weitere Film und ich sehe da auch keinen Oscar für Leonardo. Schön, den Film mal gesehen zu haben, aber nochmal muss nicht.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 9. Januar 2016
I have just sat through this amazing film with German Subtitles. The aleged Subtitles were provided by something called Solide Fluss & Natas that does not show up on the web.
Being an English Teacher in Germany and having a good grasp of both. I can assure the film maker that the aleged translation is - in my best English - CRAP.
It doesn't even come close to the original text.
Do yourself a favour and get your money back.
Popcornfilme
Popcornfilme

56 Follower 142 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 8. Januar 2016
[...] "The Revenant" basiert auf einem Roman, der wiederrum auf wahren Begebenheiten in der amerikanischen Geschichte beruht. Der Bärenangriff und der mühsame Rückweg sollen so ähnlich stattgefunden haben. Da Glass auf diesem Weg größtenteils auf sich alleine gestellt ist, gibt es viele dialoglose Stellen. Auch gibt es viele ansehnliche Naturaufnahmen, die ebenso zu dieser besonderen Atmosphäre des Films beitragen. Doch genau die ist es, die den Film sehr langwierig macht, Spannung wollte sich zeitweise zwar aufbauen, konnte aber nicht dauerhaft aufrechterhalten werden.
Dazwischen kamen immer wieder diese ruhigen und wenig mitreißenden Sequenzen. Wie häufig üblich bei Oscar-Anwärtern zeichnet sich der Film dadurch aus, dass er eher experimentell ist. Doch gerade deswegen hat sich nicht wirklich ein ‚Mitfiebern‘ entwickelt, was schade ist, denn der Stoff hätte es sicher zugelassen.

Überzeugt hat allerdings die sehr gute Kulissengestaltung und die Schauspielleistung. Die Story tritt dahinter zurück. [...]

Das Fazit und die ganze Kritik gibt es auf:
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 8. Januar 2016
Ganz ehrlich, naja. Der Film zieht sich ewig in die Länge und ist eigentlich sehr monoton, so dass die Zuschauer um mich herum zum Ende des Filmes anfingen auf die Uhren und Handys zu schauen. Gelangweilt, Sitzschmerzen ... ich weiss es nicht. Die Kameraführung ist super und die Landschaft fantastisch. Größter Kritikpunkt: Der Film ist unrealistisch. Jeder normale Mensch wäre 3 mal verblutet oder 10 mal erfroren. Wie ein Mensch minutenlang in zum Teil zugefrorenen Flüssen herumplanscht und anschließend mit seinen nassen Klamotten tagelang durch den Schnee stampft und das unbeschadet überlebt ist mir ein Rätsel. Diese Tatsache lässt den Film dumm aussehen.
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